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Gäste sitzen an langen Tischen bei der Tafel der Begegnung
© Katja Lenz

Über hundert Menschen trafen am vergangenen Sonntag zur ersten „Tafel der Begegnung“ auf dem Marktplatz zusammen. Zelte, bunt dekorierte Tische und jede Menge Speisen aus allen Herren Ländern luden dazu ein, Platz zu nehmen, miteinander zu essen, sich kennen zu lernen und ins Gespräch zu kommen. Eingeladen hatte die Stabsstelle „Offenbach hilft“ gemeinsam mit der Offenbacher Flüchtlingshilfe, KUBI, IB, katholisches Dekanat, den Naturfreunden und dem Ausländerbeirat im Rahmen der Interkulturellen Wochen.

„Und alle sind gekommen und haben zum Gelingen beigetragen. An dieser Tafel wurde das friedliche und bunte Zusammenleben in Offenbach sichtbar“, freut sich Organisatorin Katja Lenz von „Offenbach hilft“, das dem Freiwilligenzentrum angegliedert ist. Zahlreiche Kulturvereine sowie christliche und islamische Religionsgruppen waren mit von der Partie und hatten allerlei Köstlichkeiten mitgebracht. Couscous-Salat, Schnittchen, Kuchen, Obstsalat, süßer Grieß, Feigen-Nußbrot, Blätterteigröllchen – nur ein kleiner Ausschnitt des kulinarischen Angebots. „Essen verbindet“, weiß Gabriele Türmer, die vor einem Jahr das Gastmahl ins Leben gerufen hatte, bei dem Familien Flüchtlinge zu sich nach Hause zum Essen eingeladen hatten. „Diese Idee wollten wir für die Offenbacher aller Kulturen fortführen und hatten zu den Interkulturellen Wochen die Gelegenheit dazu.“

So saßen an den bunten Tischen auch eine gemischte Tafelrunde: junge und alte Offenbacher, mit und ohne Migrationshintergrund, teils mit nur wenigen Deutschkenntnissen. Letzteres war kein Hinderungsgrund für Kommunikation, fand sich doch immer auch ein Übersetzer in der großen Runde. Von vielen Seiten darauf angesprochen, können sich die Organisatoren gut eine Wiederholung der schönen und verbindenden Aktion vorstellen.