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Menschen gehen durch ein Labyrinth
© Katja Lenz
Nachfolgend stellen wir Ihnen Projekte und Initiativen vor, die sich über Ihren engagierten Einsatz freuen. Jede Aktion ist ein erster Schritt für Menschen, die in Deutschland ankommen oder aus verschiedenen Gründen Unterstützung brauchen. Mit dabei sind Angebote, zu denen Sie einfach hingehen und mitmachen können. Bei den meisten ist jedoch eine Abstimmung notwendig, wann freiwilliges Engagement benötigt wird und wie Sie Zugang zum Projekt erhalten.
Nun viel Spaß beim Stöbern, welche Bereiche und Projekte für Sie interessant sind. Wenn Sie Fragen haben oder sich konkret bei einem Projekt einbringen wollen, freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Essen und Wärme

Die Ökumenische Initiative verkörpert in exemplarischer Weise das spezifisch „Offenbacherische“: die Empathie, Weltoffenheit, Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft ihrer Bürger*innen; die multikulturelle Atmosphäre und die von Toleranz geprägte Geschichte dieser Stadt. Seit 25 Jahren organisiert sie die Aktion „Essen und Wärme für Bedürftige“. Von Ende Oktober bis Mitte März laden in 13 Offenbacher Kirchengemeinden und 1 Moschee bedürftige Menschen für eine oder zwei Wochen in ihre Gemeinderäume ein – und zwar jeden Tag, auch an Sonn-und Feiertagen.

Die Ökumenische Initiative freut sich sich über Freiwillige, die einmal pro Woche von 10 – 15 Uhr im Team in wechselnden Gemeinden bzw. einer Moschee Brote schmieren und belegen; Essen portionieren und servieren; geschirrspülen; Lunchpakete ausgeben und sich einfach mal zu den Gästen setzen und ein offenes Ohr für sie haben. Die Tätigkeit eignet sich für Menschen, die nach ihrer Pensionierung eine Beschäftigung und neue Bekanntschaften suchen; junge berufstätige Erwachsene, die bereit sind, samstags oder sonntags etwas zu tun. Nationalität und Sprache sind kein Kriterium, vielleicht kann das Engagement ja auch helfen, besser Deutsch zu lernen. Wünschenswert wären Teamfähigkeit, anderen Menschen ohne Vorurteile, mit Empathie und Mitgefühl zu begegnen und zuzuhören.

Übersetzer - Sprachhelfer

Viele in Offenbach ankommende Menschen können zunächst nur ihre Herkunftssprache.
Ehrenamtliche ÜbersetzerInnen sind dann oftmals eine große Unterstützung, um zur gegenseitigen Verständigung beizutragen.
Ehrenamtliche ÜbersetzerInnen benötigen ein Erweitertes Führungszeugnis. Dies ist erhältlich beim Bürgerbüro, und mit einer Bescheinigung des Freiwilligenzentrums Offenbach ist die Beantragung kostenfrei. Bitte kontaktieren Sie uns, damit wir Ihnen eine Bescheinigung ausstellen.

Übersetzer für Elterngespräche

Teilweise sind Familien mit Migrationshintergrund schon längere Zeit in Offenbach, doch es mangelt an Deutschkenntnissen. Gerade wenn Elterngespräche in der Schule anstehen, ist dies für die Familien oft eine große Hürde. Das Offenbacher Bildungsbüro benötigt daher außerhalb der Ferienzeiten, vor allem nach den Oster- und den Herbstferien, ÜbersetzerInnen, die die Familien zuverlässig zu den Elterngesprächen begleiten. Besonders gesucht sind momentan folgende Sprachen: Rumänisch, Bulgarisch, Türkisch, aber auch Italienisch, Spanisch und Arabisch.
 
Sie sollten über gute Sprachkenntnisse verfügen, auch Deutsch, ein hohes Einfühlungsvermögen haben, aber auch ein entsprechendes Nähe-Distanz-Verhältnis wahren können. Die Ehrenamtlichen erhalten eine Aufwandsentschädigung.

OF Bildungsbüro
Telefon: 069 8065-3838
bildungoffenbachde
http://www.offenbach.de/bildungsbuero

Unterstützung bei Arztbesuchen

Das Projekt "Migration und Selbsthilfe" vom Paritätischen Wohlfahrtsverband versucht Migrantinnen und Migranten den Bereich der Selbsthilfe näher zu bringen und sie teilhaben zu lassen an den wirkungsvollen Leistungen und Unterstützungsangeboten, die Selbsthilfe in Ergänzung des professionellen Versorgungssystems im Gesundheitswesen bereithält.
Hierbei werden auch Sprachbegleiter gesucht, die Unterstützung bei Arztbesuchen bieten. Hilfe ist hauptsächlich bei Übersetzung und Sprachverständnis notwendig (vor allem in türkischer Sprache): Bitte kontaktieren Sie uns, wir vermitteln zum Projekt "Migration und Selbsthilfe".

Sprachliche Unterstützung bei Beratungen

Bei pro familia-Beratungen in den Bereichen Sexualität, Schwangerschaft oder Partnerschaft werden auch immer wieder muttersprachliche Übersetzerinnen gesucht (türkisch, arabisch, rumänisch, polnisch etc.).

Sprachförderung, Lernen und Hausaufgaben

Um den Neuankömmlingen in Offenbach die ersten Grundbegriffe der deutschen Sprache beizubringen, muss man nicht selber Lehrer oder Erzieher sein, sondern einfach Spaß am Kontakt mit anderen Menschen haben. Wir haben in der Stadt mehrere Initiativen, die bei der Sprachvermittlung unterstützen und aufgrund des Engagements von Ehrenamtlichen sehr gut funktionieren.

Lernbegleiter/innen an Offenbacher Schulen

Haben Sie Interesse, sich ehrenamtlich als Lernbegleiter*in an einer Offenbacher Schule zu engagieren? Und durch persönliche Zuwendung das Lernverhalten der Kinder und Jugendlichen fördern, ihr Selbstwertgefühl stärken, die schulischen Leistungen verbessern und ihre Bildungschancen erhöhen?

Wer sich im Umfeld Schule wohl fühlt, kann hier viel bewirken. Und dass auch viel zurück kommt, bestätigen Freiwillige, die mit viel Freude bereits als ehrenamtliche Lernbegleiter aktiv sind. Gerade neuzugewanderte Kinder und Jugendliche im schulpflichtigen Alter müssen sich zunächst im deutschen Schulsystem zurechtfinden und grundlegende Kenntnisse der deutschen Sprache erwerben. Hier ist Ihr Engagement sehr willkommen.
Die Freiwilligen sollen keine pädagogischen Aufgaben von Lehrkräften übernehmen, sondern die Kinder während des Unterrichts begleiten. Dazu gehören Leseübungen, spielerisches Üben, auch mal kleine Rechenaufgaben, etc. Die Lehrer sind Ihre Ansprechpartner und verantwortlich für den Unterricht, den Sie an einem, max. zwei Vormittagen pro Woche unterstützen können. Eine kostenfreie Schulung (3x4 Stunden) bereitet Sie auf diese Aufgabe vor. Machen Sie mit? Dann rufen Sie uns im Freiwilligenzentrum an.

Mehr Details zu dem Projekt finden Sie hier: Projekt Lernbegleiter

Deutsch-Kurs (Lernbegleiter / Deutsch-Pate)

Jeden Mittwoch bietet das Projekt "MainAnker" - initiiert von Kirche am Start - von 10 bis 13 Uhr im Offenbacher Nordend einen Deutschkurs für Männer und Frauen unterschiedlichen Alters sowie verschiedener Nationalitäten an. Er richtet sich an Teilnehmer/innen ohne Deutschkenntnisse bzw. mit leichten Vorkenntnissen.Ein weiterer Kurs (nachmittags / abends) soll demnächst begonnen werden.
Lernbegleiter unterstützen den Unterricht, indem sie einzelnen SchülerInnen gezielt helfen und in Kleingruppen vertiefend arbeiten.
Deutsch-Paten  treffen sich regelmäßig allein mit dem entsprechenden Teilnehmer und unterstützen sie beim sprechen in Alltagssituationen. 
Diese Aufgaben eignen sich für Menschen, die Freude daran haben, anderen die deutsche Sprache näher zu bringen, gerne unter Einbeziehung eigener Erfahrungen.

Niemand wird mit seiner Arbeit „alleine gelassen“. Sie werden von der Teamleitung bei Ihrer Arbeit begleitet und bei Bedarf unterstützt, darüber hinaus finden regelmäßige Team-Meetings statt. Bevor Sie mit einer Tätigkeit bei beginnen, erhalten Sie die Möglichkeit, unverbindlich in die verschiedenen Bereiche „reinzuschnuppern“, damit Sie sich ein Bild von der Arbeit machen können. Sollten Sie Teil des Teams werden wollen, erfolgen (je nach Tätigkeit in unterschiedlicher Form und Ausprägung) eine Einarbeitung, Feedback-Gespräche und auch darüber hinaus Angebote zur Fort- und Weiterbildung in den entsprechenden Bereichen.

Hausaufgabenhilfe an Schulen und in Projekten

Hausaufgaben gehören zum Lernen und zur Schule dazu. Die Schüler können so die Kenntnisse aus dem Unterricht vertiefen und üben. Nicht alle Kinder lernen und üben gleich schnell und benötigen manchmal Unterstützung - diese können nicht immer von den Eltern geleistet werden. Hierbei können Freiwillige unterstützen. Wichtiger als fachliches Wissen ist es dabei, sich auf die Kinder geduldig einlassen zu können und sie auf dem Weg zu eigenverantwortlichem Lernen zu unterstützen. Einige Grundschulen in Offenbach würden sich über den Einsatz von Freiwilligen freuen.

Eine privater gemeinnütziger Verein, der Grundschüler der Goetheschule bei den Hausaufgaben hilft, hat ebenfalls Bedarf an engagierten Freiwilligen. Im besten Fall bringen die Freiwilligen schon Erfahrungen bei Hausaufgabenbetreuung mit.

Beim Patenschaftsmodell Offenbach (PMO) ist eine ehrenamtliche Lern- und Hausaufgabenunterstützung hauptsächlich in den Fächern Mathematik, Englisch und Deutsch sehr gewünscht. Wer möchte die Jugendlichen (7.- 9. Klasse) durch die Lern- und Hausaufgabenunterstützung dabei unterstützen, einen besseren Schulabschluss zu machen und damit die Chancen auf einen Ausbildungsplatz zu erhöhen?

Sprachförderung von Azubis an einer Berufsschule

Durch die Zuwanderung beginnen vermehrt Auszubildende mit erhöhtem Sprachförderbedarf eine Ausbildung. Dies führt zu großen Herausforderungen in der Berufsschule – sowohl für Lehrer als auch für die Auszubildenden. Häufig sind die Auszubildenden fachlich gut in der Lage, die im Betrieb vermittelten Fertigkeiten umzusetzen und den entsprechenden theoretischen Inhalt zu verknüpfen. In der Bearbeitung von schriftlichen Aufgaben und Texten kommt es jedoch oft zu Verständnisproblemen, weil z. B. die Fragestellungen nicht verstanden werden oder die deutschen Fachbegriffe fehlen. Hier freut sich die Berufsschule über Freiwillige, die Auszubildenden einmal in der Woche begleiten. Insbesondere Azubis mit erhöhtem Sprachförderbedarf bei der Nachbearbeitung des Schulstoffes, bei Hausaufgaben bzw. den Ausbildungsnachweisen (Berichtsheft) sowie ggf. der Prüfungsvorbereitung. Wichtig ist Lebens- und Arbeitserfahrung und bestenfalls Affinität zu handwerklichen Tätigkeiten. Das bedeutet nicht notwendigerweise Erfahrung im konkreten Ausbildungsberuf. Wichtig ist, dass sich jemand zutraut, sich mit den Ausbildungsinhalten handwerklicher Berufsbilder auseinanderzusetzen und von entsprechenden Fachbegriffen nicht abgeschreckt ist. Es handelt sich primär um die Berufsfelder: Elektro, Anlagemechaniker sowie Farbe und Lack.

