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Stadt Offenbach

Energieversorgung Offenbach AG (EVO) informiert: Netzausbau in der Waldstraße geht weiter

10.06.2024

Die Ertüchtigung des Hochspannungsnetzes entlang der Offenbacher Waldstraße wird von dieser Woche an fortgesetzt. Das hat jetzt die Energieversorgung Offenbach AG (EVO) mitgeteilt. Der nun folgende Bauabschnitt soll am Montag (10.6.) beginnen und voraussichtlich acht Wochen dauern. Dabei wird es einen neuen Trassenverlauf geben: Statt wie ursprünglich auf der rechten Fahrspur stadtauswärts geplant, werden die Arbeiten im 200 Meter langen Bauabschnitt zwischen Odenwaldring und Hartmannstraße in der Mitte der Waldstraße verlaufen. Das hat zur Folge, dass die inneren Fahrspuren gesperrt werden, so dass in beiden Richtungen jeweils nur die äußere Fahrspur zur Verfügung steht. Nach Angaben der EVO wird es daher im genannten Bauzeitraum zu Verkehrsverhinderungen kommen; zugleich bittet sie um Verständnis für die dringend notwendigen Ausbauarbeiten.

Laut EVO wird in dem Abschnitt in offener Bauweise gebaut. Mittels eines Baggers wird ein bis zu zwei Meter tiefer Graben ausgehoben, um die sechs Kabelschutzrohre für die Hochspannungsleitungen (110kV) verlegen zu können. Wie bereits berichtet, ist die Baustelle aufgehoben worden, da eine Anpassung des Trassenverlaufs notwendig geworden ist. So ist zuvor bei den Arbeiten zum Netzausbau eine Hauptwasserleitung auf Höhe der Stadthalle angebohrt worden. Der Grund dafür waren Planungsunterlagen, in der die Lage der Wasserleitungen aus den 1940er Jahren falsch eingezeichnet waren. Aus den dadurch erfolgten Untersuchungen ist der neue Verlauf in der Fahrbahnmitte geplant worden, der an dieser Stelle parallel zu den Wasserleitungen des Zweckverbands Wasserversorgung Stadt und Kreis Offenbach (ZWO) und den Abwasserkanälen der ESO Stadtservice GmbH verläuft.

In den kommenden Jahren ertüchtigt die EVO das gesamte Hochspannungsnetz für rund 500.000 Einwohner und 34.000 Betriebe in Stadt und Kreis Offenbach. Insgesamt wird in diesem Zeitraum an Trassen auf einer Länge von 120 Kilometern gearbeitet.

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