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Stadt Offenbach

Kranzniederlegung zur Erinnerung an den Widerstand der NS-Diktatur

21.07.2022

Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke gedachte gestern, 20. Juli, zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Offenbach den Opfern des NS-Regimes. Vor der Flamme am Rathaus wurde ein Kranz niedergelegt. „Wir begehen den Tag des 20. Juli im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus und würdigen die Mitglieder der Widerstandsgruppen, die beim Kampf gegen das Terrorregime ihr Leben ließen“, erinnerte Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke. Vor Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine hätte sich niemand mehr einen Krieg in Europa vorstellen können. „In diesen Tagen ist es besonders wichtig, sich auf unsere freiheitlich demokratischen Werte zu besinnen und sich für weltweiten Frieden einzusetzen“, so der OB abschließend.

Das Attentat, das am 20. Juli 1944 durch eine Gruppe deutscher Offiziere auf Adolf Hitler verübt wurde, sollte Deutschland von der NS-Diktatur befreien und den Krieg beenden. Der Sprengstoffanschlag scheiterte, Hitler erlitt nur leichte Verletzungen. Die Attentäter bezahlten die Tat jedoch mit ihrem Leben. Der 20. Juli wird nicht nur im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus begangen, sondern ebenfalls als Mahnung vor jeglicher Verharmlosung von Kriegsverbrechen und als internationale Ächtung der Unterdrückung durch Diktaturen.

Bildinformation:

Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke bei der Kranzniederlegung an der Flamme vor dem Rathaus mit Stadtkämmerer Martin Wilhelm (vorne im Bild) und Stadtverordnetenvorsteher Stephan Färber (hinten).

Fotos: Stadt Offenbach / georg-foto, offenbach

 

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