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Die Stadt Offenbach hat unter der Federführung der Leiterin des Amtes für Umwelt, Energie und Klimaschutz Heike Hollerbach eine Lenkungsgruppe eingerichtet, die mit der Umsetzung von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge und der Organisation des Genehmigungsverfahrens zum Aufbau der Infrastruktur in Offenbach beauftragt worden ist.

Für die Umsetzung gilt es geeignete Kooperationsverfahren unter den beteiligten Organisationen zu finden und einen Genehmigungsprozess zu entwickeln.

In dem Expertenkreis sind beteiligt:

Amt für Stadtplanung, Verkehrs- u. Baumanagement,
Energieversorgung Offenbach,
Eigenbetrieb Stadt Offenbach,
Leitstelle der Modellregion Rhein-Main,
Stadtwerke Offenbach Holding.
Weitere Partner bei Bedarf sind die Wirtschaftsförderung, das Ordnungsamt und die Industrie- u. Handelskammer

Bisherige Aufgaben:

  1. Verkehrspolitische Ziele , die bereits in vorhandenen Konzepten verankert sind zu identifizieren und im Kontext Nahverkehr weiter zu entwickeln
  2. Umweltpolitische Ziele und klimapolitische Ziele mit Auswirkungen auf den Ausbau der E-Mobilität zu identifizieren.
  3. Anforderungen an Regelungen zum Ausbau der Ladeinfrastruktur zu formulieren sowie Vorgaben zum Ausbau der Ladeinfrastruktur zu erarbeiten.
  4. Technische Möglichkeiten der E-Fahrzeuge und der Ladesäulen in Verbindung mit Ladeart, Stecker etc. aufzubereiten.

Stellplatzsatzung

In der aktuellen Stellplatzsatzung der Stadt Offenbach finden Sie bereits Regelungen zur Elektromobilität:

§ 2 Zahl der notwendigen Stellplätze im Allgemeinen

(5) Im Einzelfall kann im pflichtgemäßen Ermessen und aufgrund besonderer Umstände – jeweils ganz oder teilweise – der Ein- und Abstellplatzbedarf als in anderer Weise gedeckt betrachtet werden, der Stellplatzbedarf geringer festgelegt werden oder die Herstellungspflicht entfallen. Als Umstände im vorgenannten Sinne gelten insbesondere:

(b) Für Vorhaben mit einem regulären Einstellplatzbedarf von mindestens 30:
Ein Mobilitätskonzept belegt den geringeren Einstellplatzbedarf bzw. die anderweitige Deckung desselben. Zwei Bestandteile eines solchen Konzepts können etwa ein Car-Sharing-Angebot oder die Ausgabe von Job-Tickets sein.

§ 6 Größe und sonstige Beschaffenheit der notwendigen Stellplätze: Elektromobilität

(5) Bei Vorhaben ab einem regulären Stellplatzbedarf von 20 Einstellplätzen sollen mindestens 25% der Einstellplätze mit einer Stromzuleitung für die Ladung von Elektro-Fahrzeugen versehen werden. Bei der Berechnung ist jeweils auf den vollen Stellplatz aufzurunden, wobei die Zahl mindestens „1“ beträgt.

Nähere Informationen zur Modellregion Rhein-Main oder zu eMio finden Sie unter folgendem Link: