Inhalt anspringen

Stadt Offenbach

Umsetzung Kommunaler Aktionsplan Inklusion: Dritte Staffel erfolgreich gestartet

25.07.2022

Die dritte Staffel zur Umsetzung des Kommunalen Aktionsplans Inklusion (KAI) startete am Dienstag, 19. Juli, mit einer öffentlichen Veranstaltung im Ostpol. Ziel des im Jahr 2018 von den Stadtverordneten beschlossenen Aktionsplans ist, Bedingungen in der Stadt Offenbach zu schaffen, die es Menschen mit Behinderungen ermöglicht, in allen Lebensbereichen selbstbestimmt zu leben. Die Stadt Offenbach stellte den Ablauf der weiteren Umsetzung des Aktionsplans vor und warb für die Mitarbeit in den sechs thematischen Arbeitsgruppen, in denen weitere Maßnahmen ausgewählt werden sollen.

„Wir möchten die Bürgerinnen und Bürger aktiv am Inklusionsprozess beteiligen und dafür werben, sich in einer der Arbeitsgruppen zu engagieren“, fasste Sozialdezernent Martin Wilhelm das Ziel der Veranstaltung zusammen. „Die Umsetzung des Aktionsplans Inklusion ist eine wichtige Aufgabe und ich freue mich über das Interesse der Teilnehmenden und über erste konkrete Zusagen für eine künftige Mitarbeit.“

Die beiden für den Aktionsplan verantwortlichen Personen des KAI-Leitungsteams Dominik Schuster (Kommunaler Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderungen) und Ralf Theisen (Sozialplaner) informierten die rund 30 Teilnehmenden über den aktuellen Stand der Umsetzung. Zurzeit umfasst der Aktionsplan 119 Maßnahmen. Die Anzahl erhöhte sich durch die Zusammenführung von Maßnahmen aus der Fortschreibung des kommunalen Altenplans aus dem Jahr 2017. Dies erfolgte durch den Vorschlag von Heidi Weinrich, kommunale Altenplanerin der Stadt Offenbach, alle inklusionsrelevanten Maßnahmen aus dem Altenplan im Aktionsplan Inklusion zu verorten. Dadurch lassen sich die Maßnahmen bündeln, was vorteilhafter ist, als an unterschiedlichen Stellen der Verwaltung parallel zu arbeiten.

Bislang wurden 37 Maßnahmen in den ersten beiden Staffeln auf den Weg gebracht. Acht Maßnahmen gelten bereits als abgeschlossen. Darunter befinden sich sieben aus der ersten Staffel, die damit bereits zu 50 Prozent umgesetzt ist. Die Umsetzung der zweiten Staffel begann offiziell im Mai dieses Jahres mit einem Beschluss der Stadtverordneten. Nun verbleiben noch 82 Maßnahmen für eine Umsetzung in den nächsten Staffeln.

Die Mitglieder der sechs thematischen Arbeitsgruppen werden für die nächste, die dritte Staffel weitere Maßnahmen diskutieren, auswählen und mit einer Priorität für die Umsetzung versehen. Für diesen Zweck stellte sich im Rahmen der Veranstaltung jede Leitung der sechs Arbeitsgruppen vor und erläuterte die Handlungsfelder (Erziehung und Bildung; Arbeit, Beschäftigung und Soziales; Wohnen und Bauen; Kultur, Freizeit und Sport; Gesundheit und Pflege; Mobilität und Barrierefreiheit), die darin befindlichen Maßnahmen und die Arbeitsweisen der Arbeitsgruppen.

Sozialdezernent Martin Wilhelm erläuterte abschließend: „Die Realisierung des Inklusionsgedankens kann als ein Perpetuum Mobile bezeichnet werden. Denn jede Diskussion um Maßnahmen wirft zugleich weitere Fragen auf, die ebenfalls gelöst werden wollen. Ich bin sicher, dass es uns bei der Veranstaltung gelungen ist, interessierte Menschen zu versammeln, die sich an der Diskussion und an der Umsetzung des Aktionsplans beteiligen möchten. Damit kommen wir der inklusiven Gesellschaft ein Stück näher. Allerdings nur unter der Voraussetzung, dass auch die politischen Rahmenbedingungen stimmen. Und hierfür werde ich mich in der Stadt Offenbach weiterhin stark machen.“

Interessierte, die an der Veranstaltung nicht teilnehmen konnten, haben auch weiterhin die Möglichkeit, sich für die Mitarbeit in den Arbeitsgruppen vormerken zu lassen. Die Gruppen wollen im September 2022 mit ihrer Arbeit beginnen. Die Kontaktadressen der Arbeitsgruppenleitungen sowie weitere Informationen über den Fortgang des Aktionsplans sind erhältlich unter der E-Mail-Adresse inklusionoffenbachde  oder telefonisch unter der Rufnummer 069 / 8065-2759.

Bildinformation:

Gemeinsam verkörpern sie die Umsetzung des Aktionsplans Inklusion: Sozialdezernent Martin Wilhelm (ganz rechts im Bild) zusammen mit dem KAI-Leitungsteam und den Leitungen der Arbeitsgruppen. Foto: Stadt Offenbach / georg-foto, offenbach

Weitere Informationen:

Einen Überblick über die vergangenen zwei Jahre der Umsetzung des Aktionsplans liefern zwei Dokumente, die ab sofort im Internet unter www.offenbach.de/inklusion verfügbar sind: Der „Inklusionsbericht 2020/2021“ sowie die „Aktualisierte Gesamtliste der KAI-Maßnahmen mit Stand Juni 2022“.

Kontakt für die Presse:

Dominik Schuster, E-Mail: inklusionoffenbachde, Rufnummer 069 / 8065-2759

Ralf Theisen, E-Mail: inklusionoffenbachde, Rufnummer 069 / 8065-2275

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise