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2016

Januar

KW 1: Offenbacher Klimapaten geben ihre persönlichen Umwelttipps - diese Woche: Heike Hollerbach

Klimapatin: Heike Hollerbach
   
Alter: 59

Beruf: Leiterin Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz Offenbach

Hobbies: Gärtnern, Laufen/Wandern, Lesen, Kochen, Reisen

„Wie ich zum Klimaschutz kam…“

Als Kind, als wir im Kleingarten mit der Familie selbst Gemüse und Obst hatten und Eingemachtes gegessen haben, fing das schon an. Ich habe schon beim Kochenlernen mitbekommen, dass die regionalen heimischen Produkte einen ganz tollen Geschmack haben und als ich größer wurde, lernte ich, dass das auch was mit Klimaschutz zu tun hat. Außerdem bin ich bei Wind und Wetter mit dem Fahrrad in die Schule gefahren. Heute verbinde ich auch berufliche Dinge damit und finde die Aufgabe sehr herausfordernd und auch attraktiv und habe dabei schon viele tolle Leute kennenlernen dürfen.

„Warum ich Klimapatin bin...“

Unser Stadtklima ist für unsere Gesundheit lebenswichtig, dafür müssen wir selber etwas tun. Also lassen Sie uns gemeinsam auf Entdeckungsreise gehen. Klimaschutz kann keiner alleine machen, also suche ich immer nach MitmacherInnen. Ich finde es toll, gemeinsam mit den anderen Klimapaten zu diskutieren, neue Projekte anzustoßen und die Energie in der Gruppe zu spüren. Gemeinsam können wir viel schaffen. Ich muss mein Leben nicht ändern, sondern kann mit vielen kleinen Dingen etwas für den Klimaschutz tun. Und das kann jeder.

„Was ich in Offenbach erreichen möchte…“

Mir ist wichtig, dass ich unsere Lebensqualität hier vor Ort erhalte und fördere. Sei es durch vernünftigen Umgang mit Flächen, mehr Grün oder die Unterstützung von Schulen und Eltern, damit die Kinder mit dem Fahrrad oder zu Fuß in die Schule kommen können. Wir brauchen auch politische Unterstützung. Und wir brauchen Partner aus der Wirtschaft, dem Gewerbe und den Vereinen und den Schulen, das bringt uns in großen Schritten voran.

„Mein Tipp für Klimaschutzeinsteiger…“

Klimaschutz fängt zuhause an! Im Garten mit heimischen Pflanzen und Gehölzen, beim Einkauf mit regionalen Produkten aus meinem Geschäft am Ort. Oder bei der Fahrt in den Urlaub. Dazu gehört auch sich klar zu machen, was ich persönlich beitragen kann für die Umwelt, in der ich lebe, ohne große Anstrengung. Ich finde es auch wichtig, dass wir uns im Alltag klimafreundlich bewegen. Daher fahre ich so viel wie möglich mit dem Zug. Vor allem auch Fernstrecken, ich kann dabei lesen oder Musik hören, was Leckeres essen und komme auch noch entspannt fast überall hin. Daher bin ich Bahnfahrerin. Ich habe sozusagen mein eigenes „Elektromobil“ und zwar komfortabel, klimatisiert und auch noch mit Chauffeur. Mein Tipp: Lesen Sie die Umwelttipps von der Klimamanagerin oder schicken Sie eine Mail oder einen Brief; wir helfen den ersten Schritt zu machen.

Und hier gelangen Sie zu weiteren Aktivitäten der Klimapaten.

KW 3: Offenbacher Klimapaten geben ihre persönlichen Umwelttipps - diese Woche: Thomas Isser

Klimapate: Thomas Isser
   
Alter: 27

Beruf: Maler- und Lackierermeister, Geschäftsführender Gesellschafter

Hobbies: Karneval, Theater, Kunst, „Einmischen“ (z.B. Masterplan, Energiesparinitiative)

„Wie ich zum Klimaschutz kam…“

Angefangen hat mein Interesse am Klimaschutz während meiner Ausbildung und in der Berufsschule, da es dort u.a. um Wärmedämmung und Erneuerbare Energien ging. Deswegen bin ich auch als Energieberater im Maler- und Lackiererhandwerk tätig und berate beispielsweise in Sachen Hausdämmung. Doch das ist nicht das einzige, was ich der Natur zuliebe unternehme. Kurze Wege laufe ich in der Stadt, vermeide generell Plastiktüten und habe in meinem Haushalt eine gute Energiebilanz. Wenn es der Umwelt gut geht, geht es auch uns selbst und vor allem der nachfolgenden Generation besser.

„Warum ich Klimapate bin...“

Der Hauptgrund für meine Aktivität als Klimapate besteht darin, dass ich der Nachwelt einen sauberen Planeten hinterlassen möchte, der noch möglichst lange besteht. Unsere Nachfahren hätten sonst nämlich ein riesiges Problem!

„Was ich in Offenbach erreichen möchte…“

Die Offenbacher Bevölkerung muss darauf aufmerksam gemacht werden, dass wir umgehend handeln müssen. In meiner Rolle als Klimapate nutze ich die Möglichkeit, mich als Klimaschützer nach außen zu zeigen und meine Botschaft „herauszubrüllen“. Denn den Klimawandel stoppt man nicht als Einzelner, sondern in einer großen Gemeinschaft! Deshalb wünsche ich mir für Offenbach weniger Egoismus und mehr globales und auf die Zukunft ausgerichtetes Denken.

„Mein Tipp für Klimaschutzeinsteiger…“

Immer wieder höre ich, man könne nichts für die Umwelt tun als einzelne Person. Das ist falsch. Jeder kann einen kleinen Beitrag leisten. Das fängt an beim Benutzen von Taschen und Beuteln beim Einkauf, die mehrfach verwendbar bzw. recycelbar sind (Gewebetaschen, Stoffbeutel, Papiertüten), bis hin zum Umstieg auf Energiesparende Geräte. Dies kann einfach beim Neukauf getan werden. So muss man nicht unnötig jetzt Geld ausgeben, sondern einfach beim nächsten Gerätewechsel auf die Energiebilanz achten. Ihre Umwelt und Ihr Geldbeutel wird es Ihnen danken.

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KW 4: Offenbacher Klimapaten geben ihre persönlichen Umwelttipps - diese Woche: Sigrid Isser

Klimapatin: Sigrid Isser
   
Alter: 60

Beruf: Mitarbeiterin in der Firma des Sohnes, langjährige ehrenamtliche Tätigkeiten, gelernte Arzthelferin

Hobbies: Ehrenamt, Reisen, den Hund in und um Offenbach spazieren führen

„Wie ich zum Klimaschutz kam…“

Die Wahrnehmung unserer Umwelt und der Erde ist mir sehr wertvoll. Zum Teil wegen meines Glaubens, aber auch wegen meiner Achtung vor der Natur mit ihren Lebewesen. Klimaschutz gehörte und der bewusste Umgang z.B. mit Nahrung schon immer zu meinem Alltag, auch wenn er früher nicht so bezeichnet wurde, sondern eher als Sparsamkeit.

„Warum ich Klimapatin bin...“

Als Klimapatin nehme ich eine Rolle als Multiplikator ein und versuche neben meinen eigenen umweltschützenden Maßnahmen auch anderen die Wichtigkeit des Klimaschutzes zu vermitteln. Zum Beispiel habe ich mein Haus gedämmt und trenne Müll, habe aber auch meinen Mieter von der Nutzung der Biotonne überzeugt und kümmere mich um die Teilnahme der Seniorenhilfe beim Stadtradeln.

„Was ich in Offenbach erreichen möchte…“

Zusammen mit den anderen Klimapaten möchte ich einen größeren Stellenwert für den Klimaschutz in Offenbach erreichen. Jeder Einzelne sollte seinen gesamten Tagesablauf klimaschutzbezogen beleuchten und anfangs mit kleinen und dann mit immer größer werdenden Schritten weitermachen. Denn dieses Thema geht uns alle etwas an, vom Kleinen bis ins Große.

„Mein Tipp für Klimaschutzeinsteiger…“

Jeder sollte seinen Tagesablauf auf den Klimaschutz hin beleuchten, denn jeder einzelne Schritt ist wichtig. Wenn viele Menschen kleine Dinge im Alltag verändern, haben Sie eine große Wirkung.

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Februar

KW 5: Offenbacher Klimapaten geben ihre persönlichen Umwelttipps - diese Woche: Barbara Levi-Wach

Klimapatin: Barbara Levi-Wach
   
Alter: k. A.

Beruf: Lokale Agenda 21 (Ehrenamt), Verkauf von Öl und Champagner, gelernte MTA

Hobbies: Offenbacher Stadtentwicklung, Kunst, Lesen, Radfahren, mein Gemüsegarten, Kino (alte Filme)

„Wie ich zum Klimaschutz kam…“

Mit Gewässer- und Klimaschutz bin ich sozusagen groß geworden. Einerseits hat mein Vater, als Ingenieur Maßnahmen gegen die Verschmutzung der Flüsse entwickelt und zum anderen hatten wir zu Hause einen riesigen Garten, in dem wir Kinder alle mit anpacken mussten, was mir damals wenig gefallen hat.

„Warum ich Klimapatin bin...“

Ein Aspekt war die Frage: Woher kommt die Nahrung und was ist drin?

So hab ich mich erinnert; da war doch der große Garten mit Gemüse, Obst, jäten, ernten, einkochen, trocknen oder einkellern. Da hab ich aus der Erinnerung wieder begonnen. Erst mal am Fensterbrett, dann Balkon und schließlich Garten. Viel Arbeit und der Garten bestimmen den Speiseplan. Dann kam die Idee, mach´s doch mit anderen zusammen und dann gleich vor der Haustür. Jetzt gärtnern wir von der Lokalen Agenda 21 auch vor dem Rathaus.

„Was ich mir wünsche…“

Das unsere Idee Früchte trägt. Was wir essen sind Lebensmittel und wert das sie uns gesund erhalten Ich hoffe, dass Selbstgärtnern ansteckend ist und viele Nachahmer findet.

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KW 6: Offenbacher Klimapaten geben ihre persönlichen Umwelttipps - diese Woche: Dieter Levi-Wach

Klimapate: Dieter Levi-Wach
   
Alter: k. A.

Beruf: Elektroingenieur, Verkauf von Öl und Champagner

Hobbies: Gärtnern, Radfahren

„Wie ich zum Klimaschutz kam…“

Warum ich mich für den Klimaschutz einsetze, lässt sich hauptsächlich auf ein Schlüsselerlebnis in den 90ern zurückführen. Als ich vom Flughafen mit dem Taxi nach Hause gefahren bin, wurde mir auf der ca. 20 km langen Fahrt etwas Elementares bewusst: Ich wäre, wäre ich diese vergleichsweise kurze Strecke senkrecht in den Himmel gefahren, schon über die Erdatmosphäre hinausgefahren! So dünn ist sie nur!

„Warum ich Klimapate bin...“

Schnelle Veränderungen der Handlungen der Menschen wirken sich gewaltig und dramatisch auf die Umwelt aus. Nach der Katastrophe des Atomkraftwerks Tschernobyl habe ich mich von der Atomenergie abgewandt und bin auf EWS Schönau umgestiegen. Außerdem konsumiere ich nur saisonale und regionale Lebensmittel und mache ich bei der Olivenernte mit. Ich freue mich darüber, unter den Klimapaten Gleichgesinnte zu treffen und deren Handeln zu stärken, indem ich Erfahrungen weitergebe, die ich selbst gewonnen habe.

„Was ich mir wünsche…“

In Offenbach müssen wir die Basis des Klimaschutzes verbreitern, damit es ein Vorbild im Rhein-Main-Gebiet wird. Außerdem will ich politische Verantwortung erreichen, denn wir sind auf finanzielle und materielle Unterstützung angewiesen. Hört uns zu, hört uns an, fangt an!

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Klimapate Christian Loose
Klimapate Christian Loose © Umweltamt

KW 7: Offenbacher Klimapaten geben ihre persönlichen Umwelttipps - diese Woche: Christian Loose


Klimapate: 
Christian Loose
   
Beruf: Stellvertretender Eigenbetriebsleiter ESO, Kommunale Dienstleistungen

Hobbies: Tennis, Segeln

„Wie ich zum Klimaschutz kam…“

Das Klima auf der Erde bildet einen Teil der Lebensgrundlage für uns alle. Diskussionen um den Klimawandel habe ich deshalb schon immer verfolgt, aber erst vor ungefähr fünf Jahren habe ich manifestiert, dass er durch menschliches Handeln verursacht wird. Darum setze ich mich für den Klimaschutz ein.

„Warum ich Klimapate bin...“

Es macht mir Spaß im Klimaschutz aktiv zu sein, weil es mir ein gutes Gefühl gibt. Vorrangig ist dabei aber mein Interesse an effektiver Technik: Sie soll gleichzeitig sparsam und effizient, aber auch angenehm sein. Ich möchte ein Signal nach außen setzen und zeigen, dass es möglich ist, Dinge zu tun, die einen Effekt haben. Außerdem gefällt es mir, eine Botschaft an andere auszustrahlen, wenn ich zum Beispiel meine eigenen Handlungen hinterfrage und durch smarte Technologie oder Prozessoptimierung Energie einspare.

„Was ich mir wünsche…“

Mitmachen! Die Offenbacher sollen sich informieren, an Veranstaltungen teilnehmen und Erfolge gemeinsam feiern und genießen. Durch öffentliche Arbeit muss deutlich aufgezeigt werden, dass ein Ziel erreichbar ist. Gemeinsam sind wir stark.

„Mein Tipp für Klimaschutzeinsteiger…“

Bioabfallvergärung: Was bleibt ist Energie - Küchenabfälle gehören in die Biotonne

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Klimapatin Susanne Meirich
Klimapatin Susanne Meirich © Stadt Offenbach

KW 8: Offenbacher Klimapaten geben ihre persönlichen Umwelttipps - diese Woche: Susanne Meirich

Klimapatin: Susanne Meirich
   
Beruf: Studium der Landwirtschaft, Kartografie im eigenen Ingenieursbüro

Hobbies: Gärtnern, Imkern, Radfahren, Wandern

„Warum mir Klimaschutz so wichtig ist…“

Klimaschutz bedeutet für mich, so zu leben, dass unser Lebensraum auf der Erde gefördert und nicht aufgebraucht wird. Die Erde ist ein faszinierend funktionierendes System, das erhalten und nicht zerstört werden soll. Dieses System etwas verstehen zu lernen war Grund für meine Studienwahl, weil ich denke, es geht besser als das, was wir zurzeit tun.

