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Titelbild der Broschüre "Ich zeig Dir meine Stadt"
© Katja Lenz/FzOF

Neun Touren durch Offenbach zeigt die Broschüre des Freiwilligenzentrums und Offenbach hilft. Neun sehr unterschiedliche Stadtführer – jünger, älter, mit und ohne Migrationshintergrund, aber alle ehrenamtlich engagiert – haben ihr ganz persönliches Offenbach zu Fuß oder per Fahrrad gezeigt.

Ziel des Projektes war und ist, Offenbachern jeglicher Herkunft die Möglichkeit zu geben, ihre Stadt anders und neu zu entdecken, den interkulturellen Dialog fördern, mehr Begegnung und Kommunikation in der Stadt schaffen und das vielseitige Leben in Offenbach sichtbar machen. Die Touren sind keine klassischen Stadtführungen, bei denen die Spazierführer Sehenswürdigkeiten vorstellen. Es ist der sehr private Blick auf die Stadt, auf Orte, die ihr Leben in Offenbach geprägt und bereichert haben.

Es öffneten sich zahlreiche Türen für die Teilnehmer, die ansonsten geschlossen bleiben oder nur schwer zu entdecken sind, sei es der Schülervertretungsraum eines Gymnasiums, ein vermeintliches Schwimmbecken in einem Hotel, ein Kirchturm oder auch besondere Vereinsräume. Zahlreiche sehr persönliche Anekdoten wurden erzählt, teils hatten auch die Teilnehmer noch etwas Interessantes zu den Orten beizutragen.

Die Spazierführer haben vieles gemeinsam: Offenbach ist ihre Stadt, ob sie hier geboren oder als Kind oder Erwachsener zugezogen sind. Hier sind sie zuhause. Sie alle engagieren sich auf unterschiedliche Weise für die Stadt und ihre Bewohner. Und sie haben viele spannende Ecken zu zeigen und Geschichten zu erzählen. Ein Teilnehmer sagte zum Abschluss  einer Tour: „Es gibt viel zu erleben und zu entdecken in der Stadt und oft sind es die kleinen Dinge.“

Die Broschüre lädt ein, die Touren – soweit möglich – selber nachzuverfolgen oder an anderen Orten ein ähnliches Projekt durchzuführen. Dafür sind die Hilfestellungen zum Ende der Broschüre gedacht. Für 2018 ist die Weiterführung von „Ich zeig dir meine Stadt“ geplant.