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Werbeplakat zur Nacht der Museen
© k/c/e 2018
Eintritt 14 € / Familie 29 € / ermäßigt 9 €. Die Eintrittskarte gilt für alle Museen.

Es gibt leckere Cocktails und Fingerfood von "Standgerichte" aus Mühlheim.

Die »Nacht der Museen« wird, wie in den vergangenen Jahren, gemeinsam mit der Nachbarstadt Frankfurt begangen. Über fünfzig Museen, Ausstellungshäuser und Galerien in Offenbach und Frankfurt beteiligen sich an diesem besonderen Ereignis des Offenbacher Kulturlebens. Das Haus der Stadtgeschichte lädt Sie auch 2018 wieder zu anspruchsvollen und unterhaltsamen Streifzügen durch die Geschichte unserer Stadt ein.

Ausstellung Hagen Bonifer „48 Burkas – Ein deutsches Sittengemälde“

Der Künstler und Bühnenbildner Hagen Bonifer schafft zeitkritische Rauminstallationen, die zum Nachdenken anregen. Die Burkas, die Hagen Bonifer geschaffen hat, stellen Gardinenmuster dar, mit denen sich bundesdeutsche Wohnzimmer in der Regel nach außen abschotten. Und Weshalb 48? War da nicht etwas? 1848? Ach ja, die gescheiterte deutsche Revolution, der irgendwann der Erste Weltkrieg folgte: 1914/18. Vor knapp hundert Jahren endete der Krieg, aber die Geschichte wiegt schwer, ist verworren wie die Muster auf Hagen Bonifers Gardinen, nein, Burkas, womit wir bei den deutschen Diskussionen der Gegenwart wären.
Bild von Hagen Bonifer aus der Ausstellung "48 Burkas"
© Karl Lotz

Sven Eismann: „Coole Sounds aus der Rille laden ein zum Chillen und Grooven“

21:00 - 01:00 Uhr: Konzeptkünstler und Musikspezialist Sven Eismann lädt ein zum Chillen und Grooven, dazu gibt es „coole Sounds aus der Rille“, also echte Vinyl-Platten. Der Raum, in der die Ausstellung „48 Burkas – Ein deutsches Sittengemälde“ von Hagen Bonifer zu sehen ist, verwandelt sich in ein akustisches Hörerlebnis, in dem auch die übrigen Sinne nicht zu kurz kommen. Es darf geschaut, getanzt, gegessen, getrunken werden.
Bild von Sven Eismann
© Sven Eismann

Küchenlithographie zum Mitmachen

19:30 und 21:30 Uhr: Alois Senefelder erfand 1798 in München ein neues Druckverfahren: den Steindruck (Lithographie), der mit einfachsten technischen Hilfsmitteln zu bewerkstelligen ist. Sogar mit Cola und anderen Gegenständen des Alltags lässt sich drucken, wie die Gäste dieser Veranstaltung erfahren und ausprobieren können.
Küchenlithographie im haus der Stadtgeschichte
© HdS

Abklatsch! Druck des Offenbacher Stadtwappens

20:00 und 23:30 Uhr: Das Offenbacher Stadtwappen entstand im 17. Jahrhundert als Gerichtssiegel, das einen Eichbaum zeigte. In der Gegenwart ist es an verschiedenen Orten der Stadt anzutreffen, unter anderem als Zier der städtischen Kanaldeckel. Einer dieser Deckel befindet sich im Haus der Stadtgeschichte. Künstlerin und Museumskuratorin Katja M. Schneider führt vor, wie sich vom Kanaldeckel ein Druck des Stadtwappens herstellen lässt. Das Publikum ist zum Mitmachen aufgefordert.
Wappen der Stadt Offenbach
© Stadt Offenbach

Eine fotografische Reise durch das alte Offenbach

21:00 und 23:00 Uhr: Begleiten Sie uns auf eine fotografische Zeitreise durch das alte Offenbach.
Alte Ansicht des Büsingpalais
© Haus der Stadtgeschichte/ Stadt Offenbach

Flipperwettbewerbe

Alle zwei Stunden ab 20 Uhr findet ein Flipperwettbewerb statt. Es können kleine Preise gewonnen werden.
Flipper aus dem Musical Tommy
© Thomas Lemnitzer

Blick ins Depot

22:00 Uhr: Unsere Kuratorin Katja M. Schneider führt interessierte Besucher durch das Depot unseres Museums. Hier ist zu sehen, welche Schätze das Museum abseits der Dauerausstellung beheimatet.
Innenansicht aus dem Depot im Haus der Stadtgeschichte
© HdS

Führungen

20:00 und 23:00 Uhr: Führung durch die Dauerausstellung auf Spanisch und Italienisch. 24:00 Uhr: Mitternachtsführung mit Museumsleiter Dr. Jürgen Eichenauer
Das "Bieberer Schneewittchen" im haus der Stadtgeschichte
© Baumann