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Malerei von Marseille währen eines Epidemieausbruchs 1720 von Michel Serre
Malerei von Marseille währen eines Epidemieausbruchs 1720 von Michel Serre © Gemeinfrei
Mit Vicente Such-Garcia.
Sonntag, 8. November 2020, 15 Uhr.
Reguläre EIntrittspreise.
Anmeldung bis zum 2. November 2020 unter 069/8065-2446 oder hds-terminplanung@offenbach.de
Von allen Pestepidemien, die von der Spätantike im 6. Jahrhundert bis ins 18. Jahrhundert reichten, war die der Jahre 1346-1352 am schlimmsten und folgenschwer für die Wirtschafts- und Sozialordnung des Spätmittelalters und der Frühneuzeit.

Schismen in der Kirche, Geißlerzüge und Judenpogrome ließen die Menschen zunehmend verrohen. Die Angst vor Ansteckung und Tod vernichtete die damaligen Moralgesetze. Insgesamt fiel ein Drittel der Bevölkerung dem "Schwarzen Tod" zum Opfer.

Politisch begann der Aufstieg des städtischen Bürgertums und neuer Dynastien wie die der Luxembürger (Böhmen), der Habsbürger (Österreich, Burgund), der Hohenzoller (Brandenburg, Preußen) aber auch Isenburger am Offenbacher Mainufer.