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Das Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz bietet im Rahmen der KLIMA.SCHUTZ.AKTION bereits seit 2013 eine kostenlose Energieberatung für Unternehmen in Industrie- und Stadtgebieten an, jetzt aktuell im Stadtteil Bürgel. Direkt nach einer Auftaktveranstaltung am 20.01.2016, an dem einige interessierte Unternehmen teilnahmen startete die Begehung im Projektgebiet.
Teilnehmer Netzwerk Firmenberatung
Netzwerkteilnehmer © Stadt Offenbach

Das Angebot wurde bereits von 12 Unternehmen in Anspruch genommen und weitere Beratungen sind terminiert. Dabei handelt es sich um sehr unterschiedliche Unternehmen, sowohl bezüglich der Größe als auch der Branche. Beraten werden alle – ob Frisör, Optiker oder weitere Ladengeschäfte. „Bisher konnten wir überall Hinweise auf mögliches Einsparpotential geben“, so Dorothee Rolfsmeyer, Projektleiterin und Klimaschutzmanagerin der Stadt Offenbach. Es lohnt sich also in jedem Fall und dauert nur so lange, wie die jeweiligen Ansprechpartner Zeit haben, bisher meist etwas mehr als eine Stunde. Zusammen mit einer Energieberaterin ist die Projektleiterin seit gut vier Wochen im Gebiet unterwegs und stellt jedem ansässigen Unternehmen das Angebot vor. Beraten wird in den meisten Fällen dann aber erst an einem vereinbarten Termin einige Tage später. Im Nachgang wird dann ein Auswertungsbericht erstellt, in dem die Einsparpotentiale dargestellt und Maßnahmenhinweise festgehalten werden. Das Angebot besteht weiterhin noch für alle interessierten Unternehmen, auch eine Terminvereinbarung vorab ist möglich.

Aus den bisherigen Beratungsgebieten gründet sich nun ein Netzwerk für Unternehmen, das sein 1. Treffen am 19.01.2016 hatte

Interessierte Unternehmen waren zum Vernetzungstreffen mit Bürgermeister Peter Schneider am 19.01.2016 um 15.00 Uhr eingeladen. „Wir sind von den Unternehmen selbst bestärkt worden, die Idee zum Austausch kam aus ihren Reihen. Durch das Miteinander werden wertvolle Erfahrungen ausgetauscht und Hinweise gegeben und es wird  über konkrete Maßnahmen  zur Kosteneinsparung durch energetische Optimierung oder auch Stolpersteine gesprochen. Davon profitieren Alle. Das Netzwerk trifft sich freiwillig und unabhängig von den Energieberatungen, das heißt auch neue Unternehmen können dazu kommen“, so Heike Hollerbach, Leiterin des Amtes für Umwelt, Energie und Klimaschutz.

„Wo wurde am schnellsten am meisten gespart? Welche Fördermöglichkeiten können in Anspruch genommen werden? Welche Hindernisse können sich ergeben und wie können sie überwunden werden?“, erläutert Bürgermeister Peter Schneider nur ein paar der vielen möglichen Themen, die im Netzwerk besprochen werden können. Diese Themen und auch die weitere Gestaltung des Netzwerkes – auch Betriebsbesichtigungen sind geplant – sollen die Unternehmen selbst bestimmen. Ziel ist, den Teilnehmenden die Arbeit im Alltag zu erleichtern.