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Januar

KW 1: Grüne Vorsätze für das neue Jahr

Viele nehmen sich für das neue Jahr vor, Dinge zu ändern, die im vergangenen Jahr nicht nach der eigenen Zufriedenheit gelaufen sind.

Sogenannte „gute Vorsätze“ haben oft etwas mit Verzicht oder Einschränkung zu tun und so manche/r ärgert sich, dass es wieder nicht geglückt ist, sich an die Vorsätze zu halten.

Gehen Sie das Ganze doch dieses Jahr mal anders an. Es gibt viele Vorsätze, die Freude machen können, spannend sind und neue Wege aufzeigen.

Ein neues Jahr lädt zu einem Neuanfang ein.

Wie wäre es mit dem Vorsatz „nachhaltiger“ zu leben? Sie müssen nicht alle Tipps akribisch verfolgen, aber Sie werden sehen, dass es Spaß machen kann, sich zumindest immer wieder an einige der nachfolgenden Tipps zu erinnern:

Weniger ist mehr: Zuerst denken, dann shoppen, denn weniger ist mehr. Liebevolle Achtsamkeit im Umgang mit sich selbst ist auf Dauer wohltuender und nachhaltiger als jeder Einkauf. Außerdem kann man darauf achten, mehr zu reparieren, tauschen, leihen oder gebraucht zu kaufen.

Genießer sein: Sagen Sie „Nein“ zu Plastik und ja zu Recycling. Nicht jede Frucht braucht eine extra Plastikverpackung. Sinnvoller ist es, saisonales Obst und Gemüse zu kaufen und immer einen Stoffbeutel dabei zu haben. So ist man gewappnet für jeden Einkauf. Zudem sparen Sie reichlich an Verpackungen, wenn Sie frisch kochen. Das ist auch noch gesünder. Und falls doch einmal Plastikverpackungen anfallen sollten, achten Sie darauf, von Grundnahrungsmitteln möglichst große Packungen zu kaufen. So wird der Verpackungsmüll gering gehalten.

Auf den Coffee to go auf dem Weg zur Arbeit wollen Sie nicht verzichten? Sie können zum Beispiel einen eigenen Becher mitbringen oder das Pfandsystem „Recup“ nutzen.

Frische Luft tut gut: Öfter mal das Auto stehen lassen. Alternative Fortbewegungsmittel gibt es viele. Züge, öffentlicher Nahverkehr, das Fahrrad oder die eigenen Beine. Im neuen Jahr gibt es Muskeln und Entspannung statt Abgase, Smog und Stau. Das spart zudem Benzin und damit unnötige Co2-Belastung

Weniger Abfall: Wie bereits im Umwelttipp beschrieben, ist es am besten, Müll zu vermeiden, wo es geht. Plastikfreie Alternativen zu Gegenständen des täglichen Verbrauchs gibt es inzwischen fast in jeder Drogerie zu kaufen, so zum Beispiel waschbare Wattepads, spülbare Strohhälme oder Wattestäbchen aus nachwachsenden Rohstoffen.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein Verfallsdatum, viele „abgelaufene“ Lebensmittel bleiben darüber hinaus essbar, lecker und gesund

Wir wünschen allen ein schönes Silvesterfest und alles Gute für das neue Jahr!

Quelle:https://www.livelifegreen.de/gruene-vorsaetze-fuer-mehr-nachhaltigkeit-und-klimaschutz/

https://aniahimsa.com/2017/12/28/6-wirklich-nachhaltige-vorsaetze-fuer-das-neue-jahr/

KW 2: Den Energiefressern in der Küche auf der Spur

Durch einfache Verhaltensregeln oder Maßnahmen können Sie fast in jedem Raum noch (mehr) Strom bzw. Energie sparen und dadurch die Umwelt entlasten und zusätzlich Geld sparen.

Besonders die Küche bietet hier viel Sparpotential.

Ein sehr großer Stromverbraucher sind Kühl- und Gefrierschränke. Bei einem Neukauf lohnt es sich, ein teureres Modell mit der Energieklasse A +++ anzuschaffen, weil auf lange Sicht damit viel Strom gespart werden kann. Ein Plus mehr oder weniger macht einen großen Unterschied im Verbrauch. Ersetzt man beispielsweise ein Gerät der Klasse G, kann man beim Wechsel zu einem A +++ Gerät 100 Euro an Strom pro Jahr sparen.

Für den Kühlbereich reichen 7 °C, warme Speisen sollten immer komplett abgekühlt sein, bevor sie in den Kühlschrank kommen. - 18 °C sollten es beim Gefrierfach sein. Achten Sie darauf, dass Ihr Gefrierfach regelmäßig abgetaut wird. Schon eine Vereisung von 5 mm erhöht den Stromverbrauch des Kühlschranks um 30 Prozent.

Das Nutzen eines Wasserkochers ist sehr zu empfehlen, hier wird beim richtigen Umgang weniger Energie benötigt, als beim Erhitzen von Wasser mit dem Elektroherd. Achten Sie darauf, dass Sie nur so viel Wasser einfüllen, wie Sie benötigen. Auch kann man Nudelwasser schon mit dem Wasserkocher vorkochen.

Generell gilt, dass Kochen mit Deckel auf dem Topf weniger Energie verbraucht. Oft kann die Herdplatte heruntergeschaltet werden, wenn etwas weiter köcheln soll. Auch kann die Platte oft frühzeitig komplett abgeschaltet werden. Wie viel Energie hier immer noch fließt merkt man, wenn das Wasser nach Abschalten der Platte weiter kocht. Das Gleiche gilt für den Herd. Auch hier wird die Wärme noch länger nach dem Abschalten gehalten.

Viele Elektrogeräte haben einen sogenannten Standby Modus, meist wird dies durch ein kleines rotes Licht angezeigt. Dieser „Ruhemodus“ verbraucht aber weiterhin Strom. Ganz einfach können Sie diesem Stromverlust  durch eine schaltbare Steckerleiste entgegnen. Alle Geräte, die nicht dauerhaft laufen müssen, können Sie so mit nur einem Klick ausschalten.

Quelle:

https://utopia.de/ratgeber/energie-sparen-energiespartipps-haushalt/

KW 3: Irrtümer bei der Müllentsorgung

Es gibt ein paar Dinge, die werden sehr häufig falsch entsorgt und das, obwohl Deutschland ansonsten ziemlich gut im Mülltrennen ist.

Die Stadt Offenbach hat ein sogenanntes „Abfalls-ABC“, bei dem Sie sich selbst testen oder Rat suchen können, wenn Sie unsicher sind.

Nachfolgend wollen wir ein paar typische Müll Irrglauben aufdecken:

Glas gehört in den Altglascontainer? Das ist prinzipiell richtig, allerdings gibt es verschiedene Arten von Glas. Kaputte Trinkgläser, Porzellan, Kristallglas, Spiegel oder Fensterglas muss über den Restmüll entsorgt werden. Eine Faustregel heißt:  In den Altglascontainer gehören Lebensmittel- und Getränkebehälter sowie Arznei- und Kosmetikflaschen.

Altglas sollte „löffelrein“ sein, Sie müssen es nicht ausspülen. Allerdings gehören keine vollen Gläser in den Container. Die Deckel müssen nicht zwingend entfernt werden, da moderne Sortieranlagen dies übernehmen. Ganz wichtig ist das Sortieren nach Farbe, ansonsten können ganze Chargen verunreinigt und dadurch nicht recyclet werden. Übrigens: Blaue Flaschen kommen zum Grünglas.

