Magistrat beschließt Maßnahmenpaket für öffentliche Gebäude, Schulen und Kitas
20.05.2026
Die Stadt hat sich in ihrer letzten Magistratssitzung unter Vorbehalt der Abstimmung der Stadtverordneten für dringend notwendige Sanierungs-, Brandschutz- und Instandsetzungsmaßnahmen an städtischen Liegenschaften ausgesprochen. Die Umsetzung soll zeitnah in enger Abstimmung mit dem Hochbaumanagement des Amts für Planen und Bauen über die GBM Service GmbH, eine Tochter der Stadtwerke Offenbach, erfolgen. Der Rahmendienstleistungsvertrag mit der GBM wurde damals geschlossen, um unbürokratisch eine schnellere Abwicklung der oft dringlichen Projekte zu ermöglichen. Rund 16 Millionen Euro sind für die Vorhaben eingeplant. Diese werden auf Abruf aus dem städtischen Haushalt 2026 sowie aus Mitteln aus Vorjahren gezahlt. „Diese Maßnahmen sind entscheidend für die Sicherheit, Funktionalität und Zukunftsfähigkeit unserer städtischen Infrastruktur. Viele davon sind sicherheitsrelevant und tragen dazu bei, die optimalen Bedingungen für unsere Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten“, erklärt Planungs- und Baudezernent Paul-Gerhard Weiß.
Mehr Sicherheit und bessere Bedingungen in Offenbacher Schulen
Die neuen Beschlüsse sehen eine Reihe notwendiger Arbeiten an Offenbacher Schulen vor. An der Humboldtschule sind sowohl eine umfassende Elektrosanierung als auch eine Fenstersanierung geplant. Letztere wird mit Mitteln des hessischen Förderprogramms NORAH für Lärmschutz umgesetzt. Darüber hinaus wird an der Humboldtschule sowie an der Erich-Kästner-Schule die Brandmeldeanlage erneuert und weitere Maßnahmen des Brandschutzkonzepts umgesetzt, da die bestehenden Anlagen veraltet sind und keine zuverlässige Ersatzteilversorgung mehr besteht. Für die Eichendorffschule werden dringend benötigte Sanierungen an der Brandmelde- und Einbruchmeldeanlage sowie die Schaffung eines zweiten Rettungsweges umgesetzt. Am Altbau der IGS Lindenfeldschule steht die Sanierung der Feuerlöschanlage an. Darüber hinaus werden an diversen Grundschulstandorten Interimsmaßnahmen vorgezogen, um die Mittagsverpflegung zur Sicherstellung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung ab dem Schuljahr 2026/27 realisieren zu können.
Modernisierung weiterer öffentlicher Liegenschaften
Neben Schulen und der Kita sind auch Maßnahmen an weiteren städtischen Liegenschaften vorgesehen. Im Rathaus stehen beispielsweise die Trennung von Trink- und Löschwasser oder der Austausch von Türen in sensiblen Bereichen an. Zudem ist im Dreieichpark die Sanierung der Betonobjekte geplant.