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Der Sommer steht vor der Tür und damit auch vermehrt Hitzetage. Hohe Temperaturen belasten insbesondere ältere, kranke und sehr junge Menschen. Ihnen drohen Erbrechen, Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme und im schlimmsten Falle auch der Tod, wenn keine geeigneten Gegenmaßnahmen unternommen werden. Nach neusten Studien gab es 2018 allein in Deutschland 20.000 hitzebedingte Todesfälle. Das ist der dritthöchste Wert aller Länder der Welt – Tendenz bisher steigend.

Der Klimawandel trägt schon heute entsprechend dazu bei. 37 % der Hitzetode wären ohne Klimawandel vermeidbar gewesen. Durch ihn werden sowohl die Tage mit extremer Hitze als auch die Dauer, an der sie auftritt, zunehmen. Langfristig schadet sie daher den Organismus von uns allen. Aus diesem Grund ist es für alle wichtig, sich mit dem Thema Hitze auseinanderzusetzen und entsprechende Schutzmaßnahmen zu befolgen. Das Umweltbundesamt gibt in seinem kürzlich erschienen kostenfreien „Hitzeknigge“ einen Überblick. Eine Auswahl an wichtigen Maßnahmen sind z. B., dass Sie viel trinken sollten (Wasser oder lauwarmen Tee), lange, luftige Kleidung und eine Kopfbedeckung tragen,  sich stets mit Sonnenschutz eincremen, körperliche Aktivitäten morgens oder abends und nicht zur Nachmittagshitze machen etc.

Wenn Sie Menschen kennen, die besonders von Hitze betroffen sind, sprechen Sie sie gerne aktiv an, ob Sie Ihnen ab und an helfen können. Vielleicht kennen Sie Personen im Haus, denen Sie etwas aus dem Supermarkt mitbringen können.

Quellen: The Lancet (2020), Vicedo-Cabrera et al. (2021), Umweltbundesamt (2021)