Account
Ein „Account“ ist ein Benutzerkonto. Es wird ausgesprochen wie: Akaunt.
Manche digitalen Anwendungen oder bestimmte Funktionen dieser stehen nur registrierten Nutzerinnen und Nutzern zur Verfügung. Sich zu registrieren bedeutet, sich einen Zugang zu dieser Anwendung zu erstellen, indem man eben einen Account anlegt. Das bedeutet meist, sich einen Benutzernamen und ein Passwort zu überlegen und einige Angaben zur einigen Person zu hinterlegen (zum Beispiel Name und E-Mail-Adresse).
Beispiele:
→ Ihr E-Mail-Konto ist ein Mail-Account.
→ Viele Online-Shops / digitale Einkaufsplattformen sind nur mit einem Account nutzbar.
Ad
Werbung oder Anzeigen sind manchmal schwer zu erkennen und nur unauffällig mit „Ad“ gekennzeichnet. Es wird ausgesprochen wie „ädd“ und ist die Kurzform vom Englischen „advertisement“. Das bedeutet Werbung oder Anzeige.
Augmented Reality (AR)
Augmented (= erweiterte) Reality (= Realität) ist die Bezeichnung für die Darstellung der echten Umgebung, die durch virtuelle Elemente ergänzt ist.
Durch Geräte wie Smartphones, Tablets oder AR-Brillen können virtuelle Objekte, Informationen oder Effekte in der echten Umgebung gesehen werden, zum Beispiel Informationen zum Dargestellten.
Oft wird sie in der Werbung eingesetzt. Man kann dann zum Beispiel sehen, wie die Brille sitzt, ohne sie in Wirklichkeit aufzusetzen oder wie das Sofa im eigenen Wohnzimmer aussehen würde.
Was ist der Unterschied zwischen einer VR-Brille und einer AR-Brille?
Der Unterschied zwischen einer VR-Brille (Virtuelle Realität) und einer AR-Brille (Augmented Reality) liegt darin, wie sie die Realität und virtuelle Inhalte miteinander verbinden.
VR-Brille: Sie blendet die reale Welt vollständig aus und taucht in eine virtuelle Welt ein.
AR-Brille: Die reale Welt bleibt sichtbar, wird aber durch digitale Elemente ergänzt.
Mehr zum Thema Virtuelle Realität:
Bluetooth
Bluetooth ist eine Technik zur Funk-Übertragung. Auf kurze Strecke von etwa bis zu 10 Meter können Daten, Musik, Videos oder Bilder übertragen werden. Dies erfordert mindestens zwei Geräte, die miteinander "gekoppelt" werden müssen. Das heißt, sie werden miteinander bekannt gemacht, indem sie ihre Gerätenamen austauschen, um sich gegenseitig "wiederzuerkennen". Dies kann zusätzlich mit der Eingabe eines Kennwortes verbunden sein, welches von einem der Geräte vorgebeben wird und vom gekoppelten Gerät bestätigt werden muss. Bei erfolgreicher Koppelung können zwei Geräte kabellos miteinander Daten austauschen. Lassen die Geräte-Hersteller es zu, können mehrere, bis zu acht Geräte mit Bluetooth verbunden werden, damit zum Beispiel zwei Bluetooth-Kopfhörer mit einem Smartphone oder Fernsehgerät verbunden werden.
Bluetooth erleichtert die kabellose Verbindung von Geräten immens. Deshalb ist es sehr beliebt. Aber es gibt häufig auch Probleme. Die hängen vor allem mit der Verbindungsstärke, der Reichweite (also der Entfernung zwischen den Geräten) und mit der Kopplung der Geräte zusammen. Der Kopplungsvorgang ist bei unterschiedlichen Geräten auch unterschiedlich. Zuerst muss die Bluetooth-Funktion eingeschaltet werden. Dann muss die Sichtbarkeit des Gerätes freigeben werden – häufig ist die Zeit dieser Sichtbarkeit auf kurze Zeit, ca. 1 Minute, begrenzt. In dieser Zeit können die Geräte sich und ihre Namen sehen bzw. zeigen. Dann muss eine Suche nach Geräten in der näheren Umgebung durchgeführt werden. Wird das zu koppelnde Gerät angezeigt, wählen wir es durch Klick oder Tippen aus. Am Gerät, das gekoppelt werden soll, muss meist eine Verbindungs-Taste (oft mit Bluetooth-Symbol) gedrückt werden – häufig für eine bestimmte Zeit oder bis ein Signal erscheint oder das Gerät die erfolgreiche Kopplung anzeigt. Informationen zur Kopplung finden wir meistens auch in der Beschreibung/im Handbuch der Geräte, die verbunden werden sollen.