Kassenzettel:  Auch „Papier“ gehört nicht gleich in die blaue Tonne. Kassenzettel bestehen meist aus Thermopapier. Das heißt, sie sind mit Bisphenol A (BPA) beschichtet, einem gesundheitsschädlichem Stoff, deshalb erfolgt die Entsorgung über den Restmüll. Das Gleiche gilt für Backpapier, Etiketten, Aufkleber usw.

Briefumschläge mit Fenster: Sie gehören nur zum Altpapier, wenn das Fenster aus Pergamin besteht. Ein Reißtest gibt hier Aufschluss. Lässt sich die Folie nicht einreißen, empfiehlt sich eine Trennung. Der Umschlag gehört zum Papier, die Folie des Sichtfensters in den gelben Sack.

Verunreinigte Pizzakartons: Pappkartons mit Verschmutzung können ebenfalls nicht über das Altpapier entsorgt werden und gehören in den Restmüll.

Platzsparendes Stapeln von Joghurtbecher und Co.: Die Materialien müssen die Sortierstation einzeln durchlaufen, deshalb verzögert das Auseinandernehmen von beispielsweise Plastikbecherstapeln den Prozess. Joghurtbecher müssen übrigens auch nicht ausgespült werden, es reicht auch hier „löffelrein“. Becher haben oft eine Papierbanderole, die getrennt im Altpapier entsorgt werden sollte.

Benutzte Taschentücher gehören in den Restmüll.

CDs, DVDs und Blue-rays: Diese Gegenstände bestehen aus hochwertigen Materialien, die wieder zu neuen Datenträgern recyclet werden können. Aus diesem Grund werden sie am besten zum Werkstoffhof gebracht.

https://www.op-online.de/leben/wohnen/diese-dinge-entsorgt-fast-jeder-falsch-gehoeren-auch-dazu-zr-9888337.html

https://www.offenbach.de/stadtwerke/stadtservice/Entsorgung/Abfall_ABC/abfall-abc.php

KW 4: Das Mindesthaltbarkeitsdatum

Oft möchte man ohne große Vorplanung ein leckeres Essen zaubern oder einen Kuchen backen, weil sich Besuch spontan angemeldet hat oder man selbst einfach Lust auf bestimmte Leckereien hat. Es stellt sich die Frage, ob alle Zutaten im Haus sind und ob die Zutaten überhaupt noch haltbar sind. Die meisten Menschen denken: Ein Blick aufs Mindesthaltbarkeitsdatum reicht und schon weiß man ob ein Produkt noch genießbar ist.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum sagt aber keineswegs etwas über die tatsächliche Haltbarkeit aus: Dieses Datum ist der letzte Tag an dem der Hersteller die Frische garantiert. Das heißt, dass Lebensmittel nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums in aller Regel weiterhin essbar sind, solange diese sorgfältig nach Packungsangabe aufbewahrt werden. Unternehmen dürfen nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums weiterhin die Produkte verkaufen, wenn kenntlich auf das abgelaufene Mindesthaltbarkeitsdatum hingewiesen wird und das Lebensmittel sicher ist.

Anders ist es mit dem Verbrauchsdatum, welches auf leicht verderblichen Lebensmitteln zu finden ist, wie zum Beispiel Hackfleisch oder Fisch. Hier sollte man tatsächlich auf das Verbrauchsdatum achten, denn diese Produkte sind mikrobiologisch leicht verderblich. Aufgrund gesundheitlicher Gründe dürfen diese Produkte nach dem Ablauf des Verbrauchdatums nicht mehr in Umlauf gebracht werden.

Die Menschen werfen viel zu viele Lebensmittel weg, vor allem noch zum Verzehr geeignete. Jährlich werden laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ungefähr 11 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Sollte jeder Mensch Produkte nicht direkt wegwerfen, die das Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht haben und nur das kaufen, was man schlussendlich auch wirklich isst, dann könnte eine solche Lebensmittelverschwendung vermieden werden.

Für den Fall, dass man doch mal zu viele Lebensmittel gekauft hat oder noch übrig hat, gibt es sogenannte Foodsharing-Initiativen wie zum Beispiel die Fair-Teiler in den Stadtteilbüros Mathildenviertel oder Nordend, in denen Lebensmittel abgegeben werden können. Jeden Dienstag gibt es dann noch die Möglichkeit ab 18 Uhr im Stadtteilbüro Offenbach an der „Küche für Alle“ teilzunehmen um dann mit anderen Lebensmittelrettern ein Abendessen zu zaubern.

Quelle:

www.bmel.de

Februar

KW 6: Saisonale Rezepte ausprobieren

Besonders nachhaltig ist es, Obst und Gemüse zu kaufen, welches regional angebaut und geerntet wurde. Sie denken, dass dies im Winter sehr eintönig wäre?

Grünkohl, Rosenkohl, Karotten, Feldsalat, Kartoffeln und Rote Beete sind nur einige Beispiele an Gemüse, welches gerade Saison hat. Daneben gibt es auch noch Äpfel und Birnen aus Lagerware, sodass Sie nicht mal auf das tägliche Obst verzichten müssen.

Im Internet gibt es zahlreiche Rezepte mit „saisonalen“ Zutaten und es gibt ganze Kalender, die Ihnen pro Monat zeigen, welche Vielfalt Ihnen aus der heimischen Landwirtschaft zur Verfügung steht.

Wussten Sie, dass auch einige Kräuter ganzjährig geerntet werden können und im Garten oder auf dem Balkon überwintern können? Dazu gehören Lorbeer, Petersilie, Rosmarin, Salbei und Thymian.

Eine gute Möglichkeit, frisches Gemüse länger haltbar zu machen ist das Fermentieren. Oft müssen Sie gar nichts zu den Lebensmitteln hinzugeben, da die natürlichen Mikroorganismen, die für die Umwandlung der Stoffe verantwortlich sind, bereits im Lebensmittel enthalten sind. Bei der Fermentierung entstehen zusätzliche Vitamine.

Als Fermentier-Anfänger bietet sich der aktuell regionale Weißkohl an. Wichtig ist eine gute Qualität des Gemüses: Biologisch angebaute Lebensmittel enthalten mehr Milchsäurebakterien, die für die Fermentierung gebraucht werden. Achten Sie auf eine hygienische Arbeitsweise. Die Behältnisse sollten heiß ausgewaschen werden. Entfernen Sie äußere Blätter und Strunk des Kohls und schneiden Sie ihn in feine Streifen. Das ganze wird in eine große Schüssel gegeben und mit Salz bestreut (für 1 kg Kohl ca. 10 g jodfreies Salz und optional andere Gewürze). Nun kneten oder stampfen Sie den Kohl, bis genug Wasser austritt. Anschließend wird das Kraut fest in Schraubgläser gedrückt bis ca. 2 cm zum Rand. Die Gläser werden mit dem Weißkohlsaft aufgefüllt, sodass möglichst wenig Luft im Glas ist. Die luftdicht verschlossenen Gläser stellen Sie am besten in eine Schüssel oder umwickeln sie mit einem Handtuch, da Flüssigkeit austreten kann.  Nach einer Woche bei Zimmertemperatur, wenn die ersten Bläschen aufsteigen, hat der Fermentationsprozess begonnen. Der Prozess ist abgeschlossen, wenn keine Bläschen mehr aufsteigen. Das fertige Sauerkraut kann in locker verschlossene Gläser umgefüllt werden und ist bis zu ein Jahr haltbar.

Wir wünschen guten Appetit.

Quelle: Utopia.de

KW 7: Küchenrolle vs. Handtuch

Wer kennt es nicht? – In der Küche ist schnell mal etwas umgefallen oder verschüttet. Der erste Griff geht oft in Richtung der Papier-Küchenrolle.

