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Heike Hollerbach, vom Amt für Umwelt, Energie u. Mobilität: „Ein Fest für den Klimaschutz, fair hergestellte Öko-T-Shirts in neuem Design, innovative Ideen bei der Herstellung von erneuerbarer Energie, Tauschbörse für gebrauchte Kleidung und Gegenstände, Obst- und Gemüseanbau im Schulgarten, Stoff statt Plastik(taschen).
Klimakonferenz 2011 Plenum
© georg-foto, offenbach

Dies waren 6 von 20 Projekten, die 197 Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe der Leibnizschule gemeinsam in den Themenfeldern Erneuerbare Energie, Abfall und Recycling, Konsum und Kleidung und Konsum und Ernährung entwickelt haben und mit externen Gästen bei der 3. Klimaschutzkonferenz am 22.11.2011 diskutiert haben. Das Ergebnis: bei allen Beteiligten kam die gemeinsame Arbeit gut an.“

Jeder der Teilnehmer und Gäste hatte die Chance 3 Projekte kennen zu lernen. Die Schülerinnen und Schüler präsentierten dabei nicht nur ihre Ergebnisse und Vorschläge, sie führten auch geschickt als Moderatoren durch die Gesprächsrunden, oder hielten als Protokollanten die Ergebnisse für die anschließende Podiumsdiskussion fest.

Bei der Podiumsdiskussion besprachen dann neben 4 Schülerinnen und Schülern Frau Bürgermeisterin Simon, Herr Christoph Dombrowski, Schulleiter der Leibnizschule, Frau Ulla Peppler stellv. Stadtverordnetenvorsteherin, Herr Christian Loose von der ESO sowie Frau Schulte-Spechtel vom Schulelternbeirat und Club of Rome Sprecherin, die wichtigsten Ergebnisse aus den Stuhlkreisen.

Für manche Projekte wurde eine schnelle Umsetzung gefunden: „Sammelcontainer für Kleinelektrogeräte können wir gerne in der Leibnizschule aufstellen“ so Christian Loose von den ESO, „Einen Aufstellplatz werden wir sicher finden“ stimmte Herr Dombrowski zu. Bürgermeisterin Birgit Simon ergänzte: „die Sammlung von Elektromüll sollte auch durch einen zentralen Sammelbehälter in der Innenstadt ergänzt werden. Aufstellmöglichkeiten im Rathaus oder in der Umgebung des Rathauses sind denkbar".

Andere Projekte wie z.B. die Herstellung von Strom durch Photovoltaikanlagen werden von der Stadt durch die Nutzung oder Vermietung der stadteigenen Dächer genutzt. Die stv. Stadtverordnetenvorsteherin, Ulla Peppler: „eine großflächige Photovoltaikanlage auf dem Schneckenberg ist in Planung und soll 2012 errichtet werden.“
Die Schülerinnen und Schüler wollen erneuerbare Energien, Ökostrom und Energiesparen durch Gebäudesanierung mit gezielten Informationen Bauherrn oder Gebäudebesitzer nahebringen und sie zur Nutzung erneuerbarer Energien bewegen. Weitere Projekte brauchen bei der Umsetzung noch Unterstützung von Seiten der Wirtschaft der Politik oder der Schule. Insgesamt hoffen die Schülerinnen und Schüler, dass aus ihren Ideen Wirklichkeit werden kann.

Zum Abschluss kamen die Schülerinnen und Schüler noch einmal zu Wort: „Vielen Dank an die Gäste, die mit uns diskutiert haben.„Wir haben uns gefreut, dass unsere Projekte ernstgenommen wurden, und uns Unterstützung zur Umsetzung zugesagt wurde. Die Vorbereitung der Klimaschutzkonferenz hat uns viel Spaß gemacht, das sollten wir wiederholen. Eine solche gemeinsame Arbeit in den Stuhlkreisen können wir gerne einmal im Jahr machen.“

Bürgermeisterin Birgit Simon: „Vielen Dank an Euch aus der Jahrgangsstufe 10 für die tollen Projekte, für die Mitarbeit vor und während der Konferenz. Danke auch an die Leibnizschule für die gute Zusammenarbeit und an die externen Gäste fürs Kommen.“
Heike Hollerbach, vom Amt für Umwelt, Energie und Mobilität: „Wir sind über den Verlauf und die Ergebnisse der Klimaschutzkonferenz sehr zufrieden, die Zusammenarbeit mit den Schülern, den Lehrern und der Schule war toll. Danke auch an mein Team, die Kolleginnen und Kollegen vom Amt, allen voran an Christine Schneider, die die Projektleitung für den Gesamtablauf hatte. Die Ergebnisse der Konferenz, der Film darüber und die Projektideen werden demnächst im Internet der Stadt Offenbach unter Umwelt und auf den Seiten der Leibnizschule zu finden sein.“