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Januar

KW 1: Weniger Verschwendung mit dem Resterechner

Das Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz wünscht Ihnen ein frohes neues Jahr 2018 und gibt Ihnen dabei einige Tipps, wie Sie auch in diesem Jahr Energie und damit bares Geld sparen und sogar gleichzeitig etwas für die Umwelt oder den Klimaschutz tun können. Wie wäre es beispielsweise mit einem guten „Umweltvorsatz“? Das mag zunächst etwas seltsam klingen, ist aber gar nicht schwer umzusetzen.

Wussten Sie etwa, dass jedes Jahr in Deutschland rund 20 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeschmissen werden? Das entspricht etwa einem Drittel der Gesamtmenge, die von uns eingekauft wird. Nicht nur in Bezug auf die für die Produktion, den Transport und die Lagerung der Waren erforderliche Energie ist das sehr ineffizient. Wirft man zum Beispiel drei Brötchen nach dem Frühstück weg, könnte man mit der für die Herstellung Energie bereits mehr als 7 Stunden Computer spielen oder etwa 35 Stunden das Licht brennen lassen. Folglich gilt: Wer den Einkauf besser plant, spart Energie und Geld. Falls Sie schon immer mal wissen wollten, wieviel Energie in den verschiedensten Lebensmitteln steckt, bietet die Seite http://resterechner.de eine geeignete Plattform, auf der man die unterschiedlichen Werte gut miteinander vergleichen kann.

Falls sie nicht benötigte Lebensmittel trotzdem sinnvoll weiterverwenden möchten, kann einmal das sogenannte „Foodsharing“ ausprobieren. Hierbei werden die überschüssigen Lebensmittel einfach an zentralen Standorten abgegeben und anschließend weitergereicht, wie etwa an karitative Tafeln. Seit Beginn des Projektes im Jahr 2012 konnten alleine in Frankfurt mehr als 350 Tonnen noch genießbarer Lebensmittel vor dem Wegwerfen gerettet werden. In Offenbach ist dies etwa beim Stadtteilbüro Nordend möglich.

Quelle: https://foodsharing.de/statistik

KW 2: Klimaschutz beim Duschen

Was gibt es Schöneres, als sich nach einem langen Tag bei der Arbeit zuhause unter einer warmen Dusche oder mit einem heißen Bad in der Wanne zu entspannen? Gerade bei dem Wetter der vergangenen Tage.

Doch wie sieht es mit dem Wasserverbrauch aus, wenn einmal ausgiebiger geduscht wird? Grundsätzlich beträgt der Wasserverbrauch beim Duschen etwa 15 bis 17 Liter pro Minute, beim Baden etwa 150 Liter pro Bad. Dabei fällt neben den eigentlichen Wasserpreisen (2016 in Hessen etwa 2,01€ pro 1000 Liter Frischwasser, also etwa 3 Cent pro Minute Kaltduschen) auch noch das sogenannte „Wassereinspeiseentgeld“ an, welches bei Einleitung in die Kanalisation anfällt und etwa noch einmal dem gleichen Wert entspricht. Rechnet man die Energiekosten für die Wassererwärmung (von 10°C auf 42°C) mit ein, kommen noch einmal etwa 16 Cent dazu. Dies ergibt letztendlich einen Gesamtbetrag von etwa 22 Cent pro Duschminute mit warmem Wasser.

Wer kürzer duscht, kann folglich bares Geld sparen. Doch auch für den Klimaschutz bietet ein weniger überschwängliches Duschverhalten Vorteile: So fallen pro Minute warmen Duschens etwa 340g CO2 für die Erwärmung an. Zum Vergleich: Zwei Kilometer mit dem Auto verursachen etwa 300g an CO2-Emissionen. Sehr ausgiebiges Duschen schadet außerdem durch nicht hautneutrales Duschgel dem natürlichen Schutzmantel unserer Haut.

Auch lohnt sich die Anschaffung eines speziellen wassersparenden Duschkopfes, der durch integrierte Mengenregler und spezielle Düsen dabei hilft, den Wasserverbrauch zu reduzieren ohne dass es dem Nutzer auffällt.

Quellen der Daten: www.destatis.de, www.co2-emissionen-vergleichen.de

KW 3: Auflösung des Gewinnspiels

In unserem Umwelttipp Ende November haben wir über die Unterstützung, die jede/r von uns für heimische Vogelarten im Garten oder auf dem Balkon anbieten kann informiert und anschließend eine Gewinnfrage gestellt. Nämlich die nach dem Jahr in dem der Haussperling – auch Spatz genannt – Vogel des Jahres war. Richtig ist: Im Jahr 2002.

Die Frist für das Gewinnspiel ist nun abgelaufen und die zwei glücklichen Gewinner Frau Ritzl und Herr Sahm wurden unter den vielen Einsendern ermittelt und gewinnen jeweils eine Sperlingsnistkasten. Obwohl der Spatz eigentlich eine „Allerweltsart“ ist, braucht er nämlich mittlerweile Schutz, damit die Gefährdung der Art möglichst noch verhindert werden kann. Zum Schutz beitragen können wir Menschen beispielsweise durch das Anbringen von Nistkästen. Sie sind nicht nur zur Brutzeit im Frühjahr wichtig, sondern auch für den Schutz vor Kälte im Winter. Besonders in Städten sind natürliche Verstecke, wie Höhlen und Nischen, immer seltener. Da Vögel wegen der Aufrechterhaltung hoher Körpertemperaturen viel Energie aufbringen müssen, ist Schutz vor Wind und Wetter bei den Tieren stets willkommen.

Aber es gibt auch gute Nachrichten aus der Welt der Vögel: Die Zwischenergebnisse der „Stunde der Wintervögel“ zeigen, dass 20% mehr Vögel in Gärten und Parks gesichtet wurden als noch im letzten Jahr. Das zeigt glücklicherweise, dass das Jahr 2017 offenbar ein Ausreißer mit sehr schlechten Ergebnissen gewesen sein muss. Dennoch sind es seit 2011 pro Garten im Schnitt 7 Vögel weniger als in diesem Jahr. Also: Seien auch Sie dabei und unterstützen Sie unsere heimischen Arten durch vogelfreundliche Gärten. Informationen bekommen Sie dazu und zu weiteren Themen rund um Artenschutz und Biodiversität auch am Stand (Stand 2.520) des Amtes für Umwelt, Energie und Klimaschutz bei der Baumesse. Ein weiteres Thema ist klimarobustes Bauen und auch ein Gewinnspiel gibt es dort wieder. Viel Glück!

Quelle: www.nabu.de

KW 4: Weniger Beef für das Klima

Obwohl jeder Deutsche im Schnitt etwa 60 Kilogramm Fleisch pro Jahr isst, macht der Rindfleischkonsum mit 8,9 Kilogramm nur etwa 15% dieser Menge aus. Der größte Anteil entfällt auf Schweinefleisch und Geflügel. Warum sich dieser Fleischkonsum nachteilig auf unsere Gesundheit auswirken kann und warum Rindfleisch ein echter Klimakiller ist:

Gerade Rindfleisch landet oft als Bulette auf dem Burger oder in der namensgebenden „Rindswurst“. Beide Gerichte haben neben einem hohen Fettgehalt, bei dem vor allem die gesättigten Fettsäuren eine Rolle spielen auch einen relativ hohen Salzanteil. Zusätzlich kann bei erhöhtem Rindfleischverzehr in Verbindung mit mangelhafter Ballaststoffzufuhr und dem mit ca. 2300 kcal pro Kilogramm Fleisch höchsten Energiegehalt aller gängigen Fleischsorten das Risiko von Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigen.

Und auch für das Klima ist die Produktion von Rindfleisch schädlich: So fallen für die Produktion eines Kilogramms Rindfleisch umgerechnet etwa 6,5 Kilogramm CO2 an, dies entspricht in etwa dem Ausstoß eines PKWs über eine Autofahrt von 45 Kilometern. Dabei wird die Futterproduktion von Getreide als Hauptnahrung für die Rinder sowie deren Emissionen, Beispielsweise der Ausstoß des klimawirksamen Gases Methan,  in diese Berechnung miteinbezogen.

Ebenfalls stellen der hohe Wasserverbrauch von etwa 30.000 Liter pro Kilogramm Fleisch sowie die bei großen Stallbetrieben anfallenden Jauchemengen eine zusätzliche Umweltbelastung dar. So werden gerade die Ausscheidungen der Tiere zum Düngen von Feldern genutzt, dabei wird viel gesundheitsschädliches Nitrat mit dem Regen ausgewaschen, gelangt so ins Grundwasser und damit auch in Bäche, Flüsse und Meere, was zu Fischsterben führen kann.

Dabei kann es hier so einfach sein, die Umwelt und das Klima zu schützen und dazu noch etwas für die eigene Gesundheit zu tun. Wer seinen Rindfleischkonsum reduziert und beispielsweise auf Bio-Rindfleisch aus Weidehaltung setzt, reduziert die anfallenden CO2-Emissionen, welche bei konventioneller Stallhaltung und Produktion pro Kilogramm Fleisch anfallen, um knapp zwei Drittel. Zusätzlich wird weniger Dünger, Wasser und Futtermittel verbraucht. Es lohnt sich also bereits beim Rindfleisch, nicht immer das günstigste Produkt zu wählen, sondern lieber seltener auf dafür hochwertigere Produkte zurückzugreifen, welche gleichzeitig auch noch besser schmecken. Quelle der Daten: www.co2-emissionen-vergleichen.de

KW 5: Richtig lüften und Schimmel vorbeugen

Schimmel ist überall in der Wohnung! Was zunächst wie eine unheimliche Fantasie klingt, ist in Wirklichkeit leider nicht so abwegig. Denn Schimmel bzw. Schimmelpilze sind als ganz natürlicher Faktor an der Zersetzung von organischem Material beteiligt und befinden sich in Form von mikroskopisch kleinen Sporen in der Atemluft, welche auch nach Monaten noch aktiv sein können. Unser Immunsystem schützt uns in den meisten Fällen vor ihm. Je stärker sich jedoch seine Konzentration in der Luft anreichert, desto größer ist auch die Gefahr von Atemwegserkrankungen.

Schimmelpilze wachsen in der Wohnung nämlich ausschließlich dort, wo es feucht ist. Durch Risse in der Außenfassade, undichte Dächer, Wasserschäden, aber auch durch Kochen oder Duschen kann sich Feuchtigkeit innerhalb der Wohnung anreichern. Führt man die feuchte Luft nicht ausreichend ab, kondensiert diese an den Innenwänden und Decken und bietet dem Schimmel so ideale Wachstumsbedingungen. Dem wirkt allerdings bereits ein regelmäßiges Lüften entgegen. Damit es also nicht zum Schimmelwachstum in der Wohnung kommt, gibt es nützliche und einfache Tipps:

  1. Schlafräume: Am besten sollte man hier über den Tag verteilt regelmäßig „stoßlüften“: Hierfür wird das Fenster für etwa 5 Minuten ganz geöffnet). Längeres Fensterkippen fördert zwar den Luftaustausch, wirkt sich aber bei gleichzeitigem Heizen sehr schlecht auf den Energieverbrauch aus. Beides zur selben Zeit sollte man tunlichst vermeiden.
  2. Wohnräume: Hier stehen häufig Pflanzen, welche transpirieren, also Feuchtigkeit abgeben. Sobald die Luft als „schlecht“ wahrgenommen oder Wasser am Fenster beobachtet wird, ist es Zeit zum Lüften. Allerdings nicht zu lange: Durch ein Auskühlen der Wände kann sich das Kondenswasser leichter absetzen.
  3. Bad und Küche: Nach dem Duschen bzw. Kochen bilden sich sogenannte „Feuchtigkeitsspitzen“ mit besonders feuchter Luft. Ein Lüften hiernach ist zwingend notwendig, zudem sollte man in der Dusche das sich an den Wänden gesammelte Wasser entfernen und nach Möglichkeit auch auf textile Duschvorhänge verzichtet werden, da diese langsamer trocknen.

Weitere nützliche Hinweise zum Thema „Schimmel in der Wohnung“ finden Sie auf der Seite des Umweltbundesamtes unter bit.ly/2AmtXFb.

Februar

KW 6: Nur das Beste für die Liebsten und das Klima

Jedes Jahr am Valentinstag taucht sich Deutschland in ein Meer aus Blumen und Pralinen. Und obwohl sich ein jeder diesen besonderen Tag auf eine andere Art und Weise als für ihn perfekt vorstellt, so gehören diese beiden Geschenke doch zum Grundrepertoire vieler Läden und Geschäfte. Rosen und Nelken stehen dabei hoch im Kurs und sinnbildlich für die frühjährliche Farbenpracht, Schokolade für die sinnliche Versuchung. Doch wie klimafreundlich sind die Schnittblumen und Pralinen wirklich?

Für die Blumen lohnt sich als Antwort auf die Frage beispielsweise schon der Blick auf das Herkunftsland der Pflanzen. Was viele nicht wissen – über zwei Drittel der Rosen kommen aus Kenia, etwa 90% der Nelken stammen aus Kolumbien. Diese werden über weite Flugstrecken von etwa 6000 und 9000 Kilometern nach Europa eingeflogen. Dort werden sie dann gelagert, gekühlt, auf größeren Blumenmärkten  vermarktet und  anschließend in die Zielländer wie Deutschland weitertransportiert. Vom Anbau bis zur endgültigen Lieferung einer Flugzeugladung  Rosen aus Kenia fallen so umgerechnet etwa 6 Tonnen CO2 an. Doch beim europäischen Anbau in energieintensiven Gewächshäusern sieht es noch schlechter aus. Hier sind es bis zu 35 Tonnen CO2 für die gleiche Menge Rosen. In Afrika ist hingegen aufgrund der hohen Temperaturen ein ganzjähriger Freilandanbau möglich. Ist der Flugtransport aus Kenia also die bessere Alternative für den Klimaschutz

Verhältnismäßig fallen zwar weniger Energie und CO2 an, jedoch führt die Produktion der Schnittblumen auch zu einem hohen Wasserverbrauch in jenen Gebieten der Erde, in denen die Gefahr von Wasserknappheit ohnehin größer ist. Von einer „guten Alternative“ kann folglich kaum die Rede sein. Auch herkömmliche Schokolade ist durch das insgesamt anfallende CO2, welches etwa 300g pro Tafel und einer Autofahrt über zwei Kilometer entspricht) wenig klimaschonend. Die Zutaten werden dabei ebenfalls aus Übersee eingeflogen(Quelle der Daten:).