„Was ich als Klimapate tue…“

Mein Engagement als Klimapate sehe ich als Ansporn für mich mein Einkaufsverhalten zu überdenken, mich über neue Produkte und deren Umweltbilanz zu informieren und umweltfreundliche Techniken auszuprobieren, um einen Weg zu finden, wie man umweltfreundlich lebt, ohne Einschränkungen und dabei mit erhöhter Lebensqualität.

Besonderes Interesse habe ich an umweltverträglicher Ernährung und die Entwicklung unserer Alltagstechnik an die Nutzung der Solarenergie.

An meinem Dasein als Klimapatin gefallen mir der öffentliche Kontakt und die Diskussionen.

„Was ich mir für Offenbach wünsche…“

Ich hoffe, dass wir mehr „jedermann“ in Offenbach erreichen und einen Anstoß geben können, das Alltägliche zu wandeln: Förderung der „Allgemeinbildung“ zu Nahrungsmittelproduktion, Ernährung und Haustechnik. und damit das Kauf- und Konsumverhalten.

Ich wünsche mir, dass sich aus einem veränderten Konsumverhalten der Offenbacher auch die Struktur der Läden in der Offenbacher Innenstadt verändert, weg von „1-Euro-Läden“ - Billigzeug mit viel Verpackung, hohem Schadstoffanteil, kurzer Nutzungsdauer und geringer Recyclingrate.

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Klimapate Kurt Müller
Klimapate Kurt Müller © Stadt Offenbach

KW 9: Offenbacher Klimapaten geben ihre persönlichen Umwelttipps - diese Woche: Kurt Müller

Klimapate: Kurt Müller
   
Beruf: Lokale Agenda (Ehrenamt), früher: Kirchenbeamter

Hobbies: Kunst, Kultur, Klimaschutz, Physik-Verein, Stadtentwicklung (z.B. Thema Flughafenausbau)

„Wie ich zum Klimaschutz kam…“

Als ich vor ca. 30 Jahren ein Buch zum Thema Klimaschutz gelesen habe, habe ich mich zum ersten Mal damit beschäftigt. Seit sechs Jahren setze ich mich auch in der Kirche dafür ein. Zuhause bin ich auf eine Brennwertheizung umgestiegen, kaufe nur saisonal und regionale Lebensmittel und hinterfrage bewusst meinen Konsum.

„Warum ich Klimapate bin…“

Die Erde gibt es nur einmal, deswegen darf man nicht das kaputt machen, was unsere Kinder später mal brauchen werden. Daher versuche ich, andere von der Wichtigkeit des Klimaschutzes zu überzeugen und auf den richtigen Weg zu bringen. Ich finde es spannend dabei mitzuhelfen einen wichtigen Prozess der aus dem Ruder gelaufen ist, durch eigenes Engagement zu gestalten und dabei Gleichgesinnte kennenzulernen.

„Das rate ich Offenbach…“

In Offenbach muss ein grundsätzliches Umdenken stattfinden. Fangen wir an darüber nachzudenken, wie viel wir in unserem alltäglichen Leben eigentlich kaputt machen und was wir von dem, was wir haben wirklich brauchen. Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Schritte tun, können sie das Gesicht der Welt verändern. Mehr erreicht mehr!

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März

KW 10: Offenbacher Klimapaten geben ihre persönlichen Umwelttipps - diese Woche: Nellie Mußmann

Klimapatin: Nellie Mußmann
   
Beruf: Schülerin

Hobbies: am Main spazieren, draußen Freunde treffen

„Wie ich zum Klimaschutz kam…“

In der Schule haben wir eine Klimaausbildung mit Plant for the Planet gemacht und über 1000 Bäume gepflanzt. Wir müssen gemeinsam das Klima der Erde im richtigen Maß halten, so dass es für uns und für die Tiere keine Schäden verursacht. Ein Besuch bei der Klimamesse in Hamburg und auch die Nachrichten machen mir bewusst welche Auswirkungen Klimawandel hat, zum Beispiel Eisschmelze.

„Warum ich Klimapatin bin…“

Ich möchte mit anderen zusammenarbeiten, die gleiche Interessen haben. Es ist ein gutes Gefühl, denn ich kann sagen „Ich habe mitgeholfen“. Außerdem macht es Spaß zusammen zu kämpfen, Ideen zu sammeln, umzusetzen und andere zu motivieren. Klimaschutz hat keine Nachteile, es schadet nicht Fahrrad zu fahren oder Dinge wiederzuverwenden, das habe ich auch schon durch meine Erziehung gelernt. Meine Eltern fahren wenig Auto auch für Alltagsdinge.

„Was ich mir für Offenbach wünsche…“

Das Thema sollte mehr an die Öffentlichkeit, damit das Problem klargemacht wird. An Schulen zu gehen hat mich überzeugt. Vielleicht würde ein Gespräch mit Politikern und Klimapaten etwas bringen. Mit den Klimapaten hoffe ich zu erreichen, dass mehr Leute mitmachen, davon wissen und realisieren welche Auswirkungen Klimaschutz haben kann. Und dass wir so die Ausmaße einen Ticken verringern. Je mehr Leute dafür kämpfen, desto mehr kann verhindert werden. Wir müssen in Offenbach anfangen, damit es besser wird.

„Mein Tipp für Klimaschutzeinsteiger…“

Ich finde Fahrrad zu fahren ist sehr leicht oder die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Wenn man nah an der Schule wohnt, kann man auch super dahin laufen.

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Klimapatin Marie Paul
© Stadt Offenbach

KW 11: Offenbacher Klimapaten geben ihre persönlichen Umwelttipps - diese Woche: Marie Paul

Klimapatin: Marie Elisabeth Irene Paul
   
Beruf: Schülerin, möchte wahrscheinlich mal Journalistin werden

Hobbies: Klavier spielen, Badminton, Musical-AG, Freunde treffen

„Wie ich zum Klimaschutz kam…“

In der 6. Klasse haben wir mit der gesamten Klasse an dem Projekt „Plant for the Planet“ teilgenommen, bei der wir zu Klimabotschaftern ausgebildet wurden. Außerdem machen wir bei der Club of Rome-AG mit, die immer eine Jahresaktion durchführt, wobei zum Beispiel Geld für einen Nationalpark gesammelt wird. Klimaschutz bedeutet für mich die Welt zu schützen und den Klimawandel nicht weiter voranschreiten zu lassen.

„Warum ich Klimapatin bin…“

Weil ich so anderen helfen möchte, wie sie etwas für den Klimaschutz machen können.

Ich hoffe, dass dabei noch viele mitmachen, auch bei kleinen Projekten, und wissen wie wichtig das Thema ist, weil es nur dann richtig gut funktioniert. Ich finde, es betrifft ja auch uns junge Leute, dass die Wetterextreme immer schlimmer werden, irgendwann geht nichts mehr.

„Was ich mir für Offenbach wünsche…“

Wenn jeder Offenbacher sein ungenutztes Ladekabel aus der Steckdose ziehen würde, wäre das schon ein großer Schritt.

„Mein Tipp für Klimaschutzeinsteiger…“

Jeder kann sich fragen: „Was kann ich als Einzelner tun?“ Jeder kann nämlich Ladegeräte aus der Steckdose ziehen, die sonst unnötig Strom verbrauchen. Ich selbst habe vieles schon zuhause gelernt, zum Beispiel das Fahrradfahren oder auch Mülltrennung und dass man keine Plastiktüten nehmen muss. Beim Fleisch kann man ruhig etwas weniger aber dafür gutes Fleisch essen.

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KW 12: Offenbacher Klimapaten geben ihre persönlichen Umwelttipps - diese Woche: Abdelkader Rafoud

Klimapate: Abdelkader Rafoud
   
Beruf: Migrationsberater, Vorsitzender des Ausländerbeirates

Hobbies: Integrationspolitik, Sozialarbeit, Laufen/Joggen

„Wie ich zum Klimaschutz kam…“

Erste Berührungen mit dem Thema Klimaschutz habe ich in den 70er Jahren bei einer Ausstellung in Offenbach gehabt. In meinem Heimatland Marokko war Klimaschutz bis dahin nie ein Thema. Und über weitere Aufklärungen der Medien über den klimatischen Schaden der Welt wurde mir deutlich, dass Klimaschutz lebenswichtig ist. Ohne Klimaschutz wird es uns nicht mehr lange geben.

„Warum ich Klimapate bin…“

Die Menschen müssen sensibilisiert werden. Sie müssen an das Thema herangeführt werden und begreifen, dass auch Kleinigkeiten einen großen Einfluss auf das Klima haben. Die Gesellschaft kann einiges bewegen, wir sitzen alle in einem Boot. Ich bin Klimapate, weil mir Offenbach wichtig ist und ich meinen Beitrag in meiner Heimatstadt leisten möchte, denn Klimaschutz bedeutet gleich Lebensschutz und –qualität. Mit dem Klimaschutz eröffnet sich mir auf politischer Ebene ein neuer, interessanter Bereich, in dem ich gleichzeitig auch viel für mich mitnehme, z.B. Strom zu sparen, „Kleinvieh macht auch Mist“, Gesundheit und indem ich darauf achte, tue ich mir und anderen etwas Gutes.

"Das will ich in Offenbach erreichen..."

Ich möchte, dass sich noch mehr Menschen, besonders Migrantinnen und Migranten, um den Klimaschutz kümmern. Wir weisen beispielsweise in unseren Vereinen oft auf Mülltrennung hin, da viele das Thema gar nicht kennen. Die ausländischen Vereine versuche ich dafür zu sensibilisieren, damit sie sich mehr damit beschäftigen und es dann weitergeben.

Die Politik könnte große Infoveranstaltungen machen, bei denen die Allgemeinheit ausreichend Informationen und Tipps erhält. Unteranderem sollte man sich zusammensetzen und besprechen was und wie viel möglich ist.

„Mein Tipp für Klimaschutzeinsteiger…“

Unterstützt uns! Ihr könnt euch Tipps bei Fachpersonal holen, z.B. dem Umweltamt, den Müll trennen, auf Plastiktüten verzichten und Stoffbeutel benutzen, Strom und Energie sparen.

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Klimapatin Eva Reiß
© Stadt Offenbach

KW 13: Offenbacher Klimapaten geben ihre persönlichen Umwelttipps- diese Woche: Eva Reiß

Klimapatin: Eva Reiß
   
Beruf: Pfarrerin und Dekanin

Hobbies: Bastelarbeiten, Kunsthandwerk, Upcycling, Gärtnern

„Wie ich zum Klimaschutz kam und was ich dafür tue…“

Der Klimaschutz ist Zukunftssicherung für unsere Erde. Für mich ist das Thema so interessant seitdem man weiß, dass es einfach nötig ist, im Grunde schon seit der Schulzeit im Biounterricht. Es ist zwar stark formuliert, aber ich fühle mich dafür verantwortlich und von Gott beauftragt, dass die Schöpfung für die nächsten Generationen erhalten bleibt. Um unser Klima zu schützen fahre ich fast immer mit dem Fahrrad, mache beim Stadtradeln und der Kampagne „Offenbach fährt fair“ mit. Ich versuche Dinge mehrfach zu verwenden oder hole aus Sachen, welche die meisten anderen Menschen weggeschmissen hätten, noch Werte heraus, d.h. ich wandle Abfallprodukte oder nutzlose Stoffe in neuwertige Produkte um (Upcycling). Heute Morgen habe ich außerdem z.B. auf den Wäschetrockner verzichtet. Des Weiteren engagiere ich mich gegen den Fluglärm. Ich bekomme ein positives Lebensgefühl und ein gutes Gewissen bei Verwendung von Gütern, wenn ich weiß, dass ich dadurch etwas tun und erreichen kann.

„Warum ich Klimapatin bin…“

Ich freue mich Gleichgesinnte zu treffen und mit ihnen Ideen austauschen zu können. Es ist ein schönes Gefühl, dass man weiß,  man ist nicht alleine, bei dem was man tun kann, um das Klima zu schützen. Diese Beziehungen  schaffen auch ein gutes Stadtklima. In diesem Jahr möchte ich mit den anderen Klimapaten erreichen, dass es zu mehr Stadtradelaktivitäten kommt und die CO2-Bilanz von Offenbach verbessern. Je mehr Leute sich an dem Projekt Klimapaten beteiligen, desto mehr potenziert sich dann unsere Anstrengung.

"Was ich mir wünsche..."

Jeder kann was für den Klimaschutz tun. Ich fände es schon toll, wenn die Menschen von Marktbeschickern „belohnt“ würden, wenn sie keine Plastiktüte nehmen. Jemand muss einfach damit anfangen, weil jeder Weg mit dem ersten Schritt beginnt.

„Mein Tipp für Klimaschutzeinsteiger…“

Du hast bestimmt eine wiederverwendbare Einkaufstasche zuhause. Nimm sie mit, du brauchst keine neue Plastiktüte. Und wenn du keine Tasche zuhause hast, komm bei mir vorbei und ich gebe dir eine!

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April

Klimapate Frank Riesenbürger
© Stadt Offenbach

KW 14: Offenbacher Klimapaten geben ihre persönlichen Umwelttipps- diese Woche: Frank Riesenbürger

Klimapate: Frank Riesenbürger
   
Beruf: Leiter der Instandhaltung und des Gebäudemanagement eines    Offenbacher Maschinenbauunternehmens

Hobbies: Triathlon, Wandern, ehrenamtliche Tätigkeiten im Skiclub Offenbach und in der ev. Kirche Offenbach

„Wie ich zum Klimaschutz kam…“

Als Klimaschutz bezeichne ich unsere Verantwortung für die Zukunft. Die Erde muss sich auch noch für die nachfolgenden Generationen weiter drehen und durch unseren Beitrag können wir die Belastungen reduzieren. Momentan läuft da etwas schief! Schon in meiner Jugend war Umweltschutz ein Thema für mich und spielt auch heute noch eine große Rolle.

„Warum ich Klimapate bin…“

An meiner Funktion als Klimapate mag ich, meinen Mitmenschen und Freunden zu vermitteln, was man tun kann, sowie auf meine eigene Art meine Ansichten herüberzubringen und Leute zu motivieren.

"Was ich mir wünsche..."

Erreichen möchte ich mehr Aufmerksamkeit für das Thema Klimaschutz und dass jeder für sich selbst umdenkt. Das geht nur, wenn sich noch mehr Offenbacher bei dem Projekt Klimapaten beteiligen.

"Das rate ich Offenbach..."

