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Ausstellung Jedes Buch ein neuer Anfang
© Klingspor Museum Offenbach

03.03. – 30.04.2016 Jedes Buch ein neuer Anfang

Ulrike Stoltz: Eine Anthologie aus 25 Jahren Unterricht in Typografie und Buchgestaltung
Prof. Ulrike Stoltz (FH Mainz und Hochschule für Bildende Künste Braunschweig) hat im Laufe ihrer Lehrtätigkeit zahlreiche angehende Buchgestalter betreut, von denen einige später auch buchkünstlerisch tätig wurden. Eine Reihe höchst interessanter Diplomarbeiten zeigen mit Einfallsreichtum und Raffinesse die Bedeutung von Stoltz‘ Seminaren als Schmiede der Kreativität.

Ausstellung Im Dialog
© Klingspor Museum Offenbach, Design Uwe Loesch

03.03. – 30.04.2016 Im Dialog: Lehrende und Lernende an der HfG Offenbach – Buch. Freie Grafik

Die Hochschule für Gestaltung Offenbach (HfG) lud Craig Leonard, Hallifax, zu einem Künstlerbuch-Workshop ein. Amerikanische Künstlerbücher der sechziger Jahre dienten den Teilnehmern als Anregung. Abwechslungsreich und phantasievollen haben die Studenten auf die Vorbilder einer zentral bedeutsamen Phase des Künstlerbuchs reagiert. Der Maler und Grafiker Volker Steinbacher ist Leiter der freien Druckgrafik an der HfG, gezeigt werden Tiefdruckgrafiken der Studenten.

12.05. - 19.06.2016 Im Zwischenreich von Form und Farbe. Ina Lorenz

Ina Lorenz arbeitet im Feld der farbigen Zeichnung. Sie verfügt über ein Bild-Oeuvre von evidenter Konsistenz. Ihre Arbeiten beweisen Anspruch und Vermögen, im Zwischenfeld von Zeichnung und Farbkomposition eine Ebene einzuziehen, die voller Empfindsamkeit und dem Vermögen zu Zwischentönen geprägt ist. Ihr Weg, die Grenzen zwischen dem Fläche-Anlegen und Linie-Ziehen zu erkunden, führt sie auf einem nachvollziehbaren Weg, der offenkundig Richtung hält. Die Variabilität, mit der sie ihren Ausdruck als solchen mal der gegenständlich mal der offen zu lesenden Form anvertrauen, hat reichhaltige Ergebnisse einer profilierten Bildsprache aufzubieten. Ina Lorenz ist die Preisträgerin des Rudi-Seitz-Kunstpreises 2016.

19.05. - 21.08.2016 Laut, bunt und böse. Ottfried Zielke

Ottfried Zielke, 1936 in Berlin geboren, zeigt in seiner Bildsprache und seinem Umgang mit dem Handschriftlichen einen unverkennbar eigenen Stil. Provokation, Witz und Ironie charakterisieren seine großformatigen Unikatbücher. In seinen Büchern thematisiert er Konsumfetischismus, Amerikanisierung und die Bedrohung durch Rechtsradikalismus. Durch seine Arbeit als Karikaturist bringt er Schärfe und oft auch eine erfrischende Portion Bosheit mit in seine Bücher.

10.06. - 21.08.2016 Hessens schönste Seiten

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl hessischer Buchkunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Bibliophile Pressendrucke, experimentelle Buchkunst und zeitgenössische Künstlerbücher beleuchten das facettenreiche Buchschaffen in Hessen. Zu sehen sind unter anderem farbenfrohe Original-Aquarelle von Bernhard Jäger zu Bürgers Münchhausen, Drucke aus der Eremiten-Presse, Arbeiten der Offenbacher Künstlerinnen-Gruppe Unica T sowie Unikatbücher von Barbara Fahrner und Petra Ober.