Bei ca. 41,4 Millionen Haushalten in Deutschland sind das viele Flecken und eine ganze Menge Küchenrolle. Im Durchschnitt greift man knapp 3x am Tag zu dem „praktischen“ Küchenhelfer. In den vergangen Jahren stieg der pro-Kopf Verbrauch von Küchenrollen, Taschentüchern, Servietten und Co. auf über 19 Kilogramm im Jahr.

Bei ständig steigendem Verbrauch, sinkt allerdings der Anteil der aus Recycling hergestellten Produkte. – Durch die hohe Nachfrage werden immer mehr Papierfasern aus Südamerika importiert. Diese stammen meist von ökologisch umstrittenen Plantagen.

Somit bieten Küchenrolle, Servietten und Co. gleich doppelt Anlass dazu, seinen Verbrauch vielleicht genauer unter die Lupe zu nehmen.

Achten Sie beim Kauf am besten auf Herkunft und Herstellungsart der Produkte. Dabei können verschiedene Logos, wie das „FSC-Siegel“ oder der „Blaue Engel“ eine gute Orientierungshilfe sein. Auch beim Kauf von Toilettenpapier bietet es sich an, auf entsprechende Logos zu achten und auf Recyclingprodukte zurück zu greifen.

Wussten Sie außerdem, dass es Küchenrollen in breit und schmal gibt? Oftmals ist das Tuch viel größer, als es für die Beseitigung der Kleckerei sein müsste. Der Kauf von schmalen Tüchern reduziert bereits den Verbrauch.

Oder noch besser:
Greifen Sie doch auf Wiederverwendbare Produkte zurück! Das klassische Wischtuch, Stofftaschentücher und Stoffservietten sind umweltfreundliche Produkte, die eine gute Alternative zu den Wegwerfprodukten darstellen.

Vorteile sind unter anderem die Reißfestig- und Saugfähigkeit. Mit einem Küchentuch lässt sich mehr verschüttete Flüssigkeit aufnehmen, als mit einem herkömmlichen Papiertuch. Außerdem reduziert sich durch den weiderholten Gebrauch der produzierte Abfall.

Die Tücher können nach der Verwendung durch die Waschmaschine wieder absolut hygienisch und sauber gemacht werden.
Somit steht einer langen Verwendung nichts mehr im Weg und man hat sowohl weniger Einkauf zu schleppen, als auch etwas Gutes für die Umwelt getan!

 

https://www.umweltbundesamt.de/daten/private-haushalte-konsum/strukturdaten-privater-haushalte/bevoelkerungsentwicklung-struktur-privater#textpart-1

https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/nachhaltigkeit/kuechenrolle-taschentuecher-und-co-immenser-verbrauch-10670

KW 8: Den Energiefressern auf der Spur – Küche

Durch einfache Verhaltensregeln oder Maßnahmen können Sie fast in jedem Raum noch (mehr) Strom bzw. Energie sparen und dadurch die Umwelt entlasten und zusätzlich Geld sparen.

Besonders die Küche bietet hier viel Sparpotential.

Ein sehr großer Stromverbraucher sind Kühl- und Gefrierschränke. Bei einem Neukauf lohnt es sich, ein teureres Modell mit der Energieklasse A +++ anzuschaffen, weil auf lange Sicht damit viel Strom gespart werden kann. Ein Plus mehr oder weniger macht einen großen Unterschied im Verbrauch. Ersetzt man beispielsweise ein Gerät der Klasse G, kann man beim Wechsel zu einem A +++ Gerät 100 Euro an Strom pro Jahr sparen.

Für den Kühlbereich reichen 7 °C, warme Speisen sollten immer komplett abgekühlt sein, bevor sie in den Kühlschrank kommen. - 18 °C sollten es beim Gefrierfach sein. Achten Sie darauf, dass Ihr Gefrierfach regelmäßig abgetaut wird. Schon eine Vereisung von 5 mm erhöht den Stromverbrauch des Kühlschranks um 30 Prozent.

Das Nutzen eines Wasserkochers ist sehr zu empfehlen, hier wird beim richtigen Umgang weniger Energie benötigt, als beim Erhitzen von Wasser mit dem Elektroherd. Achten Sie darauf, dass Sie nur so viel Wasser einfüllen, wie Sie benötigen. Auch kann man Nudelwasser schon mit dem Wasserkocher vorkochen.

Generell gilt, dass Kochen mit Deckel auf dem Topf weniger Energie verbraucht. Oft kann die Herdplatte heruntergeschaltet werden, wenn etwas weiter köcheln soll. Auch kann die Platte oft frühzeitig komplett abgeschaltet werden. Wie viel Energie hier immer noch fließt merkt man, wenn das Wasser nach Abschalten der Platte weiter kocht. Das Gleiche gilt für den Herd. Auch hier wird die Wärme noch länger nach dem Abschalten gehalten.

Viele Elektrogeräte haben einen sogenannten Standby Modus, meist wird dies durch ein kleines rotes Licht angezeigt. Dieser „Ruhemodus“ verbraucht aber weiterhin Strom. Ganz einfach können Sie diesem Stromverlust  durch eine schaltbare Steckerleiste entgegnen. Alle Geräte, die nicht dauerhaft laufen müssen, können Sie so mit nur einem Klick ausschalten.

Quelle:

https://utopia.de/ratgeber/energie-sparen-energiespartipps-haushalt/

 

KW 9: Fastnachtsschminke selbstgemacht – ist gesundheitsfreundlich und macht Spaß

Die närrische Zeit steht vor der Tür und besonders Kinder verkleiden sich an diesen Tagen gerne. Zu einer richtigen Verkleidung gehört natürlich auch die passende Schminke.  Konventionelle Schminke kann jedoch hautschädigende Substanzen und Parabene enthalten, die eine hormonelle Wirkung haben. Sicherer und gesünder ist es da, die Schminke selbst herzustellen. Das geht einfach und schnell und man hat die Gewissheit, dass der Fastnachtsspaß nicht zu Lasten der Gesundheit geht. Zur Herstellung benötigt man im Grunde nur Kokosöl oder Babycreme und Lebensmittelfarbe für bunte Schminke. Beides ist vollkommen unbedenklich, solange natürliche Lebensmittelfarbe verwendet wird. Diese ist zum Beispiel in der Apotheke oder im Bio-Supermarkt erhältlich. Weiße Schminke können Sie mit der Creme und Speisestärke herstellen, schwarze mit Creme und Kohletabletten. Auch Ohren, Nasen und Warzen lassen sich einfach modellieren. Hierzu benötigt man nur Gummibärchen, Mehl und etwas handwerkliches Geschick. Detaillierte Anleitungen dazu findet man im Internet. Viel Spaß beim Mixen, Malen und Gruseln!