Ich rate sich einmal damit zu befassen, welche Geräte im Haushalt vorhanden sein müssen und wie man die Beleuchtung im Haus effizienter gestalten kann. Zusätzlich kann man sich die Frage stellen, ob man in Offenbach gerade in der Innenstadt unbedingt mit dem Auto von A nach B fahren muss oder ob es auch anders geht, beispielsweise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Sich zu bewegen ist sowohl gesund als auch kostenlos, tut nicht weh und nützt jedem. Kleine Beiträge machen in der Summe viel aus. Denkt an die Zukunft!

„Mein Tipp für Klimaschutzeinsteiger…“

In vielen Haushalten kommen noch zahlreiche Niedervolt-Halogenstrahler, z.B. in Decken eingebaut, zum Einsatz. Diese 12V Strahler können in der Regel auch durch baugleiche LED Strahler getauscht werden. Die Leistung wird dadurch z.B. von 20W auf 4W reduziert, die Investitionskosten liegen annähernd bei denen einer Halogenlampe.

Und hier gelangen Sie zu weiteren Aktivitäten der Klimapaten.

Klimapatin und Klimaschutzmanagerin Dorothee Rolfsmeyer
© Stadt Offenbach

KW 15: Offenbacher Klimapaten geben ihre persönlichen Umwelttipps- diese Woche: Dorothee Rolfsmeyer

Klimapatin: Dorothee Rolfsmeyer
   
Beruf: Diplom Landschaftsökologin, derzeit als Klimaschutzmanagerin bei der Stadt Offenbach

Hobbies: Mich in der Natur aufhalten, Reisen, Singen, Organisation eines Kulturfestivals

„Wie ich zum Klimaschutz kam…“

Unbewusst begann das schon seit der Kindheit durch meine Erziehung. In meiner Familie wurden Lebensmittel nicht verschwendet, wurde nicht jeder Weg mit Auto zurückgelegt und auch nicht für jede Kleinigkeit direkt losgefahren. Dass das Kind einen Namen hat, der Klimaschutz lautet, wurde mir unter anderem im Studium in Praktika bewusst. Klimaschutz bedeutet für mich, sich Gedanken machen darüber wie unser aller Verhalten unsere Umwelt beeinflusst und vor allem dann Konsequenzen daraus ziehen. Und der Klimaschutz ist mir wichtig weil ich mich dafür verantwortlich fühle mit den Mitteln, die ich selbst habe etwas Positives für meine Umwelt zu erreichen. Wir haben schließlich nur eine Welt.

„Warum ich Klimapatin bin…“

Ich fühle mich gut damit, nicht verantwortungslos durch die Welt zu gehen. Mir macht vieles, was gleichzeitig Klimaschutz ist, einfach Spaß: Fahrradfahren oder leckeres Gemüse und Obst. Die saisonalen Produkte aus der Region schmecken einfach besser. Es ist spannend weitere Klimaschützer kennenzulernen und deren Art Klimaschutz zu betreiben. Ich lerne von den anderen viel Neues und wir haben einfach Spaß bei gemeinsamen Aktionen und unseren regelmäßigen Treffen.

"Was ich in Offenbach erreichen möchte..."

Bei meiner Tätigkeit für die Stadt Offenbach starte ich viele Projekte, bei denen Offenbacherinnen und Offenbacher zum Mitmachen und Klimaschützen motiviert werden. Dabei wollen wir alle Zielgruppen erreichen, Unternehmen, Hausbesitzer, Schüler und viele weitere. Außerdem möchte ich noch viele neue Klimapaten gewinnen, die gemeinsam Spaß am Klimaschutz erfahren. Vor allen Dingen wünsche ich mir, dass unsere Botschaften die Offenbacher Bürgerinnen und Bürger erreichen und s­­­­­­ie sich öffnen für den Gedanken, dass auch sie einen Einfluss auf den Klimawandel haben können und einfach mal ein paar Dinge ausprobieren.

„Mein Tipp für Klimaschutzeinsteiger…“

Ich selbst kaufe viele regionale und saisonale Lebensmittel auf dem Offenbacher Wochenmarkt ein und nutze fast ausschließlich öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad. Statt viel billiger Kleidung zu kaufen macht es Sinn weniger , aber dafür hochwertigere Kleidung kaufen, die dann auch länger hält. Und: Weniger Kleidung neu kaufen und vielleicht mal mit Freunden tauschen, in einen Second-Hand-Laden gehen, das kann vor allem auch viel günstiger sein.

Und hier gelangen Sie zu weiteren Aktivitäten der Klimapaten.

Klimapatin Christine Schneider
© Stadt Offenbach

KW 16: Offenbacher Klimapaten geben ihre persönlichen Umwelttipps- diese Woche: Christine Schneider

Klimapatin: Christine Schneider
   
Beruf: Dipl. Ing. Architektin und seit 2010 Fachreferentin für Umwelt und Energie im Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz bei der Stadt Offenbach

Hobbies: Verreisen, Wandern, Museen und Kirchen besichtigen mit der Familie, Engagement im Gemeindevorstand, Schwimmen, Laufen, Krimis lesen

„Wie ich zum Klimaschutz kam…“

Konkret wurde das Thema für mich bei einer Fortbildung zur Energieberaterin. Unter anderem wurde die Energieeinsparung beim Heizen und Warmwasserverbrauch für mich berechenbar und dadurch erfassbar.

Für mich am deutlichsten sichtbar ist die Klimaveränderung bei Bergwanderungen geworden. Berghütten, die vor 30 Jahren am Fuße eines Gletschers lagen, liegen heute weit davon entfernt, auf alten Postkarten ist das gut nachvollziehbar.

Klimaschutz bedeutet für mich Gewohnheiten hinterfragen und überlegen welche Konsequenzen sie für die Umwelt und andere Menschen haben. Denn ich habe eine Verantwortung für die Zukunft meiner Kinder und für meine Mitmenschen.

„Warum ich Klimapatin bin…“

Mir gefällt am besten, die Bereicherung durch die Anderen, durch Tipps und Denkanstöße und das Thema Klimaschutz gemeinsam auf die Straße und in die Köpfe zu bringen.

Ich bin für viele Themen sensibler geworden, sei es beim Einkaufen (Wo kommen die Sachen denn her?), bei der Körperpflege (Was ist denn eigentlich in der Creme alles drin?) oder beim Autofahren oder eben nicht Autofahren, sondern Fahrrad oder RMV.

Ich find jede/r kann etwas zum Klimaschutz beitragen und er geht uns alle an. Dies möchte ich mit den Klimapaten an Hand von konkreten Beispielen zeigen. Wenn jede/r einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz leistet führt das letztendlich zu einem großen Erfolg.

"Was ich in Offenbach erreichen möchte..."

Beruflich beschäftige ich mich unter anderem damit, Hausbesitzer zu beraten, wie sie Energie einsparen können durch Sanierung des Gebäudes, Austausch der Heizungsanlage oder Verwendung von erneuerbaren Energien.

Ich wünsche mir mehr Klarheit z.B. ein statt vieler verschiedener Qualitätssiegel für regionales und biologisch hergestelltes Obst und Gemüse. Insgesamt muss mehr vom Verbraucher her gedacht werden, der ja letztendlich durch sein Handeln den Erfolg bestimmt.

„Mein Tipp für Klimaschutzeinsteiger…“

Klimaschutz fängt für mich beim Wohnen an. Überprüfen Sie Ihr Heiz- und Lüftungsverhalten. Kaufen sie sich ein kleines Thermometer mit Hygrometer für ihr Wohnzimmer. 22°C sind zum Wohlfühlen ein guter Wert, die Luftfeuchtigkeit sollte nicht über 50 % liegen.

Privat versuche ich das, wozu ich beruflich berate natürlich auch nach und nach umzusetzen. Durch mein Hobby, wandern, verbringe ich viele Urlaubstage in den umliegenden Mittelgebirgen wie z.B. der Rhön. Nicht mal schnell per Kurztrip mit dem Flugzeug nach London.

Und hier gelangen Sie zu weiteren Aktivitäten der Klimapaten.

Klimapate Horst Schneider
© Stadt Offenbach

KW 17: Offenbacher Klimapaten geben ihre persönlichen Umwelttipps- diese Woche: Horst Schneider

Klimapate: Horst Schneider
   
Beruf: Oberbürgermeister der Stadt Offenbach

Hobbies: Rad fahren und dabei im Ausflugslokal mit Offenbacher Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen, Lesen zur Entspannung

„Wie ich zum Klimaschutz kam…“

Mir war schon als kleiner Junge sehr wichtig, sorgsam und respektvoll mit unserer Umwelt umzugehen und auf sie achtzugeben. Und der Schutz von Umwelt und Klima sind eng verzahnt. Aus meiner persönlichen Wahrnehmung heraus bedeutet Klimaschutz, den Planeten vor uns Menschen zu schützen. Da wir die Folgen und die große Herausforderung der Klimaveränderung heute nur ansatzweise absehen können, müssen wir so viel wie möglich tun, um das Schlimmste zu verhüten.

„Warum ich Klimapate bin…“

Es ist gut, sich für eine sinnvolle und notwendige Sache einzusetzen. Wenn wir die Folgen des Klimawandels wirklich in den Griff bekommen wollen, müssen sich so viele Offenbacherinnen und Offenbacher wie möglich berufen fühlen, sich für den Schutz von Umwelt und Klima einsetzen und auch mal den inneren Schweinehund überwinden, um den eigenen Alltag nachhaltiger zu gestalten. Die vielen kleinen Maßnahmen, die jeder tun kann, entfalten ihre Wirkung erst in der großen Summe.

"Was ich in Offenbach erreichen möchte..."

Alle unsere politischen Handlungen haben das Ziel, Offenbach lebenswerter zu machen. Als Stadtoberhaupt kann ich vielleicht dazu beitragen, dass sich die eine oder der andere ebenfalls aufgerufen fühlt, sich dem Klimaschutz zu widmen. So wünsche ich mir ein allgemeines Umdenken und von der Wirtschaft beispielsweise, dass sie Ressourcen nutzt, um ökologischer zu produzieren.

„Mein Tipp für Klimaschutzeinsteiger…“

Ich persönlich vermeide klimafeindliche Abgase, indem ich so ziemlich jede Strecke mit dem Fahrrad zurücklege. Das tut nicht nur der Umwelt gut, sondern auch meiner Gesundheit. Ich achte auch darauf unnötig Strom zu verbrauchen oder Plastikmüll zu produzieren. Auch Mülltrennen und Wassersparen ist weder aufwendig noch kostet es etwas. Im Gegenteil: Es spart oft sogar Geld ein und hilft unsere Stadt lebenswerter zu machen.

Und hier gelangen Sie zu weiteren Aktivitäten der Klimapaten.

Mai

Klimapate Peter Schneider
Klimapate Peter Schneider © Stadt Offenbach

KW 18: Offenbacher Klimapaten geben ihre persönlichen Umwelttipps- diese Woche: Peter Schneider

Klimapate: Peter Schneider
   
Beruf: Bürgermeister der Stadt Offenbach, Lehrer

Hobbies: Garten(-arbeit), Hund, Wanderungen, Wellness/Sauna

„Wie ich zum Klimaschutz kam…“

In der Schule war Klimaschutz kaum Thema, erst als in den 70er und 80er Jahren das Thema „Abholzung des Regenwaldes“ im Fokus stand. In den 80er Jahren kamen die Proteste gegen die Startbahn West des Flughafens und die Erhaltung des dortigen Waldes hinzu. Wir haben die Verantwortung, dass es den kommenden Generationen gut geht und sie noch lange auf der Erde leben können.

„Warum ich Klimapate bin…“

Ich möchte dazu beitragen, dass mehr Menschen umweltbewusster handeln. Wir müssen auf der Welt ein Gleichgewicht erhalten und die Lebensbedingungen nicht verschlechtern. Wenn man für etwas einsteht, macht es Sinn andere davon zu überzeugen und immer mehr Menschen dafür zu gewinnen. Ein Umdenken darf nicht erst stattfinden, wenn die Folgen die Menschen direkt betreffen. Wir dürfen nicht warten.

"Was ich in Offenbach erreichen möchte..."

Ich möchte den Gedanken in der Bevölkerung multiplizieren und die Zahl der Engagierten verdoppeln und ihn in verschiedene Überlegungen und Entscheidungen als Bürgermeister einbringen (ÖPNV, Schulen, Kitas). Klimaschutz muss einen höheren Stellenwert erreichen und auch bei der Abwägung von Kosten und Nutzen für den Bürger attraktiv werden. Wir haben viel Potential in unserer Stadt, was unbedingt ausgeschöpft werden muss.

„Mein Tipp für Klimaschutzeinsteiger…“

Klimaschutzeinsteiger sollten die Öffentlichen Verkehrsmittel benutzen und kurze Wege eher laufen, das Auto so selten wie möglich benutzen und darauf achten, dass man sich effiziente Haushaltsgeräte, die energiesparend sind, zulegt und nicht unnötig Strom verbraucht, indem man das Licht anlässt.

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Klimapatin Marisa Schönhofen
Klimapatin Marisa Schönhofen © Stadt Offenbach

KW 19: Offenbacher Klimapaten geben ihre persönlichen Umwelttipps- diese Woche: Marisa Schönhofen

Klimapatin: Marisa Schönhofen
   
Beruf: Masterstudium (Geografie)

Hobbies: Spazieren (mit Mann und Hund), Serien schauen, mein kleiner Gewürzgarten auf dem Balkon

„Wie ich zum Klimaschutz kam…“

Die Entwicklung der letzten 100 Jahre ist offensichtlich nicht in die nachhaltige Richtung gegangen. Es wäre egoistisch, nun so weiter zu machen. Deshalb ist mir der Klimaschutz ein großes Anliegen. Mein Geografie-Studium hat meine Überzeugung zum Klimaschutz noch verstärkt.

„Warum ich Klimapatin bin…“

Persönlich engagiere ich mich, indem ich z.B. kein Auto besitze, zuhause versuche anhand von Geräteoptimierung Energie effizient zu nutzen und regional einzukaufen. Es gefällt mir, andere Menschen zu inspirieren, denn alleine rette ich nicht die Welt. Irgendjemand muss aber anfangen, deswegen versuche ich, möglichst viele Menschen zu erreichen und eine Notwendigkeit zum Umweltschutz in deren Bewusstsein zu rufen. Man sollte das reflektieren, was man den Tag über tut und ob bestimmte Dinge wirklich nötig sind. Muss man denn beispielsweise unbedingt nach einem Regentag den Garten bewässern, zu viele Lebensmittel kaufen, die man dann einfach wegschmeißt, oder jeden Tag Fleisch essen?

