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Stadt Offenbach

Kleinspielfeld für SKG und Ernst-Reuter-Schule / Neuer Kunstrasenplatz in Rumpenheim feierlich eröffnet

14.11.2022

In zweieinhalbmonatiger Bauzeit haben die Stadtwerke Offenbach im Auftrag des städtischen Sportamtes für 690.000 Euro die früheren Tennisplätze an der Bürgeler Straße in ein Kunstrasenkleinspielfeld umgewandelt. Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke nahm den neuen Platz am Samstag zusammen mit Stefan Hirsch aus dem Vorstandsteam der Sport- und Kulturgemeinschaft (SKG) Rumpenheim und dem Sportkreisvorsitzenden Jörg Wagner feierlich in Betrieb.

„Mit dem neuen, ganzjährig bespielbaren Kunstrasenplatz unterstützt die Stadt Offenbach die großartige Nachwuchsarbeit der SKG und ermöglicht es dem Verein, seinen Trainings- und Spielbetrieb auszuweiten, um die große Nachfrage im Kinderbereich abdecken zu können “, so Sportdezernent Dr. Felix Schwenke. „Gleichzeitig fördern wir damit den Schulsport der benachbarten Ernst-Reuter-Gesamtschule, die die Anlage ebenfalls nutzen wird.“

Mit der Projektsteuerung war das Stadtwerke-Unternehmen OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft mbH betraut gewesen, das den Kostenplan genau eingehalten hat. Die OPG hatte auch schon den ehemaligen Tennenplatz der SKG im Auftrag der Stadt Offenbach in ein 90 mal 60 Meter messendes Großspielfeld mit 6.900 Quadratmetern Kunstrasen umgebaut. Die stadtweit sechste Anlage dieser Art war im Oktober vergangenen Jahres eröffnet worden. 

Das neue, unmittelbar angrenzende Spielfeld ist mit Abmessungen von 51 mal 33 Metern und 2.000 Quadratmetern Kunstrasen einschließlich der Sicherheitszonen ungleich kleiner. Es entspricht der Kategorie E-Jugend und soll hauptsächlich dem fußballerischen Vereinsnachwuchs zur Verfügung stehen. Etwa die Hälfte der rund 550 SKG-Mitglieder sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. 

Außer von den Schülerinnen und Schülern der Ernst-Reuter-Schule soll der Platz von den neun G- bis E-Jugendmannschaften und den zwei Kleinfeld-Mädchenmannschaften der SKG genutzt werden. Das sind rund 170 Kinder im Alter zwischen vier und zehn Jahren, die hier weitgehend witterungsunabhängig und damit auch in der Wintersaison an allen Wochentagen ab etwa 16 Uhr trainieren können. 

Wie das benachbarte Allwettergroßspielfeld zählt auch das Kleinspielfeld zur neuesten Generation von Kunstrasenplätzen, die gegenüber Naturrasenplätzen als strapazierfähiger, langlebiger und pflegeleichter und somit im Unterhalt als kostengünstiger gelten. Durch die ganzjährige Bespielbarkeit erhöht sich die mögliche Nutzungszeit gegenüber einem Tennenplatz von 1.000 auf 2.000 Stunden im Jahr. 

Der als besonders weich empfundene Flor besteht aus eng getufteten Halmen und ist unten mit zehn Kilogramm Quarzsand pro Quadratmeter verfüllt. Insgesamt wurden rund 20 Tonnen Quarzsand aufgetragen. Diese Sandschicht, mit der die Spielerinnen und Spieler nicht in Berührung kommen, verleiht den Fasern festen Halt. Ein wegen des Abriebes auch aus Umweltschutzgründen kritisch zu sehendes Kunststoff- oder Gummigranulat braucht daher nicht mehr aufgebracht zu werden. 

Um das Oberflächenwasser ableiten zu können, ließ die OPG rund 500 Meter Drainagerohre verlegen, die in ein Versickerungsbecken mit einem Speichervolumen von 110.000 Litern münden. Mit dem Bau des Kleinspielfeldes wurde auch eine energiesparende LED-Beleuchtung verbaut. 

OB Felix Schwenke: „Mit dem Kleinspielfeld hat die Stadt Offenbach ihren Sportstättenentwicklungsplan weiter umgesetzt und in Kombination mit dem Großspielfeld in Rumpenheim eine optimale Anlage für den Vereins- und den Schulsport realisiert.“

Bildinformationen: 

Foto 1: Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke mit dem Sportkreisvorsitzenden und Kreisfußballwart Jörg Wagner beim Anstoß des Eröffnungsspiels zwischen den Teams der SKG Rumpenheim und der benachbarten Ernst-Reuter-Schule. Copyright: Stadt Offenbach / georg-foto, offenbach am main

Foto 2: Fußballspielerinnen und -spieler auf dem neuen Kunstrasenplatz. Copyright: Stadt Offenbach / georg-foto, offenbach am main  

 

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