Leseförderung in der Grundschule, Bibliotheksdienst

Kinder lernen unterschiedlich schnell und unterschiedlich gut. Manch einer liest schon in der 2. Klasse flüssig vor, andere tun sich schwer und profitieren von persönlicher Zuwendung. Genau die bekommen sie von Ehrenamtlichen an einer Grundschule in Offenbach, die parallel zum Unterricht 1:1 mit Kindern üben. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und die Schulbibliothek bietet einen Fundus an Material und Ideen. Da wird zum Beispiel die wöchentlich erscheinende Schulzeitung gelesen, Lesespiele ausprobiert, Buchstaben und Bilder zueinander sortiert – Lesen lernen macht Spaß. Freiwilligen können auch den Bibliotheksdienst unterstützen.

Patenschaften

Patenschaftsmodell Offenbach (PMO)

Das Patenschaftsmodell Offenbach (PMO) ist ein Gemeinschaftsprojekt des Evangelischen Dekanats Offenbach und dem Jugendamt der Stadt Offenbach. Seit 2004 bringt es ehrenamtliche Patinnen und Paten mit Hauptschülern der 8. und 9. Klassen zusammen. Die PatInnen, die fest im Beruf stehen oder ihr Berufsleben hinter sich haben, begleiten, beraten und fördern einen Schüler oder eine Schülerin ein Jahr lang. Ziel ist es, einen Ausbildungsplatz zu finden oder auch einen höheren Schulabschluss zu erreichen. Der Erfolg ist beachtlich – und beide Seiten profitieren sehr von diesem Modell.
Die PatInnen erhalten laufende Unterstützung durch Angebote für teambildende Workshops (Theater, Musik, Kultur), Fortbildungen, Fachveranstaltungen, Patenstammtisch, Supervision und anderes mehr.

Patenschaften im Rahmen des Diesterweg-Stipendiums

Das Diesterweg-Stipendium ist ein Bildungsstipendium, das Kinder gemeinsam mit ihren Eltern unterstützt. Es hilft Kindern beim Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule und stärkt die Eltern in der Bildungsbegleitung ihrer Kinder. Im Fokus stehen dabei Kinder mit förderbedürftigen Deutschkenntnissen, die aber über ein gutes Leistungspotenzial verfügen.
Ehrenamtliche können in diesem Programm, organisiert von der Bürgerstiftung Offenbach, Patenschaften für Kinder oder ihre Eltern übernehmen. Dabei kann es darum gehen, Kinder beim Lernen oder den Hausaufgaben zu unterstützen, Eltern beim Deutschlernen beizustehen oder für gemeinsame Aktivitäten zur Verfügung zu stehen, um den Aktionsradius der Familien zu vergrößern.