"Das wünsche ich mir für Offenbach..."

Ich wünsche mir von der Politik, dass sie nicht zu Lasten von Natur und Klima dem Geld hinterher läuft und von der Offenbacher Bevölkerung mehr Offenheit im Bezug zu neuen Themen. Probiert mal was aus!

„Mein Tipp für Klimaschutzeinsteiger…“

Im Winter die Raumtemperatur überdenken. Die Heizung auf 1-2 Grad weniger einstellen spart viel Energie und Geld.

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Klimapatin Dr. Kirsten Schröder-Goga
Klimapatin Dr. Kirsten Schröder-Goga © Stadt Offenbach

KW 20: Offenbacher Klimapaten geben ihre persönlichen Umwelttipps- diese Woche: Dr. Kirsten Schröder-Goga

Klimapatin: Dr. Kirsten Schröder-Goga
   
Beruf: Fachbereichsleiterin „Energie, Umwelt und Innovation“ beim Regionalverband FrankfurtRheinMain

Hobbies: Familie, Schwimmen, Aqua Gymnastik, Reisen

„Wie ich zum Klimaschutz kam…“

Es ging bei mir mit dem Umweltschutz los, da ich seit dem 6. Lebensjahr Mitglied in einer zoologischen Gesellschaft und im Vogelschutz aktiv war. Ich finde wir sind nur zu Gast auf dieser Erde und sollten und dürfen mit unserem Dasein nicht alles für uns beanspruchen und dadurch zerstören. Klimaschutz bedeutet schließlich nachhaltig mit den endlichen Ressourcen unserer Umwelt umzugehen.

„Warum ich Klimapatin bin…“

„Viele kleine Leute an vielen kleinen Ort, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern.“ Klimaschutz geht über Masse, je mehr Leute desto effektiver und desto besser bleiben oder werden die Lebensbedingungen.

Weil ich regionales Wissen des Regionalverbandes aus anderen Kommunen für Offenbach nutzbar machen möchte. Es schafft außerdem ein besseres Lebensgefühl anderen nichts wegzunehmen, kaputt zu machen sondern lebenswertere Bedingungen für alle Menschen und die nachkommenden Generationen zu schaffen.

"Das wünsche ich mir für Offenbach..."

Begonnene Kampagnen sollten weitergeführt werden mit Unterstützung von den Entscheidungsträgern.

„Mein Tipp für Klimaschutzeinsteiger…“

Reflektieren Sie ihr eigenes Verhalten! Nutzen Sie Stromquellen nur, wenn Sie sie direkt benötigen, dann können Kosten reduziert werden. Das ist auch ein Benefit für die Umwelt.

Mir gibt es ein gutes Gefühl auf regionale Produkte zu achten sowie dienstlich und privat zu versuchen mit Ressourcen wie Strom sparsam umzugehen. Informationen zu diesen Themen gebe ich an Multiplikatoren weiter: Durch Vorbild für meine Kinder und auch im beruflichen Umfeld.

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Klimapatin Steffi Schubert
Klimapatin Steffi Schubert © Stadt Offenbach

KW 21: Offenbacher Klimapaten geben ihre persönlichen Umwelttipps- diese Woche: Steffi Schubert

Klimapatin: Steffi Schubert
   
Beruf: Geschäftsführerin einer GmbH für Forschung und Entwicklung mit Schwerpunkt Stadtentwicklung und Mobilität und Dozentin an der Goethe-Uni Frankfurt

„Wie ich zum Klimaschutz kam…“

Eigentlich interessiere ich mich seit ich aktiv denken kann für den Klimaschutz und seit das Ozonloch und ähnliche Dinge Thema sind. Es bedeutet für mich zu versuchen, dass die Erde noch für mindestens 3-4 Generationen (über-)lebbar ist. Meiner Meinung nach ist es eine Frage der Gerechtigkeit zwischen Generationen und auch Ländern und eine Frage des Erhalts natürlicher Ressourcen. Ich versuche mit meiner beruflichen Ausrichtung meine Einflüsse geltend zu machen und die gewonnenen Erkenntnisse auch privat, ehrenamtlich oder außerparteilich an sinnvollen Stellen einzubringen – bspw. Lenkungskreis Elektromobilität oder Hinweise bzgl. Fahrradinfrastruktur oder eben auch als Klimapatin.

„Warum ich Klimapatin bin…“

Weil das Patenmodell einen Multiplikatoreffekt hervorrufen kann. Die Gruppe ist ein Ort, wo ich Ideen einbringen kann, die sonst bei mir verbleiben würden. Ich möchte mit den anderen Klimapaten erreichen, dass der Gedanke und die Notwendigkeit des Klimaschutzes auf individueller, lokaler und regionaler Ebene „gemainstreamt“ wird und so eine Lawine ins Rollen kommt.

„Mein Tipp für Klimaschutzeinsteiger…“

Darüber nachdenken, ob es Alternativen gibt, um bspw. Strom zu sparen oder weniger Müll zu produzieren. Man kann sich gewisse Dinge auch mit mehreren Haushalten teilen oder einfach leihen, was man nicht oft braucht, einen Mixer oder eine Waschmaschine zum Beispiel. Ich wünsche mir, dass in Offenbach mehr Rücksicht genommen wird – aufeinander, aber auch auf das Umfeld und die Umwelt. Ich wünsche mir einen Systemwechsel von Rücksichtslosigkeit und Egoismus zu solidarischem Handeln, hier kann ein nachbarschaftliches „Teilen statt Besitzen-Prinzip“ einen guten Anstoß geben, um es in kleinerem Rahmen zu leben.

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Klimapate Dag Schulze
Klimapate Dag Schulze © Stadt Offenbach

KW 22: Offenbacher Klimapaten geben ihre persönlichen Umwelttipps- diese Woche: Dag Schulze

Klimapate: Dag Schulze
   
Beruf: Klima-Bündnis, Koordination von Projekten, Energiebereich, Nebentätigkeit: Firma für Mobilitätskonzepte (2 Personen)

„Wie ich zum Klimaschutz kam…“

In den 90er Jahren habe ich das erste Mal von dem Begriff „Klimawandel“ gehört und habe schnell begriffen, dass er eine große Gefahr für die Menschheit darstellt. Deswegen engagiere ich mich seit 1995 für den Klimaschutz.

„Warum ich Klimapate bin…“

Wer sich für den Klimaschutz einsetzt, lebt ein bewussteres Leben und lernt, mit Alternativen zurechtzukommen. Zusätzlich gefällt es mir, Hinweise an Mitmenschen zu geben, mit meinem Beitrag Gewohnheiten zu verändern und ein Hebel zu sein. Beispielsweise sollten Reiseziele hinterfragt werden, denn muss ein Flug wirklich immer sein? Ich persönlich reise fast nur in Europa und bin seit zwei Jahren nicht mehr geflogen. Beruflich versuche ich zu erreichen, dass Städte Maßnahmen ergreifen (auch mit geringem Budget!).

"Was ich mir für Offenbach wünsche..."

Es ist wichtig, das Thema Klimaschutz in der Wahrnehmung der Offenbacher zu steigern und es in den öffentlichen Diskurs zu bringen. Dabei spielt Aufklärung eine große Rolle: Man sollte die Funktion des Geldsystems verstehen, selbstbewusst Probleme kritisieren und sich in keinem Fall unterwerfen. Dann liegt es an uns, Alternativen zu organisieren. Klimaschutz kann Spaß machen!

„Mein Tipp für Klimaschutzeinsteiger…“

Mobilitäts-Apps für Smartphones und Tablets erleichtern die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel.

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Juni

Klimapate Felix Schwenke
Klimapate Felix Schwenke © Stadt Offenbach

KW 23: Offenbacher Klimapaten geben ihre persönlichen Umwelttipps- diese Woche: Felix Schwenke

Klimapate: Felix Schwenke
   
Beruf: Stadtrat, Lehrer

„Wie ich zum Klimaschutz kam…“

Ich wurde schon früh von meinen Eltern sensibilisiert auf die Umwelt zu achten. Für mich bedeutet Klimaschutz zu versuchen die Umwelt möglichst wenig zu belasten, beispielsweise möglichst wenig Müll zu produzieren und möglichst wenig Energie zu verbrauchen. Ich denke, es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, die Welt, in der wir leben, nicht vorsätzlich zu zerstören und Klimaschutz nicht nur für uns selbst betreiben.

„Warum ich Klimapate bin…“

Ich unterstütze diese Aktion, da ich sie für sinnvoll halte und damit noch mehr Menschen erreichen will und Engagement und Bewusstsein für Umweltschutz wecken möchte. Es müssen noch mehr Leute mitmachen, denn Klimaschutz funktioniert besser, wenn sich viele Menschen engagieren. Nur wenn noch mehr Menschen vom Mitmachen überzeugt werden, können wir etwas ändern, bevor es vielleicht zu spät ist.

„Mein Tipp für Klimaschutzeinsteiger…“

Ich selbst fahre zum Beispiel bei passenden Gelegenheiten Fahrrad und nutze öffentliche Verkehrsmittel oder achte beim Kauf von Elektrogeräten auf die Energieeffizienzklasse. Eine sehr einfache Sache ist es auch regelmäßig die Tiefkühltruhe zu Hause abzutauen.

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Klimapate Martin Schweinsberg
Klimapate Martin Schweinsberg © Stadt Offenbach

KW 24: Offenbacher Klimapaten geben ihre persönlichen Umwelttipps- diese Woche: Martin Schweinsberg

Klimapate: Martin Schweinsberg
   
Beruf: Lehrer für Mathematik und Englisch

„Wie ich zum Klimaschutz kam…“

Ich habe den Beitritt der Leibnizschule zu den Club of Rome Schulen mit organisiert. Seitdem engagiere ich mich mit Aktionen dafür, denn ich finde es ist Klimaschutz der jungen Generation deutlich zu machen, dass wir nur einen Planeten haben. Und genau wegen dieser Generation unserer Enkel und Urenkel ist mir Klimaschutz so wichtig. Ich finde es inspirierend durch dieses Thema mit jungen Leuten zusammen zu sein. Aber auch privat beeinflusst mich das Thema, ich achte auf meinen Plastikverbrauch, fahre Fahrrad und habe einen Ökostromvertrag.

„Warum ich Klimapate bin…“

Ich möchte in Offenbach das Thema an den Mann und die Frau kriegen und vertreten und möchte am liebsten mal mit allen Klimapaten zusammen einen Auftritt oder eine Aktion durchführen. Ich denke je mehr Menschen dabei mitmachen, desto effektiver ist die Gruppe.

„Was ich mir für Offenbach wünsche…“

Dass sich Offenbacherinnen und Offenbacher mehr informieren und mit dem Thema Klimaschutz beschäftigen. Damit das gelingt brauchen wir die Klimapaten, die ihren Freunden und Bekannten davon erzählen und Werbung für das Thema machen.

„Mein Tipp für Klimaschutzeinsteiger…“

Informiert euch, sammelt Infos zu dem Thema, zum Beispiel auch einfach durch interessante Filme. Wechselt als ersten Schritt doch einfach den Stromanbieter.

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Klimapatin Sybille Schumann
Klimapatin Sybille Schumann © Stadt Offenbach

KW 25: Offenbacher Klimapaten geben ihre persönlichen Umwelttipps- diese Woche: Sybille Schumann

Klimapatin: Sybille Schumann
   
Beruf: Hydrologin/ Projektleiterin

„Wie ich zum Klimaschutz kam…“

Für den Klimaschutz interessiere ich mich schon seit dem 12. Lebensjahr, was sich anfangs durch das Lesen von einschlägigen Zeitschriften und eine Faszination für Greenpeace äußerte. Auf die Themen Klima und Wasserknappheit bin ich früh gekommen, weil ich seit jeher ein großer Fan von Wüsten bin. Als Jugendliche und zu Studiumsbeginn lebte ich dann einige Jahre im südlichen Afrika. Das hat mich für das Thema „Klima“ und auch „Wasser“ dann noch mal besonders sensibilisiert.

„Warum ich mich für den Klimaschutz einsetze…“

Klimaschutz bedeutet für mich die weitestgehend mögliche, geringe anthropogene Beeinflussung des Klimas. Je kritischer die Klimaerwärmung erfolgt, desto mehr Extremwetterereignisse werden zustande kommen, so wie Starkregenereignisse mit Hochwasser- und Überschwemmungsfolgen oder lang anhaltende Dürrephasen auf die Wasser- und Lebensmittelmangelphasen folgen. Dadurch werden immer extremere Konflikte zwischen den Menschen entstehen. Das ist ein großes Risiko.

Eine Maßnahme, die ich privat ergreife um das Klima zu schützen und wenig CO2 freizusetzen, ist nachhaltige Mobilität. Falls möglich laufe ich Treppen, anstatt den Aufzug zu benutzen und ich versuche, wann immer möglich Bahnfahrten Flügen vorzuziehen. Strecken im Radius von 15km fahre ich fast immer mit dem Rad – bei wirklich schlechtem Wetter, oder wenn ich mal schick unterwegs sein will mit dem ÖPNV. Des Weiteren habe ich einen Garten, dessen Pflege mir großen Spaß bereitet – der CO2 bindet und der mir in geringen Mengen Holz zum Heizen zur Verfügung stellt.

„Was ich in Offenbach erreichen will…“

Mein Ziel als Klimapatin ist es, mehr Offenbacher für den Klimaschutz zu sensibilisieren und mehr Interesse für das Thema zu wecken. Wir müssen verstehen, dass das Thema nicht nur uns selbst, sondern vor allem alle weiteren Generationen und alle Menschen betrifft. Gerade beim Klima gilt: Global denken und lokal handeln. Politisch fände ich es schön, wenn noch mehr Wert auf die Förderung regenerativer Energien gelegt– und der ÖPNV entsprechend seiner maßgeblichen Bedeutung für den Klimaschutz komplett gegenfinanziert würde.

„Mein Tipp für Klimaschutzeinsteiger…“

Falls gangbar, Treppen laufen anstelle den Aufzug benutzen. Und wann immer möglich, Bahnfahrten Flügen vorzuziehen. Kurzstrecken mit dem Rad fahren – oder auf den ÖPNV ausweichen. Das Auto einfach mal stehen lassen!