März

KW 10: Plastikfasten für Offenbach

Liebe Offenbacherinnen und Offenbacher, fragen Sie sich auch manchmal auf dem Weg zur gelben Tonnen: „Schon wieder einen ganzen Sack voll Plastik verbraucht, kann ich meinen Verbrauch nicht irgendwie senken?“ Es scheint unmöglich zu sein, egal was man kauft, es ist meist in Plastik verpackt. Selbst unsere Kosmetikprodukte, die ja schon in Plastik verpackt daherkommen, enthalten zusätzlich oft Mikroplastik. Doch schon mit kleinen Änderungen in unserem Alltag können wir große Mengen an Plastik einsparen. Wie wäre es dieses Jahr mit Fasten auf besondere Art und Weise und gerne noch über die Fastenzeit hinaus? Machen Sie mit beim Plastikfasten für Offenbach. Vielleicht haben Sie eine besonders kreative Idee oder verzichten bereits möglichst auf Plastik. Informieren Sie gerne auch andere über Ihre Umsetzungen. Gemeinsam können wir für weniger Plastik in Offenbach eintreten. Als Beispiel: Ein sehr einfach umsetzbarer Schritt für jeden der es noch nicht tut: Trinken Sie Leitungswasser! Es ist kostengünstiger (etwa 0.2 Cent pro Liter), viel strengeren und unabhängigeren Kontrollen ausgesetzt als abgepacktes Wasser und es kommt ganz ohne Plastikverpackung aus unserer Leitung. Allein im Jahr 2016 sind rund eine Milliarde Liter Mineralwasser nach Deutschland importiert worden. Diese Flaschen benötigen in der Regel überdurchschnittlich lange Transportwege. Daher ist die Klimabelastung durch Mineralwasser in Deutschland im Durchschnitt 600 mal höher als bei Leitungswasser. So entstehen beispielsweise in Berlin jährlich ca. 105.000 Tonnen CO2 durch Mineralwasserkonsum. Würde dort nur Leitungswasser getrunken, wären dies nur noch ca. 175 Tonnen CO2 (Quelle Verbraucherzentrale). Die Verwendung von eigenen Kaffeebechern, das Mitbringen von Einkaufstüten oder das Einkaufen auf dem Wochenmarkt helfen ebenfalls. Falls Sie Mitglied in einem Verein mit einer guten Idee zur Plastikvermeidung sind, können Sie sich damit sogar noch beim Wettbewerb des Hessischen Umweltministeriums bewerben. Einsendeschluss ist der 31. März und zu gewinnen gibt es eine Förderung für die Umsetzung Ihrer Ideen.

https://umwelt.hessen.de/umwelt/kreislauf-abfallwirtschaft/plastikvermeidungsshystrategie/wie-reduzieren-wir-plastikmuell-und-mikroplastikeintrag-hessen

KW 11: Radfahren verringert den Verkehrslärm in der Stadt

Wussten Sie, dass der Verkehrslärm nicht nur Ihr Wohlbefinden, sondern auch Tiere und Pflanzen negativ beeinträchtigen kann? Und wussten Sie, dass dieses Problem mit Radfahren in der Stadt einfach zu lösen ist?

Geht es um die Umweltbelastung durch den Straßenverkehr, denken viele zuerst an die durch Autos und Lkw verursachte Luftverschmutzung. Doch der Straßenverkehr ist auch seit vielen Jahrzehnten die dominierende Lärmquelle in deutschen Städten. Das ist nicht nur ungesund, auch fühlt sich laut einer Studie vom Umweltbundesamt aus dem Jahr 2018, fast die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland durch den Straßenverkehrslärm in ihrem Alltag gestört. Auch in Offenbach werden, neben der erheblichen Belastung durch den Lärm vom Frankfurter Flughafen vielfach die empfohlenen Höchstwerte für den Straßenverkehr überschritten. Der Lärm wirkt sich nicht nur auf den Menschen aus, auch Tiere leiden unter dem Krach. So fühlen sich zum Beispiel viele Vogelarten erst mehrere 100 Meter vom Straßenlärm entfernt wohl, was die Artenvielfalt im dichten Straßennetz der Städte deutlich verringert. Auch Insekten verlieren möglicherweise durch den Verkehrslärm die Orientierung. Das kann zu einer reduzierten Bestäubungsaktivität führen und die Artenvielfalt der städtischen Pflanzenwelt indirekt langfristig schädigen.

Durchschnittlich kommt von einem vorbeifahrenden Auto in zehn Metern Entfernung ein Lärmpegel von 70 dB (A)  an (schon bei 40 km/h sind Elektroautos genauso laut wie Verbrennungsmotoren). Das ist vergleichbar mit einem Rasenmäher und liegt über dem Wert, der vom Bundesumweltministerium als ungefährlich eingestuft wurde. Der Lärmpegel durch vorbeifahrende Fahrräder und E-Bikes beträgt hingegen 0 dB(A). Der Umstieg vom Auto auf das Fahrrad kann also einen bedeutenden Beitrag leisten, den durch den Straßenverkehr versursachten Lärm zu verringern und Mensch und Natur zu schonen. Das haben auch schon viele Bundesländer und Städte erkannt und verankern die Förderung des Radverkehrs in ihren Lärmreduzierungsplänen. Auch im Lärmaktionsplan Hessen sind Maßnahmen für den Radverkehr vorgesehen. Doch auch Sie können was bewegen: Vermeiden Sie unnötige Fahrten mit dem Auto und steigen Sie bei kürzeren Strecken öfter mal aufs Rad.

 

https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/laermwirkung/laermbelaestigung

https://www.uni-due.de/~hk0378/publikationen/2013/201301_HZwei.pdf

KW 12: Vogelfreundliche Gärten mitten in der Stadt durch das Anbringen von Nistkästen

Mit Beginn des meteorologischen Frühlings am 1. März hat auch die gesetzliche Vogelbrutzeit begonnen. Seitdem dürfen Bäume, Sträucher und Büsche nicht mehr gefällt oder stark zurückgeschnitten werden. Der Grund für diese streng anmutende Regelung liegt darin, die von den Gehölzen abhängigen heimischen Tierarten, besonders die Vögel zu schützen und sie in ihrem jahreszeitlich festgelegten Fortpflanzungszyklus nicht zu stören. Viele Vogelarten haben ihre Brutgeschäfte bereits begonnen, wie man an deren geschäftigen Treiben erkennen kann. Während sie schon eifrig an ihren Nestern bauen oder alte Nester ausbessern und neues Baumaterial heranschaffen, sind andere noch auf der Suche nach einem geeigneten Partner. Auch wenn die ersten Brutgeschäfte bereits fortgeschritten sind, kann für die nachfolgenden Bruten oder die erst später zurückkehrenden Zugvögel noch einiges getan werden.

 

Wer etwas für die Vögel bei uns tun will, kann z. B. Nistkästen aufhängen. Diese können im Fachhandel erworben oder auch selbst angefertigt werden. Nicht jeder Gartenvogel bezieht jedoch jeden  angebotenen Nistkasten. Nur die Arten, die natürlicherweise in alten Baumhöhlen, Spechtlöchern oder Spalten und Nischen an Gebäuden wohnen, kommen als Mieter in Frage. Dabei ist es wichtig, den für die jeweilige Art geeigneten Kasten anzubieten. Für Meisen, Kleiber, Star, Spatz/Sperling und Gartenrotschwanz sollten es weitgehend geschlossene Kästen sein, sogenannte Nisthöhlen. Je nach Durchmesser des Einfluglochs werden sie von den  unterschiedlichen Vogelarten angenommen.

Dagegen bevorzugen Hausrotschwanz, Grauschnäpper und Zaunkönig sogenannte Halbhöhlen, also mit halboffener Vorderwand. Als Standorte eigenen sich für Katzen, Marder und andere Nesträuber unzugängliche Stellen an Hauswänden, an Schuppen, Balkonen und Gartenhäuschen, die relativ geschützt vor Sonne und Regen sind. Wichtig ist darauf zu achten, dass die Kästen jährlich nach dem Winter vor Beginn der neuen Brutperiode gereinigt werden müssen, um z. B. alte Nester und Ungeziefer zu entfernen.

 

Bauanleitungen für die Nistkästen finden sie z. B. auf den Internetseiten der Naturschutzverbände wie  https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/helfen/nistkaesten/index.html.

 

Übrigens: Wer sich mit Vogelstimmen auskennt, kann die Gesänge und Rufe nicht nur den verschiedenen Vogelarten zuordnen, sondern kann auch die unterschiedlichen Phasen der Fortpflanzung unterscheiden.

