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Stadt Offenbach

Dance Macabre - Charlotte Malcolm Smith im Haus der Stadtgeschichte

11.11.2022

Die Künstlerin Charlotte Malcolm-Smith bezieht ihr Material aus der Kunstgeschichte, aus Archiven, Print- und Popmedien und schafft aus diesen visuellen Referenzen fremder Werke ein kohärentes Werk. Im Mittelpunkt steht die Idee des Geistes: Eine aus der Zeit gefallene Verschmelzung von Körper und Seele, ein Spiegelbild unserer dunkelsten Fantasien und Projektionsfläche für irrationales Verlangen, als Gegenerzählung zu faktenbasierter Wissenschaft. Für die Industriehalle im Haus der Stadtgeschichte kreiert die Künstlerin eine kinetische Installation aus montierten Objekten und Bildern, „Dance Macabre“ ist vom 18. November 2022 bis 15. Januar 2023 zu sehen.

Zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag, den 18. November 2022 um 17 Uhr sprechen Dr. Felix Schwenke, Oberbürgermeister der Stadt Offenbach, Dr. Jürgen Eichenauer, Museumsleiter Haus der Stadtgeschichte. Die Begrüßung übernimmt Kuratorin Katja M. Schneider, eine künstlerische Einleitung übernimmt Kunsthistorikerin Franziska Leuthäußer. Der Eintritt zur Vernissage ist frei.

Die 1966 in Edinburgh, Schottland, geborene Künstlerin hat an der Hochschule für Bildende Kunst / Städelschule in Frankfurt am Main bei Christa Näher studiert und lebt seit vielen Jahren in Offenbach am Main.

Die Einleitung zur Ausstellung macht Franziska Leuthäußer (geb. 1984 in Berlin) studierte Kunstgeschichte, Englisch und Kultur- und Medienmanagement in Berlin. Ab 2012 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Städel Museum in Frankfurt am Main tätig. Auf Initiative von Max Hollein leitete sie dort ab 2015 das Forschungsprojekt „Café Deutschland. Im Gespräch mit der ersten deutschen Kunstszene der BRD“, das 2018 unter Leuthäußers Herausgeberschaft veröffentlicht wurde. 2022 gab sie die autobiografische Erzählung „Franz Dahlem. Am liebsten würde ich Marilyn Monroe sein“ heraus. Leuthäußer lebt als freischaffende Kunsthistorikerin und Autorin in Darmstadt.

Programm zur Ausstellung

Finissage: Sonntag, 15. Januar 2023, 14–16 Uhr

Künstlerin und Kuratorin im Gespräch

Eintritt frei.

 

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