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Schulisches Mobilitätsmanagement
Vorstellung der Broschüre in der Grundschule Buchhügel © Umweltamt

„Damit sich schon die Jüngsten sicher und umweltfreundlich selbständig im Straßenverkehr bewegen können, sind Konzepte gefragt, die einfach umzusetzen sind und in den (Schul-) Alltag integriert werden können. Ziel ist die Bewegungsaktivitäten von Kindern und Jugendlichen im Alltag sicherer und umweltfreundlicher werden zu lassen und gleichzeitig die Bildung und Erziehung zu nachhaltigen und zukunftsfähigen Mobilitätsweisen zu unterstützen.“

Bürgermeister Peter Schneider stellte gemeinsam mit dem Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz das Angebot der Stadt Offenbach und die neue Broschüre zum Mobilitätsmanagement für Kitas u. Schulen vor.

Heike Hollerbach, Amtsleiterin: "Klimaschutz ist wichtig: wir wissen um die Endlichkeit der Ressourcen, der Atomausstieg wird Realität, der "Klimawandel" ist allgegenwärtig. Die Kinder von heute müssen dann die Zukunftsperspektiven sichern, und diese Grundeinstellungen werden in der Schule gelegt. Das Integrierte Klimaschutzprogramm der Stadt Offenbach setzt seit 2009 zahlreiche Maßnahmen zur Reduzierung des Co2-Ausstoßes um. Jetzt haben wir das passende Angebot für LehrerInnen und SchülerInnen und die Kindergärten."

Federführend haben das  Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz und der Arbeitskreis 'Mobilitätsmanagement in Schulen und Kitas' ein Angebot zum Mobilitätsmanagement für Kitas und Schulen entwickelt. In der Broschüre sind eine Vielzahl von Unterrichts- und Projektideen zum Thema Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung gesammelt und praxisnah aufbereitet. Ansprechpartner werden genannt und die wichtigen Offenbacher Akteure stellen sich mit ihren Projekten und Aufgaben vor, so z.B. das Stadtschulamt, das Staatliche Schulamt, das Amt für Stadtplanung, das Amt für Verkehrs- und Baumanagement, die NiO, die OVB, die Jugendverkehrsschule, die Gesellschaft für integriertes Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain (ivm) und die Stadt Offenbach.

Amtsleiterin Heike Hollerbach: "Natürliche Ressourcen zu schützen und die Lebensqualität aller Bürgerinnen und Bürger in Offenbach zu fördern ist unser Anliegen. Unsere Kinder sind dabei die wichtigsten Beteiligten, sie sind die BürgerInnen von morgen."

Praxis-Beispiele zeigen die vielfältigen Möglichkeiten der Umsetzung, z.B. durch Integration in den Schulalltag oder in den Alltag als Eltern oder Erzieherinnen und Erzieher. Hierzu zählt auch die Grundschule Buchhügel, sie ist Pilotschule für das Schulische Mobilitätsmanagement. Hier finden seit einigen Jahren unterschiedliche Mobilitätsprojekte zum Thema Zu-Fuß-Gehen und Fahrradfahren statt. Der eigene Fahrradparcours im Pausenhof zu, Beispiel lädt die Kinder zum Befahren ein und stärkt so gleichzeitig ihre motorischen Fähigkeiten – Voraussetzung für ein Bestehen der Fahrradprüfung.

Ein weitere – aktuelle - Gelegenheit bietet sich in der Teilnahme an der Kindermeilen-Kampagne 2015: „Kleine Klimaschützer unterwegs – gemeinsam um die Eine Welt!“ vom 21.09. bis 02.10.2015.

Peter Schneider: „Und für die Kinder ist es ein tolles Erlebnis, wenn sie vor dem Bürgermeister stehen und stolz das Ergebnis ihrer Aktivitäten präsentieren: das ist pure Freude.“

Die Broschüre wendet sich an alle interessierten Lehrerinnen und Lehrer sowie an Eltern, die Mobilitätsmanagement in ihrer Schule oder ihrem Kindergarten umsetzen wollen. Sie kann in gedruckter Form beim Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz, Berliner Straße 60, 63065 Offenbach am Main bezogen oder auf dieser Seite heruntergeladen werden.

Peter Schneider: “Wir setzen ganz bewusst auf die Kitas und Schulen: ErzieherInnen und KlassenlehrerInnen stehen in einer engen Beziehung zu den Kindern, sie bilden ein Gegengewicht, zu den Eltern, die vielleicht nicht darüber nachdenken, wie sie ihre Mobilität im Alltag anders bewältigen können. Die Kinder lernen im Alltag auch durch ihre Vorbilder in der Schule, dort werden ja bekanntlich Menschen unterrichtet, keine Fächer! Über die Kinder werden auch die Eltern angesprochen und motiviert neue Wege zu gehen. Der Reiz für Schulen mitzumachen besteht darin, durch die Präsenz von verschiedenen außerschulischen Akteuren wie Polizei oder Umweltamt eine sehr gute Unterstützung zu bekommen, das spart auch eigene Ressourcen. z.B. ist ein Projekttag mit der Jugendverkehrsschule oder eine Ausflug zur OVB für die Kinder ein Highlight."

Heike Hollerbach: „Bitte kontaktieren Sie uns und nehmen Sie die Angebote wahr! Wir freuen uns, mit Ihnen zusammen unsere Kinder mobil zu machen.“

Mobilitätsmanagement für Kitas und Schulen ist ein Angebot der Stadt Offenbach a.M. im Rahmen des Integrierten Klimaschutzprogrammes.

Weitere Informationen unter: www.offenbach.de/klimaschutz

Offenbach, 20.07.2015