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Graphic Recording
Graphic Recording zum Workshop „Ladeinfrastruktur in Rhein-Main und Hessen“ © Michael Geiß
Abrechnungs-, und Zugangsmodalitäten, Ladestecker, die Freihaltung von Parkplätzen, deren Beschilderung sowie Fragen nach der Wirtschaftlichkeit sind nur einige Aspekte, die den Aufbau und Betrieb öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur in Städten und Kommunen betreffen. Um einen aktuellen Status quo für die Region zu erheben, fand vergangene Woche der Workshop „Ladeinfrastruktur in Rhein-Main und Hessen“ statt.
Workshop „Ladeinfrastruktur in Rhein-Main und Hessen“
Workshop „Ladeinfrastruktur in Rhein-Main und Hessen“ © SOH

Die Projektleitstelle der Modellregion Elektromobilität Rhein-Main hatte in Kooperation mit der Hessenagentur (Geschäftsstelle Elektromobilität der hessischen Landesregierung) und dem Verband kommunaler Unternehmen Energieversorgungsunternehmen, kommunale und regionale Akteure, Landesvertreter und interessierte Unternehmen zum Erfahrungsaustausch in den Ostpol eingeladen. Rund 40 Interessierte waren der Einladung gefolgt und setzten sich intensiv mit Fragen rund um das Thema Ladeinfrastruktur in Städten und Kommunen auseinander. Im ersten Teil der Veranstaltung stellten Dr. Peter Doepgen vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung und Ulrich Erven von der Hessenagentur das aktuelle Bundesprogramm und Landesinitiativen zu Elektromobilität, mit Schwerpunkt Ladeinfrastruktur vor. Aktuelle Fragen zur Ladesäulenverordnung thematisierte Alexander Pehling vom Verband kommunaler Unternehmen e.V. Demgegenüber schilderte Ansgar Roese von der Wirtschaftsförderung Stadt Frankfurt die Herausforderungen, die diese Vorgaben an die Kommunen stellen am Beispiel Frankfurt am Main. Der zweite Teil der Veranstaltung diente der Vorstellung der Aktivitäten der anwesenden Teilnehmer und dem Erfahrungsaustausch bei der Realisierung elektromobiler Projekte in den Städten und Kommunen Hessens. Bei allen Schwierigkeiten bei der Umsetzung von Projekten waren sich die Beteiligten einig, dass die Schaffung von Infrastruktur essentiell notwendig ist, um den großflächigen Einsatz von Elektromobilität in Deutschland zu ermöglichen. Dafür braucht es das enge Hand-in-Hand-Gehen von Politik und Umsetzungsakteuren. Der Workshop stellte dafür einen gelungenen Auftakt dar.

Graphic Recording beim Workshop
Graphic Recording beim Workshop im ostpol © SOH

Regionale Projektleitstelle Elektromobilität Modellregion Rhein-Main

Die Regionale Projektleitstelle Elektromobilität Modellregion Rhein-Main, ansässig bei der SOH Stadtwerke Offenbach Holding GmbH koordiniert und steuert im aktuellen Förderschwerpunkt Elektromobilität des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) zehn Projekte mit einem Gesamtvolumen von über 30 Millionen Euro. Seit 2009 werden von der Regionalen Projektleitstelle der Modellregion im Auftrag des BMVI umfangreiche Demonstrationsvorhaben begleitet. So konnten bereits ca. 500 Elektrofahrzeuge und 260 Ladestationen in Betrieb gehen. Seit 2011 liegt der Schwerpunkt der Modellregion Rhein-Main im Bereich von Flottenlösungen und Technologieprojekten am Flughafen Frankfurt. Die „Grüne Abfertigung – E-PORT AN" am Flughafen Frankfurt und die „Allianz Elektromobilität" sind derzeit die zentralen Projektkonsortien der Modellregion Elektromobilität Rhein-Main.