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Noten aus dem Mozartnachlass Stadtarchiv
© Stadtarchiv
Führung mit Birgit Grün.
Reguläre Eintrittspreise.
Keine Anmeldung erforderlich.
Im Jahr 1799 erwarb Johann Anton André von Mozarts Witwe Constanze den in deren Händen verbliebenen künstlerischen Nachlass des Komponisten. Nun befanden sich über 273 autographe Werke Mozarts im Besitz des Offenbacher Musikverlegers, die dieser bis zu seinem Tod im Jahr 1842 annähernd vollständig behielt. Bis zum Jahr 1854 verblieb der Nachlass ungeteilt in der Stadt.

Nur einige Wochen vor Andrés Vertrag mit Constanze Mozart hatte der Musikverleger zudem den damals völlig unbekannten Erfinder Alois Senefelder nach Offenbach verpflichtet, um in seiner Firma die Lithographie als neues Verfahren für den Notendruck einzuführen. Ab 1800 erschienen in Offenbach lithographierte Notendrucke nach Mozarts Originalmanuskripten.

Häufig sind diese als Originalausgaben nach Mozarts Handschrift hergestellt, während sich andere Verleger mit Nachdrucken als Vorlage zufrieden gegeben hatten. Viele Mozart-Werke sind in Offenbach im Erstdruck erschienen, so auch die Komposition »Eine kleine Nachtmusik«.