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Mit dem Projekt Stadtspaziergänge „Ich zeig dir meine Stadt“ fördern „Offenbach hilft“ und das Freiwilligenzentrum Offenbach e. V. den interkulturellen Dialog und schaffen mehr Begegnung und Kommunikation in der Stadt. Es sind keine klassischen Stadtführungen, bei denen Sehenswürdigkeiten im Mittelpunkt stehen. Offenbacher jeglicher Herkunft – jung und alt, mit und ohne Migrationshintergrund – zeigen die Stadt, in der sie leben, aus ihrer persönlichen Sicht. Sie lassen die Teilnehmer hautnah an ihren persönlichen Geschichten teilhaben, sie öffnen Türen/Räume für die Gruppe, die ihr sonst verschlossen bleibt, sie lassen die Gruppe „hinter die Kulissen“ ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit schauen und gewähren der Gruppe Einblicke in ihre eigene Kultur. Das vielseitige und internationale Leben in Offenbach soll für die Teilnehmer also auf eine persönliche Art und Weise erlebbar gemacht werden und die Stadt mit anderen Augen entdeckt werden.
Diese Form der Stadtführung schafft einen intensiven Dialog sowohl innerhalb der Teilnehmer als auch zwischen den Spazierführern und den Teilnehmern.

Wenn Sie an dem Stadtspaziergang teilnehmen möchten oder selber Spazierführer werden möchten, melden Sie sich unter offenbach-hilftfzofde

Bisherige Spaziergänge

Für den ersten Stadtspaziergang der Reihe „Ich zeig Dir meine Stadt“ konnte „Offenbach hilft“ im November 2016 die 17jährige Hibba Kauser gewinnen. Die Leibnizschülerin ist im Stadtschülerrat aktiv und engagierte sich in der Flüchlingshilfe. Sie selber hat pakistanische Wurzeln und lebt seit ihrem achten Lebensjahr in Offenbach.

Die Hafentreppe war der Treffpunkt der zehn Teilnehmer des zweiten Spaziergangs „Ich zeig Dir meine Stadt“ im Dezember 2016. Azimet Avci, 52 Jahre, Gastronom mit türkischen Wurzeln, zeigte sein Offenbach, insbesondere das quirlige und lange verkannte Nordend. Avci schilderte die Aktionen der Initiative "Nordstrand. Wir sind näher am Wasser" und wie er mit Gleichgesinnten zur Veränderung im Stadtteil Nordend beigetragen hat.

Oh là là, haben sich sicher einige der Teilnehmer des dritten Spaziergangs unter dem Motto „Ich zeig Dir meine Stadt“ gedacht: es gibt ganz schön viel Französisches in Offenbach zu entdecken. Gezeigt hat dies Elisabeth Knösel, Französin, 1983 wegen der Liebe nach Deutschland gekommen und seit ihrem Ruhestand 2009 überzeugte Offenbacherin. „Ich wollte in der Großstadt leben und Kontakt zu Menschen haben, das habe ich hier gefunden“, sagt sie.

Dass in Offenbach ein gutes Miteinander funktioniert, liegt an engagierten Bürgerinnen wie Mahshid Najafi. Sie hat den vierten Stadtspaziergang unter dem Titel „Miteinander – privat und politisch“ geführt

Kültür, Chai und Halay lautete der geheimnisvolle Titel des Stadtspazierganges von Mehmet Harmanci. Die Teilnehmer erfuhren viel von dem ehrenamtlichen Engagement von Mehmet Harmanci und dem Projekt "Schülerpower". Kulinarische Genüsse und Tanzeinlagen kamen auch nicht zu kurz.

Schon immer geht Eva Kamm mit dem „Augen-auf-Prinzip“, wie sie es nennt, durch die Welt, so auch durch Offenbach. Die sechste Tour - diesmal als kleine Radtour - von „Ich zeig Dir meine Stadt“ begann an der so genannten „Jahn-Eiche“ am Starkenburgring und am Fahrrad- und Tachenladen "Artefakt". Unter dem Titel "Aus der Zeit gefallen" besuchten dann die Teilnehmer den Alten Friedhof und konnten einen exklusiven Blick in das Alte Badehaus in den ehemaligen Farbwerken Hoechst werfen.

Die Tour von Hella Adelmann führte rund um den Büsingpark. Mit den Erzählungen aus ihrer Kindheit sahen die Teilnehmer manches in dem doch meist bekannten Gebiet mit anderen Augen. Die Führerin der siebten Tour des Freiwilligenzentrums im Rahmen von „Ich zeig Dir meine Stadt“ bezeichnet den Park als ihr Spielzimmer, als ihren Park, ist sie doch in den 60er Jahren ganz in der Nähe in der Kaiserstraße aufgewachsen.

Sigrid Kirbach lud auf ihrer Tour „Ohne Worte“ in die Offenbacher Innenstadt ein, die für sie besonderen Orte auf eine ganz persönliche Art zu erleben. Die Teilnehmer erfuhren unter anderem etwas über Kommunikation ohne Worte und wie daraus wertvolle Freundschaften entstanden sind.

Stephan Färber, Stadtverordnetenvorsteher und damit 1. Bürger der Stadt, zeigte beim Stadtspaziergang „Ich zeig Dir meine Stadt“ sein Offenbach. Er lud auf seiner Tour „Hinter dem Berg bei den Babschern“ ein, die für ihn besonderen Orte auf eine ganz persönliche Art zu erleben. Es ging unter anderem um leidenschaftliches Basteln, kunstvolles Babschen und weitläufiges Beobachten.