KW 13: Machen Sie mit bei der größten Umweltschutzaktion weltweit – der „Earth Hour“ 2020!

Der WWF veranstaltet im Rahmen der „Earth Hour“ jedes Jahr eine globale Gemeinschaftsaktion, bei der weltweit die Menschen aufgefordert werden, für eine Stunde das Licht auszuschalten. Ihre Wurzeln hat diese Idee 2007 in der australischen Stadt Sydney und nun beteiligen sich über den ganzen Globus verteilt hunderte Städte und Länder. Dieses Jahr findet die Earth Hour am 28. März um 20.30 Uhr statt, auch bei uns in Offenbach! Denn die Earth Hour kann auch trotz Corona stattfinden und jede/r kann gefahrlos mitmachen.

Corona-Pandemie und Earth Hour

Die Sicherheit und Gesundheit der Unterstützer:innen und Partner:innen haben für den WWF höchste Priorität. Daher wird der WWF zur Earth Hour dieses Jahr auf Publikumsevents verzichten. Das symbolische Lichtausschalten an Gebäuden und Sehenswürdigkeiten durch Städte und Unternehmen wird stattfinden, allerdings auch hier mit ein paar Einschränkungen.

 

In Sachen Klimaschutz ist diese Aktion selbstverständlich nur eine symbolische Geste, aber sie soll zu weiteren Aktivitäten sowie einem Überdenken des eigenen Handelns und Stromkonsums aufrufen und die Menschen mobilisieren, und zwar weit über die 60 Minuten hinaus. Sie soll auch aufzeigen, wie leicht es ist (beispielsweise durch das einfache Betätigen des Licht- oder Standbyschalters), kleinschrittig Umstellungen im Alltag vorzunehmen, die den Klimaschutz voranbringen. Von Jahr zu Jahr beteiligt sich eine größere Anzahl von Personen, Unternehmen und ganzen Städte aus immer mehr Ländern an der Aktion.

Dies alles hat zum Ziel, so ein Zeichen für den Umwelt- und Klimaschutz zu setzen.

Laut WWF werden sich auch in diesem Jahr erneut Millionen Menschen auf der ganzen Welt beteiligen.

Setzen Sie ein Zeichen und schalten Sie zusammen mit uns und Millionen weiterer Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der größten Umweltschutzaktion weltweit am Samstagabend von 20.30 Uhr bis 21.30 Uhr das Licht aus – der Zukunft zuliebe!

 

Quelle: www.wwf.de

KW 14: Die Dosis macht das Gift

Rauchen ist hier in Offenbach, wie an vielen Orten in der Welt alltäglich. Den wenigsten ist jedoch bekannt, wie schädlich sich weggeworfene Zigarettenkippen auf die Umwelt auswirken.

Eine Zigarette enthält bis zu 4000 verschiedene Chemikalien, aus denen sich der Tabak und der Filter zusammensetzen – darunter Arsen und Schwermetalle sowie Pestizide aus dem Tabakanbau. Manche Chemikalien wiederum entstehen erst durch die Verbrennung. Werden Zigarettenkippen auf den Boden geworfen, so spült das Regenwasser die Chemikalien und besonders schnell das giftige Nikotin aus. Tests ergaben, dass pro Kippe 2 mg Nikotin in die Umwelt gelangen. Bei weltweit täglich rund 4,5 Billionen (4.500.000.000.000!) in der Umwelt entsorgten Zigaretten kommt dabei eine hohe Menge zusammen. Das Nikotin gelangt in die Kläranlagen oder direkt in Boden und Gewässer. Es ist ein Stoff, der die Nerven angreift und kleine Lebewesen wie Mikroorganismen sofort tötet. Darum wird Nikotin unter anderem auch als Pestizid in der Landwirtschaft verwendet. In Kläranlagen schadet das Nikotin den Bakterien, die das Abwasser reinigen sollen und wird nicht vollständig abgebaut, wodurch der Stoff auch auf diesem Weg in die Gewässer gelangt. Dort kann es in höheren Konzentrationen auch den Fischen und anderen Gewässerbewohnern schaden. In Labortests bekamen junge Fische in Wasser, das mit Nikotin aus Zigarettenkippen angereichert war, einen Nervenschock und manche erholten sich auch zurück in sauberem Wasser nicht wieder. Zudem zeigte sich in den wissenschaftlichen Tests, dass sich giftige Stoffe aus den Zigarettenkippen in den Fischen anreicherten. Das stellt wiederum eine Gefahr für Mensch und Tier dar, wenn der Fisch verspeist wird.

Ebenfalls problematisch ist der Zigarettenfilter. Diese Filter werden in der Natur nicht bzw. nur sehr langsam abgebaut. Im Wasser ist sogar eine Zeitdauer von 400 Jahren für den Abbau zu erwarten! Leichter abbaubare Filter gibt es zwar, sie werden aber von den Zigarettenherstellern nicht verwendet, da sie den Geschmack der Zigarette negativ beeinflussen und „härter“ machen.

Um uns und unsere Umwelt zu schützen, sollten Raucher/innen darauf achten, fertig gerauchte Zigaretten nach dem Verglühen in einen Abfalleimer zu werfen. Die Kippen können auch in eine kleine gut verschließbare Dose gesteckt werden wenn gerade kein Abfalleimer in der Nähe ist. So lassen sich schädliche Umweltauswirkungen reduzieren.

https://www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-how-cigarette-butts-poison-the-environment-100.html

April

KW 15: Waldspaziergang mit Ernte

Trotz aller aktuellen Einschränkungen ist es empfehlenswert und für die Gesundheit förderlich, raus in die Natur zu gehen. Natürlich müssen Sie auch hier auf das Kontaktverbot und den Mindestabstand zu Ihren Mitmenschen beachten.

Im Wald ist viel Platz und aktuell sprießt dort der Bärlauch. Am besten finden Sie ihn, wenn Sie immer der Nase langgehen oder von Bekannten von einem Bärlauch-Hotspot gehört haben. Bitte beachten Sie, dass Sie nicht überall Bärlauch sammeln dürfen, zum Beispiel in einem Naturschutzgebiet. Informieren Sie sich vorab im Internet oder mit Hilfe von Bestimmungsbüchern, wie Bärlauch vom giftigen Maiglöckchen zu unterscheiden ist. Die beiden Pflanzen lassen sich bei Beachtung der Merkmale leicht unterscheiden und der mit dem Knoblauch verwandte Bärlauch riecht sehr charakteristisch.

Wenn Sie sich einen duftenden Strauß gepflückt haben, haben wir noch einen Tipp zur Verarbeitung: Bärlauch-Pesto – schmeckt köstlich, ist einfach herzustellen, hält lange, ist gesund und macht satt.

Sie benötigen dafür Olivenöl, Nüsse, die Sie wahlweise rösten können und Parmesan oder z.B. Hefeflocken für die vegane Variante und nach Belieben etwas Salz und Pfeffer. Selbst wenn Sie nur den Bärlauch mit Öl mischen, haben Sie schon eine köstliche Soße oder Brotaufstrich.

Den Bärlauch waschen Sie sehr gründlich und zerhacken ihn. Benutzen Sie gut gespülte Gläser zum Befüllen. Anschließend kommen die weiteren Zutaten, fein gehackt oder etwas gröber hinzu und das Ganze wird mit Olivenöl aufgefüllt und fest verschlossen.

Das Pesto schmeckt köstlich zu Nudeln oder auf Brot und ein Gläschen vor die Nachbarstür gestellt zaubert auch den Anderen in diesen Zeiten ein Lächeln aufs Gesicht.

