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28. April: Aus der Zeit gefallen – „Ich zeig dir meine Stadt“ als Mini-Radtour mit Eva Kamm

Es wird warm und wir können endlich die Zeit an der frischen Luft genießen. Daher wird unserer nächster Stadtspaziergang „Ich zeig Dir meine Stadt“ eine kleine Fahrradtour. Aber keine Angst, die Strecken sind kurz, überschaubar und ohne sportliche Leistung ganz einfach zu schaffen.
Das Freiwilligenzentrum hat Eva Kamm dazu gewonnen, am Freitag, 28. April, die für sie faszinierende Orte im Offenbacher Osten zu zeigen. Diese sind alle etwas „aus der Zeit gefallen“, lenken sie doch alle den Blick auf längst Vergangenes, rufen aber auch die Geschichte und Kultur der Stadt wach. Die Würzburgerin ist vor bald 20 Jahren aus beruflichen Gründen in Offenbach gelandet. Ganz unvoreingenommen begann sie bald, die Stadt für sich zu entdecken und hat eine Vielzahl an Lieblingsplätzen gefunden.

Die zweistündige Tour beginnt am Freitag, 28. April um 16 Uhr und endet gegen 18 Uhr. Anmeldungen per Mail unter offenbach-hilftfzofde bitte bis zum 24. April, im Anschluss erfahren die Teilnehmer den Treffpunkt. Da die Orte etwas voneinander entfernt sind, ist für die zweistündige, leichte Tour ein verkehrstüchtiges Fahrrad mitzubringen. 

Mit dem Projekt „Ich zeig dir meine Stadt – Offenbach international“ möchte  „Offenbach hilft“ und das Freiwilligenzentrum Offenbach e. V.  den interkulturellen Dialog fördern, mehr Begegnung und Kommunikation in der Stadt schaffen. Es sind keine klassischen Stadtführungen, bei denen nur Sehenswürdigkeiten gezeigt werden. Die Spazierführer wählen drei bis vier für sie besondere Orte aus, die ihr Leben in Offenbach geprägt und bereichert haben. Das vielseitige und internationale Leben in Offenbach soll für die Teilnehmer also auf eine persönliche Art und Weise erlebbar gemacht werden und die Stadt mit anderen Augen entdeckt werden. Bis August 2017 werden einmal im Monat Offenbacher jeglicher Herkunft – jung und alt, mit und ohne Migrationshintergrund – die Stadt, in der sie leben, aus ihrer persönlichen Sicht zeigen.
Wenn Sie an dem Stadtspaziergang teilnehmen möchten oder selber Spazierführer werden möchten, melden Sie sich unter offenbach-hilftfzofde

Bisherige Spaziergänge

Für den ersten Stadtspaziergang der Reihe „Ich zeig dir meine Stadt“ konnte „Offenbach hilft“ im November 2016 die 17jährige Hibba Kauser gewinnen. Die Leibnizschülerin ist im Stadtschülerrat aktiv und engagierte sich in der Flüchlingshilfe. Sie selber hat pakistanische Wurzeln und lebt seit ihrem achten Lebensjahr in Offenbach.

Die Hafentreppe war der Treffpunkt der zehn Teilnehmer des zweiten Spaziergangs „Ich zeig dir meine Stadt“ im Dezember 2016. Azimet Avci, 52 Jahre, Gastronom mit türkischen Wurzeln, zeigte sein Offenbach, insbesondere das quirlige und lange verkannte Nordend. Avci schilderte die Aktionen der Initiative "Nordstrand. Wir sind näher am Wasser" und wie er mit Gleichgesinnten zur Veränderung im Stadtteil Nordend beigetragen hat.

Oh là là, haben sich sicher einige der Teilnehmer des dritten Spaziergangs unter dem Motto „Ich zeig dir meine Stadt“ gedacht: es gibt ganz schön viel Französisches in Offenbach zu entdecken. Gezeigt hat dies Elisabeth Knösel, Französin, 1983 wegen der Liebe nach Deutschland gekommen und seit ihrem Ruhestand 2009 überzeugte Offenbacherin. „Ich wollte in der Großstadt leben und Kontakt zu Menschen haben, das habe ich hier gefunden“, sagt sie.

Dass in Offenbach ein gutes Miteinander funktioniert, liegt an engagierten Bürgerinnen wie Mahshid Najafi. Sie hat den vierten Stadtspaziergang unter dem Titel „Miteinander – privat und politisch“ geführt

Kültür, Chai und Halay lautete der geheimnisvolle Titel des Stadtspazierganges von Mehmet Harmanci. Die Teilnehmer erfuhren viel von dem ehrenamtlichen Engagement von Mehmet Harmanci und dem Projekt "Schülerpower". Kulisnarische Genüsse und Tanzeinlagen kamen auch nicht zu kurz.