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Stadt Offenbach

Mit 88 Tasten ins neue Jahr: Offenbacher Pianistinnen und Pianisten spielen im Büsingpalais

29.12.2022

Ins Musikalische gewendete champagnersprühende Tradition ist das Neujahrskonzert Offenbacher Pianistinnen und Pianisten in der „Gudd Stubb“, dem Büsingpalais, das am Sonntag, 22. Januar, um 17 Uhr unter dem Titel „Stückwerk“ stattfindet. Denn ein Jahresbeginn ohne Tastenzauber und Klangrausch in Offenbach ist wie ein Neujahrskonzert ohne Walzer in Wien: Seit nunmehr fast 25 Jahren begrüßen herausragende Musikerinnen und Musiker aus Offenbach in diesem stets passioniert gebotenen Format auf 88 Tasten das neue Jahr.

Vier Offenbacher Pianistinnen und Pianisten sind es dieses Mal, die sich im Jacques Offenbach-Saal des Büsingpalais mit einem ausgewählt ereignisreichen Repertoire musikalisch ins neue Jahr stürzen. Mit dabei sind die Pianistin Lydia Maria Bader sowie ihre Kollegen Ronald Fries, Werner Fürst und Frank Spannaus. Zu hören gibt es die wunderschöne Nocturne in Es-Dur von Michail Iwanowitsch Glinka, das rasante und in Teilen düstere Scherzo Nr. 1 in h-Moll von Fréderic Chopin, gefolgt von den sechs innigen Klavierstücken op. 118 von Johannes Brahms. Nach der Pause geht es mit einer Auswahl der berühmten Préludes von Chopin und den klangmalerischen „Poems of the Sea“ von Ernst Bloch weiter, bevor das Programm mit dem selten gespielten „Tempête et lever du jour sur les flots“ aus „Le chant de la mer“ von Gustave Samazeuilh endet. Moderiert wird das Konzert von Ruth Zetzsche.

Mit Frank Spannaus kommt ein stilistisch vielfältig begabter und profilierter Musiker ins Büsingpalais. Im Jazz und Boogie ein erfahrenes Urtalent und gleichzeitig ein passionierter Klassikinterpret, stellt er eine besondere Persönlichkeit innerhalb der Offenbacher Pianisten dar. Er ist Komponist, Arrangeur und Musiker bei verschiedensten CD-, Funk-und Fernsehproduktionen.

Werner Fürst studierte Klavier an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. Er konzertiert als Solist und Kammermusiker, als Pianist, Cembalist, Organist, Liedbegleiter, im Klavierduo und als Dirigent. Seit 2009 leitet er das Kammerorchester der Philharmonischen Gesellschaft Neu-Isenburg. Der Solopianist Ronald Fries erwarb sich Diplome in der Klavier-Meisterklasse von Professor Joachim Volkmann an der Frankfurter Musikhochschule sowie in Musikpädagogik und Orchesterleitung. Für das Fritz-Rémond-Theater in Frankfurt und das Wiesbadener Schauspiel hat er Theatermusiken komponiert, ebenso gehört die Tätigkeit am Staatstheater Darmstadt und der Oper Frankfurt zu den Stationen seiner Laufbahn. Eleganz, Klangschönheit und Virtuosität charakterisieren das Spiel der Offenbacher Pianistin Lydia Maria Bader. Von der nmz Neuen Musikzeitung als „eine der führenden Pianistinnen Deutschlands“ bezeichnet, konzertierte Lydia Maria Bader bereits in zahlreichen Ländern Europas sowie regelmäßig und außerordentlich erfolgreich in China. Ihre Faszination für fremde Kulturen spiegelt sich in ihren Konzert- und CD-Programmen wider. Die Gesangssolistin und Moderatorin Ruth Zetzsche erhielt eine professionelle Gesangsausbildung bei Claudia Vogel in Hamburg und studierte parallel Germanistik, Musikwissenschaft und Kunstgeschichte in Frankfurt. Sie unterrichtet an verschiedenen Musikschulen Gesang und Stimmbildung für Sprecherinnen und Sprecher. Im Jahr 2005 übernahm sie die Stimmbildung der Johanniskantorei in Frankfurt.

Karten für das Konzert sind zum Preis von 20 Euro im OF InfoCenter, über Frankfurt Ticket und an der Tageskasse erhältlich.

Bildinformation:

Lydia Maria Bader, Foto: Kaupo Kikkas

Frank Spannaus, Foto: Privat

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