Möchte man wirklich einmal etwas Gutes für das Klima tun, könnte man sich am Valentinstag auch durch andere Geschenke als Blumen und Schokolade gegenseitig eine Freude bereiten. So regen eigene Geschenkideen wie etwa ein gemeinsamer Ausflug ins Freie oder selbst gebastelte Präsente die Kreativität an und können dabei noch eine besondere Zuneigung ausdrücken.

Falls es wirklich einmal Blumen sein sollen, kann man auf regionale und saisonale Ware oder Topfblumen setzen, letztere sind sogar noch länger haltbar. Zu den im Februar beispielsweise Krokusse und Tulpen aus Freilandanbau. Einen schönen Valentinstag!

(Quelle der Daten: http://www.co2-emissionen-vergleichen.de, www.strom-magazin.de )

KW 7: Das richtige Regencape benutzen

Der Regen hat uns zurzeit voll im Griff! Die Tage werden zwar schon langsam heller aber dafür leider noch nicht weniger nass.

Und wie es das Schicksal will, wer kennt das nicht, hat man entweder gerade Feierabend und ist mit dem Fahrrad unterwegs oder es stürmt so stark, dass man einen Regenschirm kaum in der Hand halten kann, wenn man vor die Tür geht.

In solchen Situationen greifen viele zum Regencape! Doch welche Art Regencape sollte man benutzen? Ein festes Regencape, das man wie eine Jacke benutzen kann? Oder doch lieber das schnelle, handliche und kompakte Einweg-Regencape? Bei dieser Frage hilft die Überlegung: „Was viel Müll erzeugt, kann nicht gut für unsere Umwelt sein!“

Wer ein solches Regencape praktisch und handlich findet könnte sich nämlich genauso gut ein festes Regencape zulegen, welches man mit handlich kleinen Säckchen oder Täschchen erhält. So kann man das Regencape genauso wie einen Regenschirm einfach in der Tasche verstauen und wenn es dann wirklich zu einen unpassenden Moment anfangen sollte zu regnen, holt man es heraus und zieht es sich einfach schnell über und zu Hause trocknet man es und verstaut es wieder im Behältnis.

Eine einfache Sache die Müll vermeidet und auch unsere Geldbeutel auf die Dauer entlastet.

Einwegregencapes bestehen aus Plastik. Und Plastik wird aus Erdöl hergestellt. Für die Herstellung von 1 kg Plastik braucht es ungefähr 2,5 kg Erdöl, eine endliche Ressource, auf die wir uns nicht für die Ewigkeit verlassen können. Bleiben Sie trocken – aber klimafreundlich!

Quellen:

https://www.outdoor-professionell.de/poncho-regenschutz-flattern-trittsicher-schwitzen/

https://www.lilligreenshop.de/outdoor/original-regencape-aus-bio-plastik.html

https://www.klimawerkstatt.org/fileadmin/documents/doku_fertig.docx_2.pdf

 

KW 8: So wertvoll sind alte Handys oder Smartphones

Im Schnitt hat ein Smartphone nach nur 18 Monaten ausgedient, weil es defekt oder zu langsam ist, es einem nicht mehr gefällt oder es ein Nachfolgemodell gibt. Daraufhin landet es meist in irgendeiner Schublade und wartet dort für Jahre auf Wiederbeachtung. Man könnte es ja nochmal gebrauchen oder irgendwann verkaufen, jedoch passiert dies meistens nicht. Am besten ist es natürlich, wenn diese Geräte noch einmal verwendet werden können. Die zweitbeste Lösung ist ein hochwertiges Recycling.

Ein Mobiltelefon besteht zu rund 25 Prozent aus Metallen. Im Schnitt können pro recyceltem Gerät 150 mg Silber, 25 mg Gold und 9 Gramm Kupfer zurück gewonnen werden. Darüber hinaus sehr kleine Mengen an Palladium und Platin-sehr wertvolle und zum Teil seltene Metalle.

Damit stehen sie dem Rohstoffkreislauf wieder zur Verfügung. Pro Gerät sind dies zwar nur geringe Mengen, aber hochgerechnet auf alle jährlich gekauften Mobiltelefone kommt man schnell in den Tonnen-Bereich. In den weltweit jährlich über eine Milliarde verkauften Handys sind insgesamt 250 Tonnen Silber, 24 Tonnen Gold und 9 Tonnen Palladium enthalten.

Also behalten Sie alte Handys nicht sondern geben Sie diese zum Recycling bei den Herstellern, bei den Recyclinghöfen ab. Auch in einigen Supermärkten stehen Recycling-Tonnen für Elektrogeräte oder Elektroschrott bereit. Oder was für den einen alt ist, kann für den anderen neu werden: "Alte" Handys und Smartphones, die noch gut erhalten sind, finden oft schnell einen neuen Besitzer. Der Verkauf ist beispielsweise über Kleinanzeigen sehr einfach gemacht.  

Nutzen Sie diese Möglichkeiten!

KW 9: Lieber teilen als alles selbst anschaffen

Nicht jeder muss alles besitzen, viel besser und günstiger kann man oft auch Dinge mit anderen teilen. Weniger neu anzuschaffen bedeutet am Ende auch, weniger Müll zu produzieren!

Insbesondere junge Menschen stehen dem Teilen sehr aufgeschlossen gegenüber. Laut einer Studie der Schufa möchten 16- bis 25-Jährige durch das Tauschen vor allem Geld sparen und die Umwelt schonen. Meist werden dabei unter Privatpersonen Haushaltsgeräte, Werkzeuge oder Elektronik verliehen. Der Trend geht heute aber noch weiter: Wohnungen, Autos, Büros, Gärten, Smartphones oder Waschmaschinen werden zunehmend geteilt. Im Internet gibt es zahlreiche Tauschplattformen für Kleidung, Bücher, Elektrogeräte und vieles mehr.

Denn seien wir ehrlich: Nachdem das Buch durchgelesen oder das Spiel gespielt ist, kommt es in die Ecke und wird eher selten wieder hervorgeholt, bis es dann irgendwann im Müll landet. So entstehen z.B. 600.000 Tonnen Elektroschrott jährlich in Deutschland. Wer seine alten Sachen dem Konsumkreislauf zurückgibt, verhindert also Neukäufe, die ebenfalls am Ende im Müll landen. Eine gute Möglichkeit Bücher in der realen Welt zu tauschen sind regionale Bücherregale. z.B. in Offenbach in der Weikertsblochstraße 58 oder man nutzt die vielen Flohmärkte.

Also trauen Sie sich etwas Neues auszuprobieren und bieten Sie Ihrem Nachbar mal das Teilen von Dingen an, die dieser vielleicht nicht selbst besitzt. Viel Spaß und nette Begegnungen dabei!

Quellen:

https://www.gruenspar.de/blog/2014/06/04/15-ultimative-tipps-zum-muell-vermeiden/

https://www.oekoside.de/oeko/oekotipps/muell_vermeiden.php

http://schrotundkorn.de/lebenumwelt/lesen/muell-vermeiden-statt-recyceln.html

März

KW 10: Einkaufsverhalten und Second-Hand

Wer sich bewusst zum nachhaltigen Konsum bekennt, leistet einen Beitrag zum Schutz des Klimas. Der nachhaltige und umweltfreundliche Konsum kann 2,75 Tonnen CO2 pro Kopf im Jahr einsparen und ist sehr facettenreich, denn es fängt schon bei der Entscheidung, ob online oder der offline im Einzelhandel eingekauft wird an. Welche der beiden Methoden eine bessere Klimabilanz bewirkt, hängt zum größten Teil von unserem Verbraucherverhalten ab.

Denn der Versandhändler hat geringere Heiz- und Stromkosten bei der Aufbewahrung der Waren in den großen Hallen. Ein hoher Stromverbrauch entsteht aber durch Computer und Server.

Beim Online-Einkauf sollten wir besser Standard- als Express-Versand wählen und darauf achten wie oft man ein Produkt zurückschicken lässt.

Der Einzelhandel schlägt z.B. mit der Beleuchtung negativ auf die Ökobilanz, doch bei Ihnen entfällt der Versand. Beim Einkauf im Einzelhandel hängt es unter anderem von der Art der Mobilität ab: von wo wir starten, wie lange wir brauchen und mit welchem Verkehrsmittel wir die Strecke bewältigen?

Ein Einkauf beim lokalen Händler mit dem Fahrrad oder zu Fuß schneidet von der Ökobilanz her besser ab als beim Onlineversand. Aufgrund dessen sollte man eher nur Waren im Internet bestellen, die man nicht in der Nähe besorgen kann. Die Vorteile: Man hat schneller genau das was man will und muss nicht an lästigen Schlangen bei der Post warten und mit großen Paketen hin- und herfahren.

Gebrauchtwaren, anstatt neue Produkte zu kaufen, bringen aus ökologischer Sicht weitere Vorteile. Wer Kleidung aus Second-Hand Läden oder Sachen vom Flohmarkt kauft, verlängert ihre Lebensdauer und spart gleichzeitig Geld. Ganz nach diesem Motto kann man auch mal überlegen „Kleidertauschpartys“ zu veranstalten. Das ist so ähnlich wie beim Flohmarkt, nur zuhause und mit Freunden.

Quelle:

http://www.bund-bremen.net/themen_und_projekte/klima_umwelt/klimatipps/

KW 11: Standby-Verbräuche reduzieren

Eine Familie zahlt im Schnitt oft 115 Euro und mehr im Jahr allein für die Stand-by-Funktion ihrer Elektrogeräte. Bestimmte Geräte wie Fernseher oder PCs verbrauchen auch nach dem Ausschalten Strom. Der Standby-Modus ist bei den meisten Geräten durch Leuchtanzeigen klar gekennzeichnet. Den Aus-Knopf drücken oder schaltbare Steckerleisten anzuschaffen hilft daher Strom zu sparen, da erst dadurch das jeweilige Gerät wirklich ausgeschaltet wird. Beeindruckend: Ohne Stand-by-Verbräuche könnten in Deutschland zwei Großkraftwerke eingespart werden. Heimliche Stromfresser in unseren Haushalten sind Espressomaschinen, alte Elektrogeräte z.B. alte TV-Geräte, Videorekorder oder diverse Netzteile. Wenn Sie Strom einsparen wollen, dann schalten Sie Elektrogeräte immer komplett aus z.B. PC-Bildschirme, Ladegeräte von Handy, Rasierer, elektrische Zahnbürste usw. durch eine Stecker Leiste mit Schalter vom Netz trennen oder einfach: Stecker raus.

Die Umwelt könnte jährlich um 3,6 Millionen Tonnen CO2 entlastet werden, wenn man weltweit die Stand-by-Funktion abschalten würde. Da soll nochmal jemand sagen, dass der Einzelne oder kleine Dinge keinen Unterschied machen, denn Nein: Es fängt im Kleinen an!

Sie sind sich unsicher, ob das eine oder andere Gerät überhaupt im Standby Strom verbraucht? Dann sollten Sie ein Strommessgerät nutzen. In vielen Energieberatungsstellen der Verbraucherzentralen und  im Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz der Stadt können Sie ein Strommessgerät kostenlos ausleihen. Auch weitere Beratungsangebote zu den Themen Energie gibt es beim Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz.

Quellen:

http://www.energiesparen-im-haushalt.de/energie/tipps-zum-energiesparen/strom-sparen-im-haushalt/stromverbrauch-standby.html

http://www.bund-bremen.net/themen_und_projekte/klima_umwelt/klimatipps/

https://www.co2online.de/energie-sparen/strom-sparen/strom-sparen-stromspartipps/stromverbrauch-bei-standby/

KW 12: Fahrradleasing - das Dienstrad für den Arbeitnehmer

Wer Fahrrad fährt tut sich und der Umwelt etwas Gutes und spart Geld!

Wussten Sie schon, dass Sie sich auch von Ihrem Arbeitnehmer ein Fahrrad leasen können? Das Prinzip ist ähnlich wie beim Dienstauto, nur dass Sie hierdurch umweltfreundlich und gesund unterwegs sind.

Und so funktioniert es: Der Arbeitnehmer kauft Ihnen Ihr Wunschfahrrad. Sie versteuern monatlich ein Prozent des Kaufpreises und können das Fahrrad auch privat nutzen. Die Ersparnis richtet sich daher nach Ihrem Bruttolohn, den Berechnungsgrundlagen für Steuern und Sozialversicherung und Ihrer Steuerklasse. Wenn Sie z .B. ein Fahrrad im Wert von 800€ kaufen und Sie einen Bruttolohn von 3.500€ haben, zahlen Sie über drei Jahre monatlich ca. 15€. Wenn Sie das Fahrrad nach dem dreijährigen Leasingvertrag weiter nutzen möchten, können Sie es dem Leasinggeber abkaufen. Der Betrag beläuft sich zwischen 15 und 17% des Neupreises. Bei einem Restwert von 17%, sparen Sie als Arbeitnehmer bei diesem Rechenbeispiel noch immer ca. 230€.

Dieses Prinzip ermöglicht Ihnen auch ein teureres Rad wie E-Bike, Pedelecs oder Rennrad zu kaufen. Seit Oktober 2017 ist es auch möglich nach Rücksprache mit Ihrem Arbeitgeber, Ihr E-Bike oder Pedelecs während der Arbeitszeit steuerfrei aufzuladen. Sie sparen somit doppelt!

Sprechen Sie Ihren Arbeitgeber an, um gleichzeitig Geld zu sparen und die Umwelt zu schonen.

