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Stadt Offenbach

Der Preis der Metropolregion 2024 geht an Circle Hub aus Offenbach

09.07.2024

Kooperationen machen stark. Das gilt nicht nur für den Zusammenschluss der Wirtschaftskammern der Metropolregion FrankfurtRheinMain in der Zukunftsinitiative „Perform“, sondern auch für die Regional-Initiative Circle Hub Urban Mining, die am 24. Juni, in der IHK Frankfurt am Main den erstmals offiziell vergebenen Preis der Metropolregion entgegennehmen konnte. 

Der mit 10.000 Euro dotierte Publikumspreis zeichnet Projekte oder Initiativen aus, die sich um die interkommunale oder länderübergreifende Zusammenarbeit in der Metropolregion verdient machen und zur wirtschaftlichen Entwicklung beitragen. Das trifft auf die im Circle Hub organisierte innovative Büro- und Kooperationsstruktur besonders zu: Das im Hafen Offenbach ansässige Netzwerk, initiiert vom Entsorgungs- und Wiederaufbereitungsspezialisten Blasius Schuster, bringt seit Januar mittlerweile 24 Unternehmen der Bau- und Kreislaufwirtschaft aus FrankfurtRheinMain zusammen, um durch die Kooperation die Transportwege von Bauabfällen zu verkürzen und deren Recyclingquote zu erhöhen. Die Zusammenarbeit der Unternehmen entlang des gesamten Kreislaufs verspricht somit neue Lösungen für nachhaltiges Bauen und gleichzeitig einen stärkeren Fokus auf die Wirtschaftlichkeit von entsprechenden Bauprojekten.

Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke freut sich über die Auszeichnung. „Ich gratuliere dem Circle Hub zum Preis der Metropolregion 2024. Das ist eine tolle und wichtige Anerkennung. Das Netzwerk ist inhaltlich zwar naheliegend – aber im harten ökonomischen Wettbewerb muss man sich erst einmal wagen, das einzugehen. Davor habe ich großen Respekt“, so OB Schwenke, der den Circle Hub genau aus diesem Grund heraus jüngst auch persönlich besucht hat und sich ein Bild über die Arbeit gemacht hat. „Innovation und Fortschritt sind Gemeinschaftsaufgaben, aber damit sie konkret werden, braucht es immer Anpacker, wie wir sie mit dem Circle Hub im Rockywood haben.  Es ist deshalb eine wohlverdiente Anerkennung, dass der erstmals ausgeschriebene Preis nach Offenbach geht.“ 

Daniel Imhäuser, der Geschäftsführer von Blasius Schuster, betont: „Durch den Preis schaut die Metropolregion mit uns auf ein zentrales Thema: die Kreislaufwirtschaft Bau.“ Er freut sich über die Aufmerksamkeit: „Denn“, so der Entsorgungsspezialist, „auf den Gebäudesektor entfallen 60 Prozent aller Abfälle und 40 Prozent der CO2-Emissionen. Gemeinsam können wir buchstäblich viel bewegen, Ressourcen sparen und das Klima weniger belasten.“ Die Standortentscheidung sich in Offenbach anzusiedeln, habe man sehr bewusst getroffen: „Der Circle verbindet Menschen und Unternehmen der Kreislaufwirtschaft – in einer Stadt, die viel Verbindendes und große Offenheit gegenüber Unternehmertum und Wirtschaft hat.“ Das hat auch zehn Unternehmen aus Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz überzeugt, die nun ebenfalls schon unter dem Dach des Circle – und damit neu in Offenbach sind.

Bildinformationen: 

Bild 1: Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke und Geschäftsführer Daniel Imhäuser im Austausch zum Circle Hub bei Blasius Schuster. Foto: Sophie Schüler

Bild 2: Auf dem Foto von links: Maximilian Kieser (Holcim), Jennifer Dama (Ingenum), Jonas Fink (Amodes), Daniel Imhäuser (Blasius Schuster und Initiator des Circle), Ulrich Caspar (Vorsitzender von PERFORM und Präsident der IHK Frankfurt am Main), Florian Weber (CDM Smith), Michelle Zacharias (CDM Smith) und Markus Liesenfeld (DTG Binnenschifffahrt), Foto: PERFORM GbR / Stefan Krutsch

Über den Preis der Metropolregion

PERFORM, die Zukunftsinitiative der Wirtschaftskammern der Metropolregion FrankfurtRheinMain, setzt sich seit ihrer Gründung für eine verstärkte länderübergreifende Zusammenarbeit und Vernetzung zwischen Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft ein. Um Ideen und Konzepte sichtbar zu machen, diese Zusammenarbeit ebenfalls fördern und zugleich zur wirtschaftlichen Entwicklung der Metropolregion beitragen, wurde der „Preis der Metropolregion“ ins Leben gerufen. Seit 2024 wird dieser beim jährlichen „Tag der Metropolregion“ verliehen. Ausgezeichnet wird ein Projekt, das sich durch interkommunale oder länderübergreifende Zusammenarbeit in der Metropolregion auszeichnet oder den Gedanken der regionalen Identität verinnerlicht hat und auf eines oder mehrere der folgenden Themen einzahlt: Stärkung der Gründerregion, Verbesserung der Mobilität, Planungsbeschleunigung oder Smart Region. Die Teilnahme an dem Wettbewerb ist kostenfrei.

Über den Tag der Metropolregion

Einmal im Jahr veranstaltet PERFORM, die Zukunftsinitiative der Wirtschaftskammern in FrankfurtRheinMain, den „Tag der Metropolregion“. Hier treffen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, um sich über aktuelle Chancen und Herausforderungen in FrankfurtRheinMain auszutauschen, gemeinsam Handlungsfelder und mögliche Lösungsansätze zu identifizieren und die länderübergreifende Zusammenarbeit zu stärken. 

Die Themenschwerpunkte beim „Tag der Metropolregion“ orientieren sich an den vier Arbeitsgruppen der bayrischen, hessischen und rheinland-pfälzischen Wirtschaftskammern in FrankfurtRheinMain: Mobilität und Verkehr, Gründungs- und Innovationsregion, Flächenaktivierung sowie Digitalisierung und räumliche Entwicklung. Für eine enge Verzahnung mit der politischen Ebene wird darüber hinaus das Länderübergreifende Strategieforum FrankfurtRheinMain eingebunden.

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