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Januar

Umwelttipp KW 1/2: Energiesparende PC-Nutzung im Home-Office

In Zeiten verstärkter Nutzung von Home-Office-Arbeitsplätzen rückt die Frage einer möglichst umweltfreundlichen PC-Nutzung in den Vordergrund.

Überprüfen Sie, ob Sie die Energiesparfunktion nutzen können. Jeder Computer und auch viele Monitore verfügen über Energiespar-Einstellungen, die Nutzerinnen und Nutzer aktivieren können. Dies reicht von der Helligkeitsregelung des Monitors bis hin zum Energiespar-Modus des Computers, der das Gerät in Arbeitspausen automatisch in den Ruhezustand versetzt. Statt zum Beispiel 80 Watt im Betriebszustand braucht ein moderner PC inklusive Monitor dann nur noch ein Watt oder weniger. Sofern Sie den Rechner nicht nutzen, sollten Sie ihn außerdem vom Netz trennen, da Computer in der Regel auch im ausgeschalteten Zustand Strom verbrauchen (Stand-by). Dies erfolgt am einfachsten über eine abschaltbare Steckdosenleiste. Dies gilt ebenso für mobile Geräte mit Akku und Ladegerät. Hier sollten Sie darauf achten, Netzteile nach dem Ladevorgang immer vom Netz zu trennen, da diese sonst weiterhin Strom verbrauchen können. Akkus schonen Sie, indem Sie z. B. Laptops bei ca. 20% Akkustand laden und ihn bei ca. 80% wieder vom Netz nehmen.

Verzichten Sie auf Bildschirmschoner. Sie sind zwar hübsch, aber benötigen mehr Strom, als wenn der Bildschirm bei Inaktivität einfach abgeblendet wird.
Beziehen Sie Ökostrom: Ökostrom ist Strom, der auf ökologisch vertretbare Art und Weise aus erneuerbaren Energiequellen hergestellt wird. Achten Sie darauf, dass das Angebot mit einem empfehlenswerten Label wie „Grüner Strom Label“ oder „ok-Power“ ausgezeichnet ist.

Darüber hinaus können Sie für E-Mail-Anbieter oder Suchmaschinen einen ökologischen Anbieter wählen. Diese decken den Energiebedarf ihrer Rechenzentren mit Ökostrom ab und/oder kompensieren die Treibhausgasemissionen der Dienstleistungen.

Außerdem sollten Sie versuchen, Ihr Datenvolumen zu reduzieren, indem Sie z.B. Links statt großer Dateien versenden oder inaktive Accounts und nicht gelesene Newsletter-Abonnements kündigen.

Umwelttipp KW 3/4: Umweltbewusster ins Neujahr starten

Die Silvesternacht 2020/21 verlief so ruhig und sauber wie noch nie zuvor in Offenbach. Grund dafür waren die zur Eindämmung des Covid-19-Virus getroffenen Maßnahmen wie das Verkaufsverbot von Feuerwerkskörpern und deren Zündung im öffentlichen Raum sowie die Ausgangsperre ab 21 Uhr, welche zu diesem Zeitpunkt galt. 

Da die Stadt Offenbach eine Luftmessstation an der S-Bahn-Haltestelle Offenbach Ost hat, welche halbstündlich Daten zur Luftqualität erhebt, konnte dieser Effekt gut beobachtet werden. Insbesondere der kurz nach Mitternacht am höchsten gemessene Wert für Feinstaub war in dieser Silvesternacht mit 80 Mikrogramm Feinstaub (PM10) pro Kubikmeter Luft um ein Vielfaches geringer als der Wert des Vorjahres (ca. 580 Mikrogramm). 

Die Tradition, dass jeder Haushalt an Silvester Raketen und Böller zündet, ist nicht nur aus Sicht der Luftreinhaltung eine große Umweltsünde. In der Silvesternacht fallen zudem Unmengen an Müll an, es verenden jedes Jahr zahlreiche Wildtiere, insbesondere Vögel, die Pflanzenwelt wird stark belastet und auch viele Haustiere leiden stark unter dem Feuerwerk.

Möglicherweise hat dieses Silvester einigen Menschen aufgezeigt, dass es auch ohne Zündelei geht. Wer an Silvester jedoch nicht komplett auf Raketen und Böller verzichten möchte, kann einige Aspekte beachten:
1. Gerade bei kleineren Kindern kann häufig schon ein Umweltbewusstsein geschaffen werden, indem sie überhaupt darüber informiert werden, dass durch Böller und Raketen Tiere verschreckt werden und sogar sterben können.
2. Wenn Sie einen guten Draht zu Ihren Nachbarn haben, können Sie ein gemeinsames Feuerwerk auf der Straße zünden. So fällt nicht nur weniger Müll an, es schont auch Ihre Geldbeutel.
3. Wenn Sie sich gar nicht vorstellen können, den Jahreswechsel ohne Knallerei zu zelebrieren, können Sie darauf achten, Ihr Fest umweltschonend zu organisieren, indem Sie z. B. auf Plastikbesteck verzichten, Verpackungsmüll vermeiden oder weniger Fleisch anbieten.

Quellen: Umweltbundesamt (2020), Stadt Offenbach (2021)