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Juli 2021

Freitag, 2. Juli 2021, 14 Uhr, Buch des Monats. Karin Innerling: Pulp Painting. Die renommierte Buchkünstlerin Karin Innerling zeigt eine Auswahl neuer Buchobjekte. Sie hat sich in den letzten Jahren schwerpunktmäßig mit "Pulp Painting" - also geschöpften, gegossenen und mit flüssigem Papier gestalteten Papieren und den daraus entstandenen Buchobjekten beschäftigt. Es sind malerische Unikatbücher entstanden - oft mit handschriftlichen Texten - die eine neue Facette ihrer Arbeit zeigen. Eintritt 4 €. Teilnehmerzahl begrenzt. Das Tragen einer medizinischen Maske ist erforderlich.

Sonntag, 4. Juli, 11.30 Uhr, Joan Miró: Makimono. Ein besonderes Highlight erwartet die Besucher*innen im Museum: Der äußerst rare Druck des spanischen Künstlers Joan Miró „Makimono“, entstanden 1956, ist eine 10 m lange Rolle aus Wildseide, bedruckt mit Lithographien, die höchst lebendige, intensiv farbige Figuren zeigen. Dr. Stefan Soltek erläutert das Werk. Kosten: 4 Euro. Teilnehmerzahl begrenzt. Das Tragen einer medizinischen Maske ist erforderlich.

Dienstag, 6. Juli, 16 Uhr, Raus mit dir! Wöchentliche Veranstaltungsreihe um das Museum. Drucken draußen. Mustermix. Mit Stücken aus PVC werden an diesem Nachmittag Muster und Ornamente zu Druckformen zusammengestellt und auf Papiere und Baumwolltaschen gedruckt. Auf dem Museumsvorplatz, bei Regen unter den Arkaden im Büsinghof. Für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren. Teilnehmerzahl begrenzt, Anmeldung unter dorothee.aderoffenbachde. Kosten: 2,50 Euro pro Person

Donnerstag, 8. Juli, 18.30 Uhr, Giganten der Landstraße. Die Tour de France im Museum. André Reuze schrieb ein mitreißendes Buch über seine Erlebnisse bei der Tour de France, um 1920. Eine packende Schilderung des Renngeschehens und seiner Begleiterscheinungen. Die Tor-tour ist förmlich vom Leser selbst zu erleiden. Und: vom Betrachter der Fotos. Erstmals erweitert das Medium der Fotografie die Darstellung im Wort und tut das Seine, die Strapazen zu vermitteln. 1928 erscheint die Ausgabe der Büchergilde. Ein bemerkenswerter Band, gestaltet von dem namhaften Buchgestalter Georg Trump, Bielefeld. Stefan Soltek, Leiter des Klingspor Museums, liest aus dem Exemplar der Museumssammlung und erläutert seine Merkmale. Im Anschluss gibt es Camembert, Baguette und Rotwein in den Arkaden des Büsinghofs. Eintritt: 6.- €

Dienstag, 13. Juli, 18 Uhr, Kuratorenführung durch die Ausstellung ‘Born in the USA. Zeitgenössische Künstlerbücher‘. Kosten: 4 Euro. Teilnehmerzahl begrenzt. Das Tragen einer medizinischen Maske ist erforderlich.

Samstag, 17. Juli, 14 – 17 Uhr, Kalligrafie – kein Buch mit sieben Siegeln. Erwachsenen-Workshop für Einsteiger mit Tanja Leonhardt. In diesem Kurs lernen die TeilnehmerInnen Schreibutensilien und -techniken kennen. Im kurzen Gang durch die Jahrhunderte werden die jeweiligen Schriften in ihrem historischen Kontext vorgestellt und selbst geschrieben. Die Materialien werden gestellt, falls man aber schon Schreibutensilien Zuhause haben sollte, bitte mitbringen! Kosten: 30 Euro. Teilnahme ist nur mit Anmeldung möglich, 069 / 80 65 21 64, - 21 76. Bei Nicht-Teilnahme wird eine Ausfallgebühr über 10 Euro fällig, wenn niemand aus der Nachrück-Liste dafür teilnehmen kann.