Anbieter sind z. B. jobrad.org, businessbike.de, mein-dienstrad.de, lease-a-bike.de, eurorad.de

April

KW 14: Spargel aus der Region ist gesünder

Sie steht vor der Tür, die beliebte Spargelzeit. Ein paar vereinzelte Bündel wurden letzte Woche auf dem Offenbacher Wochenmarkt schon gesichtet. Hierzulande wird Spargel so sehr geschätzt, dass bereits im Jahr 2015 jeder Deutsche im Schnitt etwa 1,5 Kilogramm Spargel verzehrt hat. Tendenz steigend. Dabei geht die offizielle Spargelsaison nur von Mitte April bis Ende Juni. Obwohl bereits 80% des Spargels aus innerdeutschem Anbau stammen, wird der Rest noch über teilweise sehr lange Transportwege importiert, um den Bedarf zu decken und den Spargel auch für eine längere Zeitspanne als die eigentliche Saison verfügbar zu machen.

Hier liegt allerdings ein kleiner Haken versteckt wenn man einmal an den Klima- und Umweltschutz denkt. So werden beispielweise größere Mengen Spargel aus Griechenland mit dem Lastwagen angeliefert oder aus Peru mit dem Flugzeug eingeflogen. Gerade letztere Methode weist eine sehr schlechte Klimabilanz auf. Der durchschnittliche CO2-Ausstoß beim Flugzeugtransport aus Peru beträgt etwa 30 Kilogramm pro Kilogramm Spargel, beim LKW-Transport aus Griechenland immerhin noch 2 Kilogramm. Durch die ganzjährig vorteilhaften Anbaubedingungen in diesen Ländern können größere Mengen importiert werden, was sich auch auf den Preis der regionalen Märkte auswirkt. Vermehrter Pestizideinsatz und Gebrauch umweltschädlicher Plastikfolie zur Wärmeisolierung heimischer Bauern sind hierbei die Konsequenz, um konkurrenzfähig bleiben zu können.

Stellt also der generelle Konsum von Spargel ein Problem für den Umwelt- und Klimaschutz dar?

Diese Frage lässt sich mit einem Nein beantworten, solange man beim Einkauf einige wenige Dinge beachtet. So lohnt es sich schon, auf die Herkunft des Feldgemüses zu achten, denn Spargel aus der Region verursacht wesentlich weniger Emissionen beim Transport, nämlich nur etwa 19 Gramm pro Kilogramm Spargel. Auch lohnt es sich, auf BIO-Spargel umzustellen. Das kostet zwar etwas mehr, vermindert dafür aber den Eintrag von Pestiziden in die Umwelt. Beschränkt man den Genuss von Spargel auf die Hauptsaison von April bis Juni, kann man sich auf jeden Fall sicher sein, der Umwelt und nicht zuletzt sich selbst etwas Gutes zu tun.

Weitere Infos zu saisonalen Produkten sind Saisonkalendern zu entnehmen. Diese findet kann man nach wenigen Klicks im Internet finden.

Quellen: www.verbraucherzentrale.de, www.utopia.de

KW 15: So wertvoll sind alte Handys oder Smartphones

Im Schnitt hat ein Smartphone nach nur 18 Monaten ausgedient, weil es defekt oder zu langsam ist, es einem nicht mehr gefällt oder es ein Nachfolgemodell gibt. Daraufhin landet es meist in irgendeiner Schublade und wartet dort für Jahre auf Wiederbeachtung. Man könnte es ja nochmal gebrauchen oder irgendwann verkaufen, jedoch passiert dies meistens nicht. Am besten ist es natürlich, wenn diese Geräte noch einmal verwendet werden können. Die zweitbeste Lösung ist ein hochwertiges Recycling.

Ein Mobiltelefon besteht zu rund 25 Prozent aus Metallen. Im Schnitt können pro recyceltem Gerät 150 mg Silber, 25 mg Gold und 9 Gramm Kupfer zurück gewonnen werden. Darüber hinaus sehr kleine Mengen an Palladium und Platin-sehr wertvolle und zum Teil seltene Metalle.

Damit stehen sie dem Rohstoffkreislauf wieder zur Verfügung. Pro Gerät sind dies zwar nur geringe Mengen, aber hochgerechnet auf alle jährlich gekauften Mobiltelefone kommt man schnell in den Tonnen-Bereich. In den weltweit jährlich über eine Milliarde verkauften Handys sind insgesamt 250 Tonnen Silber, 24 Tonnen Gold und 9 Tonnen Palladium enthalten.

Also behalten Sie alte Handys nicht sondern geben Sie diese zum Recycling bei den Herstellern, bei den Recyclinghöfen ab. Auch in einigen Supermärkten stehen Recycling-Tonnen für Elektrogeräte oder Elektroschrott bereit. Oder was für den einen alt ist, kann für den anderen neu werden: "Alte" Handys und Smartphones, die noch gut erhalten sind, finden oft schnell einen neuen Besitzer. Der Verkauf ist beispielsweise über Kleinanzeigen sehr einfach gemacht.  

Nutzen Sie diese Möglichkeiten!

 

KW 16: Frühlingszeit ist Pflanzzeit – mit Blumenerde ohne Torf

Moore fungieren weltweit als die besten CO2-Speicher überhaupt. In den 3% der Fläche der Erde, die sie bedecken binden sie circa 550 Gitatonnen CO2, wohingegen die gesamte Vegetation vergleichsweise „nur“  ungefähr 50 Gitatonnen mehr beherbergt, obwohl sie eine ungleich größere Fläche bedeckt. Zum Vergleich: Der Mensch emittiert jährlich etwa 8 Gigatonnen durch die Verbrennung fossiler Energieträger.

Da Moore aus Torf bestehen werden Sie durch Torfstich nachhaltig beschädigt und die in diesem Ökosystem vorkommenden und darauf angewiesenen Arten.

Leider wird Torf jedoch immer noch in Anteilen von 80 bis 100 % in Blumenerde verwendet, d.h. jedes Kilo Blumenerde, was in den Gärten verteilt wird verhindert indirekt die CO2-Minderung. Es ist allerdings ein Einfaches das zu verhindern. Nämlich in dem man torffreie Gartenerde verwendet, z.B. auf Basis von Kompost oder Rindenhumus. Die ist qualitativ genauso hochwertig und sogar besser, da dadurch der Boden nicht versauert. Außerdem enthält Torf kaum für die Pflanzen wertvolle Mineralien und kann nicht dauerhaft für Humusbildung sorgen.

Machen Sie mit und schützen Sie unsere Moore, das gefährdetste Ökosystem Deutschlands.

Quellen: www.bund.de, Klimacampus Universität Hamburg

KW 17: Schützen Sie die Wildbienen!

Wildbienen leisten uns allen einen unbezahlbaren Service – schützen Sie sie

Wenn es draußen wärmer wird, blühen auch schnell die ersten Gänseblümchen, Krokusse und Maiglöckchen. Und mit ihnen kommen die Wildbienen. Diese wilden Verwandten der Honigbienen produzieren zwar keinen süßen Brotaufstrich, dennoch sind die über 550 in Deutschland heimischen Wildbienenarten als Pflanzenbestäuber unverzichtbar. Der Gegenwert der Bestäubungsleistung durch Bienen und andere Insekten beträgt allein in Europa über 14 Milliarden Euro pro Jahr.

Viele Wildbienenarten sind durch die Zerstörung natürlicher Lebensräume und die mit einem hohen Pestizideinsatz verbundene industrielle Landwirtschaft vom Aussterben bedroht. Zum Schutz der Wildbienen kann jedoch jeder Einzelne beitragen. Wer zum Beispiel einen Garten hat, dem empfiehlt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) das Anlegen einer Wildblumenwiese. Hierfür gibt es im Fachhandel Samenmischungen heimischer Sorten, die an die Bedürfnisse von Wildbienen angepasst sind. Wildbienenwiesen sollten frühestens ab Juni und dann auch nur zweimal im Jahr gemäht werden. Das Mähgut ist zu entfernen. Ranken-Glockenblumen, Kornblumen oder Blaukissen eignen sich ebenfalls hervorragend für den Wildbienenschutz. Wildbienenarten wie Masken- und Pelzbienen bevorzugen auch blühenden Lauch, Zwiebeln, Rosen- und Grünkohl im Gemüsegarten. Generell sollte im Garten auf Pestizide verzichtet werden. Die darin enthaltenen Chemikalien töten nicht nur Wildbienen sondern auch viele andere Insekten. Eine weitere vom BUND empfohlene „Bienenhilfe“ ist auch das Stehenlassen verblühter Stauden im Herbst. Im Winter bieten sie den Insekten Unterschlupf.

Auch auf Balkonen oder Fensterbänken lassen sich in Töpfen bzw. Pflanzkästen die bei Woll- und Pelzbienen und den Hummeln beliebten Kräuter wie Salbei, Zitronen-Thymian oder Bohnenkraut aufziehen. Wildbienenarten besiedeln auch sogenannte Insektenhäuser oder andere künstliche Nisthilfen.

Je vielfältiger das Angebot an Nistmöglichkeiten und Futterpflanzen ist, desto größer die Chance, dass sich verschiedene Insektenarten ansiedeln.

Quelle: www.bund.net

Mai

KW 18: Kulinarische Schätze selbstgemacht

Selbstgemachte Marmelade auf dem Frühstücksbrötchen oder eingekochtes Obst oder Gemüse schmeckt sehr gut, es macht Spaß diese herzustellen, spart Geld und schont auch die Umwelt. indem man das Obst im besten Fall noch selbst aus dem Garten erntet. Damit erspart man dem Obst einen langen und aufwändigen Produktionsprozess und dadurch eine Menge Treibhausgase, die das starke Aufheizen der Erdatmosphäre auslösen.

Zudem ist es auch gut zu wissen, was im eigenen Essen eigentlich drin ist. Dabei kann man entscheiden, ob man es eher süß oder nicht so süß, stark gewürzt oder nicht so deftig oder wie auch immer zubereitet mag. In Ketchup ist zum Beispiel normalerweise viel Zucker, wenn man ihn hingegen selbst macht, schmeckt er gleich viel „tomatiger“ und eben nach echtem Ketchup, statt „Zuckersauce“. Das ist nicht nur gut für das eigene Gefühl, sondern in vielen Fällen auch für die Gesundheit – Stichwort: Lebensmittelskandale und Pestizideinsatz – und den Geldbeutel.

Immer mehr Menschen wollen in diesem Zusammenhang einen eigenen kleinen Acker bewirtschaften, um selbst anbauen zu können, was sie essen. Mittlerweile gibt es Äcker zum Mieten und zum Beispiel im Offenbacher Hafengarten schöne Urban Gardening Flächen, wo es sich lohnt einen eigenen kleinen Garten herzurichten und sich später an der Ernte zu erfreuen. Übrigens: Man kann heutzutage sogar schon Kühe leasen.

Selbermachen macht einfach total Spaß und es macht stolz auf die Dinge, die man aus selbst hergestellt hat. In diesem Sinne: Guten Appetit und viel Spaß dabei Neues auszuprobieren.

https://www.rtl.de/cms/backen-stricken-marmelade-einkochen-warum-ist-selbermachen-so-im-trend-1634620.html

https://www.welt.de/wirtschaft/article154769885/Harte-Kerle-ziehen-ihre-Tomaten-jetzt-selbst.html

KW 19: Wasser kostenlos auffüllen

Wie oft kauft man im Vorbeigehen irgendwo schnell Wasser in einer Plastikflasche, die hinterher sofort im Abfall landet? Eine wiederverwendbare Trinkflasche vermeidet das, wenn man sie unterwegs einfach wieder auffüllt.

In Hamburg startete im April 2017 das Projekt „Refill Deutschland“. Mit dem Aufruf: „Habe deine Trinkflasche dabei! Trink genug Wasser! Lebe gesund! Schütze unsere Umwelt! Spare Geld!“

Refill bedeutet übersetzt „wieder auffüllen“ – und genau das macht man, indem man seine Trinkflasche wieder mit Leitungswasser auffüllt.

Die Idee ist simpel und genial: Statt Wasser unterwegs in Plastikflaschen zu kaufen, einfach Leitungswasser abfüllen. Die Internetseite www.refill-deutschland.de zeigt alle Orte in Deutschland, an denen man kostenlos Leitungswasser bekommt. Refill Aufkleber zeigen vor Ort, welche Geschäfte sich beteiligen.

Mittlerweile sind neben Hamburg viele weitere Städte beim Leitungswasser nachfüllen dabei, insgesamt gibt es momentan über 700 Refill Stationen deutschlandweit und über 80 öffentliche Trinkwasserbrunnen. In der Refill Deutschlandkarte sieht man alle eingetragenen Abfüllstationen: das können Cafés, Restaurants oder Läden sein.

Es gibt also Alternativen zum teuren abgefülltem Wasser in Plastikflaschen, die auch noch die Umwelt und Ihren Geldbeutel schont. Bei Wasser in Plastikflaschen können hormonell wirksame Chemikalien aus den Flaschen ins Wasser übergehen können. Wenn wir Leitungswasser trinken, haben wir dieses Problem nicht und Flaschenwasser bedeutet auch: Meist werden die Flaschen über Hunderte von Kilometern transportiert und hinterlassen so einen massiven CO2-Fußabdruck.Also scheuen sie sich nicht, nehmen Sie Ihre Trinkflasche und fragen Sie in den Läden einfach mal nach!

Quellen:

https://utopia.de/refill-hamburg-karte-kostenlos-leitungswasser-43582/

https://utopia.de/ratgeber/kann-man-leitungswasser-deutschland-wirklich-trinken/

 

KW 20: Lastenfahrräder als Transportmittel nutzen

Wussten Sie schon, dass Sie bis 500 kg mit einem Lastenrad transportieren können und dass die Bundesregierung die Anschaffung gewerblicher Schwerlasträder fördert?

Immer mehr private und gewerbliche Radfahrten werden mit einem Lastenrad durchgeführt. Dies spart Platz auf den Straßen, ist gut für die Luft und umweltfreundlich.

