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Am Anfang war das ... Zeichen!
© Juli Gudehus
Die Genesis in zeitgenössischen Hieroglyphen. Juli Gudehus im Gespräch mit der Theologin Monika Müller, dem Buchwissenschaftler Christoph Bläsi und dem Kunsthistoriker Stefan Soltek. Eintritt frei

Die Genesis in zeitgenössischer Zeichensprache

Siehe, ein Zeichen … was will es uns sagen? … Verführung? … Bio? … Erkenntnis? … smarte Geräte? … Fruchtbarkeit?
Täglich begegnen uns auf Bildschirmen, Schildern, Geräten und Produkten zahllose Logos, Piktogramme und Symbole – faszinierende Doppelagenten zwischen Schrift und Bild. Sie kommunizieren Warnungen, Gebote, Informationen, Identitäten u.v.m. Wir »lesen« sie meist intuitiv.
Universell verständlich sind allerdings die ­wenigsten Zeichen, denn zu groß sind die Unterschiede der Kulturen und der individuellen Lebens­welten. Bild-Geschichten gibt es dennoch seit ­Urzeiten bis heute, trotz und wegen ihres großen Interpretationsspielraums.
Diesen Spielraum schöpft Juli Gudehus voll aus und übersetzt die biblische Schöpfungsgeschichte in die Hieroglyphen unserer Zeit. Resultat ihres Experiments ist ein Buch von Welt, das zu Fragen und Beobachtungen anregt.
Hat zum Beispiel ein solches Bildzeichen-­Esperanto Zukunft? Hat die christliche Symbolik Einfluss auf die Markenwelt und damit auf uns? Wieviele Welten liegen zwischen Ikonen und Icons, zwischen dem griechischen logos und den Logos?
Wir freuen uns auf einen Kurzvortrag von Juli Gudehus als Appetizer für das Thema und danach auf eine lebhafte Diskussion – mit Ihnen!

was: Podiumsdiskussion
wo: Klingspor Museum, Herrnstraße 80, 63065 Offenbach
am: 16. November 2018
um: 19 Uhr
mit: Juli Gudehus ­(Gestalterin), Monika Müller ­(Theologin), Stefan Soltek (Kunsthistoriker), Christoph ­Bläsi (Buchwissenschaftler) – und mit Ihnen!

Eintritt frei