Die Reichweite einer stabilen Bluetooth-Verbindung liegt bei einigen Zentimetern bis ca. 10 Meter, wenn die Funkstrecke nicht mit Gegenständen, Mauern oder Zimmerdecken unterbrochen wird. Die Funkverbindung spielt sich außerdem im gleichen Frequenzbereich ab wie WLAN. Bluetooth wechselt deshalb immer wieder die Frequenz, was die Übertragung verlangsamt. Die Übertragungsgeschwindigkeit ist im Vergleich zu WLAN oder schnellem USB eher langsam. Für Audio-Signale beim Kopfhörer zur Übertragung von Musik reicht sie vollkommen aus. Für die Übertragung größerer Datenmengen gibt es genügend Alternativen, siehe WLAN und USB.
Tipp: Bluetooth wird meistens mit BT abgekürzt. BT ist, genauso wie WLAN, ein "Stromfresser" und belastet den Akku mobiler Geräte. Wird es nicht benötigt, kann Bluetooth abgeschaltet werden. Das ist auch aus Sicherheitsgründen wichtig, weil BT eine >>Verbindung<< mit Geräten ermöglicht. Auch wenn BT grundsätzlich abwärtskompatibel ist, sollten neuere Geräte mindestens den Standard BT 4/4.2 oder 5.0 besitzen. Ältere Computer können mit USB-BT-Adaptern neuerer Generation nachgerüstet werden.
Browser
Der Browser (sprich: Brauser) ist ein Programm, das uns Inhalte des Internets in Text, Bild und Ton übersetzt. Wörtlich übersetzt (Englisch „to browse“) bedeutet der Begriff nicht etwa “duschen“, sondern “blättern“. Wir browsen, also blättern, durchs Internet.
Wie beim Begriff “Server“ (Erklärung "Server" siehe unten im Wörterbuch) erklärt, tauschen Server und Client Informationen aus. Wir sind in der Regel als Clients im Internet unterwegs, weil wir Dienste der Server in Anspruch nehmen. Unsere Computer, Tablets oder Smartphones melden sich mit dem Browser bei einem Server, zum Beispiel mit der Bitte, eine bestimmte Webseite anzuzeigen. Geschieht dies in korrekter Form, also in der korrekten Programmsprache und nach korrektem Protokoll (das sind Anweisungen, was wie wohin übertragen werden soll), beantwortet der Server die Anfrage mit dem Anzeigen der Webseite. Es kommen, je nach Inhalt, viele unterschiedliche Programmsprachen und Übertragungsanweisungen zum Einsatz. Der Austausch spielt sich sehr schnell und für uns unsichtbar im Browser ab. Die Funktion des Browsers ist es also hauptsächlich, den Programm-Code eines Internet-Inhalts für uns sichtbar und hörbar zu machen.
Auf dem geteilten Beispielbild zeigen wir auf der linken Seite die Webseite “Digital? Geht ganz einfach!“ so, wie sie das Browserprogramm “sieht“ – auf der rechten Seite sehen wir die Seite, wie sie vom Browser “übersetzt“ wurde.
Die bekanntesten Browser-Modelle sind Microsoft’s Edge, Mozilla’s Firefox und Google‘s Chrome. Es gibt viele mehr. Mit dem Browser können Sie auch besuchte Seiten und die Wege bzw. Verbindungen dorthin (Hyperlinks, Weblinks oder kurz: Links) als Favoriten oder Lesezeichen speichern. Browser haben übrigens eine Vorliebe für Cookies (Erklärung "Cookies"). Wenn wir es nicht in den Einstellungen verbieten, “essen“ (speichern) unsere Browser alle Cookies, die ihnen von Servern “geschenkt“ werden.
