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Abgestorbene Bäume wichtig fürs Ökosystem

In den kommenden Wochen wollen wir uns ganz dem Thema Wald widmen.

Sicherlich haben Sie es auch schon mitbekommen: Der Wald leidet extrem unter dem Klimawandel. „Fichtensterben“, „Borkenkäfer“ oder „großflächige Rodungen“ sind nur wenige der besorgniserregenden Stichworte. Selbst Jahrzehnte alte Buchen leiden unter Dürre und Schädlingen. Ein funktionierendes Ökosystem kann mitunter sehr widerstands- und anpassungsfähig sein. Und ein Waldbesuch kann auch Ihnen so viel positive Energie bringen.

Wir stellen Ihnen nun wöchentlich die sogenannten Ökosystemleistungen des Waldes vor.

Ökosystemleistung # 1 Artenvielfalt

Bäume sind enorm wichtig, sie liefern Luft zum Atmen und speichern zudem klimaschädliches CO2. Vor allem naturnahe Wälder bieten einer Vielzahl an Tieren ein Zuhause. Alleine an und in Eichen hausen und speisen 500 Käfer- und knapp 200 Schmetterlingsarten. Aber was oft vergessen wird: Auch abgestorbene Bäum sind enorm wichtig für das Ökosystem Wald – besonders gefährdet sind nämlich genau die Waldbewohner, die Totholz brauchen. Es bietet Nahrung, Unterschlupf und Baumaterial. Diesen Lebensraum kann man neben Laubhaufen oder Baumstümpfen auch im Garten schaffen, indem man abgestorbene Baumteile vor Ort belässt. Dies freut dann besonders Arten wie die Gewöhnliche Löcherbiene, die Blauschwarze Holzbiene die gemeine Goldwespe, der Goldrosenkäfer oder den Gemeinen Widderbock.

Dies ist nur der Anfang von vielen wichtigen Ökosystemleistungen. Beim nächsten Umwelttipp stellen wir Ihnen weitere Vorteile vom Wald vor.

Wer es nicht aushält: Gehen Sie den Ökosystemleistungen doch bei einem Waldspaziergang direkt selbst auf den Grund.

Quellen: greenpeace magazin.

www.nabu.de