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Klimapatin Helena Specht
Klimapatin Helena Specht © Stadt Offenbach

KW 26: Offenbacher Klimapaten geben ihre persönlichen Umwelttipps- diese Woche: Helena Specht

Klimapatin: Helena Specht
   
Beruf: Schülerin, möchte wahrscheinlich mal Chirurgin werden

Hobbies: Keyboard spielen, Singen

„Wie ich zum Klimaschutz kam…“

In der 6. Klasse haben wir mit der gesamten Klasse an dem Projekt „Plant for the Planet“ teilgenommen, bei der wir zu Klimabotschaftern ausgebildet wurden. Außerdem machen wir bei der Club of Rome-AG mit, die immer eine Jahresaktion durchführt, wobei zum Beispiel Geld für einen Nationalpark gesammelt wird. Klimaschutz bedeutet für mich auf die Umwelt zu achten und den Klimawandel zu stoppen oder zumindest zu verringern.

„Warum ich Klimapatin bin…“

Irgendwo muss ja angefangen werden, irgendwann „geht die Welt unter“ und wenn alle sagen würden, dass es nichts bringt, dann passiert natürlich auch nichts. Ich finde es super mich verantwortlich fühlen zu dürfen.

Ich hoffe, dass dabei noch viele mitmachen, auch bei kleinen Projekten, und wissen wie wichtig das Thema ist, weil es nur dann richtig gut funktioniert.

„Was ich mir für Offenbach wünsche…“

Weniger Plastikmüll. Das geht ganz einfach wenn mehr Leute Stofftüten immer wieder verwenden. Wir Klimapaten werden verschiedene Gruppen entsprechend unterschiedlich ansprechen müssen.

„Mein Tipp für Klimaschutzeinsteiger…“

Man kann sich erstmal zu dem Thema informieren, dann kommt man auf viele Dinge auch selbst. Ganz einfach ist es natürlich das Licht auszumachen oder Wege zu verbinden, zum Beispiel beim Einkaufen. Ich selbst habe vieles schon zuhause gelernt: dass man Leitungswasser super trinken kann und auch ohne Fleisch gut zurechtkommt. Wir sind alle Vegetarier.

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Juli

Klimapate Oliver Triefenbach
Klimapate Oliver Triefenbach © Stadt Offenbach

KW 27: Offenbacher Klimapaten geben ihre persönlichen Umwelttipps- diese Woche: Oliver Triefenbach

Klimapate: Oliver Triefenbach
   
Beruf: Leiter Marketing EVO
 
Hobbies: Lesen, Fußball spielen, Wandern

„Wie ich zum Klimaschutz kam…“

Auf den Klimaschutz bin ich eigentlich durch meine Kinder gekommen. Die grundlegende Frage ist doch: Was lassen wir ihnen übrig? Da ich verstanden habe, dass es ökologisch sinnvolle und ökonomisch attraktive Alternativen gibt, wäre es meiner Ansicht nach fahrlässig, diese zu ignorieren.

„Warum ich Klimapate bin…“

In der Mitte des Lebens fragt man sich zunehmend, in welchen Bereichen man selbst einen konkreten Beitrag für die Umwelt leisten kann. Ich bin überrascht, wie breit der Handlungsspielraum ist und welche Möglichkeiten jeder Einzelne im Bereich Klimaschutz letztlich hat. Eine private Maßnahme war bspw. die Umstellung von Heizöl auf die effiziente Fernwärmeheizung. Beruflich haben wir bei der EVO einen Energiesparfördertopf geschaffen, der zusätzlich zur persönlichen Beratung u.a. die Anschaffung von den Elektro- und Erdgas-Fahrzeugen sowie eine Umstellung auf effiziente A+++-Haushaltsgeräte fördert.

„Was ich mir für Offenbach wünsche…“

Es wäre super, wenn sich Offenbach in seiner weiteren Entwicklung konsequent dem Klimaschutz verschreiben würde. Auf positive Impulse und Einzelinitiativen sollten Taten folgen! Klimaschutz sollte im Alltag irgendwann so selbstverständlich werden wie Mülltrennung. Mein persönlicher Tipp für den Anfang: sich Zeit nehmen und sich schrittweise mit dem Thema auseinandersetzen. Im persönlichen Umfeld Erfahrungen austauschen. Dabei nicht dogmatisch an Dinge herangehen, das Thema nicht anderen überlassen, mal mutig sein und etwas ausprobieren.

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Klimapate Dr. Wolfgang Christian
Klimapate Dr. Wolfgang Christian © Stadt Offenbach

KW 28: Offenbacher Klimapaten geben ihre persönlichen Umwelttipps- diese Woche: Dr. Wolfgang Christian

Klimapate: Dr. Wolfgang Christian
   
Beruf: Ehrenamtler, z.B. Ombudsmann der MainArbeit
 
Hobbies: Soziale Aktivitäten, Sport, Musik, Natur, Garten

„Wie ich zum Klimaschutz kam und was ich dafür tue…“

Seit dem Warnruf des „Club of Rome“ 1970 interessiere ich mich für den „ Klimaschutz“, da er eine der wichtigsten Herausforderungen der Gegenwart neben dem Erhalt des Friedens und der Demokratie ist. Um etwas dazu beizutragen, ziehe ich dem  Auto das Fahrrad vor. Da ich die heimische Wirtschaft unterstützen möchte, favorisiere ich die regionalen Produkte vor den aus dem Ausland importierten Produkten. Auch beim Strom spare ich überall, wo es möglich ist. Und als Vegetarier rede ich  mit Leuten darüber, dass man auch gut und gesund leben kann, wenn man kein Fleisch isst.

„Warum ich Klimapate bin…“

Da ich den willkürlichen Umgang des Kapitalismus mit unserer Natur nicht teile. Ich möchte mit den anderen Klimapaten erreichen, dass  immer mehr Leute auf das Fahrrad umsteigen und somit auf das Auto oder öffentliche Verkehrsmittel verzichten und es vor allem zu gemeinsamen öffentlichen Auftritten der Klimapaten kommt, um die Menschen über das Thema zu informieren.

„Was ich mir wünsche…“

Die Einwohner Offenbachs sollen nachdenken und ihre Lebensgewohnheiten mal in Frage stellen. Damit diese Wünsche in Erfüllung gehen, müssen wir Paten auf allen Kommunikationskanälen arbeiten: Gespräche führen, die Presse nutzen, Vorbilder sein, öffentliche Auftritte z.B. eine Autoshow besuchen und dort informieren.

„Mein Tipp für Klimaschutzeinsteiger..."

Unterstützt den Klimaschutz, indem ihr Waren aus der Region kauft z.B. Gemüse, Früchte und – wenn es denn sein muss – Fleisch aus artgerechter Tierhaltung!

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Offenbacher Klimapaten
Offenbacher Klimapaten © Stadt Offenbach

KW 29: 36 Wochen Klimapaten: Wir haben Ihnen gezeigt wer sie sind und was Sie machen! Jetzt sind Sie dran! Machen auch Sie mit bei den Offenbacher Klimapaten!

In den letzten 36 Wochen haben wir Ihnen an dieser Stelle die Offenbacher Klimapaten vorgestellt. Von Bürgermeister bis Schülerin wurden hier viele verschiedene Menschen gezeigt, die allerdings alle ein gemeinsames Ziel verfolgen: den Klimaschutz in Offenbach voranbringen und vor allem weitere Offenbacherinnen und Offenbacher dafür zu begeistern. Auch wie sich jede und jeder in Offenbach ganz einfach beteiligen kann haben Sie an dieser Stelle aus Ihrem Alltag berichtet und eigentlich sind sich alle einig: Es ist ganz einfach und an wirklich vielen Stellen im täglichen Leben möglich und das sogar ohne dass es einschränkend oder kompliziert ist.

Das bedeutet gleichzeitig, dass es für jeden möglich ist sich zu beteiligen. Also: Werden auch Sie Klimapate oder –patin und setzen sich für ein lebenswerteres Offenbach ein. Als Klimapaten machen wir Aktionen, die die Aufmerksamkeit auf das Thema lenken, die Menschen dazu motivieren mit kleinen Änderungen im Alltag anzufangen. Wenn Sie mitmachen wollen, melden Sie sich einfach beim Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz und legen los, gemeinsam mit den anderen Klimapaten. Das nächste Treffen findet am 31.08.2016 um 17.00 Uhr im Stadthaus, Berliner Str. 60 im 10. Stock statt. Jede und jeder ist willkommen!

Schüler mit dem Fahrrad
Schüler mit dem Fahrrad © Verkehrslösungen

KW 30: Bücher zu und raus. Endlich Sommerferien!

Alle Kinder lieben sie: die Sommerferien!!! Endlich keine Schule mehr, schwimmen gehen, Freunde treffen, in den Urlaub fahren und spielen, spielen, spielen! Nur eine kleine Gruppe Kinder, sechs bis sieben Jahre alt, kann es nicht erwarten, dass die Sommerferien vorbei sind: Denn dann steht endlich die Einschulung vor der Tür. Aufregende Zeiten mit vielen Veränderungen für die Kleinen sowie die Großen. Es fängt schon mit dem Schulweg an. Sind die Kleinen groß genug den Weg alleine zu bewältigen?! Ja, sind sie! Tipps und Hilfestellungen zum sicheren und umweltfreundlichen Meistern des Schulwegs wird es in den nächsten Wochen hier im Umwelttipp für Sie geben. Egal ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Roller oder dem Bus: Mama, Papa, Ihr könnt das Auto getrost stehen lassen und Eure Kinder auf Schulweg-Entdeckungsreise schicken.

Und bis dahin? Die Ferien haben schließlich erst angefangen… Machen Sie sich aus den verschiedenen Fortbewegungsmitteln einen Spaß. Versuchen Sie Familienausflüge, Unternehmungen und Urlaube nicht nur mit dem Auto zu bewältigen. Wir kennen die Szenen schließlich zu genüge: Im Auto ist es heiß, man steht sowieso im Stau, die Luft ist stickig, die Kinder sind gelangweilt. Machen Sie eine Fahrradtour (dann sind die Kids wenigstens abends müde) oder eine Schnitzeljagd um an Ihr Ziel zu kommen. Gerne stellen wir Ihnen hier einige Ideen vor, wie Sie sich in der Sommerferienzeit umweltfreundlich fortbewegen, Ihre Kinder mit ins Boot holen und so vielleicht schon mit ihnen unbewusst den neuen Schulweg für „danach“ üben.

August

Schüler in Bewegung
© georg-foto, offenbach

KW 31: Der Weg ist das Abenteuer

Kinder lieben es sich zu bewegen. Manchmal müssen sie vielleicht daran erinnert werden, aber sie haben trotzdem immer Spaß an Bewegung. Deswegen ist für sie der Weg von A nach B nicht nur ein Weg wie für uns Erwachsene, sondern immer auch ein Abenteuer. Nutzen Sie das um Ihre Kinder in Bewegung zu versetzen! Wenn Sie jetzt in den Sommerferien mit Ihrer Familie Ausflüge machen, sehen Sie bereits den Weg als Teil des Erlebnisses. Steigen Sie nicht einfach nur ins Auto um sich auf den Weg zum eigentlichen Ausflug zu machen, also zum Schwimmbad, Freizeitpark oder zu Oma und Opa. Fahren Sie doch heute mal mit dem Fahrrad. Und wenn der Weg zu lang ist, seien Sie „intermodal“ unterwegs: Nehmen Sie für den größten Teil der Strecke die Bahn und machen Sie kleinere Teilstrecken mit dem Rad. Kinder bis einschließlich 5 Jahre fahren übrigens bei RMV und Deutscher Bahn kostenlos, Kinder im Alter von 6-14 Jahre können bei der Deutschen Bahn auf dem Ticket eines Eltern- oder Großelternteils kostenlos mitfahren. Und kennen Sie schon die eMobil Verleihstationen in Offenbach? Hier können Sie sich Pedelecs ausleihen. Beim in die Pedalen Treten von einem Elektroantrieb unterstützt werden - das reizt vor allem Jugendliche und gibt dem guten alten Fahrradfahren neuen Schwung.

Viele Ziele kann man auch zu Fuß erreichen. Mit der richtigen Motivation können Kinder unglaubliche Strecken laufen. Setzen Sie Zwischenziele, damit es nicht langweilig wird, z.B. das lustige bunte Haus auf dem Weg, ein Spielplatz oder doch die Eisdiele?! Kinder lieben es sich zu messen: Wer ist schneller an der Brücke? Wer zählt am meisten Ampeln? Probieren Sie verschiedene Wege für das gleiche Ziel aus und lassen Sie die Kinder mitbestimmen wo es lang geht: Wessen Weg ist schneller? Wessen Weg ist sicherer, weil man beim Zebrastreifen über die Straße gehen kann? Auf welchem Weg trifft man die meisten Hunde? Das macht den Kindern nicht nur Spaß und gibt ihnen „etwas zu tun“ sondern versorgt sie auch unmittelbar mit Selbstbewusstsein.

www.rmv.de, www.bahn.de, www.emobil-rheinmain.de

Schulkinder auf dem Fußweg
© klickerminth - Fotolia

KW 32: Sicher zu Fuß zur Schule

Bereiten Sie sich auch schon auf die Einschulung Ihres Kindes vor? Sind die Ranzen, Hefte und Stifte gekauft? Ist die Schultüte mit dem Lieblingsmotiv des Sprösslings besorgt? Dann wird es Zeit, sich über den Schulweg Gedanken zu machen. Das Zu Fuß zur Schule Gehen hat unschlagbare Vorteile: es stärkt das Selbstbewusstsein und die Selbstständigkeit Ihres Kindes, es trainiert die Motorik und hilft gegen Bewegungsmangel. Es gibt Kindern Zeit und Raum für Austausch und gemeinschaftliches Erleben vor dem Unterricht und fördert dadurch auch die Aufmerksamkeit und Aufnahmefähigkeit im Unterricht. Und zu guter Letzt ist es auch noch umweltfreundlich. Denn Autos erzeugen auf kurzen innerstädtischen Wegen besonders hohe Feinstaub- und Stickoxid-Emissionen. Und damit Sie sich keine Sorgen um die Sicherheit machen müssen, geben wir Ihnen 5 Tipps zum sicheren Meistern des Schulwegs:

1. Der Schulwegplan zeigt Ihnen den sichersten Weg zur Schule

Finden Sie mit Hilfe des Schulwegplans den von Schule und Polizei empfohlenen sichersten Weg von zu Hause zur Schule. Manchmal sind kleine Umwege nötig, um sicher über Straßen zu kommen. Ihre Grundschule hält für Sie den Schulwegplan bereit.

