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Nicht nur in Offenbach, sondern rund um den Globus gingen am Samstag, 30. März, um 20.30 Uhr für eine Stunde die Lichter aus. Während der von der Umweltorganisation WWF initiierten „Earth Hour“ hüllten tausende Städte ihre bekanntesten Bauwerke in Dunkelheit, darunter zum Beispiel der Eiffelturm in Paris, die Christus-Statue in Rio de Janeiro oder das Opernhaus in Sydney.
In Offenbach machte in diesem Jahr zum ersten Mal der Deutsche Wetterdienst mit und schaltete seine komplette Außenbeleuchtung mit einer Leistung von knapp 8000 Watt ab. Mit dieser eingesparten Energie könnte man z.B. acht Stunden Staubsaugen oder 16 Tage einen 300-Liter-Kühlschrank betreiben. Darüber hinaus ist der DWD schon seit einiger Zeit dabei seine Beleuchtung Schritt für Schritt zu optimieren, beispielsweise durch die Umstellung auf LED-Beleuchtung. Und das ist genau das, wozu die Earth Hour aufrufen will – zum Umdenken auch über die 60 Minuten hinaus.

„Es kommt darauf an, jeden Tag Kleinigkeiten zu verändern“, sagt Heike Hollerbach, Leiterin des städtischen Amtes für Umwelt, Energie und Klimaschutz, welches die Aktion seit 2013 in Offenbach koordiniert. Schließlich sind es häufig gerade die kleinen Dinge, die für die einzelne Person so einfach sind und schnell Gewohnheit werden, die aber für den Planeten einen großen Unterschied machen.  Auch die Stadt Offenbach selbst war dabei und schaltete die Beleuchtung der Stadtkirche, der Französisch-Reformierten Kirche und der Eichendorffschule aus und dimmte die Beleuchtung auf dem Wilhelmsplatz, im Stadthof und an der Hafentreppe bzw. den Lichtstelen am Hafen.

Weitere Informationen rund um das Thema Beleuchtung aber auch weitere Energie- und Klimaschutz- sowie Klimawandelthemen erteilt das Umweltamt per E-Mail unter umweltamtoffenbachde  oder per Telefon unter 069 8065-2557. Unter www.wwf.de/earthhour  gibt es außerdem die Berichterstattung des Organisators WWF.

Offenbach am Main, 8. April 2019