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Stadt Offenbach

Die zweite Chance für leere Verpackungen: Offenbach beteiligt sich an bundesweiter Aktion „Deutschland trennt. Du auch?“ / Kampagne wirbt für Recycling

31.05.2024

Ein leergelöffelter Joghurtbecher hat seinen ursprünglichen Zweck erfüllt, kann aber eine zweite Chance erhalten: Wer den Plastikbehälter richtig in den gelben Sack oder die gelbe Tonne entsorgt, bringt ihn auf den Weg in eine Recyclinganlage. Dort wird er eingeschmolzen und ist Rohstoff für ein neues Produkt. Damit die Offenbacherinnen und Offenbacher möglichst viele ihrer Verpackungen getrennt vom anderen Abfall entsorgen, ist die Ressourcen- und Abfallberatung der Stadtwerke Offenbach jetzt Partnerin der bundesweiten Aktion „Deutschland trennt. Du auch?“  

Hier engagieren sich Kommunen in ganz Deutschland gemeinsam mit den dualen Systemen und ihrer Initiative „Mülltrennung wirkt“, dem Handel sowie der Abfall- und Entsorgungswirtschaft dafür, über die richtige Mülltrennung zu informieren. Schirmherrin ist Bundesumweltministerin Steffi Lemke. Am Samstag, 1. Juni, startet die Aktion in Offenbach im Ringcenter mit einem Infostand der Ressourcen- und Abfallberatung. Dort können Bürgerinnen und Bürger Fragen zur richtigen Abfallentsorgung und Mülltrennung stellen. Während des Aktionszeitraums bis zum 15. Juni sollen unter anderem riesige Verpackungen wie Joghurtbecher oder Konservendosen und Info-Stände zur getrennten Entsorgung von Verpackungsabfällen motivieren. Die drei Meter hohen Verpackungen stehen während des Aktionszeitraums im Senefelder Park, auf dem Hafenplatz und am Spielplatz in der Mathildenstraße.  

„Wenn unsere Bürgerinnen und Bürger gebrauchte Verpackungen richtig trennen und entsorgen, können wir als Kommune einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten. Dazu wollen wir mit dem Stadtservice als kommunalen Entsorger als Partner der Aktion ‚Deutschland trennt. Du auch?‘ beitragen“, sagt Martin Wilhelm, Stadtkämmerer und zuständiger Dezernent.  

„Die sogenannten Fehlwürfe in den gelben Sack oder die gelbe Tonne wie beispielsweise Lebensmittelreste, gebrauchte Windeln oder Batterien können das Recycling gebrauchter Verpackungen verhindern“, ergänzt Christine Herkströter, Leiterin der Ressourcen- und Abfallberatung der Stadtwerke Offenbach. Sie und ihr Team werden in den kommenden zwei Wochen an weiteren Infoständen im Stadtgebiet Fragen der Bürgerinnen und Bürger rund um richtige Mülltrennung beantworten.  

Als Trennbotschafter der Aktion „Deutschland trennt. Du auch?“ tritt Simon Isser auf, vielen Offenbacherinnen und Offenbachern bekannt als Vorsitzender des Theaterclubs Elmar, sein Engagement im Vorstand der Kinder- und Jugendfarm und im Offenbacher Karneval-Verein. Er wird auf Plakaten zu sehen und auf Infoständen vertreten sein. In Radio-Spots ist der Stadion-Sprecher vom Bieberer Berg, Olaf Kruse, zu hören. Die Initiative „Mülltrennung wirkt“ begleitet die Aktionswochen mit einer bundesweiten Werbe- und Social-Media-Kampagne. Gesicht zeigen können auch die Bürgerinnen und Bürger selbst. Mit einem Selfie vor der XXL-Verpackung und dem Hashtag #wertrenntgewinnt können sie am bundesweiten Social-Media-Gewinnspiel von „Deutschland trennt. Du auch?“ teilnehmen. 

Die Idee zur bisher größten Partneraktion für richtige Mülltrennung kommt von „Mülltrennung wirkt“, eine Initiative der dualen Systeme. Mit der gemeinsamen Aktion wollen sich die an der Wertschöpfungskette für Verpackungsrecycling beteiligten Unternehmen und Institutionen für mehr gesammelte Verpackungen, effizientes Recycling und damit eine noch nachhaltigere Kreislaufwirtschaft für Verpackungen in Deutschland einsetzen.  

Die Videobotschaft von  Bundesumweltministerin Steffi Lemke zur Aktion ist in einem Video aufgezeichnet. 

Infos zur richtigen Mülltrennung und zum Recycling sind auf der Website der Stadtwerke Offenbach unter www.offenbach.de/abfallberatung zu finden.  Infos zur Aktion „Deutschland trennt. Du auch?“ gibt es unter www.muelltrennung-wirkt.de

Bildinformation:

Simon Isser, Trennbotschafter der Kampagne für Offenbach, vor einer der XXL-Verpackungen im Hafen Offenbach. 
Foto: Stadtwerke Offenbach

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