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Offenbach kann Integration: angefangen von den Hugenotten und Juden im 18. Jahrhundert bis hin zur Einwanderungswelle der sogenannten Gastarbeiter in den 60er und 70er Jahren sowie Flüchtlingen aus Ex-Jugoslawien und der ehemaligen Sowjetunion in den 90er Jahren bis heute. 150 Nationen leben in unserer Stadt und dies friedlich und in guter Nachbarschaft. Die Stadt, ihre Bevölkerung und viele Organisationen und Vereine haben viel dafür getan.

Nachfolgend finden Sie Kurzinformationen und Adressen zur Beratung und Hilfestellung rund um das Thema Integration. Weitere Informationen gibt es unter den jeweiligen Links.

Integrationsbeauftragter

Die Aufgaben des Integrationsbeauftragten Luigi Masala und seines Teams sind unter anderem:
- Förderung des Dialogs der verschiedenen Bevölkerungsgruppen und die Förderung des wechselseitigen Verständnisses
- Mitarbeit in Projekten zur Förderung der Integration gemeinsam mit städtischen Ämtern und/oder Organisationen und Vereinen der Stadt
- Erarbeitung und Verbreitung von Informationen zu Fragen der Integration und Zuwanderung in verschiedenen Medien wie Newslettern, Internetseiten der Stadt, Broschüren u.a.

Luigi Masala
Telefon: 069 8065-3587
integrationoffenbachde

Integrationsförderung

Mit dem Förderprogramm „WIR – Wegweisende Integrationsansätze Realisieren“ verfolgt die Stadt Offenbach das Ziel, eine Willkommens- und Anerkennungskultur zu etablieren. Ob in der Schule oder im Beruf, in der Nachbarschaft oder im Verein: Zuwanderer sollen sich in Offenbach aufgenommen fühlen und Gelegenheit finden, am öffentlichen Leben teilzunehmen und ihre Kompetenzen einzubringen. So sind es vielfach Neu-Offenbacher aus Südost-Europa, für deren Integrationsförderung sich die städtischen Fachdienste, freie Trägen und auch Privatpersonen stark engagieren.

Ana-Violeta Sacaliuc
Programmkoordinatorin
Telefon: 069 80 65 – 20 27
ana-violeta.sacaliuc@offenbach.de

Migrationsberatung

Migrationsberater begleiten Zuwanderer individuell und aktiv auf dem Weg in das neue Lebensumfeld. Die Beratung wird auch in der jeweiligen Muttersprache angeboten. Jede der aufgeführten Beratungsstellen kann unabhängig von der Nationalität aufgesucht werden.

Anbieter sind Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Diakonisches Werk, Verein für Kultur und Bildung (KUBI). Für junge Menschen bis zu 27 Jahren bietet der Jugendmigrationsdienst des Internationalen Bundes (IB) zudem ein besonderes Beratungsangebot. Sprechzeiten der Migrationsberatung im Bürgerbüro, Herrnstraße 61, sind mittwochs von 9:00 bis 12:00 Uhr oder entsprechend den Angaben der Beratungsstellen

Ausländerbeirat

Der Ausländerbeirat ist die Interessenvertretung der Menschen ohne deutschen Pass in Offenbach. Im Bereich der Integrationsarbeit ist er nachfolgender Veranstaltungen beteiligt:
- Das Kulturfest der Nationen findet jedes Jahr an einem Wochenende auf dem Wilhelmsplatz statt, organisiert vom Ausländerbeirat. Regelmäßig beteiligen sich mehr als 20 ausländische Kulturvereine.
- Die Interkulturellen Wochen sind eine jährliche Veranstaltungsreihe, an der sich auch der Ausländerbeirat beteiligt.
- Auch an der Veranstaltungsreihe Interreligiöser Dialog beteiligt sich der Ausländerbeirat, zum Teil in Zusammenarbeit in dem Kreisausländerbeirat. Hier geht es um mehr Verständnis zwischen den verschiedenen Religionen.

Geschäftsstelle Ausländerbeirat
Waltraud Schäfer
Telefon: 069 8065- 2656
waltraud.schaeferoffenbachde

Ehrenamtsbeauftragter

Die Förderung des ehrenamtlichen Engagements in der Stadt und die Unterstützung der ehrenamtlich Tätigen – das ist die Aufgabe des Referatsleiters Ehrenamt Reinhard Knecht. Sein Ziel ist der Aufbau und die Pflege eines Netzwerks, um alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens zu erfassen. Mit dem Referat Ehrenamt wird deutlich, welch hohen Stellenwert bürgerschaftliches Engagement in der Stadt hat.

Referat Ehrenamt
Reinhard Knecht
Telefon: 069 8065-2624
reinhard.knechtoffenbachde

Quartiersmanagement in den Stadtteilbüros

Die fünf Stadtteilbüros in Offenbach sind Anlaufstellen für vielerlei Belange der Bewohner jeglicher Herkunft in den Quartieren. Sie bieten Raum für ehrenamtliche Betätigung und für Begegnung und sollen Aktivitäten von lokalen Initiativen, Vereinen und Gemeinden unterstützen.

Seit mehreren Jahren ist das von der Initiative „Die Welt in Offenbach zu Hause“ organisierte „Zuckerfest“ (türkisch: Bayram, arabisch: Eid- al Ftir) auf dem Mathildenplatz ein wichtiger Termin im Jahreskalender, mit dem gläubige Muslime das Ende der vierwöchigen Fastenzeit Ramadan feiern. Die Initiative ist ein Zusammenschluss von Quartiersmanagement, AWO, Diakoniekirche und Freiwilligenzentrum, ebenfalls ein Beispiel der guten Vernetzung in Offenbach.

Ziel des Quartiersmanagements und der Stadtteilbüros ist es, zu einer qualitativen Verbesserung des wahrgenommenen Lebensumfeldes beizutragen. Dort, wo Menschen gerne leben, bleiben sie über längere Zeit, entwickeln ein Gefühl der Zugehörigkeit, engagieren sich für das Zusammenleben. So entstehen Lebensräume, die das Gesicht und den Charakter einer Stadt prägen und den Menschen Identität und Heimat geben. In Offenbach gibt es inzwischen fünf Stadtteile, die über ein Stadtteilbüro mit Quartiersmanagement verfügen: Bieber-Waldhof, Senefelder Quartier, Lauterborn, Nordend und Mathildenviertel. Mit der Quartiersfamilie haben sich Bewohner des Stadtteils zusammengefunden, die bei Behördengängen unterstützen, Nachbarschaftstreffen oder Veranstaltungen organisieren und in Konfliktfällen die Mediatorenrolle einnehmen.