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Rudo Spemann Preis
Wettbewerbsbeitrag von Elke Esser, 1997 © Klingspor Museum Offenbach
Der Rudo Spemann-Preis 2017

Am 22. August 2017 wird der Rudo Spemann-Preis in Höhe von 2.500 Euro für eine schriftkünstlerische Arbeit vergeben. Mit diesem Preis erinnert die Stadt Offenbach am Main an den 1947 in Kriegsgefangenschaft gestorbenen Schriftkünstler Rudo Spemann, dessen gesamter künstlerischer Nachlass von der Familie dem Klingspor Museum übergeben wurde. An dem Wettbewerb können sich alle diejenigen beteiligen, die sich nachweislich in einer graphischen/schriftgraphischen Ausbildung befinden.
Gefördert werden soll Schriftgestaltung, speziell aber auch das Handschriftliche, das in höchster Qualität das Werk Rudo Spemanns auszeichnet.

Die Teilnehmer waren aufgefordert, eine Arbeit einzusenden, die spätestens am 15. Juli 2017, im Klingspor Museum, Herrnstraße 80, 63065 Offenbach am Main, vorliegen musste.
Für folgende Aufgabe wollten wir die Bewerber gewinnen:

MEINE NEWS, MEIN HIERUNDHEUTE

Hintergrund und Aufgabe: wir sind geflutet von Nachrichten und schaffen nicht, die Übersicht über das Geschehen um uns herum zu behalten.
Grund genug, einen Moment zu überlegen: was erscheint MIR wesentlich. Was habe ICH aufgenommen, das mir besonders wichtig ist. Was habe ich NICHT in den Medien gesehen, wäre mir aber WICHTIG mitzuteilen. Ein Flugblatt soll entstehen. Es kann um Nachrichten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens gehen: Kultur, Politik, Sport, Wirtschaft… Die Nachricht kann zitiert werden, es kann aber natürlich auch eine Mitteilung selbständig getextet werden, als persönliche Information, Ansicht, als Kommentar. Das Flugblatt hat eine lange Tradition. Es will unmittelbare Sichtbarkeit/Lesbarkeit im realen Raum erzeugen. An der Pinnwand der Uni, neben der Tür des Rathauses, im Klingspor Museum….

Die Arbeit sollte, korrespondierend mit dem Namensgeber des Preises, Rudo Spemann (1905-1947), renommierter Kalligraph, das Mittel der Handschrift zumindest teilweise einsetzen.

Die Arbeit soll zwischen DIN A 4 und DIN A2 groß sein. Erwartet wird bei Einreichung der Arbeit die exakte und vollständige Angabe aller technischer Mittel (Feder, Pinsel, Tusche, Grafiktablett etc.).

Teilnahmebedingungen

Zwecks objektiver Bewertung: Angaben zum Bewerber (in separatem Umschlag): Name, Anschrift, Geburtsjahr, Studiennachweis.
Bitte KEINE Namensangabe direkt auf der eingereichten Arbeit.
Alle Elemente der Arbeit müssen urheberrechtlich vom Einsender stammen, mit Ausnahme der Buchstabenformen des typographischen Teils (hier darf mit vorgegebenen Schriften gearbeitet werden).
Der kalligraphische Teil der Arbeit muss im Original mit eingereicht werden, nicht nur in gedruckter Form. Wir machen besonders darauf aufmerksam, dass der kalligraphische Teil der Arbeit keineswegs in einem streng formalen Stil geschrieben sein muss, hier dürfen freie, expressive, skripturale Formen zum Einsatz kommen.
Die Jury, die über die Vergabe des Rudo Spemann-Preises entscheidet und deren Beschluss unanfechtbar ist, besteht aus den Damen und Herren des Vorstandes der Klingspor-Spemann-Stiftung , Frau Tanja Leonhardt und Professor Sascha Lobe, Dozent an der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main.
Die Jury behält sich das Recht vor, den Preis aufzuteilen.
Die Arbeit des Preisträgers geht in den Besitz des Klingspor Museums der Stadt Offenbach am Main über. Sie kann jederzeit für Ausstellungen ausgeliehen werden.
Die eingereichten Arbeiten können vom Museum – wenn nicht anders verabredet – zurückgeschickt werden.
Das Museum nimmt für Arbeiten keine Verantwortung, die nicht bis zum 30.9. abgeholt wurden.

Wir wünschen allen Teilnehmern viel Freude und eine gute Idee für die Gestaltung.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag von
H. Schneider
Oberbürgermeister der Stadt Offenbach am Main
Vorsitzender der Klingspor-Spemann-Stiftung

Dr. Stefan Soltek, Leiter des Klingspor Museums