Moment mal!
Plakat von Lucian Bernhard © Klingspor Museum Offenbach

28.06. - 28.07.2016 Moment mal! Plakate aus der Sammlung

Für wenige Wochen öffnet das Klingspor Museum für Buch- und Schriftkunst seinen wenig bekannten Schatz an exquisiten Plakaten des 20. Jahrhunderts, hier konzentriert auf Werke aus Polen und Deutschland. Angeführt von Alfred Willimanns berühmter Inszenierung von strahlendem Licht (1932, für die Ausstellung Licht in Heim Büro Werkstatt des Kunstgewerbemuseums Zürich), fächern sich Ausstellungs-, Tourismus-, Theater- und weitere Plakate aus dem Kulturleben auf. Sie leben von ihrer pointierten Formen- und Bildsprache, nutzen das Schriftliche und Bildliche zu ganz unterschiedlichen Nuancierungen ihrer Botschaften.

RundUmschlag. Russische Buchkunst. El Lissitzky
Majakovsky / El Lissitzky: Dlja golosa. (Für die Stimme.) Foto: Klingspor Museum © Klingspor Museum Offenbach

13.10. – 20.11.2016 RundUmSchlag. Die Vielfalt der russischen Buchkunst

Die Ausstellung der Sammlung Albert Lemmens und Serge-Aljosja Stommels schlägt einen Bogen von der Avantgarde Anfang des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart: Nonkonformistische futuristische Bücher, Konstruktivistische Meisterwerke, Künstler der Propaganda wie Alexander Rodschenko oder Gustavs Klucis, Samisdatveröffentlichungen und Zeugnisse der regen, vielfältigen Künstlerbuchszene im heutigen Russland.

18.10. – 20.11.2016 Künstlerpost. Eine kleine AusLese

Es ist ein kleiner Schatz, der mit der Künstlerpost dem Museum zugewachsen ist. Wenn hier nur Briefe und Karten aus den letzten Jahren versammelt sind, dann wie ein Vorbote einer größeren Präsentation, in der natürlich auch die Schreiben von Künstlern aus der Ära Karl Klingspors vorkommen würden. Kommt Zeit, kommen auch sie – zurück ans Tageslicht… Für den Moment nehmen wir mit, dass das Klingspor Museum – wie eh und je – ein Ort ist, an dem aktuell mit Künstlerinnen und Künstlern Kontakte bestehen; und hoffentlich wird die schöne Kultur der handschriftlichen Nachrichten nicht gänzlich an die digitalen Medien verloren gehen; ohne deren Hervorbringungen zu schmälern …

04.12.2016 - 12.02.2017 Kinderwelten. 61. internationale Kinderbuchausstellung

Blättern erwünscht! Die Ausstellung von neuen Bilderbüchern aus vielen Ländern präsentiert nicht nur eine Vielfalt an Bildwelten und Themen für die Jüngsten in Vitrinen, sondern bietet auch Bücher zum Anfassen.
Außer Neuerscheinungen werden in diesem Jahr ABC-Bücher aus unserer Sammlung vorgestellt: Tieralphabete von Alligator bis Zebra, Buchstaben- Pop-ups, ABC-Gedichte und mehr. Gezeigt werden nicht nur Alphabete für kleine Leser, sondern auch Werke aus den Bereichen Künstlerbuch, Pressendruck und illustriertes Buch.

07.12.2016 - 12.02.2017 Kabel 1927 — 2016. Geschichte einer Schriftart

Unter den 25 Druckschriften, die Rudolf Koch in der Zeit zwischen 1910 und 1934 für die Schriftgießerei Gebrüder Klingspor entwarf, nimmt die „Kabel“ eindeutig Bezug zur Formensprache des Bauhaus. Gerne wird sie mit der Futura von Paul Renner verglichen. Ihr Reiz liegt in den Betonungen aller Einzelmerkmale der Lettern, ihren Proportionen, ihrer Formgebung. Wie alle Schriften Kochs trägt sie dessen unverkennbare „Handschrift“. Dies gilt nun aber auf seine Weise für Marc Schütz. Während seiner Zeit als Schrift-Dozent an der Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach hat er sich einer Neubearbeitung der Kabel gewidmet und eine insofern zeitgemäße, aktualisierte Fassung der Schrift hervorgebracht. Minutiöse Studien zu den Entwurfsmaterialien der Kabel im Bestand des Klingspor Museums gingen dem voraus. Die Ausstellung zeigt die Neue Kabel im Vergleich zu den Dokumenten, die sich mit der Kabel von Koch verbinden. Eine spannende Geschichte im typischen Werdegang von Schriften, die einerseits bewährt andererseits den Vorstellungen einer neuen Epoche gemäß angepasst wird.