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Stadt Offenbach

Elektronische Patientenakte – ePA

ePA: Elektronische Patientenakte

Was ist die ePA genau?

Die elektronische Patientenakte (ePA) ist eine digitale Sammelmappe für alle Gesundheitsdaten eines Menschen. Vorher gab es viele wichtige Informationen nur in Papierform bei verschiedenen Ärzt:innen oder in Kliniken. Mit der ePA werden sie zentral und sicher digital gespeichert.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • Befunde und Diagnosen
  • Impfungen und Medikamente
  • Arztbriefe oder Krankenhausberichte

Die ePA wurde in Deutschland am 1. Januar 2021 eingeführt. Seitdem konnten gesetzlich Versicherte sie freiwillig bei ihrer Krankenkasse beantragen.

Seit dem 15. Januar 2025 ist sie nun Teil der sogenannten „ePA für alle“: Jeder gesetzlich Versicherte bekommt die elektronisch Patientenakte automatisch – außer man widerspricht aktiv.
Ab dem 1. Oktober 2025 müssen Ärzt:innen, Apotheken und andere Einrichtungen mit der ePA arbeiten können.

Die Nutzung bleibt weiterhin aber freiwillig. Das heißt, die Akte kann jederzeit gelöscht oder ihr Inhalt selbst verwaltet werden.


Was sind die Vorteile?

Die ePA macht das Gesundheitssystem einfacher und schneller, denn Ärzt:innen können wichtige Informationen sofort einsehen und somit eine gezieltere Behandlung vornehmen. Es können auch Doppeluntersuchungen vermieden werden und bei einem Wechsel Ärzt:innenwechsel gehen keine Daten verloren. Außerdem hat man selber immer einen Überblick über die eigenen Gesundheitsdaten.


Worauf sollte man achten?

Gesundheitsdaten sind sehr sensible Informationen. Darum gilt für die ePA ein besonders strenger Datenschutz:

  • Man kann selber entscheiden, welche Daten gespeichert werden und sollte sich darüber auch gut informieren.
  • Nur Personen, denen man den Zugriff erlaubt (zum Beispiel Ärzt:innen oder Apotheken), können die Akte einsehen.
  • Alle Daten werden verschlüsselt übertragen und gespeichert.

Wie kann ich die ePA nutzen?

Die ePA läuft über die Krankenkasse. Dort kann man sich anmelden und die passende App auf dem Smartphone oder Tablet herunterladen. In der App kann man Dokumente hochladen, ansehen und Zugriffsrechte vergeben.

Tipp: Die Nutzung ist freiwillig – aber sie kann helfen, die eigene Gesundheit besser zu verstehen und wichtige Informationen mit den unterschiedlichen Ärzt:innen zu teilen. Wichtig ist es jedoch, sich gut zu informieren, welche Informationen, wo landen. 


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