2. Üben Sie den Schulweg gemeinsam mit Ihrem Kind

Üben Sie frühzeitig. Gehen Sie den Schulweg gemeinsam mit anderen Eltern und Kindern aus der Nachbarschaft. Je öfter, desto besser. Zeigen Sie Ihrem Kind, wo es zu gefährlichen Situationen kommen kann und warum. Üben Sie das richtige Verhalten an einer solchen Stelle besonders gut. Begleiten Sie in den ersten Schulwochen Ihr Kind auf dem Schulweg, wenn Sie beide das wünschen.

3. Bilden Sie Gehgemeinschaften mit anderen Kindern

Gemeinsam ist der Schulweg kurzweiliger und sicherer. Wenn die Kinder in den ersten Wochen noch von Erwachsenen begleitet werden sollen, können sich mehrere Eltern die Aufgabe teilen. So haben es alle leichter. Ihre Grundschule hilft Ihnen dabei, Gehgemeinschaften zu organisieren.

4. Üben Sie mit Ihrem Kind, wie es eine Straße richtig überquert

Hauptstraßen sollten nur an einer Ampel oder am Zebrastreifen gequert werden. Nebenstraßen möglichst dort queren, wo Ihr Kind die Fahrbahn überschauen kann und auch von Auto- und Fahrradfahrern gesehen wird. Wenn Autos am Fahrbahnrand parken, muss Ihr Kind vorsichtig so weit vorgehen, bis es alles sehen kann.

5. Helle Kleidung und ein heller Schulranzen mit Reflektoren sind wichtig

Ihr Kind wird damit besser von Fahrrad- und Autofahrern gesehen, besonders wenn es morgens noch dunkel ist.

Und das Schwierigste jeden Morgen: Schicken Sie Ihr Kind rechtzeitig los, so dass es nicht hetzen muss. Unter Zeitdruck sind gelernte Verkehrsregeln schnell vergessen. Wenn es gar nicht ohne Auto geht, fahren Sie nur ein Teilstück mit dem Auto und lassen Ihr Kind einige hundert Meter vor der Schule aussteigen. So ermöglichen Sie Ihrem Kind, sich trotzdem zu bewegen und Freunde zu treffen.

KW 33: Sicher mit dem Rad zur Schule

Letzte Woche haben wir an dieser Stelle Tipps gegeben, wie Kinder sicher und vergnügt zur Schule laufen können. Das zu Fuß zur Schule gehen ist vor allem für Grundschüler wichtig. Aber was ist mit den Schülerinnen und Schülern, die auf eine weiterführende Schule wechseln und somit auch einen neuen Schulweg vor sich haben? Für die größeren Einzugsgebiete der Sekundarstufe ist das Fahrrad die perfekte Verkehrsmittelwahl. Die Kinder sind inzwischen groß genug alleine mit dem Fahrrad zur Schule zu fahren und wissen die Freiheit und Selbstständigkeit, die das Rad ihnen verleiht, zu schätzen. Unterstützen Sie Ihr Kind dabei und geben Sie ihm die nötige Sicherheit mit auf den Weg. Hier sind 5 Tipps für den Schulweg mit dem Fahhrad:

  1. Der Schülerradroutenplaner zeigt Ihnen den sichersten Weg zur Schule. Unter www.radroutenplaner.hessen/schule können Sie sich Ihren individuellen Schulweg anzeigen lassen.
  2. Üben Sie den Schulweg gemeinsam mit Ihrem Kind. Nutzen Sie das schöne Wetter und die freie Zeit und fahren Sie den Weg gemeinsam ab. So können Sie Ihr Kind auf eventuell schwierige Situationen vorbereiten. Routine schafft Sicherheit.
  3. Natürlich mit dem Rad: Fahren Sie in allen Lebenslagen viel Fahrrad, z.B. zum Einkaufen, zur Arbeit, gemeinsam am Wochenende…Radfahren wird so „normal“ und Ihr Kind fühlt sich jedes Mal sicherer auf dem Rad.
  4. Helle, reflektierende Kleidung und den Fahrradhelm nicht vergessen!
  5. Sorgen Sie – gemeinsam mit Ihrem Kind - für ein verkehrssicheres Fahrrad. Achten Sie darauf, dass das Fahrrad verkehrssicher bleibt und machen Sie, wenn nötig, kleinere Reparaturen gemeinsam mit Ihrem Kind. Ihr Kind wird so von selbst Verantwortung für sein Rad übernehmen.
Schulkinder mit dem Bus unterwegs
© georg-foto, offenbach

KW 34: Es regnet. Ich nehme lieber den Bus!

Das Fahrrad ist für die größeren Kinder das perfekte Verkehrsmittel für den Schulweg. Doch was ist, wenn es regnet? Oder das Fahrrad kaputt ist und erst mit Mama und Papa am Wochenende repariert werden kann? Dann ist Busfahren die Lösung! Die Kinder sind mit dem Bus genauso selbstständig wie mit dem Fahrrad und haben auch hier die Möglichkeit sich bereits vor dem Unterricht mit ihren Freunden auszutauschen und somit entspannter und konzentrierter in der Schule anzukommen. Und der Beitrag zum Umweltschutz bleibt erhalten, da die gemeinsame Busnutzung deutlich „sauberer“ ist, als der Einsatz einzelner Eltern-Autos.

Damit das Busfahren eine Leichtigkeit ist, lernen in Offenbach bereits Grundschulkinder in Theorie und Praxis den Umgang mit Bussen und Fahrplänen von speziell geschulten Mitarbeitern der Offenbacher Verkehrsbetriebe. Während einer Tour mit einem Linienbus lernen die Kinder, wie man sich an der Haltestelle und im Bus richtig verhält. Erste Auswertungen des Projektes zeigen laut OVB, dass die Teilnahme an den Kursen der Busschule nicht nur helfen kann, die aktive und passive Sicherheit der Kinder zu erhöhen, sondern auch ein Beitrag zur Eindämmung von Gewalt und Vandalismus ist. Durch die frühe Nutzung des ÖPNV werden bei Eltern und Kindern Zugangsbarrieren gesenkt und die Akzeptanz des öffentlichen Verkehrs gesteigert.

Und damit das Busfahren nicht an der Finanzierung des Fahrscheins scheitert, gibt es laut Stadtschulamt für Schülerinnen Schüler ab der Mittelstufe (ab Klasse 5) in Offenbach die Möglichkeit, die Beförderungskosten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erstatten, wenn die nächstgelegene aufnahmefähige Schule besucht wird und der Schulweg in der einfachen Entfernung zu Fuß mehr als 3 Kilometer beträgt. Mehr Informationen erhalten Sie beim Stadtschulamt und in Ihrer Schule. Und falls diese Bedingungen auf Sie nicht zutreffen sollten, gibt es alternativ die Clever-Card des RMV. Damit können Schülerinnen und Schüler von der Grundschule bis zum Abitur den ÖPNV preisgünstig und unkompliziert nutzen.

Quellen: www.offenbach.de (Bildung/Schulen), www.mobilitaet.soh-of.de, Broschüre „Auf die Plätze fertig los… Mobilitätsmanagement in Kitas und Schulen“ des Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz

Mobilität in der Schule
© georg-foto, offenbach

KW 35: Kinder und Mobilität – was die Schulen tun können

Der Themenbereich „Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung“ hat einen Platz in jeder Schulform. Es geht dabei nicht nur um einen sicheren Schulweg und das Lernen von Verkehrszeichen, sondern generell um die Bewusstseinsbildung für das Thema Mobilität mit seinen vielfältigen Auswirkungen auf z. B. Selbstständigkeit, Gesundheit und Stadtklima. Unsere Kinder sollen lernen, das für sie in diesem Moment richtige Verkehrsmittel zu wählen und dieses auch sicher zu beherrschen. Die Schulen und auch jede Lehrkraft kann dies über das gesetzlich Vorgeschriebene hinaus individuell fördern. Und das ist auch notwendig.

Wussten Sie, dass die Jugendverkehrsschule, die für die Radfahrausbildung der Grundschulkinder verantwortlich ist, immer mehr Defizite meldet? Viele Kinder dürfen nicht an der Fahrradprüfung im normalen Straßenverkehr teilnehmen, da ihnen entweder die motorischen Fähigkeiten fehlen oder es an einem verkehrssicheren Fahrrad mangelt. Hier müssen wir gegensteuern! Die Schulen können auf viele Arten dazu beitragen, das Problem anzugehen. (Was Sie als Eltern tun können, konnten Sie in den letzten Wochen an dieser Stelle lesen und dauerhaft auf www.offenbach.de/klimaschutz).

In Kooperation mit dem staatlichen Schulamt bietet das Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz eine Fortbildung für Lehrkräfte zu diesem Thema an. Grundlegendes Wissen wird aufgefrischt und neue Ideen und Materialien werden vorgestellt. Schulen können Projektwochen und Arbeitsgemeinschaften anbieten, zum Beispiel eine Fahrradwerkstatt. Die eigenen Räder und die der Mitschülerinnen und Mitschüler können hier auf Verkehrssicherheit geprüft, repariert und vielleicht auch ausgiebig getestet werden. Gab es an Ihrer Schule oder an der Ihrer Kinder schon Autofreie Tage? Holen Sie den Elternbeirat und Ihre Schülerlotsen mit ins Boot.

Ein spannender Schulausflug ist auch das Betriebsgelände der Offenbacher Verkehrsbetriebe. Die Kinder können den Busfahrerinnen und Busfahrern beim Rangieren zusehen, den Mechanikerinnen und Mechanikern in der Werkstatt beim Reifenwechsel über die Schulter schauen oder die High-Tech-Waschanlage für Busse in Aktion erleben. Gehen Sie in den verschiedensten Fächern auf das Thema ein, nutzen Sie hierfür bereits fertige Arbeitsmaterialien – dann bleibt der Aufwand gering – zum Beispiel das Arbeitsheft „Umweltfreundlich mobil“ vom Bundesumweltministerium oder schauen Sie sich auf www.vcd.de um. Auch die Velofit-Tasche der Verkehrswacht lohnt sich. Sie steht für Sie bei der Verkehrswacht Offenbach bereit. Gesamtschulisch kann eine Zertifizierung im Bereich „Schule und Gesundheit“ angestrebt werden, inklusive dem Teilzertifikat „Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung“.

Und wenn Sie immer noch nicht so recht wissen, was Sie tun können, bzw. wo Sie anfangen sollen: Sie finden diese Hilfestellungen und noch einiges anderes an Unterstützung zusammengefasst in der Broschüre „Auf die Plätze fertig los… Mobilitätsmanagement in Kitas und Schulen“ des Amts für Umwelt, Energie und Klimaschutz. Dieses Jahr findet übrigens auch wieder die Kindermeilenkampagne für Kitas, Schulen und auch Sportvereine statt. Über diese Aktion erfahren Sie mehr im nächsten Umwelttipp.

September

Plakat Kindermeilen-Kampagne
© Stadt Offenbach

KW 36: Grüne Meilen für den Klimaschutz

Die Kindermeilen-Kampagne ist inzwischen fest in Offenbach etabliert. Jedes Jahr können Offenbacher Schulen, Kitas, Horts und Sportvereine über ein Zeitraum von zwei Wochen grüne Meilen für das Weltklima sammeln. So zeigen die Kleinen den Großen wie’s geht: Weniger reden, mehr machen!

Dieses Jahr werden die im September gesammelten Meilen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der 22. UN-Klimakonferenz im November in Marrakesch, Marokko übergeben. Die Kindermeilen-Kampagne "Kleine Klimaschützer unterwegs - gemeinsam um die Eine Welt" ist eine europaweite Aktion des Klima-Bündnis. In Offenbach koordiniert das Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz das fleißige Meilensammeln und finanziert das dazugehörige Arbeitsmaterial. Das Arbeitsheft bietet Lehrkräften und Betreuern ein buntes Paket an Möglichkeiten, wie das Thema Mobilität und Klimaschutz den Kindern näher gebracht werden kann und das Sammelalbum für jedes Kind, in das die Meilen eingeklebt werden, ist ein zusätzlicher Anreiz beim Mitmachen. Während des Aktionszeitraums werden die Kinder zu Fuß, mit dem Rad oder dem Roller unterwegs sein und zeigen, wie viel Spaß es machen kann, sich zu bewegen. Dabei entspricht jeder umweltfreundlich zurückgelegter Weg im Aktionszeitraum einer Grünen Meile - zu Fuß, mit dem Roller oder Rad, per Bus oder Bahn. Ziel ist es als Klasse oder Gruppe, gemeinsam möglichst viele Meilen zu sammeln. Es gibt übrigens auch rote und blaue Meilen: wenn die Kinder sich mit den Themen „Klimaschutz auf dem Teller“, „Abdrehen und Energie sparen“ oder „Ökofaire und klimaclevere Beschaffung von Bastel- und Schulbedarf“ beschäftigen, werden sie mit roten und blauen Zusatzmeilen belohnt. Beliebt ist auch das Basteln der grünen Wunschfüße, die – mit einem Zwischenstopp im Offenbacher Rathaus - auch der UN übergeben werden und auf die die Kinder ihre Wünsche und Forderungen an die Politikerinnen und Politiker schreiben. Jedes Jahr werden übrigens die engagiertesten Klassen oder Gruppen Offenbachs prämiert – dieses Jahr am 04. November durch Oberbürgermeister Horst Schneider. Sie möchten im nächsten Jahr auch mitmachen? Schreiben Sie uns! umweltoffenbachde.

Kaiserlei Grün
© Stadt Offenbach

KW 37: Umweltamt lädt am 23.09.2016 zur Klimaschutzkonferenz zum Thema „Biodiversität und Klimawandel“

Das Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz der Stadt Offenbach hat verschiedene kommunale und regionale Akteure zu einer Klimaschutzkonferenz mit dem Untertitel „Biodiversität und Klimawandel“ eingeladen.

Damit werden zwei sehr wichtige und aktuelle Themen aufgegriffen: Die hessische Landesregierung hat zum 1. Februar 2016 die Weiterentwicklung der Hessischen Biodiversitätsstrategie beschlossen, deren Umsetzung Maßnahmen auf kommunaler Ebene erfordert. Der Lebensraum in den Städten verändert sich, lebenswichtige Leistungen für die  Artenvielfalt können versiegen. Solche Wechselwirkungen sind in Ökosystemen sehr vielfältig und schwierig vorauszusagen. Die genaue Beobachtung der Artenvielfalt kann wichtige Hinweise zum Zustand der Ökosysteme geben. Es ergeben sich, sowohl aus den gesetzlichen Aufgaben zum Natur-, Arten- u. Gewässerschutz, als auch aus den Entwicklungsmaßnahmen der städtischen Konzepte wie dem Masterplan, Handlungsnotwendigkeiten.

