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Tafel der Begegnung 2018
© Katja Lenz

Weder Regen noch Sturm konnten die rund 120 Teilnehmenden bei der „Tafel der Begegnung“ am 23. September abhalten, an den gut gefüllten Tischen Platz zu nehmen und miteinander ins Gespräch zu kommen. „Wir konnten noch den Aufbau der Zelte auf dem Goetheplatz absagen und ins Stadtteilbüro Nordend ausweichen“, sagt Monika Pröse vom Freiwilligenzentrum, die gemeinsam mit dem Quartiersmanagement, IB, Naturfreunde und Katholischem Dekanat zum 3. Mal die Veranstaltung organisierte.

Bereits zum dritten Mal fand die Tafel im Rahmen der Interkulturellen Wochen Offenbach statt - und wieder wurde die Veranstaltung sehr gut angenommen. „Viele sind gekommen und haben zum Gelingen beigetragen. An dieser Tafel wurde das friedliche und bunte Zusammenleben in Offenbach sichtbar“, freut sich Katja Lenz von „Offenbach hilft“, ein Projekt des Freiwilligenzentrums.

Tanzeinlage der Bulgaren in Offenbach
Tanzeinlage der Bulgaren in Offenbach © Katja Lenz

Von 17 unterschiedlichen Vereinen und Organisationen kamen Vertreter: Offenbacher Integrationslotsen, Internationaler Bund (IB), Lotus e.V., Naturfreunde Offenbach, Ahmadiyya Muslim Jamaat Offenbach, Seniorenhilfe, Bulgaren in Offenbach, Serbischer Kulturverein, DITIB, Kirche am Start, Katholisches Dekanat, Flüchtlingshilfe Offenbach, Vietnamesischer Kulturverein, Jusos, Magistrat Offenbach, Von Ich zu Ich und die Polnische Kulturvereinigung Misericordia.

Köstlichkeiten des Vietnamesischen Kulturvereines
Köstlichkeiten des Vietnamesischen Kulturvereines © Katja Lenz

Und alle brachten leckere Speisen aus vielen verschiedenen Ländern mit: unter anderem serbischer Eintopf, bulgarisches Brot, das mit der Hand gebrochen wird, vietnamesische Frühlingsrollen, Offenbacher Kranz, türkisches Börek, polnische Piroggen, italienische Schokoladentarte und vieles mehr. Diese Speisen waren auf den zahlreichen Tischen verteilt und immer wieder gingen die Teilnehmenden herum, um alles zu probieren. Mitreißend war der temperamentvolle Auftritt der Tanzgruppe von Bulgaren in Offenbach, die trotz der engen Bühne viel Stimmung verbreiten konnten.

Ziel der Tafel der Begegnung ist die Begegnung verschiedener Kulturen und Vereine mit dem Hintergrund „Essen verbindet“ – dies als Fortführung der Gastmahlaktionen zur Zeiten der Flüchtlingshilfe in Offenbach 2015/2016. Die ersten beiden Tafeln der Begegnung 2016 und 2017 waren ein großer Erfolg, viele Bürger, Vereine und Organisationen nahmen daran teil.
In Offenbach soll dieser Gedanke des gemeinsamen Mahls, das Kulturen zueinander führt, Schranken abbaut und eine offene Begegnung ermöglicht, weitergeführt werden.

„Von mehreren Seiten wurde wir angesprochen, das Format weiterzuführen und auszubauen. Daher werden wir in den nächsten Monaten mit interessierten Vereinen besprechen, was wir gemeinsam noch auf die Beine stellen können“, resümiert Sigrid Jacob, Geschäftsführerin des Freiwilligenzentrums.