MISFITS’ GAZE | THEIRstory #2
MISFITS’ GAZE | THEIRstory #2 ist eine interdisziplinäre, queerfeministische Konzertreihe, die durch konzeptuelle Veranstaltungen aktuelle Kammermusik mit Recherche- & Vermittlungsarbeit kombiniert.
29.04. – 19:30 Uhr – AUS/ABGRENZUNG; Frankfurt Stadtbücherei – Zentralbibliothek, Hasengasse 4, Frankfurt
26.06. – 19:30 Uhr – (UN)SICHTBARKEIT; Klingspor Museum, Herrnstr. 80, Offenbach
01.10. – 19:30 Uhr – FLUIDITÄT; Frankfurt Stadtbücherei – Zentralbibliothek, Hasengasse 4, Frankfurt
03.12. – 19:30 Uhr – (EM)POWER(MENT); Frankfurt Stadtbücherei – Zentralbibliothek, Hasengasse 4, Frankfurt
Das Frankfurter Solist*innen-Ensemble Broken Frames Syndicate ist spezialisiert auf zeitgenössische Musik und interdisziplinäre Projekte. Unter dem Motto “Design for Democracy. Atmospheres of a better life” zeigen wir, was ein besseres Leben für uns bedeutet: eine offene, gerechte, freie und vielfältige Gesellschaft.
Noch sind wir nicht da, deshalb schaffen wir Räume für Diskurs und Austausch und zeigen mit unseren Programmen eine Alternative zur aktuellen Normativität auf.
Gespielt werden ausschließlich Werke von FLINTA* Künstler*innen und verstärken Stimmen, die zu selten gehört werden. Die Konzerte finden im Foyer der Stadtbücherei Frankfurt und im Klingspor Museum Offenbach statt. Inmitten eines aufblasbaren Bühnenbildes wird die Diversität zeitgenössischen Musikschaffens und unserer Gesellschaft gefeiert.
In Zusammenarbeit mit dem Archiv Frau & Musik informieren begleitende Vermittlungsformate über intersektionellen Feminismus & kombinieren Forschung mit Kunst und Musik.
MISFITS’ GAZE wird gefördert vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain und der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026.
(UN)SICHTBARKEIT
Das Konzert im Klingspor Museum legt den thematischen Fokus auf (UN)SICHTBARKEIT.
Im Rahmen der Ausstellung „Powerful Textures. Sprache in Textil“ widmet sich unser Konzert am 26.06.26 mit Kammermusik von Ruby Fulton, Caroline Shaw, Carola Bauckholt, Mu-Xuan Lin und Helena Cánovas Parés der Frage nach (Un)Sichtbarkeit.
Wie lesen wir menschliche Körper? Welche Vorstellungen schreiben wir in sie ein – darüber, wie zum Beispiel ein Mann oder eine Frau auszusehen oder zu sein hat?
Gesellschaftliche Zuschreibungen prägen, wie wir andere wahrnehmen und wie wir selbst gesehen werden. Doch viele Menschen finden sich in diesen heteronormativen und kulturellen Kategorien nicht wieder. Zwischen Sichtbarkeit und Fremdzuschreibung entsteht ein Spannungsfeld: der Wunsch, als individuelles, vielschichtiges Subjekt wahrgenommen zu werden – jenseits von Labels, Normen und vermeintlich eindeutigen Identitäten.
Die Werke des Konzerts nähern sich diesem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven und fragen danach, wie Musik Erfahrungen von Sichtbarkeit, Projektion und Selbstbestimmung hörbar machen kann.
Die Veranstaltung findet vorwiegend in deutscher (teilweise englischer) Sprache statt – englische Übersetzungen werden bereitgestellt.
Eintritt nach Wahl (solidarische Preisvorschläge: 5 - 20 €)
BFS Musiker*innen
Laura Hovestadt - Viola
Katrin Szamatulski - Flöte
Moritz Schneidewendt - Klarinette
Yu-Ling Chiu - Percussion