Seit März 2018 werden gar Schwerlasträder, d.h. Lastenräder mit einer Zuladung von mindestens 150 kg und einem Kubikmeter Volumen vom Bund gefördert. Es gibt einen Zuschuss von 30 Prozent bis maximal 2500 Euro. Falls der ein oder andere Gewerbebetrieb noch nicht sicher ist ob ein Lastenrad wirklich den Pkw oder gar Transporter ersetzen kann, hat die Möglichkeit ein Lastenrad über das Projekt „Ich entlaste Städte“ für drei Monate zu testen. Die Lokale Agenda in Offenbach tut dies seit Ende Februar 2018 und transportiert seitdem täglich jeglichen Einkauf, Verkauf oder auch die Gartenausrüstung. Den größten Vorteil von einem Lastenrad sieht Dieter Levi-Wach von der Lokalen Agenda in dem „Punkt-Genauen“ Ankommen mit dem Lastenrad – da die Parkplatzsuche entfällt und Staus flexibel umfahren werden können. Nachteile sieht er ausschließlich bei starkem Regen und Wind. Nichts desto trotz wurden schon stolze 477,7 km mit dem E-Pedelec zurückgelegt. Die Teilnahme an dem Projekt ist weitgehend kostenfrei, lediglich 1€ / Tag wird für laufende Kosten wie Wartungen und Reparaturen, fällig. Durch das Angebot von 17 Modellen, kann jeder Gewerbetreibende für sich das passende Lastenrad wählen. Auch die von dem Bund geförderten Schwerlasträder sind im Sortiment enthalten. Die Lokale Agenda überlegt die Anschaffung eines eigenen Lastenrads im Verbund und empfiehlt insbesondere Heizungsmonteuren, Elektrikern, jeglichem Lieferservice und Gärtnereien die Nutzung eines Lastenrades.

Seien Sie dabei und springen Sie auf den Trend bzw. auf das Lastenrad auf – transportieren Sie zukünftig Ihre Waren und Güter klimaschonend durch Offenbach und in die Umgebung. Positiver Nebeneffekt: Auch Ihrer Gesundheit tun Sie damit was Gutes!

Die Förderung von Lastenrädern erfolgt über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit Sitz in Eschborn. Weitere Informationen gibt es unter folgendem Link: http://www.bafa.de/DE/Energie/Energieeffizienz/Kleinserien_Klimaschutzprodukte/Schwerlastenfahrraeder/schwerlastenfahrraeder_node.html

KW 21: Staubsauger brauchen keine hohen Wattzahlen

Täglich bilden sich in deutschen Wohnungen rund sechs Milligramm Staub pro Quadratmeter und um diesen zu entfernen muss der Staubsauger her. Ihr Bestand beläuft sich auf circa 40 Millionen Geräte und viele von ihnen haben schon die besten Tage hinter sich, sind laut oder verbrauchen viel Strom.

Doch mehr Watt bedeutet nicht gleich mehr Saugleistung. Die EU-Öko-Designrichtlinie schreibt für neue Staubsauger 900 Watt vor. Bis August 2014 durften Staubsauger noch mit ihren bis zu 2000 Watt protzen, jetzt sollen sie energie- und designeffizient sein.

Orientieren können Sie sich beim Kauf also zukünftig – wie bei vielen anderen Haushaltsgeräten auch – an dem EU-Energielabel. Es informiert darüber, wie gut ein Staubsauger reinigt und wie hoch der Energieverbrauch ist.  Nach Berechnungen der Stiftung Warentest verursacht ein älterer Staubsauger mit 1500 Watt in Deutschland bei zwei Stunden Saugen pro Woche Stromkosten von rund 44 Euro pro Jahr. Ein Modell mit 750 Watt verbraucht die Hälfte und spart so 22 Euro im Jahr. Bei einer durchschnittlichen Geräte-Lebensdauer von acht Jahren wären das knapp 180 Euro. Das entspricht etwa dem Preis der günstigsten Staubsauger im Test.

Die neuen Staubsauger helfen folglich Energie und damit Kosten einzusparen. Darüber hinaus müssen sie durch höhere Mindestanforderungen auch eine bessere Saugleistung haben als die bisherigen Modelle, weniger Feinstaub in den Raum abgeben und weniger Lärm verursachen.

Achten Sie also darauf Ihren Staubsauger nicht unbedingt auf der höchsten Stufe zu betreiben und halten Sie beim nächsten Kauf Ausschau nach dem Energielabel.

Quelle: Bund der Energieverbraucher, Elektrizitätswerke Schönau, www.dw.com

KW 22: Sauberhaftes Offenbach

Hessenweit kommen rund 1,2 Millionen Tonnen Restmüll in einem Jahr zusammen. Alleine aus der Stadt Offenbach rund 30.000 Tonnen. Vieles davon findet leider nicht den Weg in den Abfalleimer und so ist auch in Offenbach viel Müll auf der Straße, auf Grünflächen oder im Main zu finden. Das ist ein Bild was eigentlich niemandem gefallen sollte. Oder fühlen Sie sich inmitten von Müllresten wohl?

Natürlich ist der beste Abfall der, der gar nicht erst entsteht. Denn die ungeheuren Mengen, die täglich anfallen, lassen sich unter anderem durch gut geplante Einkäufe vermeiden, indem zum Beispiel nur das eingekauft wird, was auch wirklich gegessen bzw. verwendet wird.  Außerdem können wir beim Einkauf darauf achten, dass wir Produkte wählen, die nicht doppelt und dreifach eingepackt sind. Nun ist aber klar, dass nicht von heute auf morgen aller Müll vermieden werden kann. Daher: Wie umgehen mit dem Müll, der nun mal immer wieder in unserer Umwelt landet? Zum einen gibt es da die vielen städtischen Mitarbeiter, die sich täglich mit dem Thema beschäftigen. Doch auch hier gibt es Grenzen des Möglichen und so können wir alle mit dafür sorgen nicht „im Müll zu leben“: Es gibt neuerdings viele Initiativen, die dazu aufrufen z.B. bei jedem Strandbesuch drei Teile Müll aufzusammeln und zu entsorgen, damit der Strand für den Aufenthalt für alle schöner wird. Warum also nicht auch am Offenbacher Mainufer oder im Park? Versuchen Sie doch mal dran zu denken und einfach ein paar Schnipsel Müll dort einzusammeln, wo Sie sich aufhalten. Wenn alle mitmachen ist es wie bei so vielen Dingen im Leben: Dann können wir viel erreichen.

So wird es übrigens nicht nur schöner in Offenbach: Auch für Tiere ist es eine große Hilfe wenn wir weniger Müll herumfliegen lassen. Tiere verwechseln Müll oft mit Futter und verenden häufig an den Folgen von Plastikmüll im Bauch oder sie strangulieren sich mit Tüten oder ähnlichem Müll.

Also: Seien Sie dabei Offenbach ein bisschen sauberer zu machen! So lebt es sich direkt viel schöner! Übrigens die NGO OceanCare (www.oceancare.org) setzt sich insbesondere für den Schutz von Meeren vor Plastikmüll ein und bietet viele Informationen zu dem Thema.

Juni

KW 23: Kostenloses und klimafreundliches Wäschetrocknen

Wäschetrockner sind echte Stromfresser. Das Trocknen ist zum Teil sogar energieintensiver als das Waschen selbst. Haben Sie aus diesem Grund schon mal darüber nachgedacht, Ihre Wäsche an den nun immer häufigeren warmen Tagen einfach im Garten, auf dem Balkon oder auf dem Dachboden auf einer Wäscheleine oder einem Wascheständer zu trocknen? Das spart Strom und somit auch bares Geld. Wenn Sie komplett auf den Trockner verzichten sparen Sie so auf das Jahr gerechnet bis zu 150 Euro und natürlich die Anschaffungskosten des Trockners. Und im Vergleich zu einem Wäschetrockner sind Wäscheleine bzw. Wäscheständer mit etwa 8-25 Euro Anschaffungskosten ein wahres Schnäppchen. Ein weiterer Zusatznutzen der Sonnentrocknung: die UV-Strahlen töten Keime in der Wäsche zuverlässig ab.

Auf keinen Fall jedoch sollten Sie Ihre Wäsche in einem eigens dafür beheizten Raum trocknen, dabei würden Sie im Endeffekt mehr Kosten verursachen, als Sie durch den Trockner einsparen. Eine Alternative, die nur circa 12 Euro Stromkosten im Jahr verursacht ist ein Standventilator im Trocknungsraum.

Wenn es nicht ohne Trockner geht und Sie trotzdem etwas weniger Energie verbrauchen möchten, können Sie z.B. den Trockenprozess verkürzen, indem Sie mit hoher Drehzahl schleudern. Sie können außerdem die Trocknertemperatur etwas herunterregeln. Sowohl das, als auch das Trocknen an der frischen Luft schont neben dem Geldbeutel auch Ihre Kleidung. Zudem gilt es den Trockner für effiziente Trocknung immer voll zu beladen. Bei der Anschaffung eines neuen Trockners gilt außerdem: Konventionelle Kondensationstrockner verbrauchen gegenüber Wärmepumpentrocknern circa 50% weniger Strom und Geräte der Energieeffizienzklasse A sind jeweils stromsparender als Geräte der niedrigeren Klassen.

 

Quellen: www.forum-waschen.de, www.bund-lemgo.de, www.energieportal-westerwald.de

KW 24: Hitze im Sommer – wie Sie sich anpassen können

Was für eine Hitze war das in diesem Jahr bereits-dabei ist es gerade mal Juni… Immer heißere Sommer sind eine Folge des Klimawandels. Diese Folgen der Klimaerwärmung werden sich künftig sehr unterschiedlich auswirken. Während manche Regionen unter zu viel Wasser leiden werden, trocknen andere Gebiete weiter aus. Mehr als 80 Prozent der Deutschen wohnen in Städten. Dort sind sie vom Klimawandel besonders betroffen. Denn in dicht bebauten Gebieten verstärken sich viele Effekte. Diese Wärme spüren wir auch in Offenbach.

Es ist nicht nur durch städtische Klimaschutzmaßnahmen möglich gegen den Klimawandel vorzugehen, auch Sie selbst können ein paar Dinge tun, um die Wärme besser zu vertragen und gleichzeitig etwas für den Klimaschutz zu tun.

Natürlich lädt der Schultheis Weiher bei diesem Wetter zu einem kühlen Bad ein, aber auch eine kalte Dusche sorgt bei heißen Temperaturen für einen kühlen Kopf. Warum nicht dauerhaft im Sommer kälter duschen? So sparen Sie Energie für die Erwärmung des Wassers. Kreislauf und Bindegewebe freuen sich ebenfalls. Heißer Tipp: Sparduschköpfe mischen Wasser mit Luft und halbieren so den Wasserverbrauch.

Bereiten Sie sich selbst kühle Getränke vor (z.B. kalten selbstgemachten Pfefferminztee), der ist günstiger und gesünder als z.B. teure und süße Softdrinks. Außerdem müssen diese Getränke nicht energieaufwändig produziert, abgefüllt und transportiert werden.

Wenn Ihre Wohnung oder Ihr Haus sich im Lauf des Tages zu sehr aufheizt, sorgen von außen angebrachte Rollos dafür, dass die Hitze gar nicht erst reinkommt.

Im Büro können Sie mit einem mit Wasser gefüllten Zerstäuber die natürliche Klimatisierung unterstützen. Gönnen Sie Ihrem Gesicht, Dekollete, den Oberarmen oder Waden zwischendurch einfach einen kurzen Sprühnebel. Die leichte Feuchtigkeit auf der Haut bewirkt zusammen mit dem kleinsten Lufthauch wahre Wunder an Abkühlung. Kein Lufthauch da? Hier kommt der klassische Fächer ins Spiel – eine einfachere, effizientere Klimaanlage gibt es nicht!

 

Quelle: www.klima-sucht-schutz.de

KW 25: Worauf Sie beim Grillen achten sollten

Wer grillt im Sommer nicht gerne? Leider wird in Deutschland allerdings meistens klimaschädliche Holzkohle benutzt, mit der bei jedem Grillen ungefähr 7 kg CO2 freigesetzt wird. Das entspricht dem Ausstoß, den ein Auto bei einer 35 km langen Fahrt produziert. Insgesamt werden so in Deutschland jedes Jahr ca. eine halbe Milliarde Kilogramm CO2 freigesetzt. Ein erster Schritt ist es bei der Kohle auf das FSC-Gütesiegel zu achten. Dieses versichert die Nutzung von Holz aus nachhaltiger Bewirtschaftung, bei der sowohl auf soziale als auch auf ökologische Kriterien geachtet wird. Weiterhin zeigt das DIN-Prüfzeichen, dass das Produkt kein Pech, Koks, Erdöl oder Kunststoffe enthält. Bei nicht FSC-zertifizierter Grillkohle kann es z.B. sein, dass das Holz für die Kohle aus den Wäldern von Nigeria stammt, wo zwischen 1990 und 2015 60% (in Afrika insgesamt 12%) des Waldbestandes vernichtet wurden. Wen der Zustand unserer Wälder weitergehend interessiert, der kann dies im neu erschienenen Waldbericht des WWF (www.wwf.de/Waldbericht2018) nachlesen.

Eine weitere Alternative ist das Grillen mit einem verbrauchsarmen Elektrogrill, was zwar nicht die traditionelle aber auf jeden Fall die klimafreundlichste Variante ist, noch besser wenn dieser mit Ökostrom betrieben wird.

Bei Grillanzündern sollte man – nicht zuletzt auch aus gesundheitlichen Gründen – darauf achten, keine chemischen Zündhilfen zu verwenden, da bei dessen Verbrennung krebserregende Stoffe freigesetzt werden. Als Alternativen dazu können beispielsweise Holzspäne, Reisig oder Pressholz mit Wachs oder Öl benutzt werden. Und: Immer erst das Grillgut auf den Grill legen, wenn die Anzündhilfen vollständig verbrannt sind. Viel Spaß beim Grillen!

