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Bild einer Reinigungsstation an einer Ausgrabungsstelle
© Gemeinfrei, Pixabay,com
Vortrag mit Vanessa Bähr.
Mittwoch, 29. September 2021, 19 Uhr.
Reguläre Eintrittspreise. Anmeldung erforderlich unter hds-terminplanung@offenbach.de oder unter 069/8065-2646 zu den Museumsöffnungszeiten.
Einlass mit 3-G-Nachweis (Getestet, Geimpft, Genesen), bitte kommen Sie frühzeitig um Verzögerungen beim Veranstaltungsbeginn durch die Kontaktdatenerhebung und 3-G-Kontrolle zu vermeiden. Vielen Dank.
Das Grab ist eine Schatzkammer für Archäologen. Egal ob reich mit Edelmetall, Prestigeobjekten und Kleinodien ausgestattet oder ganz schlicht mit nur wenigen oder gar ohne Beigaben versehen, erzählen Grabfunde vom Leben der Bestatteten und von der Gesellschaft in der sie wirkten. Sind Skelettreste erhalten so lassen sich Rückschlüsse auf die Ernährung, die Gesundheit und sogar das Aussehen der Toten ziehen.

In diesem Vortrag sollen beispielhaft einige Individuen von der Steinzeit bis ins frühe Mittelalter aus dem Rhein-Main-Gebiet vorgestellt werden, deren Lebensgeschichten mit archäologischen sowie mit anthropologischen Methoden rekonstruiert werden. Doch nicht nur die Beigaben und menschlichen Überreste selbst werden thematisiert, sondern auch die Aufbewahrung und die museale Präsentation der Gräber sowie die Frage: darf/soll/muss man so etwas im Museum zeigen.