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Zwischen dem Ersten und Zweiten Weltkrieg wurde der Fußball in Deutschland immer wieder von Gewaltexzessen erschüttert. Ursächlich zurückzuführen war die Aggression auf die Bedeutung, die der Sportart bei der Herausbildung von städtischen Identitäten zukam. Fußballvereine waren Aushängeschilder einzelner Viertel und wurden vehement gegen außen, das heißt konkurrierende Klubs verteidigt. In der Folge wurde jeder nur erdenkliche Vorfall im Match – vom Foulspiel bis hin zur zweifelhaften Schiedsrichterentscheidung – zum Anlass genommen, um gegen das gegnerische Team, deren Anhang oder den Unparteiischen vorzugehen.

Gewalt im Fußball ist nicht nur ein Phänomen der letzten Dekaden oder der Gegenwart. Gerade die Entwicklung der Sportart im Rhein-Main-Gebiet vor dem Zweiten Weltkrieg liefert hierfür zahlreiche Belege. Neben historischen Wirkungszusammenhängen, sollen im Vortrag von Dr. Rudolf Oswald am Sonntag, 28. November 2021, um 15 Uhr im Haus der Stadtgeschichte, einzelne spektakuläre Vorfälle zur Sprache kommen. Reguläre Eintrittspreise. Anmeldung unter HdS-Terminplanungoffenbachde oder zu den Museumsöffnungszeiten unter der Rufnummer 069/8065-2646.

Es gilt 2G - Einlass mit Impfnachweis oder Nachweis einer Genesung. Die Corona-Regeln können sich noch ändern.

22. November 2021
Hinweis auf redaktionelle Änderung (23.11.21, 10:00 Uhr): In dem veröffentlichten Text wurde die 2G-Plus-Regel in 2G korrigiert (Zum Besuch des Haus der Stadtgeschichte sind eine Impfbestätigung beziehungsweise ein Genesenen-Nachweis ausreichend.)