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Im Stadion am Bieberer Berg fand am 18.09.2014 die 6. Lokale Klimaschutzkonferenz mit einer stattlichen Anzahl von Offenbacherinnen und Offenbacher, den verschiedensten Interessengruppen von Vereinsvertreterinnen und Vertreter, Politikerinnen und Politiker, Unternehmerinnen und Unternehmer, Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie Bürgerinnen und Bürger statt.

Insgesamt 58 Gäste kamen auf Einladung des Amtes für Umwelt, Energie und Klimaschutz zum gemeinsamen Dialog über ihre Maßnahmen im Alltag.

Gastgeberin und Amtsleiterin Heike Hollerbach und freut sich, dass die Teilnehmenden im Klimacafé so aktiv und engagiert gearbeitet haben. "Zu dem Thema ‚Klimaschutz & Klimaanpassung – Es ist sowieso schon zu spät, oder? sind unsere Gäste sehr gut miteinander ins Gespräch gekommen und wir freuen uns besonders, dass wir 29 Klimapatinnen und Klimapaten – mehr als erwartet – gewinnen konnten. Klimapatin oder –pate werden sich in unserer Klima.Schutz.Aktion öffentlich präsentieren und eigene Aktivitäten im Klimaschutz umsetzen. Das Weitertragen des Gedankens dass jede und jeder von uns einfach etwas tun kann ist das Entscheidende."
Für den Magistrat begrüßte Stadtrat Wilfried Jungbluth die Teilnehmenden in Vertretung von Bürgermeister Peter Schneide und sieht Offenbach auf einem guten Weg in Sachen Klimaschutz.

Marco Peters vom Deutschen Institut für Urbanistik sprach ein weiteres Grußwort und betonte: „Dass der Klimaschutz nicht abstrakt ist, nicht nur „weit weg“ stattfindet, sondern auch hier, direkt bei uns. Klimawandel betrifft jede Einzelne und jeden Einzelnen.“ Er erinnerte daran wie präsent der Klimawandel in den letzten Jahren geworden ist, wie „das Klima seine Macht im Sommer 2013 gezeigt, als bei den Hochwasserkatastrophen in Deutschland und Mitteleuropa zahlreiche Menschen ums Leben kamen oder aktuell hier in Hessen die Katastrophe aus dem Sommer mit der Überschwemmung in Bad Schwalbach.“

Bevor es nach den Begrüßungen in drei Klimacafé-Runden ging hielt Soziologe Dr. Fritz Reusswig vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung einen Leitvortrag zum Thema „Klimawandel und wir!“. Er hob darin hervor, dass es gegen jeden Instinkt ist dem Klimawandel tatenlos zuzusehen. Es gehe nicht nur um uns, sondern vor allem auch um Dritte, die durch unser Nichtstun zu Schaden kommen können. Die Macht zu handeln liegt bei den Städten: „Wenn nur 5 bis 10 große Weltstädte etwas für den Klimaschutz tun würden, müssten die meisten afrikanischen Länder schon gar nichts mehr machen.“

Den krönenden Abschluss der Veranstaltung bildete das Bild der Klimapaten mit ihren Patenbekundungen und ihren Smileys für das Klima. Denn auch das war Thema im Klimacafé: Was zaubert Ihnen bei der Umsetzung von Klimaschutzaktivitäten ein Lächeln aufs Gesicht? Die Konferenz schloss mit dem Offenbacher Klimarap „Lasst uns heute was bewegen“ und dem Auftritt der Cheerleader des OFC, die Gäste setzen den Austausch untereinander im geselligen Get-together mit vegetarischem Essen und Apfelwein fort.

Fazit von Bürgermeister Peter Schneider, der auch als Gast dabei war:“ ein insgesamt gelungene Veranstaltung, die zeigt, was wir alles tun können und nur gemeinsam ein gutes Stück im Klimaschutz für Offenbach voran kommen.“

Gruppenfoto auf der Klimaschutzkonferenz 2014
© georg-foto,offenbach