KW 16: Rückkehrer aus dem Süden – Heißen Sie die Schwalben Willkommen!

Ob es die Schwalbe als Glücksbringer, Wetterbote oder als Synonym für theatralische Schauspielerei im Fußball ist - Schwalben sind aus der deutschen Kultur kaum wegzudenken.

Dennoch haben sie es wegen moderner Entwicklungen wie dem Insektenschwund, der intensivierten Landwirtschaft und der hohen Verdichtungs- und Sanierungsrate in Siedlungsgebieten immer schwerer.

Ab Mitte April kommen die ersten Schwalben nach ihrer langen Reise über die Sahara in ihre deutsche Heimat zurück, um hier ihre Jungen großzuziehen. Leider finden die standorttreuen Vögel dabei immer seltener geeignete Bedingungen für den Nestbau vor. Viehställe und Scheunen sind immer öfter geschlossen gebaut, Fassaden nach Sanierungen oft ungeeignet für den Nestbau. Viele Hauseigentümer wissen zu wenig um die Vorteile einer Kolonie der fleißigen Insektenfänger unterm eigenen Dach. Und auch das Nistmaterial, feuchter, offen liegender Lehm, wird immer knapper.

Doch Sie können etwas tun, um die Schwalben zu unterstützen! Bieten Sie den Tieren optimale Bedingungen, dann ziehen sie womöglich unter Ihrem Dach ein.

Es gibt im Handel künstliche Schwalbennester, bevorzugt bewohnt werden jedoch meist selbstgebaute Nester. Es sollte also am Haus an geeigneter Stelle, am besten im geschützten Bereich hoch oben unter der Dachtraufe, die Wand grob verputzt oder die Fassade so angeraut sein, dass das aus Lehm gebaute Nest gut haften kann. Ansonsten besteht die Gefahr, dass das Nest mit zunehmendem Gewicht samt Küken herunterfällt. Auch geeignetes Baumaterial können Sie zur Verfügung stellen: Wenn Sie im Garten oder Innenhof ohnehin lehmigen Boden haben, genügt es, eine freiliegende Stelle, an der Katzen und Marder keine Deckung finden, feucht zu halten. Sie können aber auch eine künstliche Lehmpfütze schaffen, indem Sie Ton- oder Lehmerde in einem Bottich, einer Wanne oder einer Teichfolie befeuchten und zur Verfügung stellen. Der Naturschutzbund empfiehlt, die Lehmpfütze in einem Bereich bis maximal 300 m von der Niststätte entfernt anzulegen.

Gegen Verschmutzungen durch herabfallenden Kot helfen übrigens handelsübliche Regalbrettchen, die mindestens einen halben Meter, am besten leicht schräg abfallend unterhalb der Nester an der Fassade angebracht werden.

Damit die Schwalben genug Nahrung zur Fütterung ihrer Jungen finden, ist es natürlich hilfreich, wenn der Garten insektenfreundlich gestaltet ist: Lassen Sie ruhig die ein oder andere „wilde Ecke“ entstehen und verzichten Sie auf den Einsatz von Pestiziden.

Der Volksmund sagt: „Schwalben bringen dem Haus, an dem sie nisten, Glück und Segen.“ – Probieren Sie es doch einfach aus!

Quellen:

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/schwalbenfreundliches-haus/22148.html

https://www.lbv.de/ratgeber/lebensraum-haus/schwalben/

KW 17: „Insekten- und bienenfreundlich“ pflanzen

Wenn im Frühling die Temperaturen milder werden und langsam die Natur zu grünen und blühen beginnt, kommt auch die Lust am Bepflanzen des eigenen Gartens, Balkons oder Blumenkübel am Fenster wieder auf. Hinzu kommt dieses Jahr, dass die Menschen aufgefordert sind, nach Möglichkeit zuhause zu bleiben und das „Heimgärtnern“ eine sinnvolle und abwechslungsreiche Ablenkung bedeutet.

Hobbygärtner/innen werden dabei häufig vor eine schwierige Wahl gestellt: Welche Pflanzen sollen es sein? Das Problem kann damit behoben werden, nicht nur optisch eine Entscheidung zu treffen sondern auch mit dem Gedanken, etwas für die Tierwelt zu tun. Sinnvoll ist es, das ganze Jahr über ein möglichst breites Blütenspektrum für Insekten zur Verfügung zu stellen, um damit durchgehend ein Nahrungsangebot für sie zu schaffen. Hierbei sind einige Dinge zu beachten: Pflanzen Sie zum Beispiel nur heimische Pflanzen, die sowohl gut an die lokalen Licht- als auch Temperaturverhältnisse angepasst sind. Des Weiteren sollte die Wahl auf eine Mischung aus früh-, mittel- und spätblühenden Pflanzen fallen, damit stetig Blüten vorhanden sind. Kaufen Sie außerdem nur Blumen mit ungefüllten Blüten, denn gefüllte Blumensorten, wie z.B. Garten-Chrysanthemen, bieten keinen oder nur wenig Nektar und Pollen für Bienen, Schmetterlinge und Co.

Quelle: www.bund.de, www.bluehende-pflanzen.de

Mai

KW 18: Mund-Nasen-Schutz-Pflicht

Ab Montag gilt an vielen Bereichen des öffentlichen Lebens eine Maskenpflicht. Zum Schutze der Gesundheit aller wird die Bedeckung von Mund und Nase z. B. beim Einkaufen oder im öffentlichen Nahverkehr vorgeschrieben. Wer jetzt Schwierigkeiten hat, eine Maske zu erwerben, kann auch einfach ein Tuch oder einen Schal nehmen.

Wir wollen Ihnen heute ein paar Tipps für einen verantwortungsbewussten Umgang mit den Masken geben. Durch den richtigen Umgang kann Ihre Maske die Schutzwirkung auch bei mehrmaligem Gebrauch sicher beibehalten und dadurch ist der Gebrauch nachhaltiger.

Verzichten Sie wenn möglich auf Einmalmasken, diese werden ohnehin dringender im medizinischen Bereich benötigt.

Haben Sie noch Stoffreste zuhause? Wie wäre es mit einer kreativen Beschäftigung? Sie können Masken auch ganz einfach selbst nähen, es finden sich zahlreiche Anleitungen im Internet.

Masken aus Stoff haben zudem den Vorteil, dass sie problemlos gereinigt und wiederverwendet werden können.

Wie das umweltschonend geht, zeigen wir Ihnen:

Versuchen Sie die Maske so wenig wie möglich mit den Händen zu berühren. Die Außenseite sollte nicht mit Ihrem Gesicht in Berührung kommen. Sobald Ihr Mundschutz feucht ist, sollte er getrocknet und anschließend sterilisiert werden. Sie können einen Mundschutz aus Stoff oder robustem Material z.B. einfach in der Waschmaschine bei 60 °C mit Ihrer Wäsche mitwaschen. Auch heiß bügeln hilft oder das Abkochen im Kochtopf. Das Sterilisieren im Backofen kostet viel Strom, bei der Sterilisation in der Mikrowelle gibt es noch verschiedene Meinungen über die Wirksamkeit. Bitte verwenden Sie kein Desinfektionsmittel zur Sterilisation, da dadurch die Schutzfunktion der Maske verloren gehen kann.

Und zu guter Letzt: Wir hoffen alle, dass die Pandemie bald überstanden ist, aber heben Sie Ihre Masken vorsichtshalber trotzdem auf und wenn es nur als Verkleidung für Fasching dient.