Patenschaften für Flüchtlinge im startHAUS-Projekt „Bleib in Hessen“

Im Rahmen des Projekts „Bleib in Hessen II“ werden Flüchtlinge bei Behördenformalitäten, beim Spracherwerb, beim Kennenlernen der Kultur und bei der Heranführung an den Arbeitsmarkt unterstützt. Die Teilnehmer der Kurse freuen sich darüber hinaus über die Möglichkeit der Kontaktaufnahme mit OffenbacherInnen. Sie wollen ihr neu erlerntes Deutsch anwenden und etwas Zeit außerhalb der Flüchtlingsunterkünfte verbringen. Manche würden sich darüber freuen, wenn sie ein wenig bei der Wohnungssuche im Kreis Offenbach unterstützt werden. Es werden immer wieder neue Kurse starten, um neue Patenschaften einzugehen.
Bei den Kursteilnehmern handelt es sich um dem Kreis Offenbach zugewiesene Flüchtlinge, die aber in Offenbach ihre Kurse absolvieren. Daher können die Treffen in Offenbach – entweder an selbst vereinbarten Treffpunkten oder gegebenenfalls in den Räumlichkeiten der startHausGmbH – stattfinden. Die Verabredungen werden dann individuell getroffen.
Bitte nehmen Sie bei Interesse mit der Stabsstelle Offenbach hilft Kontakt auf.

Patenschaft für Familien

Das Lernportal – Institut für Bildung und Erziehungshilfen hat unter anderem von der Stadt Offenbach die Aufgabe, Familien in Offenbach zu unterstützen. Ziel ist, die gesellschaftliche Teilhabe von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus deutschen und multikulturellen Lebenswelten zu stärken, indem der Projektleiter des Instituts Herr Peter Metz und sein Team Menschen in besonderen Problemlagen die "Hilfe zur Selbsthilfe" ermöglichen.

Dabei zeigt sich, dass die intensive sozialpädagogische Arbeit besonders erfolgreich sein kann mit Unterstützung durch Ehrenamtliche, die im überschaubaren Rahmen Patenschaften übernehmen.
Nachfolgende Themenbereiche für Engagement bieten sich an:
- Begleitung einzelner Kinder und Jugendlicher bei der der sogenannten Sozialraumerforschung wie Stadterforschung, öffentliche Verkehrsmittel kennenlernen, Museumsbesuche, allgemeine Ausflüge, Radfahren etc.
- Spezielle Unterstützung und Begleitung bei dem Kennenlernen der Sportvereine in Offenbach mit Besuch von Probetrainings, Unterstützung bei der Anmeldeprozedur etc.
- Kochkurse und Ernährungsinformation für kleinere Kinder und Jugendgruppen
- Berufsorientierung für einzelne Jugendliche und Begleitung in Betriebe

LernportaL - Institut für Bildung und Erziehungshilfen
Peter Metz
Telefon: 0163 1707908
peter.metzdas-lernportalcom

Alltagsbegleitung

Integrationslotsen

Unser Team von Integrationslotsinnen und -lotsen ist seit dem 1. Mai 2018 im Einsatz und kann Verstärkung gebrauchen! Die I-Lotsen engagieren sich ehrenamtlich für Neuzugewanderte oder Menschen mit Migrationsgeschichte, damit diese besser in Offenbach ankommen. Denn Ankommen in einer anderen Stadt oder in einem anderen Land ist nie einfach, alles ist neu und fremd, die Sprache muss erlernt oder verbessert werden, komplizierte Formulare sind auszufüllen, Anmeldeformalitäten für die Schule sind zu erledigen. 

Ehrenamtliche tätige Integrationslotsen sind Brückenbauer, die oft aus eigener Erfahrung wissen, wie schwierig das Ankommen in einem anderen Land ist, was es braucht an Unterstützung und einem Zusammenleben auf Augenhöhe.

Im Herbst 2018 wird eine neue Schulung zum/zur Integrationslotsin bzw. -lotsen starten!

Das Freiwilligenzentrum in Offenbach ist Träger des Projekts, bildet die Lotsen zuvor und aus koordiniert die Lotseneinsätze. Die Aufgaben der Integrationslotsinnen und –lotsen sind vielfältig: Begleitung zu Ämtern, Behörden, Banken, zu Gesprächen in Kitas, Schulen und Vereinen oder Aufzeigen von Möglichkeiten für Bildung, Freizeit und Kulturelles. Während der Qualifizierung werden die Teilnehmenden neue Netzwerke aufbauen, sich in Sachen Kommunikation und interkulturelle Kompetenz weiterbilden sowie das Rollenprofil des Ehrenamts Integrationslotse verinnerlichen.

