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Stadt Offenbach

Partnerschaft für Demokratie: Neuer Partner für Fortführung des Programms gesucht

15.11.2022

Die Stadt Offenbach am Main hat die lokale Partnerschaft für Demokratie 2016 ins Leben gerufen. Mit Fördermitteln des Bundes werden demokratiefördernde Projekte unterstützt. Die kommunale Prävention – angesiedelt beim Ordnungsamt – steuert das Projekt. Die Umsetzung hat bisher der AWO Kreisverband Offenbach Land e.V. mit der Koordinierungs- und Fachstelle abgewickelt. „Bedauerlicherweise hat uns die AWO signalisiert, dass sie den Auftrag ab 2023 nicht mehr übernehmen wird. Wir sind deshalb jetzt auf der Suche nach einem neuen Träger für die Aufgabe. Die Fördermittel sind bis 2024 bewilligt im Programm „Demokratie leben!“ des Bundes. Die fundierte, netzwerkorientierte und bedarfsgerechte Demokratieförderung, von der, neben der Zivilgesellschaft auch das Kinder- und Jugendparlament profitiert, setzen wir fort“, erläutert Stadtrat Paul-Gerhard Weiß.

„Die Partnerschaft für Demokratie unterstützte unter anderem das Kinder- und Jugendparlament bei seiner Weiterentwicklung sichtbar, sodass sehr gute Strukturen aufgebaut und Projekte für Kinder und Jugendliche ermöglicht wurden. Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an Prozessen der Stadtgesellschaft wurde erheblich gestärkt, demokratische Prozesse wurden erklärt und geübt. Es freut mich, dass auch das KJP die geleistete Unterstützung wertschätzt“, so Weiß. Das KJP profitiert von rund 10.000 Euro pro Jahr aus diesem Projekt.

Die Geschäftsstelle Kommunale Prävention beim Ordnungsamt ist seit Jahren im Auftrag des Magistrats und des Präventionsrates mit verschiedenen Schwerpunkten in der Prävention von Extremismus und Gewalt, zur Stärkung sozialer Kompetenzen und Konfliktfähigkeit aktiv. Die Steuerung der Partnerschaft für Demokratie gehört zu den Aufgaben der Abteilung, die von dort aus auch weiterhin erfolgreich fortgesetzt werden soll.

Die Bewerbungen für die Nachfolge der Trägerschaft der Koordinierungs- und Fachstelle, des im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“  initiierten Projektes, können bis 30. November an das Ordnungsamt gerichtet werden. Weitere Informationen hierzu und ein ausführliches Anforderungsprofil unter: www.offenbach.de/praevention

Bildinformation:

Rundgang zu früheren jüdischen Stätten in der Offenbacher Innenstadt, ein Projekt der Max Dienemann / Salomon Formstecher Gesellschaft im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie in Offenbach im November 2019. Auf dem Foto von hinten: Melanie Pfister Polizeipräsidium Südosthessen – Prävention, Frank Weber Ordnungsamt, Anton Jakob Weinberger, Vorsitzender der Gesellschaft und Mitglied der Jüdischen Gemeinde Offenbach. Foto: Stadt Offenbach

Hinweis auf eine redaktionelle Änderung: Die Bildinformation wurde korrigiert.

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