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Wussten Sie, dass nicht das Auto sondern die Heizung der größte Energieverbraucher in Deutschlands Privathaushalten ist?
Denn fast jeder kennt den Spritverbrauch seines Autos. Doch die wenigsten wissen, wie viel Energie im Haus bzw. in der Wohnung wirklich „verheizt“ wird. Angesichts der weiter steigenden Energiekosten wird es immer wichtiger, genau zu wissen, wie viel Energie im Haus bzw. in der Wohnung verbraucht wird.
Deshalb war es für die Partner der Energiesparinitiative ein großes Anliegen, in der Auftaktveranstaltung am 1. Februar 2007 im Stadtverordnetensitzungssaal unter der Schirmherrschaft von Frau Bürgermeisterin Simon, die Bürger und Bürgerinnen zu informieren und zu beraten.
Energieforum 01.02.2007
Frau Staack und Herr Mühlhause im Gespräch © Umweltamt

Mit 110 interessierten Bürgerinnen und Bürgern aus Stadt und Kreis Offenbach war die Veranstaltung nicht nur ein großer Erfolg, sondern zeigt auch, wie wichtig und brennend das Informationsbedürfnis ist.

Gleich zu Beginn stieg Herr Kutschka von der Energieagentur Rhein-Main in ein aktuelles Thema - den Energiepass - ein. Welche Einsparmöglichkeiten und welches Einsparpotential jede Modernisierung von Dach, Hülle, Keller und Heizung mit sich bringt, wurde am Beispiel eines Einfamilienhauses sehr gut erläutert. Die Ergebnisse einer energetischen Modernisierung sind sehr beachtlich:

  • das vollständig modernisierte Haus hat den Standard eines Neubaus (mit KfW-Teilschulderlass),
  • man ist unabhängig von künftigen Energiepreissteigerungen,
  • die Räume bieten mehr Behaglichkeit,
  • ein langfristiger Werterhalt ist gewährleistet,
  • ein Beitrag zur CO2-Emissionsminderung wird aktiv geleistet.Herr Stumpf von der Firma Rockwool zeigte in seinem Vortrag mögliche Schwachstellen beim Dämmen verschiedener Baustoffe mit gleichem Dämmmaterial und wie an welcher Stelle möglichst effektiv gedämmt werden kann. Rockwool hat verschiedene Dämmstoffe (z.B. Mineralwolle) entwickelt, die je nach Stärke den U-Wert (Wärmedurchlässigkeit) eines Bauteils enorm verringern können.Die für Modernisierungs- oder Sanierungsmaßnahmen notwendige Finanzierung stellte Herr Trumpfheller von der Sparkasse Offenbach den Zuhörern vor. Ob nun ein Modernisierungsdarlehen oder ein KfW-Kreditprogramm, es gibt eine Vielzahl von sehr günstigen Kreditangeboten gekoppelt mit staatlicher Unterstützung.

Ein Höhepunkt des Abends war die Verlosung einer kostenfreien Thermografie im Wert von 500 €. Neun weitere Besucher und Besucherinnen hatten bei der Tombola Glück und konnten z.B. eine Thermoskanne, eine Sicherheitssteckdose oder einen Rucksack mit nach Hause nehmen.

Mit der Einladung von Heike Hollerbach, Leiterin des Amtes für Umwelt, Energie + Mobilität und Moderatorin des Abends, alle Mitwirkenden an den Ständen im Rathausfoyer konkret anzusprechen und mit dem Hinweis, dass die Energiesparinitiative für Jeden mit einer kostenfreien Beratung im Bürgerbüro zur Verfügung steht, wurde die Ausstellung im Foyer eröffnet.

Der Ausstellungsstand der EVO war rege besucht, hier konnten sich die Interessenten über Wärmeschutz, richtiges Lüften, das System der Fernwärme und die Vorteile von Niedrigenergiehäusern informieren.

Am Stand der Kreishandwerkerschaft wurden nach dem informativen Teil der Veranstaltung gleich praktische Tips und viel Know-How zu energiesparenden Heizsystemen und Elektro- und Beleuchtungs-systemen weitergegeben.

Wer sich nochmals über Modernisierungsdarlehen, Baufinanzierung und KfW-Kreditprogramm intensiver informieren wollte, war am Stand der Offenbacher Sparkasse gut aufgehoben.

Bei der Energieagentur Rhein-Main erhielt jeder Interessierte eine umfassende Fördermittelauskunft und bekam ausführliche Antworten auf Fragen wie z.B.:

  • Wie hoch ist das Energieeinsparpotenzial meines Hauses, wie sind die technischen Möglichkeiten? Oder
  • Mit welchen Fördermitteln kann ich bei der energetischen Gebäudemodernisierung rechnen, wo kann ich sie beantragen?

Welcher Dämmstoff für welchen Baustoff nun der richtige ist, mit welcher Stärke möglichst geringe U-Werte erreicht werden können und worauf man bei der Dachdämmung achten muss, darauf gaben die Vertreter von Rockwool und BayWa AG mit viel Wissen und einer einladenden Infowand ausreichend Antwort.

An dieser Stelle möchten wir auch besonders herzlich den Sponsoren dieser Veranstaltung danken:

  • Sparkasse Offenbach
  • SOH
  • EVO
  • Energieagentur Rhein-Main
  • ESO
  • BayWa AG
  • Deutsche Rockwool

Ein großer Dank gebührt ebenso den Vortragenden Herrn Kutschka (Energieagentur Rhein Main), Herrn Trumpfheller (Sparkasse Offenbach) und Herrn Stumpf (Deutsche Rockwool) sowie der Unterstützung durch der Offenbach Post.

Im Handout finden Sie einen kurzen inhaltlichen Überblick über die Themen des Abends.