Wir freuen uns über Personen, die

  • Zeit haben, auch tagsüber Neuzugewanderte bei Terminen zu begleiten,
  • Zeit haben für die Qualifizierung
  • gerne selbst Migrationshintergrund haben und über gute Deutschkenntnisse verfügen,
  • neugierig und offen sind und gerne neue Menschen kennenlernen möchten

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Für weitere Informationen können Sie das Freiwilligenzentrum Offenbach kontaktieren.
Mail: infofzofde

Formularhilfe

Formulare auszufüllen ist keine leichte Aufgabe. Sie ist umso schwieriger, wenn es an ausreichenden Deutschkenntnissen fehlt.

Aus diesen Gründen bieten Ehrenamtliche beim Caritasverband Offenbach jeden Donnerstag von 9:30 bis 11:30 Uhr ihre Unterstützung beim Ausfüllen von Formularen an. Dieses offene Angebot wird gut angenommen und könnte sich auch auf einen weiteren Wochentag (Montags von 17 - 19 Uhr) ausdehnen, wenn sich noch weitere Freiwillige finden.

Auch im Familienzentrum ZION (Zentrum für Integration und organisierte Nachbarschaft) ist wöchentlich freitags von 9 bis 12 Uhr Formularhilfe im Angebot.

Von Vorteil für Ehrenamtliche sind gute englische Sprachkenntnisse und eine gewisse Erfahrung im Umgang mit Formularen.

Caritasverband Offenbach/Main e.V.
Holger Senft
Telefon: 069 80064-0
holger.senftcv-offenbachde


Kinderbetreuung

Kinderbetreuung Projekt "MainAnker"

Jeden Mittwoch bietet das Projekt "MainAnker" - initiiert von Kirche am Start - von 10 bis 13 Uhr im Offenbacher Nordend einen Deutschkurs für Männer und Frauen unterschiedlichen Alters sowie verschiedener Nationalitäten an. Er richtet sich an Teilnehmer/innen ohne Deutschkenntnisse bzw. mit leichten Vorkenntnissen.Ein weiterer Kurs (nachmittags / abends) soll demnächst begonnen werden.
Damit die Eltern konzentriert lernen können, bietet der Veranstalter "Kirche am Start" eine parallele Kinderbetreuung an.
Wer ein Herz für Kinder hat und Erahrungen im Umgang mit Kindern mitbringt, findet hier eine sinnvolle Aufgabe. Perfekte Deutsch-Kenntnisse sind nicht erforderlich.

Begegnung

Küche für Alle und kostenfreie Lebensmittel

Mit gespendeten und gerettenden Lebensmittel kochen interessierte Bürger jeden Dienstag ein gemeinschaftliches Essen. Hier kann man sich beteiligen, indem man ab 18:00 beim Schnibbeln oder Kochen hilft, ab ca. 20:00 Uhr gibt es dann ein kostenfreies Abendessen (Küfa: Küche für Alle). Dieses Engagement ist gut für Menschen, die offen, kommunikativ sind und Spaß daran haben einen Abend mit unterschiedlichen Menschen zu verbringen (Studenten, junge oder ältere Menschen, also alles bunt gemischt).
Ein Teil der von den Essens-Rettern/Foodsharern geretteten Lebensmittel können sich Menschen jeden Dienstag ab 19 Uhr in der Kapelle der Hochschule für Gestaltung/ Isenburger Schloss kostenfrei abholen.
Die Küfa findet jeden Dienstag ab 18 Uhr statt, hier lautet also die Devise einfach eigenständig hingehen, mitmachen und mit anderen ins Gespräch kommen. Der Eingang zur Küfa ist rechts an einer kleinen Treppe am Isenburger Schloss. Ab dem 1. Mai findet die Küfa im Stadtteilbüro Nordend am Goetheplatz statt.

