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GLO Plakat Günter Frankenberg
GLO Plakat Günter Frankenberg © Normative Orders
Am Donnerstag, den 24. Oktober, um 19.00 Uhr sprach Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg, Professor für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und assoziiertes Mitglied am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität Frankfurt über das Thema: Kult der Unmittelbarkeit - Autoritäre Führer und Regime.

Kult der Unmittelbarkeit - Autoritäre Führer und Regime

Autoritäre Führer und Regime schleifen, soweit möglich, die rechtsstaatliche Herrschaftsform der Distanz zu den Interessen und Leidenschaften der Straße.

Ihr Ziel ist, die Foren für öffentliche Konflikte zu kontrollieren und diese nach ihrem Drehbuch zu inszenieren. Das autoritäre Personal verfolgt den Plan, Charisma und Propaganda unter Umgehung von Parlamenten und Parteien, Gerichten und Medien unvermittelt - in Wort, Bild und auf andere Weise - zur Geltung zu bringen.

Unmittelbare Kommunikation in der illusorischen Gemeinschaft von "Führern" und "Geführten" ist ein auffälliges Markenzeichen nicht nur von faschistischen, sondern auch von Regimen, die als populistisch gelten.

Mehr über Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg

Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg ist Professor für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung und assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören: Vergleichendes Verfassungsrecht, Rechts- und Verfassungstheorie sowie Gefahrenabwehr- und Migrationsrecht.

Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen, insbesondere zum Verfassungs- und zum Ausländerrecht. Zu seinen Publikationen gehören eine Einführung in das Grundgesetz und die Studie „Staatstechnik. Perspektiven auf Rechtsstaat und Ausnahmezustand“. Er gehört zu den Herausgebern der Zeitschrift „Kritische Justiz“.