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Keltische Hundefiguren aus einem Grab
© J. Baumann
Vortrag mit Vanessa Bähr.
Mittwoch, 10. Juni 2020, 19 Uhr.
Reguläre Eintrittspreise.
Keine Anmeldung erforderlich.
Das Grab ist eine Schatzkammer für Archäologen. Egal ob reich mit Edelmetall, Prestigeobjekten und Kleinodien ausgestattet oder ganz schlicht mit nur wenigen oder gar ohne Beigaben versehen, erzählen Grabfunde vom Leben der Bestatteten und von der Gesellschaft in der sie wirkten. Sind Skelettreste erhalten so lassen sich Rückschlüsse auf die Ernährung, die Gesundheit und sogar das Aussehen der Toten ziehen.

In diesem Vortrag sollen beispielhaft einige Individuen von der Steinzeit bis ins frühe Mittelalter aus dem Rhein-Main-Gebiet vorgestellt werden, deren Lebensgeschichten mit archäologischen sowie mit anthropologischen Methoden
rekonstruiert werden. Doch nicht nur die Beigaben und menschlichen Überreste selbst werden thematisiert, sondern auch die Aufbewahrung und die museale Präsentation der Gräber sowie die Frage: darf/soll/muss man so etwas im Museum zeigen?