 

Quelle: https://utopia.de/ratgeber/mundschutz-sterilisieren-das-sind-deine-moeglichkeiten/

KW 19: Was es beim Renovieren in Sachen Umwelt zu beachten gibt

Viele Menschen nutzen die aktuellen Einschränkungen dafür, die eigenen vier Wände in kleinem oder auch großen Stil zu renovieren. Wie in so vielen Lebensbereichen gibt es auch beim Renovieren einige Dinge zu beachten, um Gesundheit und Umwelt zu schützen.

Dabei geht es insbesondere darum, dass viele Produkte Lösemittel und andere Schadstoffe enthalten, die auf Dauer in die Raumluft gelangen können und auf die Gesundheit einwirken können. All solche Stoffe wirken natürlich auch auf unsere Umwelt. Ein unerwünschter Nebeneffekt kann beispielsweise sein, dass wegen starken Geruchs ein hohes Maß an Lüftung notwendig ist, gegen das im Winter dann kostenschwer angeheizt werden muss.

Bei der Auswahl von Farben, Lacken etc. gilt der Blaue Engel als das bedeutendste Informationsinstrument, das Sie beim Kauf Ihrer Renovierungsmaterialien beachten können um möglichst schadstoff- und emissionsarme Produkte zu kaufen. Die Rezepturen werden dann ganz besonders genau unter die Lupe genommen und organische Lösemittel werden beispielsweise häufig durch Wasser ersetzt und für andere Bestandteile bestimmte Grenzwerte festgelegt.

Hingegen sind von Herstellern selbst erfundene Begriffe wie „Öko-Farbe“ oder „Bio-Lack“ ohne Siegel kein Garant für ein umweltfreundliches Produkt und mit Vorsicht zu genießen.

Auch die Entsorgung muss auf eine bestimmte Art erfolgen, meist als Sondermüll. Es gibt also viele Dinge zu beachten. Detailliertere Informationen stellt das Umweltbundesamt in dem umfangreichen Ratgeber „Gesund und umweltfreundlich renovieren“ zur Verfügung.

https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/gesund-umweltfreundlich-renovieren

KW 20: STREET LOVE STORY

Die neue StVO ist da! Ende April in Kraft getreten, soll sie unsere Mobilität sicherer, klimafreundlicher und gerechter gestalten. Vor allem der Rad- und Fußverkehr wird besser geschützt: Mindestens 1,50 m Abstand müssen Kraftfahrzeuge nun innerorts beim Überholen von Fahrradfahrerenden wahren, zudem wird das Parkverbot an Kreuzungen und Einmündungen auf eine Länge von 8 m ausgeweitet, um eine bessere Übersicht zu ermöglichen. Lastwagen über 3,5 Tonnen müssen innerorts beim Rechtsabbiegen Schrittgeschwindigkeit fahren, wenn mit Rad- oder Fußverkehr gerechnet werden muss. Das Parken und Halten auf Fahrradschutzstreifen ist nun gänzlich verboten und auch die Bußgelder wurden für einige Vergehen erhöht. Es wird zudem neue Verkehrsschilder geben, etwa zum Ausweisen von Lastenrad-Parkplätzen oder die Möglichkeit für Radfahrende, rechts abzubiegen (ähnlich dem Schild „grüner Abbiege-Pfeil“ für Autofahrende).

Alle neuen Regeln finden Sie in Form einer liebenswürdigen Grafik auf der Seite des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/K/stvo-novelle-streetlovestory.html).

Natürlich gilt die neue StVO auch hier bei uns, in Offenbach! Radfahren stärkt die Immunkraft und der geforderte Mindestabstand ist gut einzuhalten. Die 1,5 Meter Mindestabstand gelten aktuell ja für alle Verkehrsteilnehmenden. Schwingen Sie sich auf die Räder und nutzen Sie Ihre neuen Rechte.

KW 21/22: Holunderblütensirup

Nach der Bärlauch Zeit steht nun die Holunderblüte an und wieder bietet sich ein Spaziergang dazu an, mit Ernte nach Hause zu kommen. Wieder erkennen Sie das Zielobjekt mit der Nase. Holunderblüten können von Mai bis Juli gesammelt werden. Jetzt beginnen die weißen Blüten langsam, sich zu öffnen und ihr Aroma zu entfalten. Am besten werden Blüten gesammelt, die nicht direkt an der Straße stehen.

Für 1 Liter selbstgemachten Holunderblütensirup brauchen Sie nur wenige Zutaten: Eine unbehandelte Zitrone und/oder Orange, 1 kg Zucker, 25 g Zitronensäure und etwa 25 Holunderblüten.

Waschen Sie die Blüten in kaltem Wasser ab. Kochen Sie einen Liter Wasser mit dem Zucker und der Zitronensäure auf. Schneiden Sie die gewaschenen Zitrone und/oder Orange in Scheiben.

Legen Sie die Holunderblüten in ein großes Gefäß und schichten Sie die Zitrusscheiben darüber. Gießen Sie nun den heißen Zuckersud über das Ganze. Verschließen Sie das Behältnis möglichst dicht.

Nach etwa drei Tagen ist der Sirup fertig und kann durch ein feines Sieb oder Tuch in einen Topf abgegossen werden. Kochen Sie alles nochmal auf und füllen es in Flaschen. Mit dem fertigen Sirup können Sie viele Liter Leitungswasser versüßen.

Wenn Sie keine Holundersträucher in Ihrer Nähe kennen, hilft die App Mundraub oder auch ein Besuch der Webseite. Dort sind viele Obstbäume und Sträucher gemeldet. Natürlich gilt es hier, wie auch überall, ein paar Regeln zu beachten. Zum Beispiel: Eigentumsrechte der Pflanzen oder der behutsame Umgang mit dem Baum und der Natur müssen stets beachtet werden.

https://utopia.de/ratgeber/holunderbluetensirup-selber-machen-ein-schnell-rezept/

https://mundraub.org/?gclid=Cj0KCQjw2PP1BRCiARIsAEqv-pQAekOne89sCt4VmCqqUtV0R-fxghinqGp8eM3aUdr171Bmzd1InS0aAspIEALw_wcB

Juni

KW 23: STADTRADELN 2020 geht bald los – Machen Sie mit, jeder Kilometer zählt!

Radeln für das Klima - wieder tritt ganz Offenbach am Main beim STADTRADELN in die Pedale. Am 06. Juni geht es los, STADTRADELN Offenbach beginnt und Sie sind herzlich eingeladen, im Aktionszeitraum 06. Juni bis 26. Juni mitzuradeln. Wegen der Corona-Situation wird in diesem Jahr auf ein gemeinsames Anradeln und gemeinsame Fahrradtouren verzichtet, aber das Ziel ist es trotzdem, die Kilometer vom letzten Jahr zu toppen.

Die Kampagne will Bürgerinnen und Bürger für das Radfahren im Alltag sensibilisieren sowie die Themen Fahrradnutzung und Radverkehrsplanung stärker in die kommunalen Parlamente einbringen. Seit 2008 treten deutschlandweit Bürgerinnen und Bürger sowie Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker für mehr Klimaschutz und Radverkehr in die Pedale. Die Stadt Offenbach am Main ist immer mit von der Partie. Es gibt Auszeichnungen und hochwertige Preise zu gewinnen – vor allem aber eine lebenswerte Umwelt mit weniger Verkehrsbelastungen, weniger Abgasen und weniger Lärm.

Über die STADTRADELN-App können die Radelnden ihre gesammelten Kilometer ganz einfach via GPS tracken lassen oder mit Ihrem Team über den virtuellen Chat in Kontakt bleiben. Dabei soll so oft wie möglich das Fahrrad privat und beruflich genutzt werden. Ob in Offenbach oder anderswo, ob kurze oder lange Strecken, es geht ganz allein darum, dass Fahrrad gefahren wird.