Captchas
Captchas sind Tests, mit denen beim Öffnen einer Webseite festgestellt werden soll, dass man ein Mensch ist und keine Maschine. Meist funktionieren sie, indem man in unterschiedlichen Bildern etwas finden und dies dann anklicken muss. Oder in einem Bild Häkchen dort setzen muss, wo man Gegenstände erkennt, die abgefragt werden. Diese „I am not a Robot“ - (Ich bin kein Roboter) Abfragen verhindern, dass sogenannte Bots sich auf den Internetseiten tummeln. So sollen automatisierte Angriffe auf die Seiten verhindert werden.
Aber Vorsicht! Auch hier gibt es Betrugsmaschen.
Normalerweise öffnet sich die Webseite, die man besuchen will, nach dem korrekten Anklicken der Bilder. Gibt es dann aber noch eine weitere Abfrage, beispielsweise die Aufforderung, eine bestimmte Tastenkombination zu drücken, dann handelt es sich um den Versuch gefährliche Malware — also schädliche Software — auf den Rechner einzuschleusen.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor diesen Captcha-Angriffen und rät dazu, sofort den Browser zu schließen, beim Verdacht, betroffen zu sein. Andernfalls kann es sein, dass das eigene Betriebssystem so beschädigt wird, dass man es neu aufsetzen muss.
Also genau hinsehen, was die Maschine von dir verlangt, auch bei der Beweisführung, dass du selbst keine Maschine bist!
Channel
Bei den Messenger Diensten WhatsApp und Telegram gibt es neben Gruppen und direkten Chats auch die Funktion Channels – also Kanäle.
Ein Channel dient, im Gegensatz zum Austausch in Gruppen, der einseitigen Kommunikation. Das heißt, dass die Person, die den Channel betreibt, Informationen an alle, die dem Channel folgen schicken kann, ohne dass man inhaltlich darauf antworten kann. Das ist in Gruppen anders, dort können alle Mitglieder der Gruppe miteinander diskutieren, antworten und Fragen stellen.
Die Inhalte auf einem Channel funktionieren also ähnlich wie auf einem News Feed - sie werden chronologisch gepostet. Die Funktion eignet sich somit besonders gut für das Posten von News, Updates, Inhalten von Influencer*innen, Unternehmen oder Initiativen.
Ein weiterer Unterschied zu den Gruppen bei WhatsApp und Telegram ist, dass bei Channels mehr Nutzer*innen erreicht werden können. Bei Gruppen ist die Zahl der Mitglieder zwar auch hoch, aber begrenzt.
Da es bei Telegram möglich ist, Channels anonym zu betreiben, und diese eine sehr große Reichweite erzielen können, birgt die Funktion aber auch die Gefahr der Verbreitung von Desinformation und Fake News. So gab es bereits mehrere Fälle, bei denen Channels auf Telegram in den aktuellen Krisenzeiten (zum Beispiel bei COVID 19 oder dem Ukraine-Krieg) aufgrund von Hassreden, politischer Einflussnahme oder der gezielten Verbreitung von Falschinformationen in Kritik standen.
Die EU versucht derartigen Missbrauch durch entsprechenden Gesetzen, wie dem „Digital Service Act“ (DSA) entgegenzuwirken.
Weitere Informationen zu WhatsApp- und Telegram-Channels finden Sie hier:
Chatbot
Dieser Begriff setzt sich zusammen aus „Chat“, dem englischen Wort für „Unterhaltung“ und „-bot“ als Abkürzung für „Roboter“.
Chatbots sind Computerprogramme, die häufig im Kundenservice genutzt werden. Man kann ihnen eine Frage stellen, also eine Frage in ein dafür vorgesehenes Feld eingeben, und erhält eine Antwort darauf. Das soll wie eine Unterhaltung mit einem Menschen wirken und dabei helfen, schnell eine passende Antwort zu finden. Vor allem bei Anwendungsfällen mit automatisierten Prozessen kann das hilfreich sein, Chatbots können also vor allem häufig gestellte Fragen gut beantworten. Chatbots können uns in zahlreichen Fällen begegnen, zum Beispiel in der Beratung zu Versicherungsdienstleistungen, bei online-basierten Bewerbungsprozesse oder im Kundendienst von Online-Shops. Ältere, einfachere Versionen von Chatbots arbeiten nach festgelegten Regeln. Sie reagieren vor allem auf einzelne Stichworte und leiten wie anhand eines Entscheidungsbaums durch den Dialog. Neuere Chatbots nutzen künstliche Intelligenz (KI) und lernen selbst weiter. Besonders bekannte KI-basierte Chatbots sind sicherlich ChatGPT (von OpenAI), Copilot (von Microsoft) oder Alexa (von amazon).