 

Quellen: www.lichtblick.de, www.bund.de

 

KW 26: Der Wald - Juwel im Großstadtdschungel

In  Offenbach sind rund ein Viertel der Fläche der Stadt Waldgebiet und besonders im wachsenden Offenbach spielt er für uns alle zur Erholung eine wichtige Rolle. Gerade jetzt im zwischendurch schon sehr heißen Frühsommer kann er zur Abkühlung sehr hilfreich sein. Genau deshalb ist es wichtig Wälder – natürlich nicht nur hier in Offenbach – zu schützen und zu erhalten. Das fängt mit dem richtigen Verhalten im Wald an, was bedeutet, dass Tiere nicht gestört und Pflanzen nicht zerstört werden sollten. Die Naturschutzorganisation WWF hat kürzlich einen Waldbericht veröffentlicht (www.wwf.de/Waldbericht2018), der Auskunft über den Zustand, die Zukunftsaussichten und auch Hinweise zum Schutz der Wälder weltweit gibt. Gefährlich für die Wälder können z.B. die Landwirtschaft, illegaler Holzhandel und Korruption sein und das trägt z.B. zum schwindenden Artenreichtum bei. Indirekt sind also häufig wir selbst ein Auslöser, nämlich durch unseren Konsum. Für Fleischproduktion werden Flächen für Futteranbau oder Weidehaltung benötigt und für unseren Papierbedarf werden Bäume gefällt.

Jeder kann also schon alleine damit etwas bewirken, seinen Papierverbrauch auf das Nötigste zu beschränken. Darüber hinaus sollte beim Kaufverhalten auch auf Zertifikate geachtet werden. Beim Papierkauf ist Recyclingpapier mit dem „Blauen Engel“ die waldfreundlichste Variante, denn hier wird zur Herstellung zu 100 % Altpapier verwendet und es werden keine Chemikalien wie Chlor oder halogenierte Bleichmittel eingesetzt. Für Papier aber auch Möbel und Baumaterialien aus Holz empfiehlt sich das FSC®-Zertifikat (Forest Stewardship Council), das für nachhaltige Waldwirtschaft steht, d. h. Regenerationsfähigkeit der Ressource Wald wird der Bewirtschaftung zugrunde gelegt.

Eine Verringerung des Fleischkonsums und die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung ist ebenfalls ein Hebel, den jede/r selbst in der Hand hat und der nicht bedeutet zu verzichten, sondern das Thema einfach mal etwas anders anzugehen.

Juli

KW 27: 3 Schritte zum Handyrecycling

In einem Smartphone sind ca. 60 verschiedene Materialien verbaut. Die Rohstoffe stammen aus allen Teilen der Welt und haben bereits tausende von Kilometern zurückgelegt und viele Emissionen verursacht bis sie, verbaut in einem Smartphone, in unseren Händen landen! Das Vorkommen einiger dieser Rohstoffe wird weltweit immer knapper und die Umwelt leidet in den Abbaugebieten. Es werden auch sog. Konfliktstoffe, wie z.B. Tantal verbaut. Dieser soll in seinem Abbauland, der demokratischen Republik Kongo, Krieg finanziell unterstützt haben sowie prekäre Arbeitsbedingungen, Kinderarbeit und Umweltbelastungen.

Trotzdem liegen derzeit 124 Millionen Handy ungenutzt in deutschen Haushalten. Deshalb hier einige Tipps welche Möglichkeiten es für das alte Smartphone gibt!

Zurück in den Laden bringen! Seit Juli 2016 gibt es ein Gesetz, das besagt, dass Händler mit einer großen Ladenfläche (>400qm²) ein Elektrogerät mit unter 25 cm Kantenlänger zurücknehmen und entsorgen müssen. Davon unabhängig ist auch, ob das Gerät in dem Geschäft gekauft wurde.

Oder das kaputte Handy einfach reparieren lassen. Dies können Sie in einem Reparaturgeschäft vor Ort oder einem Online Shop durchführen lassen. Preis und Qualität können variieren, je nachdem ob die Reparatur beim Hersteller direkt oder bei einem unabhängigen Reparaturshop durchgeführt wird. Deshalb am besten informieren und Preise vergleichen.

Manche Schäden können auch selber repariert werden. Es gibt zahlreiche Videos mit Anleitungen zur Selbstreparatur. Dazu kann man günstige Reparatursets im Internet bestellen und drauf losschrauben.

Das ausgediente Smartphone kann auch einer NGO, wie z.B. dem Nabu, gespendet werden. Die Handys können entweder in eine Sammelbox eingeworfen oder per Post zugesendet werden. Pro Handy geht 1,60 € an den Nabu.

Eine weitere Möglichkeit ist natürlich das Handys online zu verkaufen. Einige Reparaturdienste kaufen auch kaputte Handys an und verkaufen sie dann weiter.

Egal ob das Handy verkauft, gespendet oder recycelt wird, sollte vorher ein Backup gemacht und Daten gelöscht werden. Viele gute Anleitungen für die verschiedenen Marken gibt es dafür Online.

Quelle: https://www.deinschrottplatz.de/blog/3-schritte-zum-handyrecycling/

KW 28: Mit E-Fahrrädern schneller und umweltschonender durch Offenbach

Wussten Sie schon, dass Sie bis zu 45 km/h mit einem mit Elektromotor unterstützten Fahrrad, auch Pedelec genannt, fahren können und dabei automatisch das Klima schonen?

Derzeit sind fast vier Millionen E-Fahrräder auf deutschen Straßen unterwegs. Sie haben einen Elektromotor welcher beim Fahrradfahren unterstützt, d.h. für die Fortbewegung muss immer noch getreten werden. Mit „normalen“ Pedelecs können die üblichen Geschwindigkeiten, von ca. 25 km/h, eines Fahrrads erreicht werden. Es gibt aber auch schnellere Varianten, sogenannte S-Pedelecs, die bis 45 km/h fahren können. Diese sind nicht auf Radwegen zulässig ist und sie müssen – wie Mofas – ein Kennzeichen haben. Mit E-Fahrrädern sind Sie somit entspannter, weniger verschwitzt und schneller unterwegs. Gleichzeitig können Sie das Klima schonen wenn Sie das Rad anstelle Ihres Autos oder Bus und Bahn nutzen. Wenn der Akku mit Strom aus Erneuerbaren Energien geladen wird, dann ist der CO2-Verbrauch gleich Null. Beim jetzigen Strommix stößt ein Elektrofahrrad durchschnittlich etwa 6 Gramm CO2 pro km aus und somit nur fünf Prozent des Ausstoßes eines Kleinwagens.

Falls Sie das Fahren auf einem E-Fahrrad erstmal nur ausprobieren wollen, können Sie sich bei einer der sechs eMobil Stationen in Offenbach (am Marktplatz, am Nordring/Hafen, am Ostendplatz in Bieber, am Kurhessenplatz in Rumpenheim, in Tempelsee und An den Eichen) eins ausleihen. Also dann: Gute Fahrt!

KW 29: Optimal vorbereitet ins neue Schuljahr

In drei Wochen geht die Schule in Offenbach wieder los. Da kann man sich schon langsam Gedanken über das notwendige Schulmaterial machen. Beim Kauf der Startausstattung mit Ranzen, Schreib- und Rechenheften, Buntstiften, Radiergummis und Schreibutensilien rät der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) auf Langlebigkeit und Umweltverträglichkeit zu achten. Zudem sollten Gegenstände keine gesundheitsgefährdenden Kunststoffe enthalten. Das ist gesünder und schont auch in den kommenden Jahren den Geldbeutel. Deswegen empfiehlt der BUND Schultaschen und Sportbeutel möglichst aus Leder, Baumwolle oder Leinen zu kaufen. Leder- oder Stoffranzen sind nicht nur in der Herstellung umweltfreundlicher, sie lassen sich bei Bedarf auch leichter reparieren. Aus Umweltsicht am vorteilhaftesten sind Hefte aus Recyclingpapier, das aus 100 Prozent Altpapier hergestellt wird. Mäppchen aus Holz, Leder oder Metall eignen sich besonders dafür, Füller und Malstifte zu verstauen. Der BUND rät zu Füllfederhaltern mit nachfüllbaren Konvertern und Tintenfässchen. Das vermeidet Müll und spart außerdem Geld. Zur Beseitigung von Schreibfehlern sollten lösungsmittelfreie Tintenkiller verwendet werden. Filzstifte sollten ebenfalls keine Lösungsmittel enthalten. Bei Holzstiften ist darauf zu achten, dass sie unlackiert sind. Kunststoffradiergummis enthalten bis zu 70 Prozent gesundheitsschädliche Weichmacher. Deshalb sollten nur Radiergummis aus Natur- oder Synthese-Kautschuk zur Anwendung kommen. Für die Schutzumschläge der Schulbücher rät der BUND zu Umschlägen aus Papier. Sie lassen sich aus Recyclingpapier leicht selbst herstellen. Auf Schutzumschläge aus Kunststoff sollte möglichst verzichtet werden.

Einen großen Beitrag zum Klimaschutz und zum Energiesparen können die Kinder - und ihre Eltern – natürlich auch leisten, wenn sie umweltfreundliche Verkehrsmittel nutzen. Der Transport der Kinder per Auto zur Schule macht sonst alle Bemühungen zunichte, mit dem Kauf schadstofffreier Materialien oder von Mehrwegartikeln die Umwelt zu schonen. Der Schulweg per Rad, zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln muss natürlich eingeübt werden. Viele Schulen bieten dafür Übungskurse an, aber auch die Eltern sollten sich Zeit nehmen, mit ihren Kindern die Nutzung von Rad, Bahn oder Bus zu üben.

Quelle: www.bund.net

KW 30: Produkte mit Palmöl meiden

Die Nachfrage nach Palmöl steigt seit Jahren. Mit einem Anteil von einem Drittel am globalen Gesamtverbrauch ist es das weltweit am häufigsten verwendete Pflanzenöl. Inzwischen ist Palmöl in beinahe jedem zweiten Alltagsprodukt enthalten. Ob in Margarine, Schokolade, Keksen, Saucen, Fertiggerichten, Waschmitteln, Cremes oder Lippenstift, in alldem kann Palmöl stecken. Allerdings geht die derzeitige Produktion des Öls in großem Stil auf Kosten von Natur und Umwelt. Für den Plantagenanbau werden vor allem in Indonesien und Malaysia große Flächen Regenwald gerodet. Doch der Boom hat inzwischen auch das tropische Afrika und Südamerika erreicht.

Die Ausweitung der Palmölplantagen nimmt mittlerweile dramatische Ausmaße an. Bedrohte Tierarten wie Tiger, Gorillas, Waldelefanten, Graupapageien oder Orang-Utans verlieren dadurch ihren Lebensraum. Die indonesische Regierung will bis 2026 die Anbaufläche für Palmöl auf 26 Millionen Hektar ausweiten – eine Fläche, die mehr als sechs Mal so groß ist wie die Schweiz. Oftmals werden für die Anlage der Mega-Plantagen durch Konzerne die einheimischen Kleinbauern vertrieben. Zudem fallen bei der Palmölproduktion Abwässer mit großem Anteil an organischen Stoffen an. Bei deren Verrottung entstehen riesige Mengen des klimaschädlichen Treibhausgases Methan. Die Ölpalme braucht außerdem viel Wasser, wodurch die Böden ausgetrocknet werden. Pestizide und Kunstdünger vergiften das Grundwasser und die Flüsse. Zerstörter Regenwald bedeutet auch, dass dort nicht mehr wie ursprünglich riesige Mengen klimaschädliches Kohlendioxid gespeichert werden können.

Um die weitere Zerstörung von Regenwaldgebieten zu stoppen, empfiehlt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland Produkte mit Palmöl zu meiden. Bisher war auf Verpackungen nicht eindeutig zu erkennen, ob ein Produkt Palmöl enthält. Die Industrie hat es hinter verschiedensten Namen wie "Pflanzenfett", "pflanzliches Öl", "Palmate" oder "Palmitate" versteckt. Dahinter steht aber meist Palmöl.

Damit ist jetzt zumindest bei Nahrungsmitteln Schluss: Seit Dezember 2014 gilt in Deutschland die neue EU-Verordnung zur Kennzeichnung von Lebensmitteln, nach der Palmöl namentlich in den Inhaltsstoffen aufgeführt werden muss. Damit haben Verbraucher endlich die Wahl und können palmölhaltige Produkte meiden. Bei anderen Produktgruppen bleibt es schwierig, Palmöl zu identifizieren. Im Internet gibt es jedoch Listen, mit palmölfreien Produkten, die regelmäßig aktualisiert werden. Die Verbraucherzentrale bietet z.B. auch www.lebensmittelklarheit.de viele Informationen zu diesem Thema an. Also halten Sie die Augen auf nach verstecktem Palmöl.

 

Quelle: www.bund.de

KW 31: Anpassung an die Sommerhitze

Was für eine Hitze war das in den letzten Tagen und Wochen… Immer heißere Sommer sind eine Folge des Klimawandels. Diese Folgen der Klimaerwärmung werden sich künftig sehr unterschiedlich auswirken. Während manche Regionen unter zu viel Wasser leiden werden, trocknen andere Gebiete weiter aus. Mehr als 80 Prozent der Deutschen wohnen in Städten. Dort sind sie vom Klimawandel besonders betroffen. Denn in dicht bebauten Gebieten verstärken sich viele Effekte. Diese Wärme spüren wir auch in Offenbach.

Es ist nicht nur durch städtische Klimaschutzmaßnahmen möglich gegen den Klimawandel vorzugehen auch Sie selbst können ein paar Dinge tun, um die Wärme besser zu vertragen und gleichzeitig etwas für den Klimaschutz zu tun.

Natürlich die Freibäder bei diesem Wetter zu einem kühlen Bad ein aber auch eine kalte Dusche sorgt bei heißen Temperaturen für einen kühlen Kopf. Warum nicht dauerhaft im Sommer kälter duschen? So sparen Sie Energie für die Erwärmung des Wassers. Kreislauf und Bindegewebe freuen sich ebenfalls. Heißer Tipp: Sparduschköpfe mischen Wasser mit Luft und halbieren so den Wasserverbrauch.