Dienstag, 20. Juli, 16 Uhr, Raus mit dir! Wöchentliche Veranstaltungsreihe um das Museum. Drucken draußen. Experimentelles Drucken. Dabei werden verschiedene Papiere mit Materialien aus dem Alltag experimentell bedruckt. Es entstehen spannende Formen, Muster und Oberflächenstrukturen. Auf dem Museumsvorplatz, bei Regen unter den Arkaden im Büsinghof. Workshop für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren mit Monika Jäger. Teilnehmerzahl begrenzt, Anmeldung unter dorothee.aderoffenbachde. Kosten: 2,50 Euro pro Person

August 2021

Freitag, 6. August, 14 Uhr und 18 Uhr, Buch des Monats: Little boy. Stefan Soltek und Kerstin Appelshäuser-Walter. Das Bild vom Kind als Zeichen von Tod und Leben. Frappierender, zynischer konnte die Atombombe nicht genannt werden, die die amerikanische AirForce am 6.8.1945 über Hiroshima zündete: Little boy. Über 200.000 Menschen starben sofort, bzw. in den folgenden Jahren. Eines der eindrucksvollsten Zeichen zur Bombardierung Hiroshimas hat der Plakatgestalter Uwe Loesch gesetzt. Seine Inszenierung des Kleinen Jungen (und später taucht das Motiv in anderen Zusammenhängen wieder auf) veröffentlichte er 1995 und erzielte mit diesem Plakat erhebliche Aufmerksamkeit. - Aber auch in der Serie von Plakaten, die unter Überschrift Hiroshima Appeals bis heute jährlich entstehen, spielt das Motiv des Kindes eine Rolle. Dr. Stefan Soltek wird in seinem Vortrag die verschiedenen Werke vorstellen. Einen Blick in die Kunstgeschichte vergangener Epochen wirft Dr. Kerstin Appelshäuser-Walter. Sie beleuchtet die Figur des kleinen Jungen in der christlichen Ikonographie: sie spielt in der Religions- und Kulturgeschichte eine bedeutende Rolle, wenn es um die Darlegung der Sachverhalte von Leben und Tod geht. Im Mittelpunkt christlich orientierter Zivilisation steht natürlich Jesus Christus. Schon als Neugeborenem wird ihm die Wiege zum Opferaltar umgestaltet. Eintritt 4 Euro. Anmeldung: Tel. 069 / 8065 - 2164

Donnerstag, 26. August, 19 Uhr, Der Gorilla im Paragraphendschungel. Ein Bericht aus der Illustrations-Werkstatt. In einer Abendveranstaltung werden der Illustrator Martin Glomm und der Jurist (Autor) Prof. Dr. Roland Schimmel ein ungewöhnliches Projekt vorstellen: Die Bebilderung eines juristischen Fachbuchs. Dabei wird ein Bogen geschlagen vom Text über die Typografie zum Bild. Die Perspektiven und Herangehensweisen des Verfassers und des Grafikers berühren und kreuzen sich - aber sie unterscheiden sich auch gehörig, so dass in der Zusammenarbeit immer auch ein wenig Reibungswärme steckt, die manchmal genau den erwünschten kreativen Funken schlägt. Um die Werkstatt-Perspektive zu verdeutlichen, werden die vorgestellten Illustrationen auch Alternativ-Entwürfe zeigen sowie die für zukünftige Erweiterungen vorgesehenen Grafiken. Zu den Bildern werden einige Textauszüge treten; das Buch befasst sich mit den Schwierigkeiten juristisch-korrekten und doch verständlichen Ausdrucks, so dass auch nichtjuristische Leser etwas zum Schmunzeln haben. Kosten 5 €. Anmeldung: Tel. 069 / 8065 - 2164

Sonntag, 28. August, 14 – 17 Uhr, Schreiben und Achtsamkeit. Workshop für Erwachsene mit Tanja Leonhardt. Achtsamkeit ist ein Leitmotiv unserer Zeit. Auch das Schreiben kann als Übung zur Achtsamkeit verstanden werden – und umgekehrt. Da beim Schreiben Körper und Geist gemeinsam agieren, ist ein Exkurs in Gedankenwelten fernöstlicher spiritueller Praxis naheliegend und kann sehr fruchtbar für das eigene künstlerische Arbeiten mit Sprache und Schrift sein. Wir wollen eine experimentelle Stunde lang sehr nah am Ich, am Körper, seinen Rhythmen und Sinneswahrnehmungen in Imaginationen und praktischen Übungen arbeiten. Wie wirkt sich der Wechsel von bewusster Wahrnehmung, Konzentration und Entspannung auf mein Arbeiten aus? Diese meditative Erfahrungsreise kann überraschende Schriftergebnisse befördern, muss sie aber nicht. Hier und heute ist der Weg das Ziel… Kursgebühr 30 Euro. Verbindliche Anmeldung: Tel. 069 / 8065 - 2164