Beim Wettbewerb geht es vor allem um Spaß am und beim Fahrradfahren, aber auch darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

KW 24/25: Fahrradfahren liegt im Trend

Am Samstag startete das Stadtradeln in Offenbach – jede/r der Spaß am Radfahren hat, kann mitmachen und die gefahrenen Kilometer online eintragen oder per App bequem tracken lassen.

Wenn Sie Lust haben, noch mitzumachen, können Sie Ihre gefahrenen Kilometer auch noch nachträglich eintragen. Weitere Informationen finden Sie online unter Stadtradeln Offenbach.

Sie überlegen, ob Sie sich nicht vielleicht ein E-Bike anschaffen sollten?

Wussten Sie, dass Sie Fahrräder mit elektrischer Unterstützung für 30 Minuten kostenlos an einer der eMobil Stationen leihen können? Dies gilt für jede Fahrt. Wer also täglich mehrmals kurz Pedelec fährt, kann den Bonus jedes Mal erneut in Anspruch nehmen. Das Angebot wurde gemeinsam vom Geschäftsfeld Mobilität der Stadtwerke Offenbach und dem Rhein-Main-Verkehrsverbund konzipiert.

Zudem klappt die Ausleihe jetzt noch bequemer mit der neuen eMobil RheinMain-App. Diese kann kostenlos über den Google PlayStore und den Apple App Store auf das Smartphone  geladen werden. Sie ermöglicht einfach die Reservierung, Miete und Rückgabe der Pedelecs und Sie können sogar eAutos ausleihen. Die eAutos kann man über die App auch öffnen und wieder verschließen.

Für die Nutzung eines Pedelecs ist lediglich eine einmalige Registrierung www.emobil-rheinmain.de notwendig. Um die Elektroautos mieten zu können, erfolgt zudem die Prüfung des Führerscheins in der RMV-Mobilitätszentrale im Offenbacher Salzgässchen 1. Die Reservierung und Anmietung der Fahrzeuge ist jederzeit unter www.emobil-rheinmain.de, per App sowie an der Info-Stele der eMobil-Station möglich. Bis zu 30 Minuten Reservierung sind kostenlos, nach spätestens 72 Stunden müssen die Pedelecs oder eAutos an einer der sechs Stationen zurückgegeben werden. Diese befinden sich am Marktplatz, am Nordring/Hafen, am Ostendplatz in Bieber, am Kurhessenplatz in Rumpenheim, in Tempelsee und An den Eichen.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

KW 26: Vorbereitungen auf einen heißen Sommer

Er hat lange auf sich warten lassen aber nun ist er da, der Sommer. Er bringt viele schöne Dinge wie laue Sommernächte, Outdoor-Aktivitäten oder Urlaubsgefühle mit sich. Aber so schön die Sonne auch ist, große Hitze und fehlende Abkühlung bergen auch Gefahren. Gerade in unserer Region werden immer häufiger extreme Temperaturen jenseits der 30 Grad Marke gemessen und auch die sogenannten Tropennächte, in denen das Thermometer nicht unter 20 Grad Celsius sinkt, sind keine Seltenheit mehr.

Noch bevor der Deutsche Wetterdienst seine erste Hitzewarnung verkündet, empfiehlt es sich also Vorbereitungen zu treffen, um für Hitzewellen bestens gewappnet zu sein. Wie könnte das aussehen? Hier ein paar Ideen wie Sie sich und die Personen in ihrem Umfeld schützen können:

Achten Sie darauf, dass die Außenbereiche ihres Hauses verschattet und grün sind, so erschaffen sie Wohlfühloasen für wärmere Tage.

Verfolgen sie den Wetterbericht und die Hitzewarnungen des DWD. Vor besonders heißen Tagen bietet es sich an, die Räume in den frühen Morgenstunden durchzulüften, sodass diese über den Tag länger kühl bleiben.

Haben Sie für Hitzewellen immer ausreichend Getränke und etwas leichte Kost mit Vitaminen, wie z.B. Obst, im Haus und meiden Sie die pralle Sonne!

Und ganz wichtig: Achten Sie auf sich und die Menschen in Ihrem Umfeld. Die gefährdetsten Personengruppen bei Hitze sind Menschen, die alleine leben und nicht über Facebook, Twitter, Instagram und Co erreicht werden können. Ein kurzer Anruf bei einer kränkelnden Bekannten oder ein mitgebrachter Einkauf für einen älteren Nachbarn sind Kleinigkeiten, die helfen, dass Alle die Hundstage gut überstehen.

Juli

KW 27/28: Fleisch-Ersatz auf Pflanzenbasis probieren

Aktuell steht die deutsche Fleischindustrie auf Grund der Vorkommnisse wieder im Fokus und in der Kritik. Die Deutschen essen jährlich etwa 60 kg Fleisch, was nicht nur für die Umwelt, sondern auch für die eigene Gesundheit problematisch ist. Gesund und nachhaltig wären nach der EAT Lancet Kommission maximal 15 kg Fleisch.

Heute wollen wir Sie einmal ermutigen, Fleischersatz auf Pflanzenbasis auszuprobieren. Manchmal muss man sich durch das Sortiment probieren, bis man etwas findet, was dem eigenen Geschmack und auch den Vorstellungen von Fleischersatz entspricht. Inzwischen gibt es neben Sojaprodukten auch noch eine ganze Menge anderer pflanzlicher Produkte, die eine bessere Umweltbilanz als Fleisch aufweisen. Pflanzliche Fleischersatzprodukte schneiden im Vergleich zum konventionell erzeugten Fleisch am besten ab. Dies liegt unter anderem daran, dass Pflanzen wie Weizen und Soja auf direktem Weg der menschlichen Ernährung dienen können. Werden Pflanzen erst als Tierfutter genutzt, werden deutlich mehr pflanzliche Kalorien und auch deutlich mehr Ackerfläche, Wasser und Energie benötigt, bis die Kalorien beim Menschen ankommen. Ein Beispiel: Für die Produktion eines Kilos Fleischersatz auf Sojabasis werden 2,8 kg Treibhausgase ausgestoßen. Für Schweinefleisch beträgt der Ausstoß 4,1 kg, für Geflügel 4,3 kg und für Rindfleisch sogar 30,5 kg.

Wie wäre es heute mit Sojageschnetzeltem nach Gyros Art, einem Saitan Steak oder einem Erbsenpatty für den Bürger? Im Internet finden sich inzwischen zahlreiche Rezepte und im Lebensmittelhandel viele Produkte.

Aber auch bei den Ersatzprodukten ist Vorsicht geboten, eine aufwendige Verpackung ist nicht nachhaltig und eine lange Zutatenliste braucht es auch nicht, um zu schmecken.

Deshalb gilt: Genießen Sie in Maßen: Fleischersatzprodukte sollten eine gelegentliche Ergänzung sein. Auch pflanzliche Aufstriche aus Hülsenfrüchten wie Kichererbsen helfen, den Eiweißbedarf zu decken und wenn Sie sich gesund ernähren wollen, setzen Sie vor allem auf Gemüse mit vielen Ballaststoffen - Und ab und zu darf es natürlich auch ein Stück Fleisch sein – am besten regional und mit bekannter Haltungsform.

Quellen:

Fleischersatz auf Pflanzenbasis mit bester Umweltbilanz | Umweltbundesamt | PM Nr. 26/2020 vom 01.07.2020

https://utopia.de/fleischersatzprodukte-test-fakten-19225/

https://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/swr/pm-swr-fleischersatzprodukte-100.html