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Stadt Offenbach

Preisverleihung Dill-Preis 2022

Am 18. September 2022 wurde im Haus der Stadtgeschichte der Dill-Preis 2022 verliehen.

v.l.n.r. Katja M. Schneider (Kuratorin ), Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke, Johanna Dill (Schwester Klaus Dill), Helge Haaser (ehemals 1. Verleger Bessy), Hans-Martin Heider (Heider-Verlag), Dr. Jürgen Eichenauer (Museumsleiter)

Die Preisverleihung erfolgte durch Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke im Rahmen der Vernissage der Ausstellung "100 Jahre Klaus Dill – Bessy-Illustrationen damals und jetzt".

Die Auswahl hat eine Jury, bestehend aus meta bene, Der Flix, Guido Kühn, Bernd Pohlenz, daskritzelt und der Kuratorin Katja M. Schneider, getroffen.

Den mit 1.000 € dotierten "Gold-Preis" hat Daniel Stieglitz mit seinem Comic "Bessy - verfressen" gewonnen.

Er ist geboren am 02.03.1980 in Cham, Bayern. 2005 machte Daniel Stieglitz den Abschluss des Studiums der visuellen Kommunikation mit den Schwerpunkten Film, Illustration und Trickfilm an der Kunsthochschule in Kassel. Seitdem ist er freischaffender Illustrator, Autor, Regisseur und Event-Zeichner - wohnhaft mit Frau und zwei Kindern in Kassel. 

Bessy - verfressen, von Daniel Stieglitz

Der erste von zwei "Silber-Preisen", welche mit je 500 € dotiert sind, hat Hannes Rall mit dem Bild "Bessy im Tal der Saurier" gewonnen.

Hannes Rall (alias Hans-Martin Rall) ist Professor für Animationsstudien und Associate Chair (Forschung) an der School of Art, Design and Media der Nanyang Technological University Singapur. Er ist auch ein erfolgreicher Regisseur unabhängiger animierter Kurzfilme: Seine Arbeiten wurden für über 700 internationale Festivals ausgewählt und mit 74 Preisen ausgezeichnet. Seine Bücher Animation: From Concept to Production (2017) und Adaptation for Animation: Transforming Literature Frame by Frame (2019) wurden von CRC Press veröffentlicht.

Den zweiten Silber-Preis und die damit verbundenen 500 € Preisgeld teilen sich Heinz Wolf und Gerhard Schäfer mit der Arbeit "Auf den Hund gekommen".

Heinz Wolf (*1959) ist freischaffender Comiczeichner und Illustrator in Wien, Mitbegründer der KABINETT-Comicpassage im MuseumsQuartier sowie von TISCH14 im Rüdigerhof. 

Veröffentlichungen (u.a.): MOLCH, mit Mahler (Luftschacht Verlag), MAX & MORITZ AUF WIENERISCH, Text Hemelmayr, DER WIENER STRUWWELPETER, Text Pesata (beide Verlagshaus Hernals). Kontakt: www.heinzwolf.at 

Gerhard Förster (*1955) ist Herausgeber und Autor des Fachmagazins DIE SPRECHBLASE. Er arbeitete als Comicletterer für Carlsen und Ehapa. Gezeichnet hat er u.a. die autobiografischen Hefte VON MIR! und DR. SAMMLER, eine Parodie auf die Comicszene, die in Magazinen und als Album erschien. Mit Martin Frei entstand eine Hommage auf die Serie SIGURD. Kontakt: gerhardfoerstergmxat 

Gemeinsam machen Förster und Wolf Comics für DIE SPRECHBLASE.

Die Ausstellung, bei der auch die drei Siegerarbeiten zu sehen sind, ist bis zum 7. November 2022 im Haus der Stadtgeschichte zu sehen. 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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