Zeitgleich erarbeitet die Stadt Offenbach eine Strategie zur Anpassung an den Klimawandel und nimmt dabei zahlreiche städtische Akteure aus verschiedensten Bereichen (u.a. Gebäudemanagement oder Katastrophenabwehr) mit ins Boot. Der Klimawandel und seine Auswirkungen auf das Leben in der Stadt, aber auch auf den Naturhaushalt, ist eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit, der interdisziplinär begegnet werden muss.

Im Kontext dieser Entwicklungen stellen wir die Frage:

Wie kann es in Offenbach im Rahmen der rasanten Zukunftsentwicklung gelingen, Biodiversität und Klimaschutz zusammen zu bringen und gemeinsam Synergien zu schöpfen?

Die Konferenz findet am Freitag, 23.09.2016 in den Räumlichkeiten des Deutschen Wetterdienstes (Konferenzbereich) statt und beginnt um 10.00 Uhr. Sie ist für die Teilnehmer kostenfrei. Interessierte können sich gerne telefonisch oder per Mail (069-80652557, umweltamtoffenbachde) beim Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz Offenbach anmelden.

Heizungsrohre
© Stadt Offenbach

KW 38: Ist Ihre Heizungsanlage fit für den Winter?

Sind alle Heizleitungen im Keller gedämmt? Werden einzelne Heizkörper in Ihrem Haus nicht richtig warm? Hören Sie nachts das Pfeifen von Thermostatventilen im Haus? Ist Ihre Heizungspumpe älter als 8 Jahre? Noch vor den kalten Wintertagen sollten Sie Ihre Heizungsanlage checken.

Durch die Heiz- und Warmwasserleitungen im Keller fließt heißes Wasser mit Temperaturen bis zu 70° Celsius. Durch eine gute Dämmung der Rohre können die Wärmeabgabe und damit hohe Energieverluste vermieden werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die Dämmung der Rohre mindesten der Dicke des Innenrohr- durchmessers entsprechen muss. Die Wärmedämmung ungedämmter Heizungsrohre bringt schon bei 3 cm dicker Dämmung eine Einsparung von 20 Litern Heizöl pro Meter und Jahr.

Der Hydraulische Abgleich sorgt dafür, dass alle Heizkörper in einem Wohnhaus genügend heißes Heizungswasser erhalten, um den jeweiligen Raum zu erwärmen. Für einen hydraulischen Abgleich müssen entweder die Thermostatventile einstellbar sein oder Rücklaufverschraubungen der einzelnen Heizkörper vorhanden sein. Diese Elemente lassen sich auch nachrüsten. Durch einen hydraulischen Abgleich lassen sich ca. 5% der Heizkosten im Jahr sparen.

Der Austausch der Heizungsumwälzpumpe gegen eine neue Stromsparpumpe senkt die Stromkosten der Heizanlage. Heutige Pumpen haben 5 bis 20 Watt elektrische Leistung statt früher 85 bis 100 Watt. Der Austausch einer alten ineffizienten Heizungspumpe amortisiert sich bereits nach wenigen Jahren über den geringeren Stromverbrauch.

Seit 1. August 2016 gibt es eine neue Bundesförderung für die Optimierung von Heizungsanlagen. Bezuschusst werden der Austausch von Umwälz- und Warmwasserzirkulationspumpen durch hocheffiziente Pumpen in bestehenden Heizungssystemen sowie der hydraulische Abgleich der Heizleitungen. Der Förderantrag ist vor Beginn der Heizungsoptimierung beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle im Internet unter www.bafa.de/energie/heizungsoptimierung zu stellen. Der Zuschuss beträgt bis zu 25% der Bruttokosten. Lassen Sie vor dem Winter Ihre Heizungsanlage von einem Fachhandwerker kontrollieren und fragen Sie nach Fördermitteln. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.offenbach.de/klimaschutz

KW 39: Ist Ihre Heizungsanlage fit für den Winter? (Teil 2)

Ist Ihre Heizungsanlage in die Jahre gekommen? Haben Sie schon einen Gas- oder Ölbrennwertkessel? Noch ist Zeit vor dem Winter über einen Austausch der Heizungsanlage nachzudenken.

Heizungsanlagen, die über 30 Jahre alt sind, müssen nach der Energieeinsparverordnung ausgetauscht werden, wenn es keine Niedertemperaturkessel oder Brennwertkessel sind. Ausgenommen davon sind auch vom Eigentümer bewohnte Ein- und Zweifamilienhäuser.

Ist der Heizkessel älter als 20 Jahre, sollten Sie über einen Austausch nachdenken. Durch die moderne Brennwerttechnik können Sie Energie und damit Heizkosten sparen. Seit April 2016 hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau die Förderung für den Heizungsaustausch verbessert. Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäuser können einen Zuschuss von 15% der förderfähigen Kosten beantragen, für Mehrfamilienhäuser gibt es einen zinsgünstigen Kredit mit 12,5% Tilgungszuschuss.

Der Austausch der Heizungsanlage ist auch der richtige Zeitpunkt um über die Installation einer thermischen Solaranlage nachzudenken. Durch eine thermische Solaranlage kann in den Sommermonaten das Warmwasser ausschließlich durch die Solaranlage erzeugt werden, der Kessel hat Sommerpause. Das spart Energie und Kosten und schont den Kessel. Auch hierfür gibt es eigene Förderprogramme.

Da die Fördermittel vor Beginn der Baumaßnahme beantragt werden müssen, sollten Sie sich rechtzeitig von einem Fachhandwerker beraten lassen und bei Austausch der Heizungsanlage einen Energieberater für die Antragsstellung beauftragen.

Eine kostenlose Energieberatung erhalten Sie auch im Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz. Unter 8065-2004 oder umweltamtoffenbachde können Sie einen Beratungstermin vereinbaren. Für das Beratungsgespräch sollten Sie wenn vorhanden den Energieverbrauch der letzten drei Jahre, den Energieausweis und das letzte Schornsteinfegerprotokoll mitbringen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.offenbach.de/klimaschutz

Oktober

Hygrometer
© kariphoto - Fotolia

KW 40: Richtig lüften, richtig heizen in der kalten Jahreszeit

Mit der Heizperiode kommen wieder die Fragen, wie kann ich in meiner Wohnung ein behagliches Wohnklima erreichen und dabei Kosten und Energie sparen? Wieviel lüften muss sein? Welche Luftfeuchtigkeit ist gesund und vermeidet Schimmel?

Machen Sie den Wohnungscheck bevor der Winter beginnt:

- Haben alle Vorhänge und Möbel etwas Abstand zur Außenwand bzw. zum Fußboden?

- Gibt es verdeckte Heizkörper, bei denen die Luft nicht frei zirkulieren kann?

- Schließen Fenster und Außentüren dicht?

- Haben Sie in allen Räumen, besonders in Küche, Badezimmer und Schlafzimmer Hygrometer und Thermometer zum Messen der Luftfeuchtigkeit und Temperatur?

Sind diese Punkte erledigt, sollten Sie Folgendes beachten:

- Lüften Sie die Schlafzimmer direkt nach dem Aufstehen zehn Minuten lang.

- Lüften Sie die Wohnräume mindestens zweimal am Tag und nach Bedarf, wenn die Luftfeuchtigkeit über 55% liegt.

- Lüften Sie die Küche und das Bad unmittelbar nach Benutzung bis die Luftfeuchtigkeit 45% beträgt, halten Sie dabei die Tür geschlossen.

- Lüften Sie in der kalten Jahreszeit kurz und kräftig (Stoßlüften), vermeiden Sie gekippte Fenster.

- Drehen Sie die Heizkörper beim Lüften immer aus.

- Halten Sie die Türen zwischen Räumen mit unterschiedlichen Temperaturen (z.B. Schlafzimmer - Wohnzimmer) immer geschlossen.

Die richtige Raumtemperatur ist abhängig von der Bausubstanz. In gut gedämmten Gebäuden reichen im Wohnbereich Temperaturen von 21°C aus, da die Temperatur der Außenwände nicht deutlich kühler ist als die Raumluft. In ungedämmten Altbauten werden oft 23 °C Raumtemperatur benötigt, da die Außenwände häufig nur Temperaturen von 14-16°C aufweisen, um ein behagliches Raumklima zu erzielen.

Eine kostenlose Energieberatung erhalten Sie im Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz. Informationsbroschüren der Deutschen Energie Agentur oder des Landes Hessen zum Thema richtig lüften –richtig heizen schicken wir Ihnen auf Wunsch gerne zu. Unter 8065-2004 oder umweltamtoffenbachde können Sie einen Beratungstermin vereinbaren oder Broschüren anfordern. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.offenbach.de/klimaschutz

Klimapatin Lucia Gerharz
© georg-foto, offenbach

KW 41: Wir sagen Danke für heimische Lebensmittel!

Am 2. Oktober war Erntedankfest. Es wird in den verschiedenen Kulturen auf unterschiedlichste Arten gefeiert. Zum Ende der Erntezeit, soll es bewusst machen, wie kostbar Lebensmittel sind. In christlich geprägten Ländern steht nicht das Feiern, sondern der Dank an Gott für die Ernteerträge im Vordergrund. Dass die meisten Lebensmittel das ganze Jahr über in den Supermärkten verfügbar sind, lässt uns oft vergessen, wie hart viele Landwirte arbeiten müssen, um sie zu produzieren.

Lassen Sie uns daran erinnern und vor allem die heimischen Lebensmittel wertschätzen. Gerade die Herbstmonate bringen eine Vielzahl von Gemüsesorten auf den Tisch, wie z.B. verschiedene Kohlsorten. Blumenkohl, Rotkohl, Rosenkohl, Wirsing, Spitzkohl und Grünkohl, die aufgrund ihres hohen Vitamin C-Anteils besonders gesund sind. Diese Gemüse wachsen im Oktober auch in Offenbach und Umgebung. Greifen auch vor allem deshalb auf heimische Lebensmittel zurück da diese keine weiten Wege zurückgelegt haben, wie Importware. Durch den Konsum von saisonalen Lebensmitteln aus der Region bekommen Sie nicht nur den höchsten Gehalt an Vitaminen und Aromastoffen, sondern tragen auch noch zum Klimaschutz bei. Flugzeugtransporte verursachen bis zu 50-mal mehr Treibhausgase als andere Transportwege - je kürzer desto besser! Informieren Sie sich im Supermarkt oder auf dem Offenbacher Wochenmarkt, woher die Lebensmittel kommen und verzichten Sie im Herbst auf Sommergemüse und –obst wie z.B. Rhabarber, Gurken oder Kirschen. Ein Saisonkalender kann dabei einfach Auskunft geben und teilweise in Geschäften aber auch im Internet zu erhalten. Guten Appetit mit Grünkohl und Co!

Quellen:

KW 42: Hallogreen statt Halloween

Am 31. Oktober ist es wieder soweit. Halloween steht vor der Tür. Dafür gibt es schrecklich einfache Tipps für ein umweltfreundlicheres Halloween.

Eine nachhaltigere Verkleidung zu Halloween zu finden, ist furchtbar einfach. Kaufen Sie kein neues Kostüm, das Sie vermutlich nur einmal tragen werden. Benutzen Sie schreckliche Anziehsachen die Sie bereits besitzen oder kombinieren Sie die Kostüme aus den letzten Jahren. Falls Sie doch nichts finden sollten, leihen Sie sich doch einfach eins.

Sie könnten außerdem dieses Jahr auf das Auto verzichten und nur in der Nachbarschaft auf Süßigkeiten-Jagd gehen. Die schrecklich netten Nachbarn ärgern macht eh viel mehr Spaß!

Profitieren Sie doppelt von Ihrer Dekoration und basteln Sie eine Kürbislaterne selbst. Zum einen ist die Hülle eine stimmungsvolle Beleuchtung für Hauseingang, Balkon oder Garten und zum anderen kann das Fruchtfleisch zu schmackhaften Gerichten für eine Halloween-Party verarbeitet werden.

Mit dem richtigen Kostüm, der ausgefallensten Dekoration wie auch regionalem Essen steht dem umweltfreundlichen Halloween nichts mehr im Weg.

KW 43: Fachveranstaltung für ArchitektInnen, HandwerkerInnen und EnergieberaterInnen

Die Veranstaltung am 1.11.2016 von 15.30-18.30 Uhr im Ostpol hat neben einem Erfahrungsaustausch für EnergieberaterInnen, HandwerkerInnen und ArchitektInnen die Themen Artenschutz an Gebäuden sowie Naturfaserdämmstoffe und Effizienzhäusern  50, 40 und 40 plus im Fokus. Dabei wird jeweils auch die Verbindung zum Arten- bzw. Naturschutz hergestellt.

Ziel der Veranstaltung ist es, dass die TeilnehmerInnen durch Expertenvorträge, die sich aktuellen und spannenden Themen widmen, viel Neues erfahren, sich austauschen und neue KollegInnen kennenlernen. Es wird im Themenbereich Artenschutz darum gehen, was dieser mit Gebäudesanierung zu tun hat, wie die gesetzlichen Grundlagen sind und was zu beachten ist. Beim Thema Naturfaserdämmstoffe werden die technischen Vorteile wie z.B. Schallschutz, Vermeidung von Algenbefall und Brandschutz erläutert, aber auch die positiven Aspekte für den Klima- und Umweltschutz bei Betrachtung des gesamten Produktlebenszyklus (Life Cycle Management) dargestellt. Zu Effizienzhäusern berichtet ein Experte vom Institut für Umweltenergie, dort werden energieeffiziente, energieunabhängige Baulösungen entwickelt, bei dem das Ziel weitgehend CO2-freie Lösungen zu finden und auch Speicherlösungen betrachtet werden.

Die Veranstaltung wird vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsvorhabens „Modellhafte Erarbeitung regionaler und örtlicher Energiekonzepte unter den Gesichtspunkten von Naturschutz und Landschaftspflege“ als Öffentlichkeitsmaßnahme gefördert. Von dieser Seite wird es eine Einführung in das Thema geben.

KW 44: Gut bereift in den Winter

Spätestens im Oktober ist Reifenwechseln angesagt, damit Sie sicher durch den Winter fahren. Aber nicht nur Sicherheit ist gefragt, auch auf den Aspekt Umweltverträglichkeit können Sie achten.

Abgefahrene oder schlechte Reifen produzieren Feinstaub, sind laut und tragen dazu bei, dass man durch den erhöhten Rollwiderstand mehr Sprit verbraucht.