Bereiten Sie sich selbst kühle Getränke vor (z.B. kalten selbstgemachten Pfefferminztee), der ist günstiger und gesünder als z.B. teure und süße Softdrinks. Außerdem müssen diese Getränke nicht energieaufwändig produziert, abgefüllt und transportiert werden.

Wenn Ihre Wohnung oder Ihr Haus sich im Lauf des Tages zu sehr aufheizt, sorgen von außen angebrachte Rollos dafür, dass die Hitze gar nicht erst reinkommt.

Im Büro können Sie mit einem mit Wasser gefüllten Zerstäuber die natürliche Klimatisierung unterstützen. Gönnen Sie Ihrem Gesicht, Dekollete, den Oberarmen oder Waden zwischendurch einfach einen kurzen Sprühnebel. Die leichte Feuchtigkeit auf der Haut bewirkt zusammen mit dem kleinsten Lufthauch wahre Wunder an Abkühlung. Kein Lufthauch da? Hier kommt der klassische Fächer ins Spiel – eine einfachere, effizientere Klimaanlage gibt es nicht!

 

Quelle: www.klima-sucht-schutz.de

August

KW 32: Autowäsche in Waschanlagen schont Grundwasser

Autowaschen auf unbefestigten Flächen ist in Deutschland nicht erlaubt. Denn das ablaufende Wasser, was in den Boden und dann ins Grundwasser gelangt, enthält Ruß-, Teer- und Ölrückstände, die von vorausfahrenden Autos auf das eigene Fahrzeug gelangt sind. Besonders wenn Teile des Motors oder der Unterboden gewaschen wird fallen im Waschwasser viele dieser Rückstände an.

Am besten ist es daher, eine der vielen Waschanlagen aufzusuchen. Für diese gelten strenge Auflagen. Außerdem verwenden viele Anlagen moderne Techniken zur Wasseraufbereitung, Filtration und Kreislaufführung. Damit schonen Sie die Trinkwasserreserven und verhindern, dass Reinigungs- oder Pflegemittel ins Grundwasser gelangen. Wählen Sie auf jeden Fall wenig und nicht allzu aggressive Reinigungsmittel. Bei der privaten Autowäsche gelangen ca. 200-300 Liter, die nur einmal genutzt werden ungefiltert ins Grundwasser und den Boden. Das ist nicht ohne Folgen für die Natur und gerade in trockenen Sommern so wie diesem ist es sinnvoll und wichtig auf den Wasserverbrauch zu achten. Sehr hoher Verbrauch trägt ansonsten auch zur Absenkung des Grundwasserspiegels bei.

Für Anlagenbetreiber hat der sparsame Wasserverbrauch außerdem dem Vorteil der Kosteneinsparung, der um bis zu 90% reduziert werden kann wie eine Anlage zeigte, die den „Blauen Engel“ für sparsamen Ressourcenverbrauch bekommen hat.

 

Quelle: Umweltbundesamt

KW 33: Gesunde Zahnpflegeprodukte

Wir benutzen sie täglich: unsere Zahnbürste. Doch wie in vielen anderen Alltagsprodukten können auch in unseren Artikeln zur Mundpflege Schadstoffe enthalten sein. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat deshalb einige Tipps rund ums Zähneputzen zusammengestellt, die Umwelt und Gesundheit schützen.

Handzahnbürsten aus Plastik können Schadstoffe im Griff enthalten, zum Beispiel krebserregende polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (kurz PAKs). Mittlerweile sind im Handel verschiedene Modelle aus nachwachsenden Rohstoffen wie Bambus oder Zellulose erhältlich. Diese Zahnbürsten sind gesundheitlich unbedenklich und biologisch abbaubar. Sie lassen sich später sogar im Biomüll entsorgen. Die Borsten der Zahnbürste sollten BPA-frei hergestellt sein, achten Sie auf entsprechende Hinweise auf der Verpackung.

Besonders beliebt ist die elektrische Zahnbürste, da sie das Putzen erleichtert. Dass sich im mechanischen Inneren oder in Stromkabeln Schadstoffe verstecken können, ist wohl den wenigsten bewusst. Laut der ToxFox-Produktdatenbank vom BUND sind Elektrogeräte häufig mit Schadstoffen belastet. Kabel, Platinen und Batterien enthalten mitunter hormonell schädliche Weichmacher, die Fortpflanzung schädigende Bleiverbindungen, krebserregendes 1,3-Propansulton und andere problematische Chemikalien.

Für Zahnseide gibt es leider momentan noch keine zufriedenstellende ökologische Variante. Sie können allerdings beim Kauf darauf achten, möglichst ein Produkt ohne Umverpackung aus Plastik zu wählen. Außerdem sollten Sie die Zahnseide nach der Benutzung im Hausmüll und auf keinen Fall in der Toilette entsorgen.

Zungenschaber erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Damit lassen sich bakterielle Beläge von der Zunge lösen. Allerdings sind die meisten Zungenschaber aus Plastik und daher leider nicht nachhaltig. Eine gute Alternative sind Zungenschaber aus Edelstahl. Diese halten nicht nur deutlich länger, sie sind zudem die bessere Wahl für Umwelt und Gesundheit.

Zahnpasta und Mundspülung können hormonelle Schadstoffe enthalten, die häufig als Konservierungsmittel hinzugefügt werden. Diese Chemikalien werden mit Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht, die in den vergangenen Jahrzehnten weltweit verstärkt auftreten. Dazu gehören die Schädigung der Fortpflanzungsorgane, der Rückgang der Spermienqualität oder verfrühte Pubertät bei Mädchen.

Quelle: www.bund.net

September

KW 36: Klimakonferenz- Ökologischer Fußabdruck

Wie wird man auch zukünftig in Offenbach die Vorzüge einer gesunden, angenehmen Umwelt genießen können? Was trägt zu unserer Lebensqualität bei? Welchen Beitrag kann jede und jeder von uns dazu leisten? Das war das Motto der diesjährigen Klimaschutzkonferenz „Offenbach und Du – Gute Aussichten“, die am 23.8.2018 im Rathaus stattfand.

FFH-Moderatorin Evren Gezer hatte dazu in einem Impulsvortrag viele gute Ideen aus ihrem Familienalltag aufbereitet und damit gezeigt, dass es viele positive Einflussmöglichkeiten in unserem Alltag gibt, die auch noch Spaß machen: Bio-Duschseife am Stück zum Beispiel, die viel leichter zu verwenden ist als Duschgel. Ein Brotbeutel aus Stoff für den täglichen Einkauf, der sehr hübsch aussieht und der Gang auf den Wochenmarkt für regionale, klimaschonende Produkte.

Mit diesen Alltagsideen können wir unseren Ökologischen Fußabdruck deutlich senken. Denn den haben wir alle: der sogenannte Ökologische Fußabdruck illustriert das Maß der Nutzung unserer natürlichen Ressourcen. Wir in Deutschland verbrauchen zusammen leider viel mehr Ressourcen, als uns zusteht und stoßen damit zu viel CO2 in die Atmosphäre. So wird der Klimawandel befördert.

Seinen eigenen ökologischen Fußabdruck kann man sich auf diversen Seiten im Internet ausrechnen lassen. (www.brot-fuer-die-welt.de) Somit erkennt man, welchen Einfluss die eigene Lebensweise auf den Verbrauch natürlicher Ressourcen hat. Auch Tipps und Tricks werden mitgegeben, die wenn sie umgesetzt werden, nicht nur das Gewissen beruhigen, sondern auch Mutter Natur. Kleinigkeiten wie den Müll zu trennen, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen oder auf die Ernährung zu achten helfen. Ganz wichtig ist dabei auf die kleinen Dinge zu achten, die großes Bewirken: wie zum Beispiel in der Heizperiode die Raumtemperatur um 1 Grad zu senken: spart eine Menge Energie und somit auch CO2.

Bereits seit 2009 veranstaltet das Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz die jährliche Klimaschutzkonferenz in Offenbach. Jedes Jahr wird ein anderes wichtiges Thema in den Mittelpunkt gestellt und die Beteiligten aufgefordert gemeinsam Gutes zu tun und darüber zu reden! Machen Sie mit- es lohnt sich.

KW 37: ADFC macht den Klimatest

In Offenbach ist Luft nach oben: nicht nur bei der Qualität der Luft- sondern auch bei der Qualität und der Sicherheit beim alltäglichen Fahrrad fahren. Da Rad fahren in der Innenstadt zu einer erheblichen Verbesserung der Luftqualität führt und zu einer Verminderung des CO2 Ausstoßes, ist der Umstieg vom Auto auf das Fahrrad eine kleine Klimaschutzmaßnahme mit einer riesigen Wirkung.

Insbesondere in Offenbach lohnt sich das Fahrradfahren mehrfach. Kurze Distanzen können flexibel von Tür-zu-Tür überwunden werden und auch die Parkplatzsuche fällt weg. Zeit und Geld für Benzin und Parken können gespart und somit negative Klimaauswirkungen und Luftemissionen reduziert werden. Auch bedeutet Fahrradfahren Selbständigkeit! Es ist möglich sich ohne Auto bequem in der Stadt zu bewegen, um zur Arbeit zu fahren, Kinder von der Kita oder Schule abzuholen und Einkäufe zu erledigen.

Auch der ADFC (Allgemeiner Fahrradclub Deutschland) möchte noch mehr Menschen zum Umsteigen auf das Fahrrad bewegen und startet alle 2 Jahre den Fahrradklimatest in deutschen Städten. Bei diesem Test wird die Zufriedenheit der Radfahrer mit den Verkehrsbedingungen in ihrer Stadt abgefragt. In 2017 erhielt Offenbach die Gesamtnot 3,7 und bekam trotzdem eine gewisse Aufmerksamkeit bei der Auswertung: unter den kleinen Großstädten belegte die Stadt den 3. Platz als „Aufsteiger“, weil vorherige Einschätzungen noch schlechter waren. Aber die Verbesserungen in der Radwegeinfrastruktur, die steigende politische Aufmerksamkeit für das Thema und die angebotenen Vernetzungstreffen im Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz scheinen ihre Wirkung zu entfalten.

Im Fahrradklimatest 2018 haben Sie wieder die Gelegenheit vom 1.September bis zum 30.November den Stellenwert des Radfahrens, die Infrastruktur und die Sicherheit der Radfahrer in Offenbach zu bewerten.

Machen Sie mit- geben Sie Ihre Bewertung ab.

https://www.fahrradklima-test.de/

 

KW 38: Am 22. September ist Park(ing) Day in Offenbach

Wie sieht Offenbach wohl aus, wenn im Stadtgebiet die Straßenränder nicht nur von geparkten Autos gesäumt sind? Welche anderen Aktivitäten könnten dort stattfinden und welche Möglichkeiten würde dies bieten? Cafés könnten mehr Sitzplätze außerhalb anbieten, es wäre mehr Platz zum Spielen, für kleine grüne Inseln (sogenannte Pocket Parks), Sitzmöglichkeiten und Radabstellplätze. Kreuzungsbereiche wären überschaubarer und auch die Einzelhändler würden von einer besseren Sichtbarkeit ihrer Schaufensterauslagen profitieren.

Um dies zu zeigen, wird jährlich am dritten Freitag des Septembers zum Park(ing)Day aufgerufen, bei dem genau das passieren soll: die Umwidmung von Parkplätzen zu Parks, Spielflächen, Rastmöglichkeiten etc. In Offenbach wird der Tag am Samstag, 22.9. begangen, damit mehr Menschen Zeit haben zu bleiben und mit zu machen.

Dabei profitieren nicht nur die Stadt und die Bewohner von weniger Autos an den Straßenrändern, sondern auch die Umwelt. Durch „mehr“ Platz in direkter Nähe ist es nicht mehr nötig „raus ins Grüne“, zum nächsten Park oder Spielplatz zu fahren. So können klimaschädliche Emissionen und gesundheitsschädliche Feinstäube vermieden werden.

Wie der Straßenraum auch mal anders aussehen kann, welche anderen Nutzungen dort stattfinden können, können Sie am Park(ing)Day in Offenbach am 22. September in ganz Offenbach erleben. Das Stadtbiotop Offenbach koordiniert verschiedene Aktionen zusammen mit anderen Initiativen wie zum Beispiel dem ADFC Offenbach.

KW 39: Eigener Beitrag zur sauberen Luft

Wussten Sie schon, dass Sie in Offenbach – DER Stadt der kurzen Wege – fast alle Strecken ohne Zeitverzug im Vergleich zum Auto mit dem Fahrrad zurücklegen können?

Das ist doppelt gut: Sie betätigen sich „nebenbei“  sportlich auf dem Weg zum Ziel, tun damit etwas für Ihre Gesundheit und Sie vermeiden Autoabgase, die Sie bei Benutzung des Autos produziert hätten und verbessern damit die Luft, die wir alle zum Atmen brauchen.

Neben klimaschädlichem CO2 stoßen Diesel- und Benzinfahrzeuge auch Stickoxide aus. Diese können Atemwegserkrankungen und Lungenentzündungen verursachen. Viele Städte – darunter auch Offenbach – halten die von der Europäischen Union festgelegten Grenzwerte nicht ein. Jüngst wurde die Stadt Frankfurt vom Verwaltungsgericht in Wiesbaden dazu verklagt, ab dem 1. Februar 2019 ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge einführen zu müssen.

Die Verhandlung für Offenbach steht nun bald an. Damit uns nicht das gleiche Schicksal ereilt, müssen wir starke Anstrengungen unternehmen, damit wir unter die Grenzwerte kommen.

