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Stadt Offenbach

Ansteckend. Stille Post - grafisch erzählt. Ausstellung im Lesesaal des Klingspor Museums

Während der Ausstellung "Experiment Druck" (16.6 - 4.9.22) sind im Lesesaal des Klingspor Museums experimentelle Drucke ganz eigener Art zu sehen: der langjährig am Klingspor Museum etablierte Workshop „Experimentelle Druckwerkstatt“ mit Corinna Krebber konnte im Frühjahr 2020 coronabedingt nicht mehr stattfinden. Die Teilnehmerinnen entwickelten ein eigenes Format der Zusammenarbeit und schickten sich gegenseitig angefangene Arbeiten zum Weiterbearbeiten zu. Die so entstanden Werke sind unter dem Titel „Ansteckend. Stille Post – grafisch erzählt“ während der Öffnungszeiten des Lesesaals und auf Anfrage zu sehen.

Kontakt Lesesaal: Tel. 069 / 8065 - 2065 und - 2066

Infos zur Ausstellung im Lesesaal

"Frühjahr 2020- ein plötzliches AUS für einen seit fast 10 Jahren in wechselnden Zusammensetzungen fortlaufenden Kurs im Klingspor-Museum  unter dem Titel EXPERIMENTELLE DRUCKWERKSTATT

Gemeinsam haben wir nach einem 
AUS-weg oder auch einer Art Neuanfang gesucht und uns an ein weiteres Experiment gewagt:

ANSTECKEND...eine Form von 
Zusammenarbeit ohne direkt zusammenkommen zu müssen, die insbesondere aus der Wort-losen Verständigung heraus lebt, eine

Werkstatt, die ohne einen gemeinsamen Arbeitsraum auskommt und trotzdem ein gemeinschaftliches WERKEN an einer Arbeit ermöglicht.

Seit dem Frühjahr 2020 sind in wechselnden Konstellationen zusammen mit

Birgit Kaestner,
Andrea Koll
Lara Mouveé und
Elisabeth Pfisterer 

sowie als einer Art festem Kernteam
(welches nun auch jetzt diese Werkschau umgesetzt hat)
bestehend aus

Birgit Samson
Sabina Potthoff
Marianne Vogel
Martina Bittoun
Cäcilia Gernand
Maria Ampferl und
Corinna Krebber 

34 Reihen von Experimentellen Druckblättern sowie einige Einzelblätter entstanden...

Diese wurden in wechselnden Reihenfolgen jeweils im  Sinne der allseits bekannten 
STILLEN POST von einer Teilnehmerin bearbeitet und an eine andere Teilnehmerin weiterverschickt. Auf diese Weise hat jede aus dem Reigen der Teilnehmenden je einmal die Blattreihe zur Bearbeitung bekommen. Schliesslich ist sie bei derjenigen wieder postalisch zurückgekommen, die sie in Bewegung gesetzt hatte. 

Als letzter Akt der Bearbeitung bekam jede der Reihen dann noch eine 
Textliche Ergänzung von einem Wort oder auch mehreren...

Wir danken Dorothee Ader für das schöne Angebot, die entstandene Arbeiten, die im Museum ihren Ausgang genommen haben, hierhin nun auch wieder zurückkehren und damit unseren AUS-weg aus den Beschränkungen der Pandemiezeit sichtbar werden lassen zu können!"

Corinna Krebber
als Kursleitende

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