Im Handel sind lärmarme Reifen mit einem niedrigen Rollwiderstand erhältlich. Achten Sie deswegen auf das hier abgebildete EU-Label. Nähere Informationen und Erläuterungen zum Label erhalten Sie auf den Internetseiten der Deutschen Umwelthilfe (http://www.reifenlabel-info.de/kampagne/

Wichtig für den Rollwiderstand ist auch ein ausreichender Reifendruck. Dieser sollte regelmäßig kontrolliert werden. Und wenn Sie Ihren alten Reifen loswerden wollen - bitte nicht in den nächsten Busch werfen. Es gibt zertifizierte Altreifenhändler, die diesen fachgerecht und umweltfreundlich wiederverwerten (eine Liste ist beim Bundesverband der Altreifenentsorger unter http://www.brv-bonn.de/unternehmer/die-branche/altreifenentsorger/ erhältlich), denn jährlich fallen in Deutschland 600.000 Tonnen Altreifen an.

Quelle: Umweltbundesamt

November

KW 45: Herbstzeit ist Erntezeit - Obst fachgerecht lagern

Für eine gesunde Ernährung ist Obst unverzichtbar. Importierte und mit Folien verpackte Ware, darunter auch Äpfel, Birnen oder Pflaumen führen wegen langer Transportwege leider zu unnötigen Umweltbelastungen.

Derzeit ist das Angebot von ökologisch angebautem Obst aus der eigenen Region besonders groß. Es ist empfehlenswert sich für Herbst und Winter einen kleinen Vorrat regionaler Produkte anzulegen, um Umweltbelastungen zu sparen.

Bei niedrigen Temperaturen (ca. 4° C) und hoher Luftfeuchtigkeit lassen sich zum Beispiel Äpfel und Birnen je nach Sorte zwischen zwei und fünf Monate lagern. Dafür eignen sich unbeheizte Keller, frostsichere Garagen oder kühle Dachböden.

Kernobst sollte getrennt aufbewahrt werden. Auch die Früchte sollten sich nicht berühren. Das klappt am Besten in flachen Holzkisten oder in flachen Pappkartons. Nüsse sind kühl, trocken und dunkel zu lagern. Die ganzen Schalenfrüchte sind monatelang haltbar, während geschälte und geriebene Nüsse rasch verbraucht werden müssen, sie würden sonst verderben.

Quelle: http://www.bund.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/herbstzeit-ist-erntezeit-obst-fachgerecht-lagern/

KW 46: Umweltschonend waschen und reinigen

Wasch- und Reinigungsmittel werden tagtäglich in den Haushalten eingesetzt. Gerade weil sie so allgegenwärtig sind, wird eine mögliche Gefährdung von Umwelt und Gesundheit durch ihre Verwendung häufig unterschätzt.

Worauf Sie achten können nun kurz und knapp: Legen Sie Wert auf biologisch abbaubare Wasch- und Reinigungsmittel, die möglichst wenig umwelt- und gesundheitsgefährdende Substanzen enthalten. Orientieren Sie sich hierfür an die verschiedenen Siegel für nachhaltiges Waschen und Reinigen, wie dem „Europäische Umweltzeichen“ und dem „blaue Engel“. Ersetzen Sie aggressive Reinigungsmittel durch natürliche Säuren wie Essigessenz oder Zitronensäure. Durch diese Methode ist sichergestellt, dass keinerlei Chemie beim Reinigen angewandt wird.

Nutzen Sie die Füllmenge der Waschmaschine maximal aus und verzichten Sie auf die Vorwäsche. Waschen Sie bei möglich niedrigen Temperaturen. Je höher die Temperatur, desto mehr Strom wird verbraucht. 30 Grad für Buntes reichen meist völlig aus, um die Wäsche sauber zu bekommen.

So steht dem Glanz in Ihrem Zuhause - ohne Schrammen für die Umwelt und ohne Ekzeme auf der Haut- nichts mehr im Wege!

 

Quellen:

https://reset.org/act/clean-and-green-umweltschonende-wasch-und-putzmittel

http://www.nachhaltigleben.ch/themen/wohnen-haushalt/putzen-ohne-chemie/umweltfreundliche-reinigungsmittel-34

 

KW 47: Elektrische Luftbefeuchter - ungesund und überflüssig

In der kalten Jahreszeit werden Wohnräume häufig überheizt. Die Wohnraumluft kann dadurch so trocken werden, dass sie Haut und Atemwege reizt. Gegen dieses Problem bietet der Handel elektrische Luftbefeuchter an.

Vom Kauf solcher elektrischen Luftbefeuchter ist allerdings abzuraten. Denn sie verbrauchen viel Strom und belasten dadurch die Umwelt. Außerdem können Sie sich als Bakterienschleudern herausstellen, wenn sich in ihnen Schimmelpilze bilden.

Wer sich wegen trockener Luft in seinem Wohnraum Sorgen macht, sollte zuerst einmal mit einem Hygrometer die Luftfeuchtigkeit messen. Liegt sie zwischen vierzig und sechzig Prozent, ist alles in Ordnung.

Fällt das Ergebnis niedriger aus, bieten sich pflanzliche Alternativen an. Ein Papyrus von einem Meter Höhe zum Beispiel gibt über seine Blätter bis zu zwei Liter Wasser pro Tag ab und die anspruchslose Zimmerlinde etwa einen bis anderthalb Liter. Als natürliche Luftbefeuchter eignen sich außerdem Drachenbäume, Farne und Efeu, der Hibiskus, die Schefflera und der Korallenbaum.

Als allererstes sollte jedoch geprüft werden, ob die Heizung etwas heruntergeregelt werden kann, damit die Luft gar nicht erst so trocken wird. Also eventuell einfach die Heizung einfach ein paar Grad niedriger stellen. Das spart auch Kosten und Energie.

KW 48: Weihnachtsdekoration? Klar, kann ich!

Geschmückte Straßen, Kaufhäuser und Fenster. Besonders in der Vorweihnachtszeit werden wir dazu animiert diverse Dekorationsartikel zu kaufen. Aber, was in der Adventszeit glänzt, glitzert und gut riecht, ist für die Umwelt oftmals problematisch. Meist handelt es sich dabei um Plastikkram, der nach den Feiertagen im Keller verstaubt oder im Müll landet. Wieso also Unmengen an Geld für Weihnachtsdekoration ausgeben, wenn man die Möglichkeit hat was Eigenes zu entwerfen, was gleichzeitig unsere Umwelt schont?

Selbst zur Winterzeit bietet uns die Natur eine Menge Materialien, aus denen Sie ganz einfach schöne Dekoration für Ihr weihnachtliches Zuhause basteln können.

Ein frecher Weihnachtsmann mit einem Körper aus Tannenzapfen und einem Filz-Mützchen sorgt garantiert für mehr Aufsehen als ein Weihnachtsmann der in jedem Geschäft zu finden ist. Verschaffen Sie ihm Platz auf einen selbstgemachten Adventskranz aus frischen Tannenzweigen, Zimtstangen und duftenden Orangenscheiben.

Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Organisieren Sie einen Bastel-Abend und entwerfen Sie mit der gesamten Familie wunderschöne und vor allem einzigartige Dekorationsartikel. Denn eine schöne Weihnachtsdeko macht gleichermaßen Kindern und Erwachsenen Freude.

Dezember

KW 49: Weihnachtsgeschenkideen – mal anders

Was schenken Sie denn dieses Jahr Ihren Freunden und der Familie? Die Frage stellt sich immer wieder und besonders geballt an den Tagen und Wochen vor Weihnachten.

Wie wäre es dieses Jahr mal mit Zeit statt Zeug? Eine Internetseite widmet sich jetzt genau diesem Thema: Warum schenken wir den Menschen, die wir am meisten lieben eigentlich Dinge? Und man hört doch an jeder Ecke wir hätten zu wenig Zeit mit Familie und Freunden. Geht es nicht oft viel mehr darum, ob wir uns die Zeit einfach mal nehmen?

Die Macher der Internetseite stellen auch der Zusammenhang unseres Konsums und unseres Verhaltens mit der Energie- und Klimakrise her. Denn natürlich steuert unser Konsum was hergestellt wird und welche und wie viele Ressourcen dafür verbraucht werden. Ein Zeitgeschenk wäre also nicht nur ein Geschenk für die beschenkte Person sondern auch für unseren Planeten.

Wie könnte so ein Zeitgeschenk aussehen? Vorschläge lauten zum Bespiel für die Kinder Puppentheater statt Spielzeug, für Freunde gemeinsames Umdekorieren statt neue Deko oder Waldluft bei einem gemeinsamen Spaziergang und guten Gesprächen statt Parfum oder für den/die PartnerIn Vorlesen aus dem Lieblingsbuch statt eines neuen Buches. Die Ideen sind übrigens mit interessanten Fakten hinterlegt, zum Beispiel dass von 379 Millionen gekauften Büchern pro Jahr 72 Millionen ungelesen bleiben oder dass 270 Millionen Euro für Puppen ausgegeben werden und 62% davon ungenutzt zuhause liegen.

Überlegen Sie doch einfach mal was die Menschen in Ihrem Umfeld gerne mal mit Ihnen machen würde, da findet sich bestimmt etwas. Frohes Schenken!

KW 50: Grüne Geschenke zum Fest

Weihnachten naht mit großen Schritten, sicherlich sind auch Sie auf der Suche nach schönen und sinnvollen Geschenken.

Legen Sie doch in diesem Jahr ganz besondere Schmuckstücke unter den Weihnachtsbaum: Grüne Geschenke von Bund für Naturschutz Deutschland! Das sind Urkunden für Natur- und Umweltschutz als ideales Geschenk für Menschen mit einem Herz für die Natur. Und Sie können bequem von zu Hause aus bestellen – ohne vorweihnachtlichen Einkaufsstress!

Dabei können Sie aus vier großen Naturschutzvorhaben Ihr ganz persönliches Projekt auswählen: Eine Wildkatzen-Patenschaft durch die Sie den Schutz von Wildkatzenbeständen unterstützen, einen Anteilschein Grünes Band, der den einzigartigen Biotopverbund im ehemaligen Grenzstreifen schützen und erhalten hilft, eine Elbe-Patenschaft, die die Bewahrung der artenreichen und vielfältigen Auen fördert oder eine Alleen-Patenschaft, die dem Schutz, der Pflege und Bepflanzung dieses Kulturgutes dient.

Ist nichts für diejenigen, die Sie beschenken wollen dabei? Der WWF oder andere Umweltorganisation bieten ähnliche grüne Geschenkideen an. Viel Spaß beim Beschenken!

KW 51: Last-minute Geschenk selbstgemacht

Haben Sie noch nicht für alle Freunde und Familienmitglieder das passende Geschenk? Dann sollten Sie sich beeilen. Aber statt ratlos durch die überfüllten Geschäften zu rennen, empfehle ich Ihnen mal im Keller oder der Rumpelschublade zu gucken. Hier finden sich meist Dinge, die Sie nicht mehr benutzen oder die vielleicht kaputt sind und ihren eigentlichen Zweck nicht mehr erfüllen.

Diese Dinge können Sie dann upcyclen. Upcycling bedeutet Aufbereiten von eigentlich nutzlosen Materialien oder Abfällen zu neuwertigen oder wiederverwendbaren Produkten. Dadurch kann die Neuproduktion von Rohmaterialien verhindert werden. Und mit ihr erhebliche Mengen an Energie, Wasser und Treibhausgasemissionen. Ein heute erst gekauftes Produkt ist oftmals schon nach sehr kurzer Nutzung wieder im Müll gelandet und davon haben wir dann irgendwann enorme Mengen. Doch das muss nicht sein. Denn viele alte Produkte lassen sich auch ohne großen Aufwand einer neuen Bestimmung zuführen. So kann aus alter Mode beispielsweise neue, stylische Kleidung werden. Das kann oftmals auch den Geldbeutel schonen. In vielen Entwicklungsländern ist es gerade aus diesem Grund weitverbreitet, so werden alte Gummi- oder Plastikteile geflochten und dadurch zu einem neuen Produkt weiterverwertet. Beim Upcycling ist alles erlaubt: alte Getränkedosen können zu Aschenbechern werden, ein altes Scrabblespiel zu Namensketten, aus einer alten Radkappe eine Uhr.

Brauchen Sie mehr Ideen? Dann suchen Sie einfach im Internet nach dem Stichwort Upcycling. Sie werden stauen was für Möglichkeiten sich auftun. Sollten Sie keine Zeit mehr für das Selbstbasteln haben: Wie wäre es mit etwas schönem aus dem Second-Hand-Shop? Dort verstecken sich oft sehr gut erhaltene Schätze, die einfach vom Vorbesitzer nicht mehr schön gefunden oder gebraucht wurden.

Viel Spaß beim Schenken und beschenkt werden.

KW 52: Umweltschutz an Silvester

Zu Neujahr nehmen wir uns oft viele gute Dinge vor. Doch der gute Vorsatz „Etwas für die Umwelt tun“ lässt sich schon an Silvester umsetzen und lässt sich bereits beim Schlückchen Champagner um Mitternacht praktizieren. Beim Einkauf für die Party nur zu Sekt- und Weinflaschen mit Korkverschlüssen greifen. Vermeiden Sie Plastik- und Drehverschlüsse. Auch beim Feuerwerk können Sie durch Mitdenken für etwas Umweltschutz sorgen: Das Zünden und Knallen in großen Mengen stellt eine große Belastung für die Umwelt dar, da beim Verbrennen der Feuerwerkskörper die Schadstoffbelastung in der Luft erheblich ansteigt. Wenn schon Feuerwerk, dann möglichst kurz und nicht in Waldnähe und städtischen Parkanlagen. Hierbei handelt es sich um Rückzugsorte für Wildtiere, die durch das Silvesterfeuerwerk enormem Stress ausgesetzt werden. Lassen Sie zudem Überreste von Feuerwerksknallern, Streichhölzer und leere Sektflaschen nicht auf den Gehwegen und Fahrbahnen liegen. Mit nur wenigen Handgriffen ist der Müll beseitigt und es kann weiter gefeiert werden.

So lässt sich Silvester mit gutem Gewissen feiern und Sie können ein sauberes, umweltfreundliches Neujahr kann willkommen heißen.

Quellen:

https://www.welt.de/vermischtes/article5661978/So-feiert-man-Silvester-oekologisch-korrekt.html

https://umwelt-kompass.com/silvester-feuerwerk-nabu-raet-zu-bewusstem-umgang/