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Am Donnerstag, den 12.02.2015 hatte das Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz zum ersten Offenbacher Workshop zur Radverkehrsförderung in den Quartierssaal des Gründercampus Offenbach eingeladen.
Workshop Radverkehrsförderung 2015
Dr. Anna-Christine Sander © Anett Janke Fotografie, Offenbach a. M.

Angesprochen waren beruflich und privat aktive Radfahrer, die Ideen entwickeln und umsetzen wollen, um mehr Offenbacher zum Radfahren zu motivieren und den Stellenwert der Radfahrer als Verkehrsteilnehmer zu stärken. Gekommen waren gut 40 Teilnehmer aus allen Bereichen der Offenbacher Fahrrad- und Alltagskultur (u.a. Fahrradeinzelhandel, Offenbacher Vorstand des ADFC, KJK Sandgasse, Vertreter des Kinder- und Jugendparlamentes, Vertreter der OPG, der städtische Radverkehrsbeauftragte) die den Nachmittag zum aktiven Netzwerken ausgiebig nutzten.

Nach einer Begrüßung durch die Projektleiterin Dr. Anna-Christine Sander vom Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz, präsentierte David Brautmann vom Urban Media Project geeignete Kommunikationswege für die Radverkehrsförderung, gefolgt von Wolfgang Malik (Stadtmagazin Mut und Liebe) und Jürgen Blümmel (Artefakt Offenbach), die mit sehr anschaulichen Bildern die bereits vielfältige Fahrradkultur und Tradition in Offenbach vorstellten.

In der darauf folgenden Arbeitsphase waren alle Teilnehmer dazu aufgefordert ihre Ideen und Umsetzungsvorschläge einzubringen. Die ausgearbeiteten Ideen reichen von Fahrradtouren für Kinder zum Erlernen von verkehrssicherem Verhalten unter Federführung des KJK Sandgasse, einer Freundlichkeitskampagne des ADFC für Offenbach bis zur Einbringung von Verbesserungsvorschlägen aufgezeichnet auf dem Fahrradstadtplan!

Die außerordentlich konstruktive Diskussionsatmosphäre in den verschiedenen Projektgruppen hat gezeigt, dass in Offenbach ein großes Potential an Ideen und Motivation besteht. Durch den Workshop konnte ein Teil dieser Leute gezielt zusammen gebracht werden, um Synergien zu nutzen und Projekte zu planen. Die kommende Fahrradsaison wird von dieser konkreten Vernetzung spürbar profitieren (Öffnung Einbahnstraßen, Lyons Fahrradbasar in der Messe, Stadtradeln) und Offenbach ein Stück fahrradfreundlicher – und das heißt auch lebenswerter- machen. Dazu Bürgermeister Peter Schneider: ‚Das Thema steht beharrlich auf der Tagesordnung und wir gehen Schritt für Schritt um Offenbach zukunftsfähig zu machen. Keine Idee landet in der Schublade, bei aller Sparsamkeit. Dazu gehört auch eine gute Fahrrad-Infrastruktur und Fahrrad Alltagskultur. Das sehr effektive Zusammenbringen der Akteure unterschiedlichster Couleur hat gezeigt, dass mit den richtigen Partnern Ideen zur Umsetzung gelangen. Zum Beispiel die auf dem Workshop gegründete Arbeitsgruppe zur geplanten Freundlichkeitskampagne des ADFCs.