Chromebooks
Sie sind schick, schlank, schnell und einigermaßen günstig. Außerdem werden sie massiv beworben: Chromebooks. Was ist das?
Sie sehen aus wie Laptops, sind aber mehr oder weniger Tablets mit Tastatur, also Tablets im Laptop-Gehäuse. Die Bildschirme sind scharf, mit 12-13,3 Zoll Bildschirmdiagonale sind Chromebooks mobil. Sie haben einen internen Speicher von 32-128 GB (Gigabyte). Das kennen Sie von Smartphones und Tablets. Bei klassischen Computer-Laptops sind 128 GB interner Speicher eher die Untergrenze. Warum ist der Speicher des Chromebooks dann so klein?
Erstens, weil das Betriebssystem nicht Microsoft Windows oder Apple iOS ist, sondern ChromeOS – daher der Name Chromebook. ChromeOS ist ein zum Betriebssystem ausgebauter Chrome-Browser (Chrome ist der Browser von Google). Das System ist klein und schnell. Zweitens: Die Programme, die Sie verwenden, werden gar nicht auf dem Gerät installiert, sondern werden über den Browser im Internet ausgeführt und genutzt. Wenn alle Programme nur online laufen und Daten online gespeichert werden, dann heißt das aber auch, dass Sie den Computer offline, also ohne Verbindung zum Internet, fast zu nichts gebrauchen können. Dateien aller Art, Texte, Bilder, Musik und Videos können online auf einem Server des Programmanbieters gespeichert werden. Umgangssprachlich werden solche Online-Speicher als Cloud-Speicher bezeichnet. Allerdings müssen Sie permanent zum Beispiel mit Ihrem Google-Konto, das Sie von Ihrem Smartphone kennen, am Chromebook angemeldet sein und bleiben. Nur so haben Sie Zugriff auf die Apps des Google Playstore bzw. Apps des ChromeOS.
Cloud
„Cloud“ ist das englische Wort für „Wolke“. Es wird ausgesprochen wie „klaud“.
Eine Cloud kann man sich als eine virtuelle Speicherplattform vorstellen. Wenn Sie zum Beispiel ein Foto lokal auf Ihrem Gerät speichern, können Sie nur mit genau diesem Gerät darauf zugreifen. Wenn Sie es in einer Cloud speichern, können Sie sich von verschiedenen Geräten aus in diese einwählen und haben von überall Zugriff darauf. Ein Beispiel für einen häufig verwendeten Cloud-Dienst sind E-Mail-Dienste.
Weitere Informationen finden Sie beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik:
Cookies
Ein Cookie (deutsch: Keks) ist eine kleine Textdatei, die der Server einer von Ihnen besuchten Webseite an Ihren Browser (Chrome, Firefox, Edge, Safari usw.) sendet. Mit dem Cookie erkennt der Server Ihren Browser beim nächsten Besuch der Webseite wieder, denn es ist wie im richtigen Leben: Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Wenn Sie bei der Suche in einem Online-Geschäft nach bestimmten Produkten suchen, die Seite verlassen, wiederkehren, um weiter zu nach Produkten suchen, diese vergleichen usw. wird jedes Mal ein Sitzungs-Cookie angelegt, der die Benutzerdaten mit dem Inhalt der Anfrage in einem Cookie zusammengefasst in Ihrem Browser ablegt. Dies vereinfacht dem Server, Sie wiederzuerkennen; zwar nicht als Person, aber mit Ihren Browserdaten. Durch wiederholtes Suchen nach ähnlichen Inhalten an einem Ort kann der Server der besuchten Webseite ein Nutzerprofil anlegen, mit dem dann personalisierte Angebote auf der Webseite platziert werden können.
Was können wir tun? Zum einen können Cookies abgelehnt werden. Das hat allerdings oft zur Folge, dass bestimmte Funktionen der besuchten Webseite nicht verfügbar sind. Zusätzlich können Sie im Browser einstellen, dass Cookies beim Beenden einer Sitzung gelöscht werden.
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