Flüchtlingshilfe

Offenbacher Flüchtlingshilfe

Die ehrenamtliche Initiative „Offenbacher Flüchtlingshilfe“ wurde am 08. August 2015 von Katja Lenz und Eric Wolf gegründet. Die Offenbacher Flüchtlingshilfe unterstütze die Organisation der Kleiderkammer in der Erstaufnahmeeinrichtung, organisierte den Samstags-Treff im Hafen 2, begleitete Kinderbetreuung, unterstütze beim Deutschunterricht und sammelte Spenden.
Nach der Schließung der Erstaufnahmeeinrichtung im April 2016 verlagerte sich der Arbeitsschwerpunkt der Gruppe auf Alltagsbegleitung, private Patenschaften und Hilfe zur Selbsthilfe.
Da es in Offenbach keine Zuweisungen von Geflüchteten gibt, haben sich die Aktivitäten reduziert. Aber immer wieder gibt es Einsatzmöglichkeiten bei Alltagsbegleitung, beim Spenden sammeln oder bei schulischen Hilfen.
Die Gruppe organisiert sich über Facebook. Bei Interesse können Sie der Gruppe beitreten: https://www.facebook.com/groups/1478364145793617/

Patenschaften für Flüchtlinge im startHAUS-Projekt „Bleib in Hessen“

Im Rahmen des Projekts „Bleib in Hessen II“ werden Flüchtlinge bei Behördenformalitäten, beim Spracherwerb, beim Kennenlernen der Kultur und bei der Heranführung an den Arbeitsmarkt unterstützt. Die Teilnehmer der Kurse freuen sich darüber hinaus über die Möglichkeit der Kontaktaufnahme mit OffenbacherInnen. Sie wollen ihr neu erlerntes Deutsch anwenden und etwas Zeit außerhalb der Flüchtlingsunterkünfte verbringen. Manche würden sich darüber freuen, wenn sie ein wenig bei der Wohnungssuche im Kreis Offenbach unterstützt werden. Es werden immer wieder neue Kurse starten, um neue Patenschaften einzugehen.
Bei den Kursteilnehmern handelt es sich um dem Kreis Offenbach zugewiesene Flüchtlinge, die aber in Offenbach ihre Kurse absolvieren. Daher können die Treffen in Offenbach – entweder an selbst vereinbarten Treffpunkten oder gegebenenfalls in den Räumlichkeiten der startHausGmbH – stattfinden. Die Verabredungen werden dann individuell getroffen.
Bitte nehmen Sie bei Interesse mit Offenbach hilft Kontakt auf.

Mentoren für Geflüchtete - Projekt "Chance Handwerk"

Als Mentor begleiten Sie einen jungen Menschen auf dem Weg zur Ausbildung. Bei den Flüchtlingen spielt das Erlernen der deutschen Sprache eine wesentliche Rolle. Alle Teilnehmer des Projekts „Chance Handwerk“ von KIZ SINNOVA verstehen die deutsche Sprache schon sehr gut, jedoch müssen sie den Anforderungen einer Berufsschule gewachsen sein. So wäre eine wesentliche Aufgabe eines Mentors, sich mit dem Jugendlichen in Wort und Schrift auszutauschen. Dabei geht es nicht darum, Deutsch zu unterrichten, sondern über alltägliche Themen ins Gespräch zu kommen, sich kennen zu lernen und voneinander zu lernen.
Die Geflüchteten sind zwischen 18 und 35 Jahren und streben eine Ausbildung im Handwerk für 2017 an. Die jungen Menschen werden von uns bei KIZ betreut und auf die Ausbildung vorbereitet (Praktika, Bewerbung, Soziale Kompetenzen, gesellschaftliche Teilhabe, Berufsorientierung, etc.
Der zeitliche Einsatz ist individuell, Interessierte sollte jedoch ca.1-2 h pro Woche einplanen. Zeit und Ort werden flexibel und individuell vereinbart.
Bitte nehmen Sie bei Interesse mit der Stabsstelle Offenbach hilft Kontakt auf.