Da alle Autofahrer – ob Bewohner der Stadt oder als Pendler zur Luftverschmutzung beitragen - , liegt bei den Verursachern der größte Hebel! Wenn wir  schon jetzt darauf achten, weniger mit dem Auto zu fahren, können die Werte drastisch reduziert werden. Oft ist es nur eine kleine Umstellung nicht  für jede Strecke ins Auto zu steigen. Wägen Sie aktiv ab und treffen Sie (umwelt- und gesundheits-) bewusst im Einzelfall die richtige Entscheidung.

Nehmen Sie doch öfter mal das Fahrrad. Insbesondere auf kurzen Wegen ist das Fahrrad eine sinnvolle Alternative– in Offenbach sind fast 50% der Wege mit dem Auto nicht länger als 5km. Und für eine weitere Entfernung kann der Bus oder die Bahn eine mögliche Alternative sein. Helfen Sie uns, gemeinsam Offenbachs Luft wieder sauber zu machen. Sie als Bürger werden direkt profitieren! Wir laden Sie ein  -  fahren Sie mehr Rad!

Habe ich wirklich keinen Zeitverlust?

Probieren Sie es aus – bedienen Sie gerne ein Routenprogramm Ihrer Wahl, z.B. auf einer bekannten Internetseite, geben Sie eine beliebige Fahrtstrecke innerhalb Offenbachs ein und lassen Sie sich anzeigen, wie lange Sie mit dem Auto oder dem Fahrrad benötigen werden. Sie werden u.a. sehen, dass Sie bspw. vom Waldschwimmbad auf der Rosenhöhe bis zum weit entfernt gelegenen Schultheis-Weiher exakt genauso  lange unterwegs sein werden.

Oktober

KW 40: Herbstzeit ist Teezeit

Wenn es draußen kalt wird, ist heißer Tee eine Wohltat. Tees waren bereits im alten China bekannte Heilmittel. Ihre gesundheitsfördernde Wirkung geht von den darin enthaltenen Naturstoffen aus, die Entzündungen verhindern und die Nieren- und Verdauungsfunktionen fördern.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) rät, nur Tee aus ökologischem Anbau zu verwenden. So werden die positiven Eigenschaften der Tees nicht durch giftige Pestizide, synthetischen Stickstoffdünger, Phosphate oder chlorhaltigen Kalidünger zunichte gemacht. Der ökologische Teeanbau schützt die Erzeugergebiete, verbessert die Bodenstruktur und vermeidet Monokulturen. Außerdem werden in den Plantagen schattige Bäume oder Büsche angepflanzt, die den Wildtieren zugutekommen. Gedüngt wird mit natürlichem Mistkompost und organischem Stickstoff.
Biotees aus kontrolliertem Anbau tragen das Bio-Siegel der EG-Öko-Verordnung. Das Siegel garantiert die regelmäßige Überprüfung der Teeplantagen. Die Preise für Biotees sind nur geringfügig höher als die von konventionellen Tees. Qualitätstees aus kontrolliert biologischem Anbau bieten inzwischen nicht nur Naturkostläden an.

 

Quelle: www.bund.net

KW 41: Dichtheit der Fenster überprüfen

Langsam erhält der Herbst Einzug in Offenbach, es wird zunehmend kälter. Da dreht sicher der eine oder andere seine Heizung schon mal auf, um sich die sommerlichen Temperaturen zumindest zu Hause noch eine Weile zu erhalten. Das mag zwar gemütlich sein, geht aber richtig ins Geld und ein hoher Heizenergieverbrauch schadet zudem auch der Umwelt. Glücklicherweise gibt es ein paar Dinge, die Sie tun können, um das Portemonnaie und die Umwelt zu schonen ohne dabei frieren zu müssen. Also bevor der Winter kommt sollten Sie z.B. die Dichtheit Ihres Gebäudes testen. Ist es dicht? Um das Herauszufinden, gibt es verschiedene Möglichkeiten. So können Sie bei Fenstern und Türen einfach eine Kerze davor stellen und an der Bewegung der Flamme wird deutlich, ob Zug herrscht oder ob alles dicht ist. Auch durch den Versuch ein im Fenster eingeklemmtes Blatt Papier herauszuziehen können Sie die Dichtheit testen. Mit einem professionellen Blower Door Test lässt sich im gesamten Gebäude die Luftdichtheit ermitteln. Dichte Gebäude sind aus verschiedenen Gründen sehr wichtig: zum einen verhindern Sie so Energieverschwendung durch Wärmeverlust. Außerdem trägt sie zu Behaglichkeit im Wohnbereich durch die Vermeidung von Zugluft bei und die Bildung von feuchtigkeitsbedingtem Schimmel oder sonstigen Pilzen wird verhindert. Auch in Bezug auf Schall- und Brandschutz sorgt Lufdichtheit für deutliche Verbesserungen.

Und noch besser: Sie sparen dadurch auch noch Geld! Die Durchführung einen Blower Door Tests kann zu einer Reduzierung des Primärenergiebedarfs um rund 8% beitragen. Doch auch allein durch das Abdichten von Fenstern und Türen können bis zu 30% Energie eingespart werden, da Sie nicht mehr für Draußen mitheizen. Durchgeführt werden die Tests z.B. von Energieversorgern und Energieberatern.

 

Quelle: www.wien.gv.at, www.gebaeudemesstechnik-beyermann.de

KW 42: Die Verpackung macht´s

Zurzeit ist die Einweg-PET-Flasche mit einem Anteil von 46,3% der Spitzenreiter unter den Getränkeverpackungen, leider zu Lasten der Umwelt. Denn für die Herstellung wird viel Energie benötigt. Ähnlich verhält es sich bei Einwegflaschen aus Glas, sowie Dosen aus Weißblech und Aluminium. Auch wenn ein Teil der Dosen und der Einwegflaschen inzwischen recycelt und somit gleichzeitig etwas klimafreundlicher wird, sollte man sich beim Getränkekauf an Mehrwegflaschen aus Glas oder Kunststoff halten. Diese haben bedingt durch die mehrmalige Nutzung im Vergleich eine bessere Ökobilanz. Voraussetzung dafür ist, dass man die Flaschen auch zurückgibt. Hier, wie bei allen anderen Lebensmitteln auch ist es klima- und umweltschonender wenn die Getränke keine langen Transportwege zurücklegen, wenn die Inhalte also in der Region produziert und dort auch abgefüllt werden.

Entscheidend ist auch die Größe der Gebinde: je kleiner die Verpackungseinheit desto größer ist der Materialaufwand. Insofern sollte man häufiger mal zur 1,5 Liter Flasche greifen. Bei Einwegverpackungen sollten Sie am ehestens Getränkekartons wählen, diese werden nämlich immerhin zu 65% recycelt und haben von allen Verpackungen den niedrigsten CO2-Abdruck pro Liter. Hier bietet es sich außerdem an auf das FSC-Qualitätszeichen zu achten. Kartons die dieses Label tragen werden nämlich aus Holz hergestellt, das aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt. Sie werden also aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt, während PET-Flaschen Erdöl als Ausgangsmaterial haben, was bekanntlich eine begrenzte Ressource ist. Auch die Gewinnung von Aluminium ist aus ökologischer Sicht nicht unproblematisch, da dabei große Abfallmengen, die teils gefährliche Inhaltstoffe aufweisen zurückbleiben.

Auch wenn in diese Rechnung noch viele weitere Aspekte mit einbezogen werden können sind aus Klimaschutzsicht die verhältnismäßig beste Wahl trotz allem: PET- und Glas-Mehrwegflaschen und Kartons.

 

Was Sie noch tun können:

Trinkwasser ist in Deutschland von sehr guter Qualität und trotzdem das mit Abstand billigste Getränk. Mit einem Sprudelmacher lässt sich auch ganz einfach „spritziges“ Wasser selber herstellen. Das spart Kistenschleppen und Geld.

 

https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/essen-trinken/mehrwegflaschen#textpart-2

 

KW 43: Schimmelvermeidung

Schimmel im Haus ist lästig, unschön und kann die Gesundheit gefährden. Um Schimmel in Wohn- und Schlafräumen zu vermeiden, gibt es grundsätzlich zwei Ansatzpunkte, die Raumtemperatur bzw. Oberflächentemperatur der Außenwände und eine geringe Raumluftfeuchte. Durch eine Messung mit einem Raumklimamessgerät können beide Aspekte im Blick bleiben. Dabei sind eine Raumtemperatur bei Altbauten in Wohnräumen von 22°C und eine relative Luftfeuchtigkeit von 40 – max. 50% zu empfehlen. Bei Neubauten kann die Raumtemperatur in Wohnräumen auch niedriger liegen, da bei diesen die Oberflächentemperaturen der Außenwände durch den vorhandenen Wärmeschutz höher sind. In Schlafräumen und Küchen ist auf eine niedrigere relative Luftfeuchtigkeit zu achten, da dort meistens die Raumtemperaturen ebenfalls niedriger sind. Um die relative Luftfeuchtigkeit in den Räumen zu senken, sollte mehrmals am Tag und nach Bedarf durch Stoßlüftung gelüftet werden. Eine Kipplüftung befördert die Schimmelbildung unter anderem dadurch, dass die Fensterleibungen und der Fenstersturz durch das Kipplüften auskühlen und sich dann an den kalten Stellen gerade Schimmel bilden kann.

 

Wenn Schimmel bereits aufgetreten ist und auf Wand, Tapete oder Kachel sitzt, hilft meist ein Abreiben mit einem Haushaltsschwamm oder einer Drahtbürste bzw. kann er mit wenig Aufwand gezielt bekämpft werden, z. B. mit 70 bis 90 prozentigen Alkohol, Spiritus, Isopropanol, Wasserstoffperoxid. Tiefer sitzende, schon abgetötete Schimmelpilze in Fugen, können mit Dampfreinigern sinnvoll beseitigt werden, im fortgeschrittenen Stadium kann hochprozentiger Alkohol oder ein Chlorreiniger dem Schimmel zu Leibe rücken. Insgesamt sind Chemikalien zur Schimmelbekämpfung aber langfristig wirkungslos, wenn die Ursachen der Schimmelbildung nicht beseitigt werden.  

Quelle: www.energiesparaktion.de

 

Bei weiteren Fragen können Sie sich an das Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz unter umweltamtoffenbachde wenden.

KW 44: Igelfreundliche Gärten

Es gibt sie, diese Tiere, die einfach jedem Freude bereiten, die man gerne beobachtet, bei deren Fund man schnell seine Kinder ruft um die Entdeckung mit ihnen zu teilen. Igel gehören dazu. Gerade in der Dämmerung laufen sie auf ihren scheinbar viel zu kurzen Beinen durch unsere Gärten und Hecken. Erst hört man das Laub rascheln und dann erscheint diese immer etwas tapsig wirkende Kugel.

Igel sind Einzelgänger und nachtaktiv. Auf ihren Beutezügen haben sie es auf Käfer, Larven, Spinnen und Regenwürmer abgesehen. Diese spüren sie mit ihrem sehr guten Geruchssinn auf. Da die Igel Winterschlaf halten geht es nun im Herbst darum, sich ein ordentliches Fettpolster anzufressen bevor sie sich dann einen Unterschlupf für die kalte Jahreszeit suchen. Sie können den Igeln dabei helfen. Naturbelassene, giftfreie, Gärten bieten mehr Nahrungsquellen an als Gärten, in denen jedes Blatt weggekehrt wird. Auch Sträucher, Hecken, Büsche sind ein Igelparadies. Lassen Sie das Laub liegen und legen Sie Reisighaufen an, so entsteht nicht nur ein Unterschlupf, sondern Sie sparen sich auch noch das lästige Laubkehren. Es gibt auch bereits fertige Igelhäuser, die aufgestellt werden können. Vermeiden Sie außerdem Gefahrenquellen für den Igel, also Löcher und Schächte aus denen er nicht mehr alleine herauskommt. Das gilt auch für den Gartenteich, dieser sollte abgeflacht sein oder über eine Ausstiegshilfe verfügen um den Igel das Entkommen aus dem unfreiwilligen Bad zu ermöglichen. Prüfen Sie auch, ob Ihr Zaun am Boden durchlässig ist, so dass der Igel bequem durch die Nachbarschaft wandern kann.

Ihr neuer stacheliger Nachbar wird es Ihnen danken und sich gut bei seinen Streifzügen beobachten lassen.


Quellen:

https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/naturschutz-im-garten/vielfalt/22364.html

https://www.bund-naturschutz.de/oekologisch-leben/tiere/igel.html

November

KW 45: Gut bereift in den Winter

Spätestens Ende Oktober ist Reifenwechseln angesagt, damit Sie sicher über den Winter kommen. Aber nicht nur Sicherheit ist gefragt, auch auf die Umweltverträglichkeit sollten Sie achten.

Abgefahrene oder schlechte Reifen produzieren Feinstaub, sind laut u. man verbraucht mehr Sprit durch den erhöhten Rollwiderstand.

Im Handel sind lärmarme Reifen mit einem hohen Rollwiderstand erhältlich. Achten Sie deswegen auf das hier abgebildete EU-Label. Nähere Informationen und Erläuterungen zum Label erhalten Sie auf den Internetseiten der Deutschen Umwelthilfe (http://www.reifenlabel-info.de/kampagne/)

Wichtig für den Rollwiderstand ist auch ein ausreichender Reifendruck. Dieser sollte regelmäßig kontrolliert werden. Und wenn Sie Ihren alten Reifen loswerden wollen - bitte nicht in den nächsten Busch werfen. Es gibt zertifizierte Altreifenhändler, die diesen fachgerecht und umweltfreundlich wiederverwerten.

Den Altreifenhändler in Ihrer Nähe finden Sie auf der Internetseite https://zertifizierte-altreifenentsorger.de/ .

