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Unter dem Dach der Klima.Schutz.Aktion des Amtes für Umwelt, Energie und Klimaschutz macht die Stadt Offenbach sich gemeinsam mit den Partnern ivm, dem Radverkehrsbeauftragten des Regionalverbands FrankfurtRheinMain und dem ADFC stark für die Radverkehrsförderung in Offenbach.

Mit der Gründung der AG Radverkehrsförderung: Service und Marketing im Sommer 2013 hat das Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz ein Projekt zur aktiven Radverkehrsförderung in Offenbach- eine von 66 Maßnahmen aus dem Integrierten Klimaschutzkonzept- gestartet.

Dabei geht es vor allen Dingen um die Förderung des Radverkehrs mit Maßnahmen zur Steigerung der lokalen Akzeptanz des Radverkehrs und damit der Verkehrssicherheit, sowie die Erhöhung des Radverkehrs am gesamten Verkehrsaufkommen in Offenbach.

Derzeit liegt der durchschnittliche Radverkehrsanteil am Stadtverkehr bei 9 %, eine schwache Zahl, bedenkt man die geeignete flache Topographie der Innenstadt und das konzentrierte Stadtzentrum Offenbachs. Diesen Anteil mit Marketing- und Servicemaßnahmen langfristig zu erhöhen ist das erklärte Ziel der AG. Das Offenbach hier Nachholbedarf hat, liegt klar auf der Hand: die MID Studie von 2008 im Vergleich zu anderen hessischen Großstädten zeigt, dass die Stadt einen höheren PKW- sowie geringere ÖPNV- und Fußwege-Anteile hat, als in den Vergleichskommunen. Genauer betrachtet zeigt sich, dass 22% aller Pkw-Wege kürzer als ein Kilometer sind und 51% kürzer als fünf Kilometer- Distanzen die sehr gut mit einem Fahrrad zurückgelegt werden können. Ins besondere wenn man bedenkt, dass bei den Autofahrten Freizeitwege der dominierende Wegezweck (31% aller Wege) sind. Hinzu kommt das rund ¼ aller Befragten Offenbacher/innen kein verkehrstaugliches Fahrrad besitzen! Dabei würden mehr Menschen mit dem Fahrrad fahren, wenn sie sich sicher fühlen.

Die Vorteile in der Stadt mobil mit dem Fahrrad zu sein sind vielfältig:

  • Kostenlos von A nach B kommen
  • Keine Parkplatzsuche
  • Schafft Bewegung und ist gesundheitsfördernd
  • Umweltschonend: keine Abgase, kein Lärm, recyclebar
  • Macht Spaß
  • Bietet Unabhängigkeit und Selbstständigkeit

„Die Ansprache der richtigen Zielgruppe mit der passgenauen Maßnahmenausrichtung ist ein wesentlicher Schlüssel um Akzeptanz für unsere Aktionen zu schaffen“, sagt Projektleiterin Dr. Anna-Christine Sander. Aktuell bietet das Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz Angebote für Schulen und Kitas im Rahmen des Schulischen Mobilitätsmanagements an sowie einen Radfahrkurs für Frauen. Für 2016 ist jetzt ein Aufbaukurs für Radfahranfängerinnen in Planung.

Mit all diesen und weiteren bereits geplanten Aktionen wie zum Beispiel zum Stadtradeln soll die allgemeine Akzeptanz für das Radfahren in Offenbach gesteigert werden und der Anteil des Radverkehrs am gesamten Verkehrsaufkommen erhöht werden.

Denn: Offenbach wird Fahrradstadt!