Flüchtlingshilfe Mühlheim am Main

Die Flüchtlingshilfe Mühlheim sucht weiter Freiwillige für Hausaufgabenbetreuung, die Spielgruppe und die Fahrradwerkstatt. Alle Angebote finden in Mühlheim statt, bei Fragen und oder Interesse kontaktieren Sie uns.

Demokratielotsen

Wie funktioniert Kommunalpolitik in Offenbach? Was können die Menschen in der Stadt von ihren Kommunalpolitiker*innen erwarten? Wie können Bürgerinnen und Bürger sich beteiligen? Was können sie bewegen? Wie können sie etwas verändern?
Demokratielotsinnen und -lotsen unterstützen den Dialog zwischen Kommunalpolitik und den Menschen in der Stadt. Ein wesentlicher Baustein ist die Zusammenarbeit mit den Schulen und der Volkshochschule in Offenbach.
Als Demokratielotsin oder -lotse leiten Sie Workshops und unterstützen die Teilnehmenden – vor allem junge Menschen – in ihrer demokratischen Bildung. Hierzu wird gerade mit allen Interessierten partizipativ ein Konzept entwickelt, an dem Freiwilligen mitgestalten können.

Mit einer vorbereitenden Schulung unterstützen wir Sie bei Ihrem Engagement.

Ziele des Projektes

  • Stärkung des ehrenamtlichen Engagements
  • Sensibilisierung für die Funktionsweise und Hürden politischer, demokratischer Prozesse
  • Sensibilisierung für Bedeutung und Ablauf einer Kommunalwahl, Landtagswahl etc.
  • Sensibilisierung für die Arbeitsweise und Funktion von Fraktionen, Ausschüssen, Ausländerbeirat…
  • Wissen über wesentliche Inhalte des Grundgesetzes

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann melden Sie sich unter: demokratie@fzof.de

Ich zeig Dir meine Stadt: Stadt-Spazierführer

Mit dem Projekt „Ich zeig Dir meine Stadt“ möchte „Offenbach hilft“ und das Freiwilligenzentrum Offenbach e. V. den interkulturellen Dialog fördern, mehr Begegnung und Kommunikation in der Stadt schaffen. Es sind keine klassischen Stadtführungen, bei denen Sehenswürdigkeiten gezeigt werden. Die Spazier­führer wählen drei bis vier für sie besondere Orte aus, die ihr Leben in Offenbach geprägt und bereichert haben. Das vielseitige Leben in Offenbach soll für die Teilnehmer also auf eine sehr persönliche Art und Weise erlebbar gemacht werden und die Stadt mit anderen Augen entdeckt werden.
Oftmals äußern die potenziellen Spazierführer, die wir ansprechen, dass sie doch gar nichts zu zeigen hätten. In einem persönlichen Gespräch stellt sich dann aber oft heraus, dass sie sehr wohl Orte oder Erfahrungen mitbringen, die sehr spannend sind. Sei es ihr ehrenamtliches Engagement, kleine Geschäfte, private Projekte, zu denen sonst niemand Zugang hat oder seltene Berufszweige, die noch ihr Handwerk in Offenbach ausüben.

Offenbach hilft und das Freiwilligenzentrum begleitet alle Spazierführer eng und erstellen mit ihnen zusammen die Tour. Und natürlich sind wir bei der Tour dabei und unterstützen vor Ort.Also nur Mut!

Falls Sie Lust haben auch ein Spazierführer zu werden (entweder nur eine einmalige Tour oder wiederholte Touren) dann melden Sie sich bei uns. Bislang war jede Tour ganz speziell und hatte immer ihren eigenen Charme.

In unserer Broschüre über die ersten neun Spaziergänge können Sie sich gerne informieren: Broschüre "Ich zeig Dir meine Stadt"