Quelle: Umweltbundesamt

KW 46: Ungiftige Regenjacken für den Herbst

Seien Sie ehrlich, bei regnerischen Herbstwetter zieht es Sie eher nicht nach draußen, oder? Ihre Kinder hingegen lassen sich davon vermutlich weniger beeindrucken. Damit sie trocken und warm draußen toben können, sind Matschhosen, Gummistiefel und Regenjacken unerlässlich. Doch gerade letztere schneiden in Tests durchgehend schlecht ab. Ein Großteil der Jacken enthält zinnorganische Verbindungen, PVC, diverse Weichmacher (DEHP, DEHT, DINP) und Farbstoffe (Dispers-gelb, Dispers-blau, Anilin) sowie PAK und sogar Cadmium. Diese Substanzen können durch Reibung und Schweiß freigesetzt werden und sind gesundheitlich nicht unbedenklich. Besonders die Farbstoffe und PAK stehen unter Verdacht krebserregend zu sein, Weichmacher und zinnorganische Verbindungen haben eine hormonelle Wirkung. Hinzu kommt, dass sowohl bei der Herstellung als auch bei der Entsorgung dieser Jacken die Umwelt stark belastet wird. Vor allem durch das Verbrennen des widerstandsfähigen PVC entstehen giftige Gase, die in aufwändigen Prozessen in den Verbrennungsanlagen neutralisiert werden müssen. Damit Kinder aber trotzdem unbeschwert draußen spielen können, ohne dass Sie sich Sorgen um ihre Gesundheit machen müssen, ist es ratsam ihnen Kleidung aus gewachster Baumwolle, Polyethylen oder Polyester anzuziehen. Bei Gummistiefeln ist man mit Produkten aus Naturkautschuk auf der sicheren Seite. Zusätzlich sollte darauf geachtet werden, dass Gummistiefel nicht barfuß getragen werden. Das Tragen von Wollsocken verhindert den direkten Hautkontakt mit dem Material und vermindert somit die Schadstoffaufnahme.

Quelle: www.bund.net, www.oekotest.de

KW 47: Klimafreundliche Weihnachtsbäckerei

Bald ist es wieder soweit und es werden die Rezepte für die Weihnachtsbäckerei herausgeholt. Dabei stellt sich immer wieder die Frage Butter oder Margarine? Aus der Sicht des Umwelt- und Klimaschutzes ist die Frage relativ einfach zu klären:

Bei der Produktion von Milch wird durch Futtermittel, Tierhaltung und die anschließende Verarbeitung eine sehr große Menge Energie verbraucht. Für einen Liter Milch werden im Herstellungsprozess außerdem circa 1000 Liter Wasser verbraucht. Um anschließend ein Kilogramm Butter herzustellen, werden 22 Liter Milch benötigt, was den Energieaufwand entsprechend vervielfältigt. Dies wirkt sich auf die CO2-Bilanz der Butter aus. Bei der Herstellung von einem Kilogramm Butter werden mehr als 23 Kilogramm CO2-Äquivalente verursacht. Diese stehen als Maßeinheit für die Klimaschädlichkeit verschiedener Treibhausgase und entsprechen dem 18-fachen der CO2-Äquivalente, welche bei der Produktion von einem Kilogramm Margarine anfällt.

Das Kochen und Backen mit geringeren Mengen Butter hat auch gesundheitliche Vorteile, da der erhöhte Verzehr von fettreichen Milchprodukten zu Übergewicht und Bluthochdruck führen kann. Nehmen Sie also zum Backen lieber Margarine statt Butter. Aber auch hier gibt es etwas zu beachten: Die Margarine sollte aus Sonnenblumen- oder Rapsöl sein und kein oder nur einen sehr geringen Anteil Palmöl enthalten. Palmöl wird nämlich überwiegend aus anderen Ländern importiert und verursacht so erhebliche CO2-Emissionen beim Transport und bedarf großer Anbauflächen, für die oft auch Regenwaldgebiete gerodet und Lebensgrundlagen für Mensch und Tier zerstört werden.

In diesem Sinne: Fröhliche Weihnachtsbäckerei!

KW 48: Umweltfreundliche Adventskalender

Für viele Deutsche gehört er seit der Kindheit zu einer besinnlichen Vorweihnachtszeit dazu: Der Adventskalender.

Egal ob in der klassischen Version mit Schokolade oder mit kleinen Spielzeugartikeln, mit Parfumproben oder komplett individuell zusammengestellt – der Kalender verursacht in jeglicher Hinsicht Vorfreude auf das Weihnachtsfest und kann ganz nach den eigenen Wünschen angepasst werden. Doch gerade bei den erstgenannten Versionen fallen jedes Jahr große Mengen an Verpackungsmüll an. Wird dieser nicht ordnungsgemäß getrennt, belastet dies die Umwelt. Wie könnte man seinen ganz eigenen Adventskalender klima- und umweltfreundlicher gestalten?

In letzter Zeit werden immer mehr Seiten im Internet eingerichtet, welche als „digitale Adventskalender“ bereits eine Vielzahl von Besuchern ansprechen. Von virtuellen Gutscheinen für ökologische Produkte über Tipps und tägliche Quizfragen über den Umweltschutz bis hin zu speziellen Informationsvideos aus den Bereichen des Energiesparens – bei der Vielfalt an Online-Adventskalendern ist für jeden etwas dabei. Und das ganz ohne Verpackungsmüll.

Dazu bieten immer mehr Gemeinden lebendige Adventskalender oder Adventsfenster an, bei denen Geselligkeit und ein gemütliches Miteinander mehr im Vordergrund stehen als Kommerz und Konsum. Wer es natürlich gerne klassisch mag, kann beim Kauf des Adventskalenders auf das „Fairtrade“-Siegel achten oder seinen Liebsten schon vor dem Weihnachtsfest einen selbst designten Adventskalender, der dann möglichst über Jahre wieder verwendet werden kann, basteln. Probieren Sie es doch einmal aus!

Dezember

KW 49: LED- oder Solar-Weihnachtsbeleuchtung

Deutschland mag es in der dunklen Jahreszeit hell, so wurden 2015 während der Weihnachtszeit geschätzte 760 Millionen Kilowattstunden Strom durch Lichterketten und Leuchtfiguren verbraucht. Das entspricht dem jährlichen Strombedarf einer 250 000-Einwohner-Stadt, das bedeutet, dass ein großes Kraftwerk (1000 MW Leistung) ca. vier Wochen betrieben werden müsste und Stromkosten von ca. 220 Millionen Euro. In den USA waren es 2011 atemberaubende 6,6 Milliarden Kilowattstunden für weihnachtliche Beleuchtung.

Im Schnitt besaß 2011 jeder deutsche Haushalt sechs Leuchtdekorationen. Je nach Brenndauer kann das ganz schön teuer werden. Wenn Sie nicht auf Kerzen ausweichen möchte, sollten Sie darüber nachdenken in Weihnachtsdekoration mit LED-Lampen zu investieren. Diese verbrauchen bis zu 80% weniger Strom als normale Glühbirnen. Besonders wenn Sie vorhaben die Beleuchtung lange Zeit brennen zu lassen, lohnt sich der etwas höhere Kaufpreis. Ein weiterer Vorteil ist die geringe Erhitzung durch die Sie keine Verbrennungen befürchten müssen. Auch der Gefahr vor Stromschlägen können Sie auf diese Weise entgehen. Inzwischen gibt es ein vielfältiges Angebot an Weihnachtsartikeln mit LED-Technologie, auch in den unterschiedlichsten Farben und Helligkeiten. Diese sind zudem auch nicht kälteempfindlich, sehr langlebig und ungiftig, müssen also nicht gesondert entsorgt werden.

Eine weitere Alternative können Solarlichter sein. Wenn diese wasserdicht und so ausgerichtet sind, dass Sie möglichst viel Tageslicht bekommen, funktionieren sie auch im Winter problemlos.

Also: Erleuchten Sie Ihr Haus auf klimafreundliche Art! Fröhliche Vorweihnachtszeit!

Quellen: www.deutschlandfunk.de; www.engelvoelkers.com; www.wechseljetzt.de

KW 50: Auch im Winter Rad fahren

Sie sind nicht zu übersehen: immer mehr Menschen sind auf dem Fahrrad unterwegs. Ob sie wegen des Geldsparens, wegen der Bewegung oder wegen des Klimaschutzes das Auto stehen lassen, eins haben sie gemeinsam: es tut ihnen gut. Bei schönem Wetter und im Grünen ist das Radeln ein Genuss. Aber es gibt irgendwann auch einmal Wind von vorne, Regen oder gar Schnee und Kälte. Meine Eltern haben mir deshalb nach den Herbstferien immer Wochenkarten für die Straßenbahn gekauft, und sie hatten Recht damit, denn meine Kleidung damals in den Fünfzigern bot kaum einen Wetterschutz. Das ist heute kein Problem mehr, denn es gibt leichte, dichte Regenhosen, wind- und wasserfeste Fahrradjacken, Gamaschen für die trockenen Füße oder auch Regenponchos mit passgenauer Kapuze. Und all das in allen Preislagen. Mit diesen Accessoires verliert der Winter seine Schrecken,  man benötigt nur noch den Mut, das warme Haus zu verlassen… Wenn dann noch die Beleuchtung funktioniert - auf geht’s! Mit dem Vergnügen am Erfolg, sich überwinden zu können und dem berühmten Schweinehund zu zeigen, dass er wieder einmal verloren hat…

Aber halt, eines noch: was ist, wenn es schneit und friert? Bus oder S-Bahn sind in Offenbach gut vernetzt! Damit lässt sich auch das Fahrrad transportieren, wenn man z.B. den Weg etwas verkürzen will. Also in die Pedale, fertig, los!

Klimapate Wolfgang Christian

KW 51: Verzicht auf Heizpilze

Wenn die Temperaturen in den kalten Jahreszeiten fallen und der Wunsch nach Behaglich- und Gemütlichkeit langsam stärker wird, scheinen sie wie aus dem Boden zu schießen. Die Rede ist von sogenannten „Terrassenheizstrahlern“, besser bekannt unter dem Namen „Heizpilze“. Diese sorgen auch im Freien für wohlige Wärme, wodurch es sich auch an eisigen Tagen besser im Freien aushalten lässt. So kann man beispielsweise den Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt genießen, ohne frieren zu müssen. Jedoch stößt dieser Umgang mit Wärmeenergie bei vielen Klimaschützern auf Widerwillen. Doch warum ist das eigentlich so?

Die Antwort auf diese Frage ist sehr einfach. Nahezu jeder Terrassenheizstrahler wird entweder mit Propangas oder mit Elektrizität betrieben. Dabei emittieren erstere bei maximaler Heizleistung von ca. 14 Kilowatt etwa 3,5 Kilogramm CO2 pro Stunde. Sind die Strahler jeden Tag etwa 5 Stunden in Betrieb, verursacht jeder von ihnen pro Jahr einen Ausstoß von 3 Tonnen CO2, was etwa den jährlichen CO2-Emissionen eines Mittelklasse-PKWs entspricht. Zudem heizt man im wahrsten Sinne die Straße, was einer buchstäblichen Energieverschwendung entspricht. Bei den elektrischen Heizpilzen fällt kein unmittelbares CO2 an, zudem ist die Heizmethode per Infrarotstrahlung auch effizienter und insgesamt etwas sparsamer. Dennoch muss der Strom hierfür erzeugt werden. Bei konventioneller Stromerzeugung und einer maximalen Heizlast von etwa 4 Kilowatt entspricht das bei gleicher Laufzeit immer noch einem Ausstoß von ca. 2 Tonnen CO2 pro Jahr. Folglich sind elektrische Heizstrahler zwar weniger schädlich, aber bei weitem noch keine klimafreundliche Alternative.

Deswegen ist es vor allem für den Klimaschutz empfehlenswert, es sich drinnen gemütlich zu machen. Dort bleibt es nämlich auch länger warm. Wer sich dennoch lieber draußen an der frischen Luft aufhalten möchte, kann entweder Decken mitnehmen oder die Aufenthalte auf Momente mit weniger eisigen Temperaturen beschränken.

Quelle der Daten: www.umweltbundesamt.de

 

KW 52: Günstiger und gesünder ins neue Jahr rutschen

In einer Woche ist Silvester. Und was ist Silvester ohne Feuerwerk? Für die meisten von uns undenkbar. Allein in Deutschland wurde das neue Jahr in 2017 mit Feuerwerk im Wert von 137 Millionen Euro und somit ungefähr 5000 Tonnen Feinstaub begrüßt. Das sind 17% der jährlich im Straßenverkehr ausgestoßenen Mengen. Weiterhin entstehen neben Unmengen von Staub, Kohlenmonoxid und –dioxid und Schwefeldioxiden, was die Böden und Gewässer belastet. Und natürlich liegen am nächsten Morgen auch überall verstreut große Mengen Müll nämlich sagenhafte 40 Tonnen allein in München. Das hört sich leider gar nicht wirklich so gesund an. Das gilt leider auch für die Produktionsstätten von Feuerwerkskörpern: Oftmals sind die Arbeitsbedingungen sehr schlecht und die bei der Herstellung benötigten Stoffe landen durch Flüsse oft auf Ackerflächen und somit in die Nahrungskette der Menschen und Tiere. Allein am zweitgrößten Produktionsstandort in China arbeiten 70.000 Kinder 13 Stunden pro Tag.

Vielleicht muss es ja dieses Jahr nicht das ganz große Feuerwerk sein. Dabei sparen Sie auch einiges an Geld. Wie wäre es z.B. mal mit einem Trommelwirbel als Begrüßung des neuen Jahres? Auch mit Rasseln und Klappern können nicht nur Kinder jede Menge Spaß haben. Und lassen Sie doch auch einfach um 24 Uhr im wahrsten Sinne des Wortes die Korken knallen.

Auch Bräuche wie das beliebte Bleigießen sind aus Umweltsicht leider problematisch. Blei gehört zu den stärksten Umweltgiften. Beim Erhitzen werden schädliche Gase frei und bereits die Aufnahme geringer Mengen kann zu einer Bleivergiftung führen. Eine umwelt- und gesundheitsfreundlichere Alternative bietet das Wachsgießen, was genauso funktioniert wie Bleigießen nur eben mit Wachs. Oder Sie versuchen es Mal mit Kaffeesatz-Lesen. Einen guten Rutsch!

Quellen: www.umweltdialog.de, www.dailygreen.de, www.kritischerkonsum.de