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Stadtansicht Jerusalem
© Gemeinfrei, Pixabay.com
ONLINE-VORTRAG MIT ANSCHLIESSENDER DISKUSSION
Mit Lea Fleischmann. AUTORIN, INITIATORIN DER LEA FLEISCHMANNBILDUNGSPROJEKTE IN JERUSALEM.
Sonntag, 5. Dezember 2021, 15 Uhr
Eintritt frei.

Einlass mit 2-G-Nachweis, der Vortrag kann im Museum auf einer Leinwand verfolgt werden. Im Anschluss besteht die Möglichkeit Fragen zu stellen.
Alternativ kann der Vortrag online verfolgt werden und so auch an der Diskussion teilgenommen werden.

Dazu melden Sie sich hier an: https://zoom.us/j/96765855404
Lea Fleischmann, 1947 in Ulm als Kind jüdischer Eltern geboren, die den Holocaust überlebten, ist Autorin, außerdem Initiatorin der Lea Fleischmann-Bildungsprojekte in Jerusalem. Seit 2012 entwirft Lea Fleischmann Lehrprogramme für Schulen, die die geistigen Werte des Judentums vermitteln und das Bewusstsein fördern, dass das Judentum die Wurzel der christlich-abendländischen Kultur ist. Für Ihre pädagogische Arbeit erhielt Lea Fleischmann 2019 das Bundesverdienstkreuz.

Vor ihrer Auswanderung 1979 in Frankfurt am Main ansässig, veröffentlichte sie 1980 das vielbeachtete Buch „Dies ist nicht mein Land. Eine Jüdin verlässt die Bundesrepublik“, in dem sie die Gründe ihrer Auswanderung nach Israel schildert. Zuvor war sie im hessischen Schuldienst tätig, erlebte in den 1970er Jahren die Realität eines bundesdeutschen Alltags und Beamtentums im Rhein-Main-Gebiet, das keineswegs tolerant gegenüber anderen Meinungen war.

Sie gab ihre sichere Stellung als Studienrätin auf und wanderte ohne ihren Mann, aber mit zwei Kindern, nach Israel aus. In Jerusalem entdeckte sie das Judentum für sich, lernte Hebräisch, um die Tora lesen zu können, wurde religiös. Israel ist zu ihrer Heimat geworden. Sie reist oft nach Deutschland, wird dort als Gesprächspartnerin im jüdisch-christlichen Dialog geschätzt.

Lea Fleischmann berichtet über ihre Erfahrungen in zwei Kulturen, anschließend gibt es eine Diskussionsrunde mit dem Publikum, die Museumsleiter Dr. Jürgen Eichenauer moderiert.