Lückenschluss des Anlagenrings am Sana-Klinikum
03.02.2026
In seiner Sitzung am Mittwoch, 28. Januar, beschloss der Magistrat die nächsten Schritte zur Vervollständigung des Anlagenrings zwischen der Sprendlinger Landstraße und dem Starkenburgring.
Die Stadt Offenbach erwarb bereits vor einigen Jahren die Flächen nördlich des Sana Klinikums, um hier die Lücke des öffentlichen Grüns zu schließen. Die Übergabe der erworbenen Flächen an die Stadt war jedoch erst für Ende 2025 vereinbart. So konnte das Sana Klinikum auf dem Klinik-Areal die geplanten Neuordnungen und Baumaßnahmen Zug um Zug umsetzen. Dabei wurden die auf den nun städtischen Grundstücken vorhandenen Gebäude übergangsweise weiter genutzt. Zwar ist die Neuordnung der Klinik noch nicht abgeschlossen, aber die Gebäude auf den städtischen Grundstücken sind inzwischen leer, so dass die Realisierung der öffentlichen Grünflächen nun weiter voranschreiten kann.
Als erstes steht der Abriss von zwei Gebäuden schräg gegenüber der Hohen Straße an. Das Wasserhäuschen an der Sprendlinger Landstraße bleibt erhalten. Die Abbrucharbeiten werden von der OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft mbh, eine Stadtwerke-Tochter, gesteuert. Parallel dazu bereitet die Stadt einen freiraumplanerischen Wettbewerb vor. Ziel ist ein Konzept für die neue öffentliche Grünfläche, die künftig die denkmalgeschützten Anlagen am Isenburg- und Starkenburgring miteinander verbinden soll. Der Start des Wettbewerbs ist für Ende 2026 geplant. Wie in Offenbach üblich werden die Bürgerinnen und Bürger vorab beteiligt und die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt. Die geplanten Maßnahmen werden zu zwei Drittel aus dem Städtebauförderungsprogramm „Zukunft Stadtgrün“ finanziert. Aus diesem Programm wird unter anderem bereits die derzeitige Sanierung der Grünanlage am Friedrichsweiher unterstützt.